… mit Mary und Pit am Sonntagnachmittag im Augustiner Biergarten nahe der Münchner Hackerbrücke. Wir haben ausgiebig getafelt und uns gut unterhalten. Und ich habe natürlich all eure lieben Grüße ausgerichtet und grüße euch herzlich von den Beiden zurück! Wahrscheinlich sehen wir uns im nächsten Jahr wieder – und ich freue mich jetzt schon sehr darauf!…
… Vielen Dank, Mary und Pit. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich euch kennen lernen durfte. Und danke für die Einladung. Beim nächsten Mal übernehme ich die Zeche… 😉
… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese schöne und interessante Blogaktion…
Gefreut: Über die sorgfältige und gute Behandlung im Wirbelsäulenzentrum, ein schönes Gespräch mit meinem neuen Arzt, und auch über den so rasch anberaumten Operationstermin.
Natürlich habe ich mich auch darüber gefreut, dass Heidi und Korbi, die zwei Freilassinger Störche, noch anwesend sind. Ihre Reise gen Süden dürfte nun allerdings unmittelbar bevorstehen, ich hatte beim Beobachten per Webcam schon den Eindruck, dass die Beiden zusehends unruhiger werden.
Heidi, die bezaubernde Störchin:
Und ich freue mich schon sehr auf mein Treffen mit @Pit und Mary heute Nachmittag! 🙂
Geärgert: Im Nachhinein noch einmal über meinen Ex-Orthopäden, den ich bereits vor über einem Jahr auf die Spinalkanalstenose angesprochen hatte, und von dem ich zur Antwort bekommen hatte, dass das für ihn behandlungstechnisch nicht relevant sei. Ich denke immer noch über eine Anzeige bei der Ärztekammer nach.
Gedacht: Wie geschmeidig mir die Vorbereitungen für den Krankenhausaufenthalt zur Zeit von der Hand gehen. Die kann ich grad Punkt für Punkt reibungslos abarbeiten. Und wie locker sich ein kleines Problem, das sich bei der Bewältigung der OP-Vorbereitungen lösen ließ.
Hoffentlich haben sich in den letzten Tagen und Wochen noch viele Wahl-Unentschlossene in Sachsen und Thüringen dazu bewegen lassen, für demokratische Parteien und gegen die Blaunen zu stimmen.
Gefragt: Wie die heutigen Wahlen in Sachsen und Thüringen wohl ausgehen werden.
Genervt: Wieder mal von meiner eigenen Ungeduld.
Gelitten: An Rückenschmerzen, und nach wie vor auch an den Nebenwirkungen der starken Schmerzmittel.
Genossen: Den freundlichen Umgang mit mir als Patientin in der Wirbelsäulenpraxis und der Wolfart-Klinik in Gräfelfing, in der ich ab Mittwoch für einige Tage zu Gast sein werde.
Gewesen: Im Wirbelsäulenzentrum, in der Wolfartklinik zum Anästhesiegespräch, EKG und zur Blutabnahme. Beim Lieblings-Discounter, im Supermarkt.
Getroffen: Durchweg freundliche Leute. Die neue Nachbarin, welche in die Wohnung meines Ex-Dealers eingezogen ist. Das Mädel macht einen sympathischen Eindruck. Ihre Mutter, die beim Einrichten geholfen hat, scheint allerdings auf dem ersten Blick bisserl ein Drachen zu sein. 😉
Gesucht: Nach einem im Prospekt angepriesenen Sonderangebot im Discounter.
Gefunden: Leider nein. War wohl schon ausverkauft.
Gelacht: Unter vielem anderem über die Schrullen des Kommissars Benedikt Beissl in der Serie „Watzmann ermittelt“.
Geweint: Nein.
Gewundert: Wie gut organisiert und zielstrebig ich manchmal sein kann.
Gegessen: Gebratenen Kabeljau, gegrillte Hühnerbrust, mit selbstgezogenen Kräutern verfeinert, Rahmschwammerln mit Couscous, noch einmal einen Birnenschmarrn, weil der erste gar so gut gewesen ist. Viel frisches Obst und Gemüse. Und griechischen Joghurt, ich verbrauche pro Woche im Schnitt mehr als ein Kilo davon.
Getrunken: Wasser, Orangensaft, Tee.
Gehört: Vieles von Barock bis Rock. Unter anderem Claire de Lune von Claude Debussy in der Orchesterfassung. Wobei mir die schlichtere Originalfassung fürs Piano weitaus besser gefällt.
Gesehen: Ein paar Folgen von „Watzmann ermittelt“, „The Good Doctor“ und „Chicago med“. Und The German Darts Championship – das gefällt mir sehr, wie sachlich und gut informiert Darts auf DA:ZN kommentiert wird. Kein Vergleich zu den dummschwätzenden, albernen und schwafelnden Kommentatoren eines anderen Sportsenders.
Gelesen: Noch „Das Dorf in den roten Wäldern“ von Louise Penny. Für den Klinikaufenthalt habe ich den zweiten Band – „Tief eingeschneit“ – schon ins Köfferchen gepackt.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ein paar Blogposts.
Gekauft: Diverse haltbare Lebensmittel, damit ich nach meiner Rückkehr aus der Klinik was zu futtern habe. Ich soll ja die ersten vier bis sechs Wochen nichts Schweres heben. Natürlich werde ich mich höchstwahrscheinlich auch vom Re:we beliefern lassen, aber zumindest für die ersten Tage werde ich versorgt sein.
Getan: Mich auf die Operation vorbereitet.
Geschenkt/bekommen: Einen höchst überraschend frühen OP-Termin und die Chance, danach weitgehend schmerzfrei durchs Leben gehen zu können.
Geschlafen: Etwas unruhig.
Geträumt: Ich war in den Bergen unterwegs und bin dort auf eine kleine Ortschaft mit wunderschönen Bauwerken gestoßen. Zurück in der Arbeit in einer großen Arztpraxis – 😀 – konnte ich den Feierabend kaum erwarten, um so schnell wie möglich wieder dorthin zu wandern. Aber der Rucksack war plötzlich viel zu klein für all die Dinge, die ich auf meiner Tour unbedingt mitnehmen wollte. So zog ich meinen Morgenmantel an, um Platz zu sparen. Kurz vor Abmarsch besah ich mich in einem Spiegel, dachte mir „Wie lächerlich sieht das denn bitte aus!“, und wurde wach. 😉
Geplant: Die Bude noch etwas auf Vordermann bringen, denn wer weiß, wann ich wieder richtig staubsaugen und wischen kann. Morgen meinen neuen Herd in Empfang nehmen und anschließend eine Zahnreinigung über mich ergehen lassen. Mittwoch in aller Frühe in der Wolfart-Klinik antanzen, und dann möglichst schnell wieder zumindest halbwegs wieder fit werden.
… Ich hatte im Wirbelsäulenzentrum einen Termin für ein aktuelles MRT meiner Lendenwirbelsäule sowie anschließender Besprechung mit dem neuen Arzt. Der besah sich stirnrunzelnd die Aufnahmen, erklärte mir ausführlich, was darauf zu sehen sei, und informierte mich dann darüber, dass ich mittlerweile nicht nur eine Spinalkanalstenose – Verengung des Rückenmarkkanals – habe, sondern deren zwei. Und dann eröffnete er mir, dass seiner Meinung nach die bisherige konventionelle Behandlung mit Spritzen und Physiotherapien alle paar Monate seit nunmehr über zehn Jahren an ihre Grenzen angelangt wäre. Was ich von einer Operation halten würde. Es wäre ein minimalinvasiver Eingriff, nur ein knapp fünf Zentimeter langer Schnitt entlang der Lendenwirbelsäule, man würde mit Spreizern die Muskulatur beiseite ziehen, und mittels einer Art Endoskop und darin in die Wirbelkörper eingeführter winzig kleiner Instrumente die krankhaften Knochenwucherungen wegfräsen, welche so schmerzhaft auf die Nervenwurzeln drücken. Ich würde bereits einige Stunden nach dem Eingriff aufstehen und ein wenig gehen können, vier bis fünf Tage in der Klinik verbringen, und nach ein paar Wochen Rekonvaleszenz zuhause sowie einer ambulanten Reha für den Rest meines Lebens schmerzfrei sein. Die „Chancen“, das etwas schiefgehen könne, stünden ca. 1 : 17.000, die Gefahr einer Querschnittslähmung liege bei ca. 1 : 1.000.000. Ich nickte eifrig und meinte, dass ich seit unserem ersten Gespräch vor ca. zwei Wochen intensiv darüber nachgedacht hätte, und dass meine Antwort „Ja!“ lautete. Wir tauschten uns noch eine Weile aus, dann schickte er mich zum Empfang. „Dort erfahren Sie den OP-Termin und lernen anschließend auch gleich die Neurochirurgin kennen, die Sie operieren wird.“…
… Insgeheim rechnete ich fest mit einer Wartezeit von sechs bis acht Wochen, als mir die freundliche Sprechstundenhilfe dann eröffnete, dass der Eingriff bereits am Mittwoch, 4. September, in einer kleinen, aber sehr hoch gelobten Klinik in Gräfelfing stattfinden würde, haute mich das vor Überraschung doch etwas aus den Socken. Donnerwetter! So ein rasantes Tempo hatte ich nie und nimmer für möglich gehalten!..
… Die chinesisch-stämmige, noch recht jung wirkende Neurochirurgin erklärte den OP-Vorgang noch einmal sehr präzise und ausführlich, interviewte mich ausgiebig zu meinen Symptomen, auch zur Muskelerkrankung, beantwortete ruhig und freundlich meine Fragen, machte Hoffnung, dass sich nach dem Eingriff trotz der Titinopathie mein Gangbild verbessern könnte, dann drückte man mir am Empfang einen ordentlichen Wust an Papieren zum Durchlesen und Ausfüllen in die Hand und schickte mich nach Hause. Wie geheißen rief ich in der Klinik an – und weiter geht’s in diesem flotten Tempo – ich soll gleich heute früh zum Gespräch mit dem Anästhesisten sowie für ein EKG samt kleinem Blutbild vorbei kommen. Ich bin schon gespannt, denn die Klinik wird im WWW allgemein sehr gelobt, und die Karriere der Ärztin liest sich beeindruckend…
… Jetzt werde ich mich innerlich auf die Operation vorbereiten, am Wochenende hoffentlich einen langjährigen Bloggerfreund und seine Frau treffen, am Montag meinen neuen Küchenherd in Empfang nehmen und eine Zahnreinigung über mich ergehen lassen – und dann wird ruckzuck der Mittwoch Morgen da sein…
… So ist das Leben – entweder es passiert ewig lange gar nichts – und dann überschlagen sich plötzlich völlig überraschend die Ereignisse…
… Wie stets Danke an @puzzleblume für die interessante und die Kreativität anregende Blogaktion…
… Facettenaugen – unpässlich – wohnen – das sind die drei Begriffe, die es diese Woche in ein Drabble, eine Kurz-Kurz-Kurzgeschichte von grade mal einhundert Worten, einzubauen gilt. Diesmal ist die Herausforderung dermaßen groß gewesen, dass ich ums Haar das Handtuch geworfen hätte – doch dann hatte ich quasi in letzter Sekunde einen rettenden Einfall 😉 :…
„Robert, ich muss dringend mit dir reden.“
„Corinna, das geht jetzt nicht, mir zerreißt es schier das Gedärm, bin ganz furchtbar unpässlich!“, wehklagte der Angesprochene durch die geschlossene Toilettentür. Corinna verdrehte die Augen himmelwärts.
„Gute Besserung!… Egal – ich sag dir das jetzt ganz kurz und frank und frei: Wenn du hier in unserer WG weiterhin wohnen willst, dann entferne gefälligst das Macro-Poster von dem Insektenkopf von deiner Zimmertür. Immer wenn Markus und ich von der Nachtschicht nach Hause kommen und diese gruseligen Facettenaugen sehen, dann trifft uns vor Schrecken fast der Schlag. Verstanden?“
„Ja, ja, geht klar!“, keuchte Robert gequält.
………………………
… Ich wünsche euch einen schönen und möglichst unbeschwerten Tag!… 🙂
Gefreut: Dass Heidi und Korbi, das Freilassinger Storchenpaar, immer noch da ist und uns Beobachter:innen viel Freude bereiten. Es dürfte sich allerdings nur mehr um Tage handeln, bis sie die große Reise gen Süden antreten werden. – Und natürlich habe ich mich auch darüber gefreut, dass sich allmählich die Rückenbeschwerden bessern.
Geärgert: Dass WP das Reader-Symbol von der linken oberen Dasboard-Seite über Nacht auf die rechte verschoben hat. Das hat mich eine Weile ganz schön verwirrt, so verpeilt wie ich immer nach dem Aufstehen bin. Warum kann man’s nicht einfach mal gut sein lassen mit den Verschlimmbesserungen?
Gedacht: Wie strunzdumm vor allem im Nachhinein so manche Politiker-Äußerungen wirken. Bestes Beispiel ist zur Zeit für mich eine Aussage Hubert Aiwangers, die er im Jahr 2019 getätigt hat: „Ich bin überzeugt, Bayern und Deutschland wären sicherer, wenn jeder anständige Mann und jede anständige Frau ein Messer in der Tasche haben dürfte, und wir würden die Schwerkriminellen einsperren. Das wäre der richtige Weg.“
Dass mich das Klappern von Störchen glücklich macht. Es zählt definitiv zu meinen Lieblingsgeräuschen.
Gefragt: Ob es im Hinblick zweier notwendig gewordener Anschaffungen nicht klüger wäre, meine Reisepläne auf das nächste Frühjahr zu verschieben, bis sich meine finanziellen Reserven wieder ein wenig erholt haben. – Bei wem kaufe ich denn in Zukunft Gras – mein junger „Dealer“ von nebenan ist ausgezogen!
Genervt: Von diversen Nebenwirkungen meiner Medikamente.
Gelitten: An Appetitlosigkeit, eine Nebenwirkung eines starken Schmerzmittels, das ich zur Zeit einnehmen muss. Positiver Effekt: Ich habe ein Pfund abgenommen.
Genossen: Dass etwas, das ich geplant hatte, ziemlich genau so funktioniert hat, wie ich es mir ausgemalt hatte.
Gewesen: Auf dem Wochenmarkt, im Discounter, im Supermarkt, ein wenig Spazieren.
Getroffen: Eine sympathische Facebook-Bekannte auf dem Wochenmarkt. Wir haben uns stundenlang sehr gut miteinander unterhalten. Es rückt oft so manche Dinge in Schieflage wieder zurecht, wenn jemand „von außen“ objektiv einen Blick darauf wirft.
Gesucht: Einen neuen Kühlschrank und einen neuen Küchenherd, bei dem alten funktioniert das Backrohr nicht mehr und eine Reparatur lohnt sich nicht.
Gefunden: Jawoll! Kühlschrank ist schon da, der Herd kommt voraussichtlich Anfang/Mitte nächster Woche.
Gelacht: Über einige Cartoons auf Facebook.
Geweint: Ja, wie ein Schlosshund, am Ende eines sehr schönen Films über die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Geparden.
Gewundert: Warum sich die beiden großen Ampelparteien immer noch dermaßen dreist von der FDP auf der Nase herumtanzen lassen. Aber wahrscheinlich fürchtet man das Auseinanderbrechen der Koalition weitaus mehr als den politischen Dummfug von Lindner, Wissing & Co.
Gegessen: Gefüllte Zucchini – bei meinen drei Tomatenpflanzen komme ich kaum mit dem Ernten hinterher, so ergiebig sind sie -, einen sehr feinen Birnen-Schmarrn (sollte eigentlich ein Pfannkuchen werden, doch dann ist mir das Wenden in der Pfanne missglückt 😉 ), gebratene Kalbsleber, Rahmschwammerln, Müsli, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Wasser, Tee, Orangensaft.
Gehört: Im Radio DEN Hit von Of Men and Monsters, den ich dann tagelang nicht mehr aus den Ohren bekam:
Gesehen: Einige Folgen „Watzmann ermittelt“, „Good Doctor“ und „Chicago Med“. Und „Duma – mein Freund aus der Wildnis“, ein sehr schöner Film nicht nur für Kinder und Jugendliche über die Freundschaft eines Jungen zu einem Geparden.
Gegoogelt: Wie immer nach vielerlei.
Gelernt: Wieder einmal, dass sich die meisten Problemchen weitaus leichter lösen lassen, als ich mir das im Vorfeld stets ausmale – ob ich das jemals dauerhaft begreifen und verinnerlichen werde?
Gelesen: Da ich längere Zeit nicht mehr in der Stadtbib. war, habe ich ein zweites Mal mit der Lektüre von Louise Pennys‘ Debutkrimi „Das Dorf in den roten Wäldern“ begonnen.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Einen Wochenrückblick und ein Drabble. Ein wenig in der Küche herumgestöbert und geputzt.
Gekauft: Einen neuen Kühlschrank, da der alte, der mir an die dreißig Jahre treu gedient hatte, nun allmählich die Grätsche machte. Und einen neuen Küchenherd, das Backrohr funktioniert nicht mehr richtig.
Getan: Mich viel geschont, aber auch im Haushalt ein wenig vor mich hingewerkelt.
Geschenkt/bekommen: Dass die Rückenschmerzen allmählich nachlassen.
Geschlafen: Gut!
Geträumt: Der sympathische junge Mann und seine Freundin vom vierten Stock hatten mir geholfen, den alten Kühlschrank in den Flur zu schieben. Ich lud sie auf eine opulente Brotzeit ein, wir waren kräftig am Schmausen und hatten viel Spaß, da kam der Hausverwalter und drückte mir die fristlose Wohnungs-Kündigung in die Hand. Danach bediente er sich an meiner reichlich gedeckten Tafel und räumte alle Teller und Platten leer, als ob er seit Wochen nix Gescheits mehr zu essen bekommen hätte. Ich bekam vor lauter Wut, Frust und Entsetzen Schnappatmung – und bin aufgewacht. 😉
Geplant: Einkaufen, meinen neuen Herd in Empfang nehmen, und am Donnerstag morgen meinen Termin beim Orthopäden wahrnehmen.
… Schon seit Tagen berichten Storchen-Fans, dass sich am Rande der Ortschaft Fridolfing, knapp zwanzig Kilometer nördlich von Freilassing, an die dreißig Jungstörche treffen und für die große Reise gen Süden trainieren würden. Am Sonntag sah es dann ganz danach aus, als hätten sich zwei der jungen Freilassinger Adebars ohne das Geschwisterchen diesem Pulk angeschlossen. Ein Altvogel geleitete am Abend das jüngste der drei Mopsis, wie die Küken liebevoll von uns genannt werden, ins Nest zurück, und ließ es dann alleine. Bis in die Nacht hinein jammerte die Kleine (wir sind überzeugt davon, dass es sich um ein Storchenmädchen handelt 😉 ) einsam und verloren vor sich hin – und wenn ein Storch wehklagt, dann hört sich das an wie ein Orchester schlecht gestimmter Blechgießkannen. 😉 Heute gegen sechs Uhr morgens verließ der Jungstorch das riesige Nest – und nun sind wir natürlich sehr gespannt, ob er nur auf Futtersuche ist oder sich wie die Geschwister dem großen Zug der schönen Schreitvögel in südlichere Gefilde angeschlossen hat…
… Also, ich finde, die Trauer und Verwirrtheit sind dem kleinen Mopsi vor seiner ersten Nacht mutterseelenallein im Nest deutlich anzusehen…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für die interessante und schöne Blogaktion…
Gefreut: Dass die Freilassinger Jungstörche sich noch nicht auf den Weg gen Süden gemacht haben, und uns immer noch viel Freude und Kurzweil bereiten. Der fremde Jungstorch ist nach wie vor in der Gegend, er wird zwar auf der Wiese von „unserer“ Familie als Kumpel friedlich geduldet, doch sobald er versucht, ins Nest zu gelangen, wird er mit viel Fauchen, Flügelschlagen und drohendem Schnabelklappern verscheucht, nicht zuletzt auch deshalb, weil er sich den drei „Mopsis“ gegenüber sehr aggressiv verhält.
Geärgert: Am vorletzten Freitag schoss mir die Hexe beim Wäsche aufhängen ausgesprochen schmerzhaft in den Rücken. Ich versuchte zunächst einige Tage lang, das Malheur mit Hausmitteln zu kurieren. Am Montag vereinbarte ich dann einen Termin beim Orthopäden – gut zwei Wochen Wartezeit, aber ich könne als Notfall vorbei kommen, wenn die Schmerzen wieder stärker werden würden, so sicherte mir die Sprechstundenhilfe zu.
Am Mittwoch hatten sich die Schmerzen wieder eindeutig verschlimmert, deshalb fand ich mich am frühen Nachmittag nach vorheriger telefonischer Ankündigung in der Praxis ein, wo ich ziemlich unwirsch empfangen wurde. Ich blieb freundlich und meinte, dass mir eine lange Wartezeit nichts ausmachen würde, ich hätte ein spannendes Buch dabei. Nach etwa eineinhalb Stunden wurde ich vom Herrn Doktor empfangen. Und der hielt mir aufgebracht einen Vortrag darüber, dass er (Kassen)Patient:innen wie mich nur mehr höchst ungern behandeln würde, weil er an uns nichts bzw. nur wenig verdienen würde. Ich war wie vom Donner gerührt! Der Sermon ging noch weiter: Er hätte den ganzen Tag über vor lauter Stress noch nichts gegessen, (Kassen)Patient:innen wie ich seien eine Belastung für ihn, weil unsere Behandlung die gleiche Zeit erfordern würde wie die von Privatpatient:innen, deshalb würde er (Kassen)Patient:innen wie mich und Notfälle in Zukunft nicht mehr annehmen, und dann trieb er die Nadeln für die sechs Spritzen mit solch kaum unterdrückter Wut in meinen Rücken, dass die Einstiche noch tagelang schmerzten.
Gedacht: Als der Herr Doktor vor einigen Jahren seine Praxis eröffnete, da waren wir Kassenpatient:innen ihm sehr recht! Da wurden wir freundlich und zuvorkommend behandelt. Und haben durch unsere Empfehlungen ganz sicher auch ein Stückchen mitgeholfen, dass der Laden gut läuft. Und nun sind wir nicht mehr erwünscht. Undank ist der Welten Lohn! Man sollte solchen Menschen mindestens einmal täglich das ärztliche Gelöbnis um die Ohren hauen!
Gefragt: Bin ich jetzt wieder mal im falschen Film gelandet?
Genervt: Von Rückenschmerzen und dem ganzen Drum und Dran.
Gelitten: Unter Rückenschmerzen, und auch darunter, wie ein Mensch dritter Klasse abgefertigt worden zu sein.
Genossen: Den Sommer.
Gewesen: Beim Arzt, beim Einkaufen, auf dem Wochenmarkt.
Getroffen: Meinen nunmehr Ex-Orthopäden, denn nach der Nummer vom Mittwoch habe ich sofort alle Termine bei ihm storniert.
Gesucht: Nach meinem Stützkorsett für den Rücken.
Gefunden: Na klar, das Haus verliert nix. 😉
Gelacht: Über einige Cartoons im WWW.
Geweint: Nein. Obwohl mir am Mittwoch schon danach zumute war.
Gewundert: Darüber, wie Geldgier Menschen verändern kann.
Gegessen: Frische Bachforelle (wahrscheinlich die letzte für heuer), Schwammerlragout, Kalbsleber, meinen Lieblingssalat (Chicoree mit geraspelten Karotten, Orangenfilets und Joghurtdressing), viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser, einen leichten, duftigen Silvaner.
Gehört: Unter vielem anderem dieses hier – ist immer noch Gänsehaut-Hardrock hoch Zehn:
Gesehen: Ein paar Natur-Dokus, vieles von der Freilassinger Storchen-Cam.
Gegoogelt: Wieviel Fachärzte mit eigener Praxis verdienen. Jetzt muss ich mir keine Sorgen mehr machen, dass mein Ex-Orthopäde wegen uns unprofitablen Kassenpatient:innen Bürgergeld beantragen muss, nicht bei im Schnitt 300.000 Euronen Jahresgewinn nach Abzug sämtlicher Unkosten.
Gelernt: Immer öfter, dass man als älterer, gebrechlicher und nicht vermögender Mensch hierzulande nicht mehr viel wert ist.
Gelesen: „Der Mutter Tochter Mörderclub“ von Nina Simon. Die erfolgreiche Geschäftsfrau Lana Rubicon erholt sich bei ihrer Tochter Beth in einer verschlafenen Küstenregion Kaliforniens von einer Krebserkrankung. Da gerät ihre Enkelin Jack in Verdacht, einen jungen Mann ermordet zu haben. Lana und Beth sind von der Unschuld Jacks absolut überzeugt und beginnen, auf eigene Faust zu ermitteln. – Kann ich empfehlen, ist gut geschrieben und die Charaktere sind sorgfältig und überzeugend ausgearbeitet.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Nicht sonderlich viel – ein Drabble, ein paar Blogposts, und die Fotos vom Ausflug zum Kloster Weltenburg und nach Abensberg habe ich sortiert und bearbeitet.
Gekauft: Nichts Außergewöhnliches.
Getan: Mich gepflegt und geschont, damit ich hoffentlich bald wieder fit bin.
Geschenkt/bekommen: Eine weitere Woche pralles Leben.
Geschlafen: Meistens gut, von Donnerstag auf Freitag sehr schlecht.
Geträumt: Ich kann mich leider wieder mal nicht erinnern.
Geplant: Weiterhin schonen, und am Dienstag zum neuen Orthopäden gehen (den ich aber schon etliche Jährchen kenne). Und vielleicht kann ich am nächsten Wochenende eine Tour mit dem Wanderbus durch die Hallertau machen.
…………………………….
… Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, habt es fein, bleibt bzw. werdet gesund, seid gut zu euch und zu euren Lieben…
… Die Freilassinger Jungstörche bereiten sich nun auf den großen Abflug Richtung Süden vor. Mittlerweile sind sie tagsüber nur mehr selten auf dem riesigen Nest anzutreffen, seitdem sie fliegen können, locken die saftigen grünen Wiesen ringsum mit ihrem in diesem Sommer wohl überreichen Angebot an Fröschen, Ratten, Mäusen, Schnecken, Würmern und kleinen Schlangen. Unsere „Mopsis“, wie die Jungstörche liebevoll genannt werden, haben in einem unter Naturschutz stehenden Feuchtgebiet, etwa 800 Meter westlich des Nests, inzwischen auch etliche Kumpels getroffen, mit denen sie eifrig das Fliegen, das Spielen mit dem Aufwind, das kräftesparende Dahingleiten trainieren…
… Am Mittwoch Abend nahm ein fremder Jungstorch den großen, vorübergehend verwaisten Horst in Besitz. Ich vermute, er ist mit einer Schar Artgenoss:innen bereits gen Süden unterwegs gewesen, und hat sich entweder verflogen oder musste erschöpft eine Rast einlegen. Erbittert verteidigte er mit gespreizten Flügeln, Schnabelhieben und lautem Fauchen seinen Rastplatz gegen die rechtmäßigen Besitzer, die nach und nach eintrudelten, um den Eindringling zu vertreiben. Zunächst war er recht erfolgreich. Die Freilassinger Jungspunde und ihre Eltern gingen allerdings ziemlich raffiniert und auch durchdacht vor, sie griffen abwechselnd den Fremdstorch an, um ihn zu ermüden. Dem größten Mopsi gelang es schließlich, in einem turbulenten Kampf den Fremdling aus dem Nest zu befördern und in die Flucht zu schlagen…
… Ein YouTube-Mitglied, das ebenfalls seit Monaten den Werdegang der Storchenfamilie hoch über der Freilassinger Lokwelt unweit des Bahnhofs verfolgt, hat ein Video mit den spannendsten Szenen bis zum Showdown vor dem rot glühenden Sommerabendhimmel erstellt…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für die interessante und schöne Blogaktion…
Gefreut: Über die schönen Ausflüge zum Kloster Weltenburg und nach Abensberg, zur Auer Dult und nach Freising.
Und natürlich auch über die Freilassinger Störche, die immer öfter das Nest verlassen und fliegend immer weitere Kreise ziehen. Vermutlich werden sie sich in einigen Wochen auf die lange und gefährliche Reise gen Süden machen.
Gegen zehn Uhr morgens sind zwei der Jungvögel auf Futtersuche, der dritte bastelt am Nestrand am „Gartenzaun“ herum. 😉
Geärgert: Eher befremdet und auch gekränkt über das schon recht seltsame Gebaren eines Mitmenschen.
Gedacht: Schon merkwürdig und auch bedenklich, wie man sich binnen weniger Stunden im Verhalten um fast hundertachzig Grad zu seinem Nachteil verändern kann.
Gefragt: Wie ich mit einer bestimmten Situation in Zukunft umgehen werde.
Genervt: Von der großen Hitze Mitte der Woche und der Sturheit einer bestimmten Person.
Gelitten: Als ich am Freitag wohlgemut am Wäsche aufhängen war, ist mir die Hexe sehr schmerzhaft ins Kreuz geschossen. Fühlt sich immer noch nicht gut an, ich hoffe, dass mein Knochenbrecher nächste Woche einen Nottermin für mich haben wird.
Genossen: Die schönen Ausflüge.
Gewesen: In Kelheim und beim Kloster Weltenburg, im vom Hundertwasser inspirierten Kuchlbauer Biergarten in Abensberg, auf der Auer Dult, in Freising, beim Einkaufen.
Getroffen: Meine Schweinfurter Freundin, zwei Nachbarinnen.
Gesucht: Nach Möglichkeiten einer sinnvollen Kommunikation mit einer bestimmten Person.
Gefunden: Leider nein.
Gelacht: Immer gerne.
Geweint: Nein.
Gewundert: Über den kränkenden Umgang mancher Leute mit ihren Mitmenschen.
Gegessen: In Abensberg einen sensationellen Obatzden, geräuchertes Forellenfilet, geräucherten Saibling, ein paar griechische Vorspeisen, selbstgemachte Waffeln, viel Obst und Gemüse.
Getrunken: Milchkaffee, Tee, Wasser, Orangensaft, eine „Süße Liebe“ (dunkles Weißbier mit Limo 😉 ), ein paar Gläser Weißwein.
Gehört: Vieles, von Barock bis Rock.
Gesehen: Viel olympisches Sportgeschehen.
Gegoogelt: Hauptsächlich nach Zugverbindungen.
Gelernt: Wieder manch Interessantes über die Geschichte Bayerns.
Gelesen: Immer noch „Mord in Mistletoe Manor“.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ein Drabble, ein paar Blogposts, Fotos sortiert und bearbeitet.
Gekauft: Eine Etagere, die Freundin G. im Internet aufgestöbert hatte. Ausgepackt, angeschaut, gleich wieder zurück geschickt. Das Teil sieht auf dem Foto recht hübsch aus, ist in Wirklichkeit aber potthässlich und zudem nicht aus Porzellan, sondern aus Steingut. Ich hoffe, dass ich am Nachmittag auf der Auer Dult noch die Etagere finden werde, die ich mir eigentlich kaufen wollte.
Getan: Viel unterwegs gewesen.
Geschenkt/bekommen: Einige gute Tage mit schönen Ausflügen.
Geschlafen: Überwiegend tief und fest.
Geträumt: Da ist mir leider wieder mal nichts im Gedächtnis verblieben.
Geplant: Mich bis zum hoffentlich baldigen Termin beim Orthopäden schonen.
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… Habt einen schönen Sonntag, ihr Lieben. Bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, und seid gut zu euch und zu euren Lieben…
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