… habe ich am 12. März 2018 in meine Mediathek hochgeladen…
… Einmal im Jahr, so um Mitte März herum, ist München in irischer Hand. Denn dann wird hier ein Wochenende lang der St. Patricks Day gefeiert, mit Partys, Konzerten, Gottesdiensten und der größten Parade des europäischen Kontinents…
… Am 15. März findet heuer die St. Patrick’s Day Parade in München zum dreißigsten Mal statt. Mal schauen, wenn das Wetter mitspielt, werde ich vielleicht auf der Ludwigstraße unter den zahlreichen Schaulustigen sein… 😉
……………………….
… Habt einen guten und möglichst unbeschwerten Wochenteiler, ihr Lieben!…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese gute und interessante Blogaktion…
Gefreut: Über die Rückkehr der Störche in Freilassing und Kolbermoor. Und über etliche Spaziergänge im milden Sonnenschein. Und auch darüber, dass wir bei unserer großen Lesereise „In 80 Tagen um die Welt“ in der Stadtbib. am Freitag schon bei Yokohama in Japan waren. Demnächst wird es wohl auf die lange Fahrt über den Großen Teich gehen. Und dass ich dem Auslöser meiner Hautallergie jetzt definitiv wirklich auf die Spur gekommen bin: Es war das Reinigungsgel, das ich täglich zweimal fürs Waschen meines Gesichts und Halses verwendet habe.
Geärgert: Den beiden Jungs, die unter mir wohnen, ist am Samstag abend beim Kochen wohl ein Malheur mit heißem Fett widerfahren. Zum Glück ist nichts Schlimmes passiert, aber nachdem sie das Fenster verständlicherweise weit zum Lüften aufgerissen haben, hat es in meiner Bude bis in die Nacht hinein gestunken wie in einer schlechten Frittenbude.
Gedacht: Dass ich nun schon sehr gespannt auf den Ausgang der Oberbürgermeister- und Stadtratswahl hier in München bin. Der amtierende OB Dieter Reiter ist ja in der vergangenen Woche durch seinen zunächst verschwiegenen Aufsichtsratsposten beim FC Hollywood ordentlich in die kritischen Schlagzeilen geraten – zu Recht. – Und die Bayrische Staatskanzlei steht mittlerweile im Verdacht, bei der schon sehr aufdringlichen Wahlkampagne des „cs“U-Kandidaten Baumgärtner tatkräftig mitgemischt zu haben, was gegen das Neutralitätsgebot des Staates verstoßen würde.
Und natürlich fiebere ich auch dem Ergebnis der Landtagswahl in Baden-Württemberg entgegen. Lt. der allerersten Prognosen sollen die Grünen die „cd“U überholt haben – yippeeeeeh! 🙂
Gefragt: Warum die Unfähigkeit, aufgrund einer körperlichen Schwerbehinderung manche Putzarbeiten nicht mehr selbständig verrichten zu können, bei einem Antrag auf Pflegestufe 1 bei der Wertung nicht mit berücksichtigt wird?
Und wann es denn endlich einmal so richtig und mehrere Tage am Stück regnen wird? Es ist nun schon seit längerem viel zu trocken und viel zu warm!
Gewundert: Über das unerschütterliche und sehr dreiste „Teflongehabe“ vieler Politiker:innen, wenn ihnen z. B. beim alljährlichen Derblecken bei der Starkbierprobe am Nockherberg ganz offen der Spiegel vergehalten wird.
Genervt: Nur über Kleinigkeiten.
Gelitten: Von Samstag auf Sonntag an Schlaflosigkeit – allerlei Gedanken sind mal wieder mit mir Karrussell gefahren.
Gewesen: Beim Einkaufen, in der Stadtbib., beim Spazieren, und auf einer leider nur kurzen Runde durch den Nymphenburger Schlosspark und den Botanischen Garten.
Getroffen: Einen netten jungen Gutachter vom Medizinischen Dienst, weil ich mich mal kundig machen wollte, ob mir Pflegegrad 1 zustehen würde. Bei der langen und ausführlichen Befragung stellte sich allerdings heraus, dass ich die erforderlichen 12,5 Punkte bei weitem nicht erreichte – was natürlich definitiv auch sein Gutes hat. Es tut schon wohl, bestätigt zu bekommen, dass man sich noch weitgehend selber behelfen kann – auch wenn ich die ca. 4.000 Euronen, die mir im Falle einer Pflegestufe für den Umbau der alten Badewanne zur barrierefreien Dusche zustünden, sehr gerne in Anspruch genommen hätte.
Gesucht: Nach meinem Dosenöffner. Die beiden netten Jungs, die unter mir wohnen, hätten am Mittwoch Abend dringend einen benötigt.
Gefunden: Nein. Beim Suchen fiel mir ein, dass ich das sehr alte Teil vor einer geraumen Weile schon entsorgt hatte. Tags darauf erstand ich zwei neue Dosenöffner, für die beiden Jungs gleich einen mit. 😉
Gelacht: Ja, freilich! Am ausgiebigsten bei der TV-Übertragung des Politiker-Derbleckens auf dem Nockherberg.
Geweint: Nein.
Gegessen: Spaghetti mit Tomatensoß, die übliche fangfrische Forelle vom Bauernmarkt, dort hatte ich am Dienstag auch eine kleine Ziegensalami zum Probieren erstanden – war nicht schlecht, allerdings für meinen Gaumen etwas zu stark gewürzt. Milchreis mit Zimtzucker und Apfelmus, Pfannenkuchen mit Zimtzucker und dem Rest vom Apfelmus, Dosenfisch mit Salzkartoffeln. Müsli, und den üblichen Berg an frischem Obst und Gemüse.
Genascht: Nur sehr wenig, ich habe leider wieder mal gut ein Pfund Gewicht zugelegt.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft.
Gehört: Mal wieder einen meiner Lieblings-Ohrwürmer – in Zeiten wie diesen braucht es immer wieder mal ein wenig schwungvolle und unbeschwerte Mucke:
Gesehen: Natürlich das traditionelle Politiker:innen-Derblecken auf dem Nockherberg. Die Fastenpredigt hielt zum ersten Mal der in Bayern sehr beliebte und sympathische Schauspieler, Kabarettist und Musiker Stefan Zinner, der viele Jahre lang beim Singspiel den Söder verkörpert hatte. Mir war die Rede trotz vieler guter Ansätze lange Zeit etwas zu zaghaft und die Spitzen zu fein pointiert für das doch eher bierselige Publikum, erst gegen Ende nahm sie richtig schön Fahrt auf. Im Singspiel wurde gar herrlich gegen Merz, Söder, das DopeRindt, Spahn, Michaela Kaniber und Katharina Schulze von den bayrischen Grünen, den Oiwonger Hubsi, „Gas-Kathi“ Reiche und Co. ausgeteilt.
Einige Folgen „The Pitt – Staffel 2“, „Dark Winds – Staffel 2“ sowie „Death in Paradise“.
Natürlich auch wieder einige Road Trips. Ganz besonders schön fand ich eine dreistündige Tour rund um Oahu/Hawaii. Da wurde so viele gute Erinnerungen an meinen dortigen Urlaub vor mittlerweile fast dreißig Jahren wieder wach.
Und seit Mitte der Woche sind die Storchennester-Life-Cams von Kolbermoor und Freilassing wieder aktuell.
Gelesen: „Wie ein Leuchten in dunkler Nacht“ von Jojo Moyes. Es geht darin um einige Frauen, die sich trotz aller Gegensätze Mitte der dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts zusammen fanden, um die Bewohner:innen der abgelegenen Bergregionen Kentuckys mit Lese- und Lernstoff zu versorgen. Der Roman ist interessant und schön zu lesen und basiert auf einem sehr interessanten historischen Hintergrund.
Gegoogelt: Unter vielem anderem nach dem vom amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt ins Leben gerufenen sogenannten Pack Horse Library Project.
Gelernt: Dieses Projekt war Teil der WPA – Works Progress Administration -, einer groß angelegten Wirtschafts- und Bildungsinitiative, um die USA aus der Wirtschaftskrise nach dem Schwarzen Freitag im Jahr 1927 zu holen. Von 1935 bis 1943 wurden Bibliothekarinnen auf Pferden oder Mulis in die nur schwer zugänglichen Gebiete Kentuckys geschickt. Sie versorgten die Menschen in den Bergregionen mit Büchern, Zeitschriften und Zeitungen, um die Bildung dort während der Großen Depression zu fördern. Das Projekt war sehr erfolgreich und erreichte zehntausende Familien. Zudem bot es Arbeitsplätze für Frauen in dieser wirtschaftlich so schweren Zeit. – Heutzutage erscheint mir solch ein groß angelegtes Projekt ziemlich undenkbar, da kürzen unsere Damen und Herren Volks(ver)treter:innen ja lieber angsichts von Krisen die Aufwendungen für Bildung, Kunst und Kultur.
Gekauft: Was Frau so zum Leben braucht. Und zwei Dosenöffner.
Geschenkt/bekommen: Wieder eine unaufgeregte, ziemlich beschwerdefreie und friedliche Woche.
Geschlafen: Durchwachsen, von Samstag auf Sonntag so gut wie gar nicht.
Geträumt: Man hat eine dieser riesigen vollverglasten Gondeln der Zugspitzseilbahn zu einem Restaurant umgebaut, und als Attraktion in einem Bergsee versenkt. Und ich war als Bedienung für die Gäste zuständig. Nach dem Servieren des Hauptgangs fiel mir auf, dass man ein Dessert zu liefern vergessen hatte und ich wurde nervös. Musste ich jetzt wirklich durch den See nach oben tauchen, um die fehlende Nachspeise zu holen? Bevor ich mich auf den nassen Weg machte, wurde ich zum Glück wach. 😉
Gebastelt/Geschrieben/Gespielt: Geht so. Mir mangelt es zur Zeit ein wenig an Kreativität.
Geplant: Leben und leben lassen.
……………………
Habt noch einen schönen und entspannten Abend, ihr Lieben! Und am Montag einen guten Start in die neue Woche!
… Am Freitag Nachmittag kurz nach fünfzehn Uhr war am Storchennest Freilassing drohendes Klappern und Zischen zu vernehmen, ein großer Schatten fiel auf Pauli und Pauline, die zwei jungen Adebare, die es sich vor ein paar Tagen dort bequem gemacht hatten, und dann ging alles blitzschnell. Korbi, der seit etlichen Jahren schon in dem riesigen Horst hoch über dem Freilassinger Bahnhof heimisch ist, brauchte nicht lange, um die Eindringlinge zu verscheuchen…
… Leider sind auf dem Video oft nur die Storchenbeine zu sehen, da das Nest mittlerweile sehr hoch ist. Im Spätsommer hatten etliche Storchenfreund:innen, darunter auch meine Wenigkeit, großzügige Spenden in Aussicht gestellt, falls man im Herbst den Horst ausmisten bzw. die Kamera etwas nach oben versetzte würde. Aber anscheinend hat sich zu meinem großen Bedauern nun doch niemand darum gekümmert…
… Etwa drei Stunden später kam die Jungstörchin Pauline zurück und begann, mit Korbi anzubandeln. Der behandelte sie zunächst ausgesprochen grob, packte sie am Schlafittchen und beförderte sie aus dem Nest…
… Doch die zierliche Pauline ließ sich von solch ungeschlachtem Benehmen nicht abschrecken und umgarnte den erfahrenen Altstorch so lange, bis er sie im Nest duldete. Jetzt warten wir allesamt gespannt darauf, ob und wann Heidi, seit einigen Jahren schon Korbis angestammte Partnerin, eintreffen wird – wir sind sicher, dass sie nicht lange fackeln und die Jungstörchin vertreiben wird…
………………………
… Habt einen schönen und erholsamen Tag, ihr Lieben!…
… sind sowohl der Horst nahe eines Bio-Bauernhofs in Kolbermoor als auch das riesige Nest hoch über dem Bahnhof Freilassing wieder von zwei Storchenpaaren in Besitz genommen worden – auch dieses Jahr um einige Wochen früher als erwartet. Wobei es sich bei den Ankömmlingen nicht um die quasi alteingesessenen gefiederten Bewohner handelt, sondern um vier wohl noch recht junge und unerfahrene Schreitvögel. Alle Storchenfans warten nun gespannt darauf, ob und wann die „Altmieter“ Alex und Kaira nach Kolbermoor und Heidi und Korbi nach Freilassing zurückkehren werden. Und ob die Neuen die Nester kampflos räumen werden oder ob es Zoff geben wird…
… Felix und Mara in Kolbermoor. So ganz wissen die Zwei noch nicht, was sie mit sich und dem großen Nest anfangen sollen…
… Die Jungspunde Pauli und Pauline hoch über dem Freilassinger Bahnhof. Auch da sieht es ganz danach aus, als wären die zwei Hübschen noch sehr „grün hinter den Ohren“…
… Ich freue mich jedenfalls sehr auf viele unterhaltsame, spannende, lustige und bewegende Episoden rund um meine beiden Lieblingsstorchennester…
… machte ich mich auf den Weg zur nahen Bushaltestelle, um zum Wirbelsäulenzentrum zu fahren, ich benötigte ein Rezept für ein neues Paar orthopädischer Maßschuhe. Auf der Bank an der Haltestelle flegelten zwei recht ungepflegte und wohl auch angetrunkene oder zugedröhnteMänner mittleren Alters, der eine mit einem lockigen Haarschopf, der andere trug eine weiß-rot gestreifte Mütze. Ein dritter, der auch ziemlich schmuddelig und alles andere als nüchtern wirkte und eine gelbe Mütze aufhatte, machte sich an einem hochwertigen Baseballcap zu schaffen, das eine Schaufensterpuppe zierte, die vor einer kleinen Boutique stand. Die Kopfbedeckung war jedoch anscheinend gut befestigt. Der Typ mit dem Wuschelkopf stand auf, marschierte gestelzt und mit ordentlicher Schlagseite zu seinem Kumpel und versuchte nun sein Glück, allerdings ebenfalls erfolglos. Der weiß-rot Bemützte brachte es schließlich mit etwas Pfriemelei fertig, die Kappe zu lösen. Ohne auch nur einen Gedanken ans Bezahlen zu verschwenden, gesellte er sich zu seinen Kumpels, sie feixten lachend und laut grölend und ließen ihre Beute reihum gehen, jeder durfte sie mal probetragen. Dann schulterten ihre Rucksäcke und wollten sich aus dem Staub machen…
… Einen kleinen Moment lang hatte ich Bedenken. Doch dann war mir klar, dass ich da nicht einfach tatenlos zusehen konnte, ich zog mein Handy aus der Tasche und sprach die Drei an: „Wenn Sie nicht sofort das Käppi zurück bringen oder bezahlen, dann rufe ich die Polizei.“ Der Lockenkopf grinste mich an. „Wegen so einem Sch*** willst du die Bullen holen? Das ist doch lächerlich!“ – „Das ist nicht lächerlich, das ist Diebstahl, eine Straftat, die Sie da grade begehen. Bringen Sie das da zurück oder bezahlen Sie dafür.“ – „Ach, führ dich doch nicht so auf, du alte Zicke.“ Ich wählte die 110 und wartete, ein paar Mal ertönte eine Bandansage „… Polizeinotruf. Legen Sie nicht auf, wir sind sofort für Sie da…“ Als sich ein Polizeibeamte meldete, warf der Lockenkopf mir das Baseballcap vor die Füße, er und seine Kumpane trollten sich, wobei der Gelbbemützte seinen Rucksack auf der Sitzbank vergaß…
… Ich schilderte am Telefon kurz, was vorgefallen war, man versprach, bald eine Funkstreife zu schicken. Ich brachte das Diebesgut den beiden jungen Frauen im Laden, die hinterm Verkaufstresen stehend mit großen Augen das Geschehen verfolgt hatten, und informierte sie, dass in Kürze die Polizei kommen würde…
… Nach etwa einer Viertelstunde trafen eine Polizistin und ein männlicher Kollege ein. Wir wurden detailliert befragt und man nahm unsere Personalien auf. Während wir mit der Polizeistreife unsere Aussagen noch einmal durchsprachen, sah eines der Mädel, wie der Gelbbemützte am Laden vorbei schlich, offenbar auf der Suche nach seinem Rucksack, der inzwischen gründlich untersucht worden war, aber außer jeder Menge Einmalhandtücher, einem zerfledderten Buch, einem angebissenen Gebäckstück und einer Packung feuchten Toilettenpapiers nichts Interessantes enthielt. Die beiden Beamt:innen folgten dem Mann. Er spazierte rechts ums Eck und dann ein Stück weit die Straße hoch, wo seine Kumpels auf dem Boden hockend warteten…
… Nur wenige Minuten später hatten die Polizist:innen das Trio dingfest gemacht und geleiteten es zum Einsatzwagen, der gegenüber der Boutique abgestellt war. Man untersuchte den Rucksack des weiß-rot-Bemützten und die beiden Bauchtaschen des Lockenkopfs – und da hat man wohl etwas Auffälliges entdeckt, denn eine zweite Polizeistreife und zwei Kriminalbeamte kamen hinzu. Der Lockenkopf und der weiß-rot Bemützte wurden von der Kripo weggebracht, den Gelbbemützten ließ man laufen. Er überquerte eilends die Straße und entschuldigte sich unter Tränen bei uns Dreien, es täte ihm so unsagbar leid…
… Die jungen Frauen bedankten sich herzlich bei mir, auch im Namen des Ladeninhabers, der ausrichten ließ, ich sei ab sofort Teammitglied ehrenhalber und wenn ich mal was in der Boutique einkaufen würde, würde ich selbstverständlich einen großzügigen Rabatt erhalten. Leider, leider sind die Klamotten dort allesamt für Mädels mit Kleidergrößen XS bis maximal 38 gefertigt – aber hübschen Schmuck haben sie, und ein Baseballcap ist eigentlich ein recht flotter Sonnenschutz… 😉
… Wenn gegen Ende des Winters bei den Schwänen die Hormone hochkochen, dann kann es unter den Rivalen zu rasanten Verfolgungsjagden und erbitterten Kämpfen kommen…
… In die Mediathek hochgeladen habe ich dieses und etliche andere Bilder von einigen rivalisierenden Schwänen am 16.02.2o20…
………….
… Kommt gut und möglichst konfliktfrei in die neue Woche!… 😉
… Der Schwan ist um einiges größer und stärker als die Möwe, doch deren Hunger, oder vielleicht auch Gier, lässt sie alle Vorsicht außer Acht lassen. Blitzschnell schnappt sie dem majestätischen Wasservogel das Brotbröckerl direkt vor dem Schnabel weg…
… Aufgenommen habe ich dieses Foto vor dem Nymphenburger Schloss, und in die Mediathek hochgeladen wurde es von mir am 11.02.2020…
………………
… Kommt gut durch den Tag, ihr Lieben – und lasst euch von niemandem das Brot oder andere Leckerbissen stiebitzen… 😉
.. Auch als Drabble bekannt. Keine Blogaktion, nur Spaß an der Freud und Lust am Fabulieren. Die drei Begriffe Regen – helfen – Zunge, die mir irgendwo im WWW zugeflogen sind, sollten in einen möglichst sinnvollen Text von nur einhundert Worten eingefügt werden… 😉
Die kleine Babette hatte das Gesicht gen Himmel gereckt und genoss versunken das prickelnde Gefühl der Regentropfen auf ihrer Zunge. Eine ältere Dame war so angerührt, dass sie dem Mädchen über den Lockenschopf strich. Babette ließ sich zu Boden fallen und barg schrill schreiend den Kopf in den Armen. Lina ging in die Knie und sprach beruhigend und helfend mit ihrer Tochter.
„Bringen Sie das Gör zum Schweigen, das ist ja nicht auszuhalten!“, empörte sich ein schmerbäuchiger Mann.
„Meine Tochter ist Autistin.“, erklärte Lina.
„Dann sperren Sie dieses Subjekt gefälligst weg, wenn es sich in der Öffentlichkeit nicht benehmen kann!“
… Wie immer vielen Dank an @Rina für diese interessante und kurzweilige Blogaktion…
Gefreut: Darüber, dass mich mein Spezl am Dienstag vormittag noch einmal kurz besucht hat. Nach einem ausgiebigen Leberkäs- und Kuchenfrühstück hat er mir meine alte Stereoanlage abgenommen, die er an Leute mit schmalem Geldbeutel weitergeben wird, welche sich eine Neuanschaffung nicht leisten können.
Mein bescheidenes kleines Leben läuft immer noch so schön ruhig und unbeschwert dahin.
Geärgert: Ein wenig über eine kleine WordPress-Panne, die aber von einem netten Happyness Engineer flugs behoben wurde.
Gedacht: „Wir können die Entscheidungen unserer Regierung doch gar nicht richtig beurteilen, weil uns das nötige Wissen fehlt.“, heisst es bisweilen in Diskussionen. Ich finde, das ist ein schlechtes Argument. Denn wer will, kann sich durchaus umfassend über Gründe und Hintergründe politischer Entscheidungen kundig machen:
Jeder Gesetzentwurf wird dem Bundestag zur Abstimmung vorgelegt und diskutiert. Die Sitzungen werden vom TV-Sender phoenix life übertragen. Zudem gibt es für jede Sitzung und Abstimmung, sowie für die meisten Zusammenkünfte der diversen Ausschüsse schriftliche Protokolle, die man 24/7/365 im Internet abrufen und nachlesen kann. Jedes Ministerium hat seine eigene Website mit Informationen über geplante Vorhaben und getroffene Entscheidungen. Auch hat mittlerweile jede Partei und jede/r Abgeordnete, von den Minister:innen bis hin zum/zur „kleinen Hinterbänkler:in“ nebst einer offiziellen Website mindestens einen Account bei den (a)sozialen Netzwerken, und da wird in der Regel ebenfalls nicht mit Informationen gegeizt. In vielen Print- und Online-Medien gibt es Nachrichten und Hintergrund-Stories über das politische Geschehen en masse. Nicht zuletzt werden etliche Polit-Talkshows in TV-Programmen ausgestrahlt, bei denen mitunter interessante Details zum Vorschein kommen. Wem das noch nicht reicht, der kann bei Unklarheiten seine/n Abgeordnete/n anschreiben und um Auskunft bitten, und wird in der Regel eine Antwort erhalten.
Das war jetzt ein kleiner Überblick über die Möglichkeiten, viel über die Beweg- und Hintergründe politischer Entscheidungen zu erfahren. Ich glaube, dass Deutschland diesbezüglich im internationalen Vergleich gut dasteht. Wie man diese vielfältigen und ausführlichen Angebote nützt, bleibt natürlich jeder einzelnen Person überlassen.
Gefragt: Warum, beim Teutates, sehen meine Kommentare auf einmal so seltsam aus?
Gewundert/Gestaunt: Neulich erstand ich auf dem Wochenmarkt ein Bündel lila Karotten, ich hatte diese noch nie gegessen und war neugierig, wie sie schmecken – sie sind ein wenig würziger und süßer als die gelben. Freitag Abend bereitete ich einen Fischeintopf zu, und fügte dem Berg an klein geschnittenem Gemüse und Fischfilets zwei der lila Karotten hinzu, nicht ahnend, dass deren Farbstoff ausgesprochen kräftig ist. So nahmen sämtliche Zutaten eine schwarz-lila Färbung an, sobald sie angefangen hatten, sanft vor sich hin zu blubbern. Nachdem ich zum Abbinden einen kräftigen Schluck Sahne mit Speisestärke verquirlt hinzu gefügt hatte, war mein Fischeintopf dunkelgrau mit einer leicht violetten Nuance – aber es hat köstlich geschmeckt. Dieses Gericht wäre genau das Richtige für Halloween, ich könnte es Marthas Altägyptischer Mumienschmaus nennen. 😂
Genervt: Eigentlich von nichts.
Gelitten: Erfreulicherweise an nichts.
Gewesen: Auf meinen üblichen Runden, und am Donnerstag auf einem ausgedehnten Bummel über die Leopoldstraße.
Getroffen: Meinen alten Spezl.
Gesucht: Einen Handschuh, der sich am Mittwoch ganz unbemerkt aus meiner Manteltasche aus dem Staub gemacht hat.
Gefunden: Leider nein.
Gelacht: Oh, ja. 🙂
Geweint: Ich habe mir mal wieder „Ein ganzes halbes Jahr“ angesehen. Und obwohl ich sowohl den Roman als auch den Film gut kenne, musste ich am Schluss wieder einmal leise vor mich hinschluchzend ein paar Tränchen vergießen.
Gegessen: Die erste Bachforelle des Jahres – wie erwartet ein Gaumenschmaus! Pellkartoffeln mit Kräuterfrischkäse, frisch gebackenen Leberkäs‘ (das Brät stammte vom Metzger) mit reschen Brezen, Nudeln mit selbstgemachter Tomatensoße, Spiegeleier mit Käse überbacken, dazu Kartoffeln und Erbsen, oben erwähnten, farblich etwas seltsam anmutenden Fischeintopf, und Bratwürst‘ mit Kartoffeln und Rote-Bete-Salat. Und wieder jede Menge frisches Obst und Gemüse, sowie Müsli.
Weil ich manchmal danach gefragt werde: Ich koche und backe fast ausschließlich selbst und mit frischen Zutaten. JunkFood und Fertiggerichte kommen mir nicht auf den Teller, einzige Ausnahmen sind alle heiligen Zeiten mal ein Hühnerfrikassee aus dem Supermarkt-Tiefkühler, und nach besonders anstrengenden Wanderungen eine Fertigpizza. Was ich mir im Laufe einer Woche kredenzen werde, entscheide ich meistens ganz spontan während meines montäglichen Großeinkaufs im Lieblings-Discounter. 😉
Getrunken: Wasser, Early Breakfast Tea, Früchtetee und Orangensaft.
Genascht: Am Dienstag einen köstlichen Apfelstreuselkuchen, noch ein paar kleine Stollenreste, und einige Jaffa-Kekse.
Gehört: Einen Klassiker der Staple Singers:
Gesehen: „Ein ganzes halbes Jahr“ – in Zeiten wie diesen darf es schon auch mal eine anrührende Schmonzette sein. 😉 In den Werbepausen zappte ich zu „Star Wars – Episode 9“ – und immer gleich wieder weg, dieses mit Spezialeffekten überhäufte unentwegte Kampf- und Schlachtengetümmel ging mir nach kurzem schon ganz gewaltig auf den Zeiger.
Einige sehr schöne Road Trips – längs durch Montana bis hoch an die kanadische Grenze, durch sanft geschwungene Weidelandschaften und dichte Wälder – eine aufregende Fahrt entlang des Apache Trail, eine einstmalige legendäre Postkutschenlinie durch Arizona – und eine lange Tour von Trondheim nach Narvik durch die beeindruckende und wunderschöne Fjord-, Seen- und Gebirgslandschaft Norwegens, einer der besten Road Trips, die ich bislang verfolgt habe.
Gelesen: „Spitzer Stift schlägt stumpfes Schwert“, eine Kurzgeschichtensammlung von Sir Terry Pratchett, die mir gerade viel Vergnügen bereitet – Übersetzung: Andreas Brandhorst, Illustrationen: Andrew Davidson.
Gegoogelt: Wie immer sehr fleißig.
Gelernt: Dass Copy&Paste-Zitate oder -Kommentare die Schriftkodierung bei WordPress beeinflussen können.
Gekauft: Ein Paar neue Handschuhe. Ich habe ja zum Glück sehr kleine Hände, so konnte ich passende Kinderhandschuhe ergattern, die extrem preisreduziert waren. 🙂 Ansonsten was Frau so zum Leben braucht.
Geschenkt/bekommen: Eine schöne und weitgehend unbeschwerte Woche.
Geschlafen: Gut und ausgiebig.
Geträumt: Ich war ans Bett gefesselt und bekam Besuch von einem Arzt, der mich mit einem riesigen Berg bunter Pillen überhäufte und mir einschärfte, dass ich die jetzt täglich nehmen müsse. Auf meine Frage, ob das die Krankenkasse bezahlen würde, verneinte der Bursche, worauf ich ihm wutschnaubend kundtat, dass unser Sozialstaat jetzt endgültig am Ende sei und er sich seine bunten Pillen sonstwohin schieben könne.
Geplant: Montag mit der Haushaltshilfe ein wenig putzen und einkaufen, Dienstag den üblichen Besuch beim Bauernmarkt, am Mittwoch einen Einkehrschwung in den Drogeriemarkt, und Herumstöbern bei Oxfam, ansonsten leben und leben lassen.
……………………..
Ich wünsche euch einen schönen und unbeschwerten Sonntag, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und bleibt bzw. werdet gesund. 🙂
… Auf YouTube gibt es eine Vielzahl Koch- und Backvideos, deren Ersteller:innen vollmundig versprechen, man könne, wenn man ihren Anleitungen folgen würde, mit lediglich drei Zutaten in nur fünfzehn Minuten einen gar formidablen Gaumenschmaus auf die Teller zaubern. Wenn man solche Filmchen ernst nimmt, und die gezeigten Köstlichkeiten nachkochen oder -backen will, dann muss man zunächst aber in der Regel einen Großeinkauf im nächsten Supermarkt tätigen und danach stundenlang am Herd stehen… 😂
… Genau das scheint dem/der Schöpfer:in dieses Cartoons auch widerfahren zu sein… 😂
This function has been disabled for Marthas Momente-Sammlung.