Gefreut: Nachdem ich Samstag und Sonntag bis auf wenige Stunden im Genesungsschlaf verbracht habe, fühle ich mich nun endlich wieder gesund. Hurra!
Geärgert: Ich hasse es, nicht fit zu sein. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, was ich während der vergangenen gut zwei Wochen alles ansehen und tun wollte, und nun verpasst habe.
Gedacht: Nicht viel, weil ich bis auf einige Lichtblicke zu erschöpft zum Denken war.
Gefragt: Wann hört denn diese Sch***-Husterei endlich wieder auf?
Gewundert: Wie mich trotz meines doch recht gesunden Lebensstils solch eine schlimme Bronchitis samt Erkältung erwischen konnte.
Gelitten: An einer gar argen Bronchitis mit Erkältung, manchmal auch an leichtem Fieber, Brustschmerzen durch diese endlose und qälende Husterei und ganz großer Erschöpfung.
Genervt: Von den Krankheitssymptomen und der beunruhigenden Schwäche, die damit einher gingen.
Gewesen: Überwiegend im Bett und auf der Couch, an einigen Tagen konnte ich mich dazu aufraffen, ein wenig raus zu gehen, um dringend Benötigtes einzukaufen.
Getroffen: Nur die Haushaltshilfe am Montag vor einer Woche. Ich bin der Frau sehr dankbar dafür, dass sie die Wohnung wieder mal auf Vordermann gebracht und auch meinen Wocheneinkauf im Lieblingsdiscounter alleine erledigt hat.
Gesucht: Die Gegenlichtblende für mein Lieblings-Objektiv.
Gefunden: Nein. Ich muss sie wohl beim Spaziergang mit G. durch den Englischen Garten vor fast drei Wochen irgendwie verschlampert haben.
Gelacht: Leider nicht viel.
Geweint: Ja, ein paar Mal, weil mir die Bronchitis so zugesetzt hat.
Gegessen: Das Übliche – Forelle, Spargel, Müsli, viel Obst und Gemüse. Und Pfannenkuchen mit Pistaziencreme und frischen Erdbeeren – seeeeehr delikat, das könnte mein neues Lieblingsessen werden. 😀 Zum Glück ist seit einer Weile schon mein Geruchs- und Geschmackssinn wieder zurück. Und auch der Appetit hat sich vor gut einer Woche wieder eingestellt.
Getrunken: Wasser, Orangensaft und Tee.
Genascht: Erdbeeren – von den süßen roten Früchtchen kann ich zur Zeit gar nicht genug bekommen.
Gehört: Dieser Oldie ist so brandaktuell wie nie zuvor:
Gesehen: Einige RoadTrips: Per kleiner Schmalspur-Dampfloks mit lustigen Gesichtern auf den Kesseln kreuz und quer durch Wales – das war interessant und hat mir viel Freude bereitet. Mit einem historischen Dieselzug über die Nordinsel Neuseelands – hat mir auch sehr gut gefallen. Und grade bummele ich mit dem Camper RVerTV durch Montana.
Viel Storchen-Cam, vor allem die vom Kolbermoorer Storchenhorst.
Einige Folgen „Nash Bridges“ – das ist teilweise schon recht billig heruntergekurbelt, die Stories haben oft schlimme Logikfehler und in der Realität würde man Polizisten, die sich derart aufführen, schon längst aus dem Dienst entfernt haben, aber die Charaktere sind großenteils recht originell und witzig.
Gelesen: „Zwischen Ende und Anfang“ von Jojo Moyes. Nicht berauschend, aber irgendwie genau das Richtige für einen schlappen und so gar nicht fitten Denkapparat.
Gelernt: Ein bisschen was über das weit verzweigte Schmalspur-Eisenbahnnetz in Wales, das von einigen privaten Initiativen mit viel Liebe und Hingabe erhalten und mit sorgfältig restaurierten alten und putzig kleinen Dampfloks befahren wird.
Gekauft: Während der vergangenen gut zwei Wochen habe ich fast die ganze Abteilung für Husten und Erkältungsmittel des nahen Drogeriemarktes ausgeräumt. 😉
Geschlafen: Etwa eine Woche lang so gut wie gar nicht, wegen der schlimmen Hustenanfälle. Dann etwa eine Woche lang zumindest immer ein paar Stünderln am Stück über die Tage und Nächte verteilt. Und diesen Samstag und Sonntag mit nur wenigen Unterbrechungen fast rund um die Uhr, das war wohl der lang ersehnte Genesungsschlaf.
Geträumt: Viel wirres Zeug, an das ich mich nicht mehr erinnern kann.
Geplant: Wieder richtig auf die Beine kommen!
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Habt einen guten Wochenstart, ihr Lieben!

