… Unweit des Spitalturms befand sich eine der Einlass-Stellen in die abgeriegelte Altstadt, in der sich der überwiegende Teil des Festivals abspielte. Ich erstand meine Eintrittskarte, spazierte wacker drauflos und hatte schon nach kurzem den schönen und beeindruckenden Marktplatz erreicht…
… Die zwei das weitläufige Areal beherrschenden Bauwerke sind das Stadthaus, das im späten 16. Jahrhundert erbaute ehemalige herzogliche Kanzleigebäude mit zwei sehr markanten Erkern…
… Und das genau gegenüber auf der Südseite liegende Rathaus, welches im 15. Jahrhundert errichtet wurde…
… Im Zentrum des Platzes befindet sich die Bronzestatue des Prinz-Albert-Denkmals, ein Geschenk der legendären englischen Königin Victoria an die Heimatstadt ihres verstorbenen, über alles geliebten Gatten…
… Über die schmucken, gediegenen Fassaden der Ostseite hinweg erhebt sich der Turm der Morizkirche, in welcher im Jahr 1530 Martin Luther in der Osterwoche sieben Mal gepredigt hatte…
… Auf der Bühne unterhalb des Stadthauses brachten die Mitglieder einer Bateria – Trommelorchester, sozusagen das musikalische Herzstück einer Samba-Schule – samt zweier Passistas – Tänzerinnen – mit ihren wild wirbelnden, exotischen Rhythmen nicht nur mein Blut in Wallung…
… Ich zollte der temperamentvollen Darbietung begeistert schreiend und wild klatschend meinen Applaus und begab mich dann langsam zur Ostseite des Rathauses zur Einmündung der Ketschengasse in den Marktplatz. Es war halb Zwei, bald würde die große Parade starten, der Hauptgrund meines Besuchs in Coburg, und es war an der Zeit, sich einen guten Platz zum Beobachten und Fotografieren zu suchen…
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… Kommt gut ins Wochenende, ihr Lieben!…



















