Marthas Momente-Sammlung

Glück ist die Summe schöner Momente

Mein Wochenrückblick…

… ausnahmsweise mal am Montag… 😉

… Wie stets vielen Dank an @Rina für die interessante und schöne Blog-Aktion…

Gefreut: Über das sonnenreiche und milde Herbstwetter. Über den Kurzbesuch eines guten Spezls. Und über die langsame – zwei Schritte vor, einer zurück – Genesung. Über das herrliche Gefühl nach dem Aufwachen, schmerzfrei zu sein. Ich bleibe dann immer noch eine Weile liegen, um das gebührend auszukosten.

Geärgert: Nur über belanglose Kleinigkeiten. Und die wohl eminent wichtigen Eingangsstufen von Münchner Läden.

Gedacht: Dass anscheinend jedes Ladengeschäft in München mindestens eine Eingangsstufe hat – Supermärkte ausgenommen – und die wenigsten haben eine Rampe für Rollatoren und Rollstühle. Wegen Hochwassergefahr kann das ja wohl nicht sein, sonst hätten Discounter und andere große Lebensmittelläden auch abgestufte Eingänge. Zudem liegt das Bett der Isar etliche Meter unter Stadtniveau. Mir signalisiert das immer so ein bisschen: Schwerbehinderte nicht erwünscht.

Gefragt: Nach welchen Kriterien die Stadt München wohl die Lizenzen für die Buden des neu gestalteten Elisabethmarktes in meiner Nähe zu vergeben pflegt. Es gibt bislang dort zwei Metzgereien, ein Fischgeschäft, einen Blumenladen, einen Weinhandel, zwei Imbissstände – und fünf Brotläden! Ein kleines Café mit feinen Kaffeespezialitäten, Kuchen und Torten, wie es sich bestimmt nicht nur ich gewünscht hat – Fehlanzeige. Aber es sind noch einige Buden frei. Vielleicht wird unser Wunsch nach einem gemütlichen Café ja noch erfüllt – oder es kommen noch einige Brotläden hinzu. 😉

Genervt: Von den vielen haushaltstechnischen Dingen, die liegenbleiben müssen, weil ich sie noch nicht ausführen darf.

Gelitten: An den innerlichen Wundschmerzen. Und einer Muskelzerrung im unteren Rücken, die mir zudem noch einige Tage lang schwer zu schaffen gemacht hatte.

Genossen: Die kurzen leichten Massagen meiner Narbe mit Ringelblumen- und Spitzwegerichsalbe.

Gewesen: Immer noch auf kleineren Spaziergängen im Viertel. Und auf dem Elisabethmarkt.

Getroffen: Einen lieben Spezl. Und eine nette junge Nachbarin.

Gesucht: Eine fehlende Socke.

Gefunden: Noch nicht. Vielleicht ist sie durch das Stargate meiner Waschmaschine in eine andere Dimension entschwunden. 😉

Gelacht: Yepp.

Geweint: Nein. Obwohl ich wegen der schmerzhaften Muskelzerrung im Rücken manchmal kurz davor gewesen bin.

Gewundert: Über das Gebaren der FDPler. Fahren bei allen Wahlen derbe Klatschen ein und reissen die Mäuler immer noch großspurig auf.

Gegessen: Unter anderem endlich mal wieder eine Forelle! Die ich auf dem Elisabethmarkt erstanden habe. Mein Lieblingsfischhändler vom Bauernmarkt am Josephsplatz liegt derzeit noch außerhalb meiner erlaubten Reichweite. Pfannenkuchen mit Apfelmus. Tomatensuppe, einen Muffin, zwei Quarkschnecken, viel Obst und Gemüse.

Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft.

Gehört: Unter vielen anderem:

 

 

Gesehen: Die letzten beiden Folgen von Beyond Paradise – der Schluss der ersten Staffel ist ja so was von herzerwärmend und romantisch! Ein paar Folgen Bull, und die letzten Folgen der dritten Staffel Watzmann ermittelt. The Hungarian Darts Championship mit einem hinreissend spannenden Finalspiel. Und „Mighty Mike“ van Gerwen wird mir zunehmend sympathischer – ich konnte ihn lange Jahre nicht ausstehen. Denn er ist schier der einzige große Darts-Star, der sich in Interviews auch stets bei den Menschen hinter den Kulissen bedankt, die solch eine Mega-Show zum Laufen bringen.

Gegoogelt: Wieder sehr viel.

Gelernt: Unter anderem, wie man ein Bett frisch bezieht, wenn man sich nicht bücken darf. Das dauert eine geraume Weile, aber es geht. 😉

Gelesen: „Tief eingeschneit“ von Louise Penny. Auch die Stadtbib. liegt immer noch außerhalb meines erlaubten Radius.

Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Nix, außer einem Drabble. Ich bin immer noch voll und ganz aufs Gesundwerden fokussiert. 😉

Gekauft: Überwiegend Lebensmittel.

Getan: Kleine Säuberungsaktionen ohne mich zu Bücken mal hier mal da, damit die Bude nicht völlig versifft. 😉 Eingekauft, Spazieren gegangen, gelegentliche isometrische Übungen. Ausprobiert, ob das Radeln auf dem Heimtrainer schon geht. Yepp – aber ganz langsam, und nur fünf Minuten lang.

Geschenkt/bekommen: Eine halbe Stunde guter Unterhaltung mit einem Spezl.

Geschlafen: Viel, sehr viel. Auch wenn mich nachts oft die Belastungsschmerzen vom getanen Tagwerk lange wach halten.

Geträumt: In der früheren Wohnung meiner Eltern fand eine lebhafte Party statt. Ich war mit meinem neuen Freund eingeladen, einem etwas düster wirkenden, sehr attraktiven Rockmusiker, der locker mein Sohn hätte sein können. Hinter dem als Bar fungierenden Küchentisch braute ein ehemaliger Bekannter einen seltsam aussehenden Drink zusammen: Eine dunkelrosa Flüssigkeit, in deren Mitte sich eine Art qualmender und sprudelnder Docht befand. Auf meine Bitte, diese Mixtur doch mal probieren zu dürfen, entgegnete der Typ: „Das ist nix für dich, Oma, das ist ganz starker Stoff, der zieht dir im Nullkommanix die Füße weg.“ Ich wollte grad echauffiert den Mund zu einer rasanten Entgegnung öffnen, da hörte ich, wie im Wohnzimmer eine Fensterscheibe zu Bruch ging, und wandte mich ab – und wurde wach. 😉

Geplant: Morgen einem lieben Spezl ein Weißwurstfrühstück kredenzen, bevor er sich auf den langen Weg gen Nordosten aufmacht. Ansonsten weiter gesund werden. Und eine Maschine Wäsche waschen – das geht nämlich auch, ohne dass ich mich bücken muss – hab ich nach einigem Tüfteln herausgefunden. 😉

……………….

… Habt eine gute neue Woche, ihr Lieben!…


18 Kommentare zu “Mein Wochenrückblick…”

  1. Vor so etwa 2 Wochen hat der Bundeskanzler ja großspurig verkündet, auch die Privatwirtschaft zur Umsetzung der Barrierefreiheit in ihren Geschäften zu verpflichten.

    Auf „X“ musste ich mich dann von der nichtbehinderten Mehrheitsgesellschaft dahingehend belehren lassen, dass man das für eine unzumutbare zusätzliche Belastung der ohnehin schon vor sich hin dümpelnden Wirtschaft hält – meine zahlreich gestellte Frage, für wie hoch diese Leute denn wohl den finanziellen Aufwand wenigstens für eine Rollstuhlrampe hielten, blieb leider ausnahmslos unbeantwortet …

  2. Auch im Tempo zwei Schritte vor, einer zurück kommt man voran. Lieber Besuch, nicht der von der anstrengenden, ärgerlichen Sorte, hilft sicher und das schöne Wetter ohnehin. Wenn der ganze Sommer so wäre, wäre ich sehr zufrieden.

  3. gefreut – das Wetter war ein Traum
    Das freut mich riesig, dass du endlich Schmerzfrei bist. Und zwei Schritte vorwärts sind einer mehr als zurück. Echt toll

    gefragt – 5 Brotläden – da mag aber jemad in der Behörde Brot.

    gelitten – oha – eine Muskelzerrung ist eh immer übel und jetzt noch in der Genesungsphase.

    gehört – uh – Blondie höre ich auch sehr gerne

    gelernt – man schafft doch irgendwie alles

    getan – kannst du keine Haushaltshilfe bei der Krankenkasse beantragen? Eigentlich müsste das gehen

    • Gefreut – Schmerzfrei nur nach dem Aufwachen. 😉 Im Laufe des Tages stellen sich dann so nach und nach wieder die diversen Wehwehchen ein. Die aber doch zum Glück allmählich nachlassen.
      Gefragt – Gute Erklärung. 😉 Die andere, die mir noch einfällt wäre, dass da ordentlich Schmiergeld geflossen ist.
      Gelitten – Mittlerweile glaube ich, dass es sich eher um eine schmerzhafte Blockade handelt. – Ich freue mich schon so auf die Krankengymnastik, wo all diese Blockaden dann endlich gelöst werden.
      Gehört – Der Song ist auf der CD mit dem Soundtrack von Death in Paradise.
      Gelernt – Wenn man muss, kann man ungeahnte Fähigkeiten entwickeln. 😉
      Getan – Das hätte der/die Sozialdienst-Mitarbeiter:in in der Klinik regeln müssen. So jemand ist allerdings in bayrischen Krankenhäusern im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern nicht Pflicht. Ich hatte davon ja keine Ahnung, als ich mich operieren ließ, und niemand hat mich darauf angesprochen, weder in der Wirbelsäulenpraxis noch in der Klinik. Vielleicht wäre auch der Patienten-Fürsprecher verantwortlich gewesen, aber der hat sich nicht bei mir blicken lassen, nur eine Woche nach meiner OP angerufen, ob ich mit der Betreuung in der Klinik zufrieden war. – Jetzt ist das Schlimmste überstanden. Aber diese Genesungszeit nach so einem Eingriff mutterseelenalleine zu wuppen ist schon eine verdammt harte Nummer gewesen. Beim nächsten Mal bin ich klüger, das passiert mir nicht noch einmal!

  4. Love the song, Martha, thanks!
    „pain of the wound“.. What did I miss?
    I hope you’re okay!
    Other than that, seems your week was okay, and I’m vibing for your cafe to happen!
    xx

Ich freue mich über eure Kommentare! Also haut in die Tasten, ihr Lieben!

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