… Aber es gibt ungezählte andere Möglichkeiten, jemandem eine Liebeserklärung zu machen… 😉
… Habt ein schönes und möglichst unbeschwertes Wochenende, ihr Lieben!… 🙂

Glück ist die Summe schöner Momente
… Wie stets vielen Dank an @puzzle für diese inspirierende, knifflige und schöne Blogaktion!…
… Schweigen – packen – unfähig – das sind die drei Begriffe, die es diesmal in einem Drabble, einer Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von nur 100 Worten, umzusetzen gilt…
… Und da ist mir nach einer langen und gesundheitlich bedingten Durststrecke endlich mal wieder etwas Brauchbares in den Sinn gekommen… 😉
Es gibt Menschen, die sagen, inneren Frieden zu finden sei nicht möglich, wir seien unfähig dazu. Dem möchte ich widersprechen. Manchmal entlässt mich das Leben mit all seinen Widrigkeiten und Fährnissen aus seinen eisern packenden Fäusten, und dann verharre ich völlig entspannt. Da ist nichts, was mich beunruhigt , antreibt oder quält, ich habe keine Schmerzen, kein Verlangen, keine Sehnsüchte, und für eine kleine Weile ist es so, als würde sich das Universum in mir öffnen und all seine Rätsel und Geheimnisse preisgeben. Rund um mich und in mir herrschen gelassenes Schweigen, und die mächtige Kraft vollkommener, friedlicher, bedingungsloser Ruhe.
…………………………..
… Ich wünsche euch allen einen guten und möglichst unbeschwerten Tag!…
… Wie stets ein herzliches Dankeschön an @Rina für diese interessante und schöne Blogaktion…
Gefreut: Sehr! Und zwar über eine ehrliche Finderin bzw. einen ehrlichen Finder! Und darüber, dass sich die linke Hüfte ein wenig gebessert hat.
Geärgert: Natürlich wieder mal über meine Zerstreutheit, die mich am Samstag ziemlich teuer hätte zu stehen kommen können.
Gedacht: Wir leben schon in aufregenden und aufreibenden Zeiten, mein lieber Schwan!
Gefragt: Wie kann man nur dermaßen den Bezug zur Realität verlieren wie unser Ex-Finanzminister (in einer möglichen neuen Koalition nach den Wahlen will er seinen alten Posten wieder haben 😂 )? Und Blackrock Freddy Merz wäre dafür sogar offen, geht’s noch?
Gewundert: Wir sind ja einiges von unserem Oberwendehals Söder gewohnt, aber die Geschwindigkeit, mit der er diesmal sein Fähnchen in den Wind hängt, und nun auf einmal eine mögliche Koalition mit den Grünen nicht mehr verteufelt und völlig ausschließt, ist selbst für seine Verhältnisse atemberaubend schnell. Zugleich verspricht er einen „Wahlkampf mit Anstand“ zu führen. Nur knapp 24 Stunden später behauptet er, die Ampel-Regierung hätte Deutschland irreparablen Schaden zugefügt.
Genervt: Darüber, dass ich manchmal ganz furchtbar unkonzentriert bin.
Gelitten: An einer unsensiblen Röntgen-Assistentin, die trotz meiner Schmerzlaute das abgewinkelte linke Bein fast mit Gewalt zur Seite drehen wollte, als ich Mittwoch früh in der Radiologie lag. Zum Glück wurde sie sofort von einem fürsorglichen jungen Mann abgelöst, der dann sehr behutsam die linke Hüfte zurecht rückte und sanft mit einem Polster stabilisierte.
Gewesen: Beim Radiologen, in der neuen/alten Therapiepraxis, beim Einkaufen, zweimal kurz im Museum Brandhorst, Spazieren.
Getroffen: Den sympathischen und ruhigen Physiotherapeuten, der mich vor einem Jahr schon so gut behandelt hat. Eine Nachbarin, leider hatten’s wir beide eilig und keine Zeit zum Ratschen.
Gesucht: Fieberhaft mein Handy, als ich nach einer ausgedehnten Runde am Samstag Nachmittag wieder zuhause angelangt war. Und dann fiel mir ein, dass ich eines dringenden Bedürfnisses wegen auf dem Weg zum Einkaufen die Behindertentoilette im Museum Brandhorst aufgesucht und kurz im WWW gedaddelt hatte, als ich auf dem Thrönchen saß.
Gefunden: Eine ehrliche Finderin bzw. ein ehrlicher Finder hatte mein Handy, das ich völlig verpeilt neben der Toilette auf einer Ablage deponiert hatte, am Info-Schalter abgegeben. Das Rumpeln des riesigen Steins, der mir vom Herzen fiel, als man mir das vermisste Gerät überreichte, muss ziemlich weit zu hören gewesen sein.
Gelacht: Über das groteske Schmierentheater, dass der FDP-Oberlackaffe nach seiner Entlassung am Mittwoch zur Schau gestellt hat. So viel Lügen und so viel *Mimimi!*
Geweint: Nein.
Gegessen: Hühnereintopf, Kartoffelgratin (meiner ist der beste in ganz München!), Milchreis mit Heidelbeermus, geräuchtertes Forellenfilet, gedünstetes Lachsfilet, Spiegeleier mit Rosenkohl und Salzkartoffeln, viel Obst und frisches Gemüse, den Rest vom Schokoladenkuchen.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, einen feinen südafrikanischen Rotwein.
Gehört: In der letzten Szene der sechsten und finalen Staffel von „Bull“ diesen herrlichen alten Jazz-Klassiker:
Gesehen: Mehrere Folgen „Bull“, „The Good Doctor“ und „The Mentalist“, sowie die erste neue Folge von „Watzmann ermittelt“. CNN International die ganze Nacht von Dienstag auf Mittwoch bis zum niederschmetternden Ergebnis der US-Wahlen gegen neun Uhr morgens, die fulminante Kanzlerrede am Mittwoch Abend. Und natürlich am Samstag die ersten Partien des Grand Slam of Darts.
Gegoogelt: Unter vielem anderen nach den täglichen Webcam-Aufnahmen der Neumayer III Station in der Antarktis – eine mittlerweile lieb gewonnene „Tradition“.
Gelernt: Wieder einmal hinzunehmen, was ich nicht ändern kann, ohne dabei groß am Rad zu drehen.
Gelesen: Immer noch „Aus hartem Holz“ von Annie Proulx. Kommt mir aber mittlerweile sehr düster und auch langatmig vor. Meine erste Begeisterung über dieses Buch ist ziemlich geschwunden, mittlerweile denke ich immer öfter darüber nach, es nicht zu Ende zu lesen.
Gespielt/gebastelt/geschrieben: Es sieht so aus, als käme die Lust am Bloggen allmählich wieder zurück. Und ich habe ein ausgeleiertes Scharnier meines Küchen-Hängeschranks repariert.
Gekauft: Vor allem Lebensmittel und ein bisschen Kosmetika.
Getan: Spazieren gehen, Einkaufen, den Radiologen und die Physiotherapie aufsuchen, Fernsehen, Lesen, Faulenzen, Kochen.
Geschenkt/bekommen: Große Erleichterung und Freude am Samstag Nachmittag.
Geschlafen: Von Dienstag auf Mittwoch und von Mittwoch auf Donnerstag so gut wie gar nicht vor lauter Aufregung und Anspannung. Ansonsten aber ziemlich gut.
Geträumt: Viel und lebhaft, leider kann ich mich wieder mal an nichts erinnern.
Geplant: Dienstag und Donnerstag geht’s zur Physio, und am Donnerstag Nachmittag wieder zum Orthopäden.
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… Ich wünsche euch einen schönen und entspannten Sonntag. Bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und kommt möglichst unbeschwert in die neue Woche…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für die schöne und interessante Blogaktion…
Gefreut: Immer wieder über die schmerzfreien Minuten nach dem morgendlichen Aufwachen. Und über den Rücken – der ist jetzt wirklich so gut wie neu und völlig beschwerdefrei. Und auch immer wieder über den neuen Standherd, den ich mir im August zugelegt habe. Und darüber, dass ich so fix Termine beim Orthopäden und der Radiologie bekommen habe.
Geärgert: Natürlich darüber, dass auf meine Beschwerde über den unterirdischen Spruch meines Ex-Therapeuten über die unmenschlichen medizinischen Experimente in der NS-Zeit nicht die geringste Reaktion erfolgte. Da hatte ich mir irgendwie schon wenigstens eine kurze Mail bzw. einen Anruf a la „Wir bedauern sehr, was Herr S. da von sich gegeben hat…“ erhofft. Dass da so gar nichts kam, lässt jetzt sehr tief blicken.
Gedacht: Dass die „medizinischen Baustellen“ meines Luxuskörpers wohl gar kein Ende mehr nehmen wollen. – Und Donnerstag Nacht: Ich hätt‘ sooooo gerne ein riesiges Stück Schokoladenkuchen.
Gefragt: Wo ist die nächst gelegene Filiale der Stadtbib.?
Gewundert: Immer und immer wieder über die Dreistigkeit, mit der dieser Orangeman in den USA seine doch an sich so leicht durchschaubaren Lügen unters Volk bringt.
Genervt: Von meiner linken Hüfte.
Gelitten: An Schmerzen in besagter Hüfte. Der erste Termin beim Orthopäden ergab noch nichts Definitives, da sich ein Erguss am und im Gelenk befindet. Deshalb muss ich nächste Woche zum Röntgen, und dann entscheidet der Arzt, der mir bereits vor gut neun Jahren rechts ein künstliches Hüftgelenk verpasst hat, ob das linke auch raus muss. Zunächst wird er mich aber im Falle eines Falles mit Tabletten und Spritzen behandeln, denn die letzte OP mit Vollnarkose liegt immerhin erst zwei Monate zurück.
Gewesen: Beim Orthopäden, beim Einkaufen und Spazieren gehen.
Getroffen: Den sehr kompetenten orthopädischen Chirurgen und Facharzt, der mich 2015 an der rechten Hüfte operiert hat.
Gesucht: Nach der Gebrauchsanweisung für meinen doch noch recht neuen Standherd.
Gefunden: Yepp.
Gelacht: Natürlich.
Geweint: Nein. Obwohl mir angesichts der Hüftschmerzen und der möglichen Diagnose manchmal doch ganz schön blümerant zumute ist.
Gegessen: Sehr feines Tellerfleisch, Kabeljaufilet, Kartoffelgratin – und einen höchst formidablen selbstgebauten Schokoladenkuchen.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft, und zum Essen ein Glaserl vollmundigen Rotwein.
Gehört: Vieles von Barock bis Rock.
Gesehen: Mehrere Folgen der NDR-Talkshow „DAS!“ mit interessanten Gästen: Denis Scheck, Joana Mallwitz, Hape Kerkeling und Dr. Alice Brauner – Menschen, die mich sehr beeindruckt haben. Sowie das kritisch-kabarettistische BR-Magazin „Quer“.
Einige Folgen „Bull“, „The Mentalist“, „Death in Paradise“ und „Chicago Med“.
Gegoogelt: Unter vielem anderem nach der Schwabinger Filiale der Münchner Stadtbib., sowie den neuesten Webcam-Bildern der Neumeyer-Station in der Antarktis.
Gelernt: Mit dem Umluft-Backofen umzugehen.
Gelesen: „Polarschimmer“ von Aurelia Hölzer habe ich nun ausgelesen – und es ist definitiv mein Lieblingsbuch des Jahres.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Leider wieder mal nur diesen Wochenrückblick. Ansonsten habe ich in meiner Bude etwas herum gewerkelt, obwohl ich der schmerzenden Hüfte wegen das Großreinemachen wieder einmal verschieben muss.
Gekauft: Überwiegend Lebensmittel. Und drei große Vorratsgläser, um meinen Nudelvorrat mottensicher aufbewahren zu können.
Getan: Spazieren gegangen, eingekauft, beim Orthopäden gewesen.
Geschenkt/bekommen: Eine weitere Woche Lebenszeit.
Geschlafen: Manchmal recht unruhig, der Hüftschmerzen wegen. Von Donnerstag auf Freitag gar nicht, weil mir die Gedanken an eine mögliche Hüft-OP so zugesetzt haben.
Geträumt: Viel und lebhaft. Heute früh habe ich vor dem Aufwachen mit zwei sehr unfreundlichen, dummen Weibern gehadert, die sich in der Confiserie, in der ich anscheinend angestellt war, nicht zu benehmen wussten.
Geplant: Morgen zur Schwabinger Stadtbib. fahren, meinen Leseausweis verlängern lassen, Donnerstag geht’s zur Radiologie, und Freitag zum neuen Physiotherapeuten in der Praxis, die mir eigentlich von Anfang an am liebsten gewesen wäre, nur war dorthin bis vor kurzem der Weg noch zu weit.
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… Habt es fein und einen schönen Sonntag, seid gut zu euch und zu euren Lieben, bleibt bzw. werdet gesund, und kommt morgen gut und möglichst unbeschwert in die neue Woche…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für die schöne und stets inspirierende Blog-Aktion…
Gefreut: Über einen sehr guten Kauf – später mehr dazu. Und über täglich wachsende Kräfte, sowie immer weniger Schmerzen, die linke Hüfte ausgenommen, die werde ich mir am Donnerstag mal von einem Orthopäden begutachten lassen.
Geärgert: Geschockt trifft es besser.
Während des ersten Termins fand ich meinen Physiotherapeuten recht lustig und charmant. Doch schon bald wurde mir klar, dass der junge Mann sich ungemein gerne selber reden hört, so falsch ist wie die Nacht finster und auch eifrig Fake News sowie Schwurbeleien von sich gibt.
Am Donnerstag Nachmittag sprachen wir über Neurochirurgie, wobei er mir mal wieder einige kräftige Lügengeschichten aufzutischen versuchte. Und dann kam der Oberhammer: „Wissen Sie, so grausam die medizinischen Experimente an KZ-Insassen, Schwerbehinderten, Babys und Kleinkindern, Sinti und Roma auch gewesen sind, hatten sie doch auch etwas Gutes. Die medizinischen Erkenntnisse haben Deutschland voran gebracht.“
Ich war starr vor Schreck. Je länger ich darüber nachdachte, umso größer wurde mein Entsetzen. Nun habe ich die beiden noch ausstehenden Termine telefonisch storniert, eine Mail geschickt sowie eine geharnischte Bewertung im Internet verfasst.
……………….
Sehr geärgert habe ich mich Anfang der Woche über das ZDF-Mittagsmagazin. Es wurde ein erschütternder Beitrag über den Prozess der Französin Gisèle Pelicot gezeigt, die von ihrem Mann narkotisiert und über neunzig Mal von ihm und fremden Männern vergewaltigt worden war. Nachdem der Bericht zu Ende war, ist die Moderatorin so gut wie gar nicht darauf eingegangen, es wurde sogleich eine seichte Reportage über den Besuch Nordischer Royals in Deutschland eingespielt. Das ist erbärmlich. Seriöse Berichterstattung sieht anders aus!
Gedacht: Ich rechne nicht mit einer Resonanz auf meine Mail, das Telefonat und die Kritik. Die Therapieeinrichtung gehört zu einer kleinen Klinik eines kirchlichen Trägers und die schließt in ein paar Monaten, da werden bei all dem Frust und dem Chaos meine Proteste wahrscheinlich unter den Tisch fallen.
Gefragt: War der Typ im Geschichtsunterricht austreten oder Kreide holen?
Gewundert: Über die schier grenzenlose Dummheit dieses jungen Mannes.
Genervt: Vom ständigen Nebel. Der drückt bei mir schon auch auf die Stimmung. Zum Glück scheint heute endlich mal wieder die Sonne.
Gelitten: An Schmerzen in der linken Hüfte. – Und einem Migräneanfall am späten Samstag Abend, den ich aber dank Sumatriptan schnell und gut in den Griff bekommen habe.
Gewesen: Bei der Krankengymnastik, Spazieren, Einkaufen.
Getroffen: Den jungen Therapeuten – hoffentlich zum letzten Mal!
Gesucht: Erstaunlicherweise nichts.
Gefunden: Nix.
Gelacht: Aber ja! Vor allem über das hier:
Geweint: Nein.
Gegessen: Meinen formidablen Hühnereintopf, eine riesige fangfrische Forelle, gekochte Eier in Dillsoße, Müsli, viel frisches Obst und Gemüse. Und genascht habe ich italienische Schoko-Kekse. 😉
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft und einen herrlichen australischen Rotwein.
Gehört: Dieses wunderschöne, zu Herzen gehende Lied:
Sehr fein finde ich auch den Walk-On-Song des jungen belgischen Darts-Profi Mike de Decker:
Gesehen: „Zuckeroma“, ein Spielfilm über eine bitterböse alte Frau, die ihrer Tochter und deren Familie das Leben zur Hölle macht. Solche Filme können die Österreicher wirklich am Besten, da treffen unsere Nachbarn genau den richtigen Ton, ohne dass Handlung und Dialoge ins Vulgäre, Peinliche oder Aggressive abgleiten.
Natürlich auch The European Darts Championship. 😉
Gegoogelt: Sehr viel nach der deutschen Forschungsstation Neumayer III in der Antarktis.
Gelernt: Wieder einmal sehr schmerzlich und beunruhigend, dass sich die Grenze des angeblich Sagbaren permanent verschiebt.
Gelesen: „Polarschimmer“ von Aurelia Hölzer. Die Autorin, eine renommierte Gefäßchirurgin, verbrachte gut ein Jahr an der deutschen Forschungsstation Neumayer III auf dem mehrere hundert Meter dicken Ekström-Schelfeis am Rande der unbewohnten, eisigen Antarktika, und erlebte als Leiterin einer neunköpfigen Crew dort den Polarwinter. Das autobiographische Buch ist fesselnd geschrieben, voller Begeisterung, und bietet neben ungewöhnlichen Alltags-Schilderungen der schier endlosen Polarnacht, dem Zauber der höchst ungewöhnlichen Umgebung und hinreissend schöner und spannender Fotos auch sehr viele interessante Informationen über den siebten Kontinent. Sehr empfehlenswert.
Hier der Link zur Neumayer Station samt Webcam, die alle zehn Minuten eine Aufnahme von dem seltsam anmutenden Gebäude macht. Seit Tagen schon ist allerdings wegen eines starken Schneesturms nicht viel zu sehen:
https://www.awi.de/flotte-stationen/stationen/neumayer-station-iii.html
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Wieder mal nichts außer diesem Rückblick. Aber die Kräfte nehmen zu und ich feile gedanklich schon am nächsten Blogpost. 😉 Und ich kann’s kaum noch mehr erwarten, in meiner Bude klar Schiff zu machen. Anfang November möchte ich loslegen!
Gekauft: Lebensmittel, Kosmetik- und Putzzeugs – und das Buch „Polarschimmer“. Dessen Autorin habe ich gebannt während der NDR-Talkshow „DAS!“ gelauscht, und dann sofort voller Begeisterung bestellt. Hat sich gelohnt!
Getan: Bei der KG gewesen, Spazieren gegangen, isometrische Übungen gemacht, ein wenig auf dem Heimtrainer geradelt, TV geschaut, herumgelümmelt, gelesen, geschlafen, nachgedacht, gegrübelt, geträumt…
Geschenkt/bekommen: Komplette Schmerzfreiheit im unteren Rücken.
Geschlafen: An sich recht gut.
Geträumt: Kann mich wieder mal leider an nichts erinnern, obwohl ich immer so lebhaft träume.
Geplant: Vielleicht noch einmal auf die Auer Dult gehen, Termine für Krankengymnastik in einem anderen Therapiezentrum vereinbaren, am Donnerstag zum Orthopäden marschieren, die linke Hüfte untersuchen lassen.
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… Ich wünsche euch einen geruhsamen und entspannten Sonntag, und eine gute neue Woche. Bleibt bzw. werdet gesund, habt es fein, seid gut zu euch und zu euren Lieben, und genießt, wenn ihr könnt, die Herbstferien…
… Wie stets ein herzliches Dankeschön an @Rina für diese interessante und feine Blogaktion…
Gefreut: Über den positiv verlaufenen zweiten Nachsorgetermin bei der Chirurgin. Laut CT-Aufnahmen sieht alles gut aus und ist da, wo es auch hingehört, da hat sich nichts verschoben, es gibt keinerlei Anzeichen auf Blutungen und andere Widrigkeiten, die mir wochenlang häufig bange gemacht haben. Das Stützkorsett brauche ich nun nicht mehr zu tragen, man hat mir das erste von drei Rezepten für Physiotherapie ausgestellt, am Dienstag geht’s los.
Geärgert: Über das Bayrische (Staats)Fernsehen, das letztens mal wieder mit einem überlangen Interview vom Söder in Ägypten unverhohlen Werbung für Marggus (Söder) I. machte, und Tags zuvor dem brillianten Kabarettisten und Leiter der Organisation Orienthelfer im Libanon Christian Springer nach nur wenigen Sätzen gradezu brüsk das Wort abgeschnitten hat.
Gedacht: Dass wir eine politische Lichtgestalt gerade ungemein bitter nötig hätten.
Gefragt: Ja, wo bleibt sie denn?
Gewundert: Eher gestaunt – über die zwei doch recht groß anmutenden Löcher, die meine Chirurgin in die zwei Wirbelbögen gefräst hatte.
Genervt: Dass das mit dem kräftiger werden sooooo lange dauert. Heute habe ich wieder mal einen ganzen Tag verpennt – aber der war ohnehin verregnet.
Gelitten: Dass ich mich vor lauter Überschwang nach dem zweiten Nachsorgetermin überschätzt hatte und zu Fuß nach Hause gegangen bin – fast vier Kilometer weit, was mir im Nachhinein nicht wirklich gut getan hat.
Genossen: Schmerzfreie Nächte dank eines Muskelrelaxans, das ich nun einnehme, nachdem mich die arbeitenden und nachwachsenden Muskeln und Nerven nächtelang kaum mehr schlafen ließen.
Gewesen: Endlich mal wieder in der Stadtbib.! Juhuuu! Die schließt allerdings Ende Oktober für gut zwei Monate, und die Schwabinger Filiale ist doch um einiges weiter entfernt. Im Wirbelsäulenzentrum zur Nachkontrolle. Und auch endlich mal wieder im Lieblings-Discounter. Auch juhuuuu! 😉
Getroffen: Meine Chirurgin und meine Lieblingsbibliothekarin.
Gesucht: Ausnahmsweise mal nichts. 😉
Gefunden: In der Stadtbib. ein sehr gutes Buch.
Gelacht: Über die Scherze einiger Weltklasse-Dartsspieler beim World Grand Prix of Darts in Leicester.
Geweint: Nope.
Gegessen: Fischstäbchen mit Salzkartoffeln und Rosenkohl, Grießbrei, gebratene Hühnerbrust mit Kartoffeln und Erbsen, eimerweise Müsli, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser.
Gehört: Viel Reggae und Ska.
Gesehen: Natürlich The World Grand Prix of Darts, ein originelles, aber streckenweise auch langweiliges Turnier im seltenen Double-In-Double-Out- und Satz-Modus. Da haben einige Weltklasse-Spieler schon recht früh bittere „Fahrkarten“ kassieren und ausscheiden müssen! Es reicht halt mittlerweile nicht mehr, als Mitglied der Top Zwanzig mit dem B- oder gar C-Game gegen die heutigen Nachwuchstalente anzutreten und zu meinen, damit durchzukommen. Sollte inzwischen jeder Darts-Crack eigentlich kapiert haben. – Das kabarettistisch-kritische Magazin „Quer“ im Bayrischen Fernsehen – mit einem ziemlich ausführlichen Interview mit dem oben erwähnten Christian Springer, das wegen seines speziellen Insider-Blicks auf die Lage im Nahen Osten recht aufschlussreich war. Ansonsten ein paar Folgen „Bull“ und „The Mentalist“.
Gegoogelt: Jede Menge!
Gelernt: Wieder mal nix Gscheits. 😉
Gelesen: „Blühende Wildnis“ von John Galsworthy. Im vorletzten Band der „Forsyte Saga“, für die der Autor 1932 den Literatur-Nobelpreis erhielt, verliebt sich Dinny Cherrell, Tochter eines uralten englischen Adelsgeschlechts in den Dichter und Freigeist Wilfrid Desert. Nach einem wunderschönen Frühling und Sommer wird ruchbar, dass Desert auf einer seiner Orientreisen zum muslimischen Glauben übergetreten war, nachdem ihm ein fanatischer Beduinenführer eine Pistole an den Kopf gehalten und gedroht hatte, ihn zu erschießen, wenn er sich nicht bekehren ließe. Der Dichter hat dieses Erlebnis in einem wunderschönen Stück Lyrik niedergeschrieben, was auf Anraten seines Verlegers mit viel Werbung vorneweg veröffentlicht wird. Danach tritt die ganze scheinheilige Doppelmoral der englischen Aristokratie und Londoner Oberschicht offen zutage und richtet sich vehement mit den Vorwürfen der grenzenlosen Feigheit und dass sein Verhalten dem Ruf der Engländer und der Kolonialmacht Großbritannien riesigen Schaden zugefügt habe gegen den Autor. Die Liebe zwischen Dinny und Wilfrid zerbricht schließlich daran. Dinny zieht sich bitter enttäuscht auf das Landgut ihrer Eltern zurück und Wilfrid reist erneut in den Orient…
„Aus hartem Holz“ von Annie Proulx, eine mehrere Generationen umspannende Familiengeschichte in den unermesslich weiten Wäldern Kanadas. Dieser umfangreiche Roman wird mir noch etliche schlaflose Nächte bereiten – im positiven Sinne. Denn jedesmal, wenn ich das Buch aufschlage, zieht es mich schier magisch mit Haut und Haaren in sich hinein.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Nur diesen Rückblick. Auch wenn es in meinem Inneren schon manchmal rumort, jetzt endlich hier wieder aktiver zu werden.
Gekauft: Einen Laptop-Tisch fürs Bett. Weil ich das gemütlich im warmen Bettchen Serien, Dokus, Darts gucken und im WWW stöbern gerne beibehalten möchte, das Balancieren des Schleppis auf einem alten Bilderrahmen auf den Oberschenkeln allerdings nach einer Weile viel zu unkommod wurde. 😉
Getan: Bin beim Einkaufen, in der Stadtbib., dem Wirbelsäulenzentrum und Spazieren gewesen. Meine Bude versifft allmählich ganz ordentlich – aber das muss halt noch ne Weile warten. – Schon mal Pläne geschmiedet für die nächste Wienreise im Dezember.
Geschenkt/bekommen: Die Gewissheit, dass meine Gesundung an sich gut verläuft.
Geschlafen: Dank des Muskelrelaxans wieder überwiegend tief und fest.
Geträumt: Und wie! Und so lebhaft und bunt! Aber leider habe ich diesmal wieder nichts im Gedächtnis behalten können – außer ein paar Bruchstücke. Anscheinend habe ich während einer Zugfahrt mit einer Freundin versucht, ihr die Begriffe Ereignishorizont, Spannungsaufbau und Spannungsbogen zu erklären. 😀
Geplant: Ab Dienstag habe ich endlich drei Monate lang zweimal pro Woche Physiotherapie! Ich habe mir auch ja feinsäuberlich jeden Termin im Kalender notiert, nicht dass ich da wieder etwas durcheinander bringe. Ansonsten Einkaufen, Lesen und Spazieren gehen.
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… Habt einen schönen Sonntagabend, ihr Lieben, und eine gute und möglichst unbeschwerte neue Woche!…
… Wie stets vielen Dank an @Rina für diese interessante und schöne Blogaktion…
Gefreut: Darüber, dass ich von Tag zu Tag fitter werde und vor allem das Gehen immer besser funktioniert. Bin am Samstag fast drei Kilometer weit marschiert, vor ca. vier Wochen war es grade mal einer.
Geärgert: Und wie! Wieder mal über mich! Ich war so felsenfest davon überzeugt, dass am 4. Oktober der zweite Nachsorgetermin ist, dass ich nicht einmal zur Vorsicht auf dem Kalender nachgesehen hatte. Am Feiertag fiel es mir dann plötzlich wie Schuppen von den Augen, als ich etwas notieren wollte – der Termin wäre am 2. Oktober gewesen! Freitag früh war ich unmittelbar nach dem Öffnen des Wirbelsäulenzentrums am Telefon und war ziemlich lange in der Warteschleife, bekam aber dann sehr fix einen Ersatztermin am Montag vormittag.
Gedacht: Wer nicht hören will, muss fühlen. Vor einigen Tagen begegnete ich einer Freundin meiner netten Nachbarin. Sie erzählte mir, dass man bei ihr auch eine Dekompression an der Lendenwirbelsäule durchgeführt hatte, und noch dazu einen Wirbelbruch stabilisiert. Sie war mit nur einer Gehstütze unterwegs und klagte über ein völlig taubes Bein und dass sie das Gefühl hat, ihre Wirbelsäule sei irgendwie eingesunken. „Da ist es aber sehr ungut, wenn Sie nur eine Krücke benutzen, da sollten Sie schon mit zweien gehen.“ – „Dann kann ich keine Treppen steigen, ich brauche eine Hand zum Festhalten.“ Das gefahrlose Laufen mit zwei Gehstützen bekommt man doch in der Reha lang und breit erklärt, dachte ich im Stillen. Ihr verordnetes Stützkorsett wollte sie auch nicht tragen, nicht einmal gleich nach der OP, „Das ist Folter pur!“ Ja dann, dachte ich, so was kommt von so was, und verabschiedete mich rasch.
Gefragt: Wie tief das Niveau bei Film und Fernsehen denn noch sinken wird? Eine Woche lang wurde ich beim Serien-Anschauen auf Joyn von der Werbung für eine „Comedy-Serie“ berieselt: Ein Mann holt sich neben seiner gelangweilten Freundin unter der Bettdecke einen runter. Das soll komisch und ein Werbespot sein? Ernsthaft? Geht’s noch?
Gewundert: Darüber, dass etliche Mitmenschen meinen, klüger zu sein als ihre Ärzte und deren Anregungen und Ratschläge leichtfertig ignorieren. Es geht doch um die eigene Gesundheit!
Genervt: Von einer deftigen Blockade im Rücken nach einer reflexartigen unguten Bewegung, die mir ein paar Tage lang ganz ordentlich zusetzte.
Gelitten: Unter meinen zwei aufgrund der Blockade im Rücken schlimm meuternden Ischiasnerven. Zum Glück ist dank Schmerzmittel und viel Wärme jetzt wieder alles gut.
Genossen: Das Gehen, die zunehmenden Kräfte und das langsame aber stetige Steigern meiner Beweglichkeit, und heute früh wieder die völlige Schmerzfreiheit nach dem Aufwachen.
Gewesen: Einkaufen, Spazieren und bei meiner Bankfiliale, die ca. eineinhalb Kilometer Wegstrecke entfernt liegt. Ich genieße das Gehen, und so lange noch die Wiesn ist, meide ich tunlichst die öffentlichen Verkehrsmittel.
Getroffen: Meine Lieblingsnachbarin, ihren Mann und eine ihrer Freundinnen. Und eine nicht so nette Nachbarin, die neulich mit den Händen in den Manteltaschen im Flur stand und ungerührt zusah, wie ich den Rollator mühsam über die zwei Stufen im Eingangsbereich bugsierte – ich hatte ein bisschen viel eingekauft, und da war das Teil des Gewichts wegen widerspenstiger als sonst.
Gesucht: Mein Kirschkernkissen.
Gefunden: Yepp. In der Sockenkiste – ich staune immer wieder, was sich da drin alles versteckt.
Gelacht: Natürlich! 😀
Geweint: Nein.
Gegessen: Spinat mit Kartoffeln und Spiegeleiern, Fischstäbchen mit Karotten-Erbsen-Rahmgemüse und Kartoffeln, Grießbrei mit Apfelkompott, endlich wieder eine frische Forelle aus dem Loisachtal! Und wie immer viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Orangensaft, Wasser. Und ein paarmal einen Melissengeistgrog, wegen starker Föhnbeschwerden.
Gehört: Dieser Film zählt immer noch zu meinen Lieblingen…
Gegoogelt: Vieles, unter anderem auch nach Ischias-Blockaden.
Gelernt: Eine schmerzhafte Lektion – ich hatte gestern nach meinem langen Spaziergang den Rücken gekühlt statt gewärmt, und das hat meine Ischiase noch mehr irritiert.
Gelesen: „Die Macht und die Liebe“ von Colleen McCollough („Dornenvögel“), der erste Band einer Romanreihe über das antike Rom von ca. 100 bis 24 vor Christi Geburt. Eher eine Verlegenheitslösung – Mittwoch werde ich nach ewig langer Abstinenz endlich mal wieder die Stadtbib. ansteuern.
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Diesmal nur den Wochenrückblick.
Gekauft: Lebensmittel und fest verschließbare Glasbehälter, die garantiert gegen jeden Schädlingsbefall gefeit sind.
Getan: Wie stets kleine Säuberungsaktionen, und den letzten Nachfahren der Mehlmotten, die sich in meinen Vorratsschrank eingenistet hatten, mit Freuden den Garaus gemacht.
Geschenkt/bekommen: Weiter wachsende Kräfte und zunehmende Schmerzfreiheit, von einigen wenigen Rückschlägen abgesehen.
Geschlafen: Bei Föhn eher weniger und sehr unruhig, ansonsten tief und fest.
Geträumt: Eine ehemalige Arbeitskollegin besuchte mich und begann sofort zu kritisieren, was ihr an meiner Bude nicht gefallen würde. Während ich ein Nickerchen machte, möblierten sie und ihre Tochter die Wohnung komplett neu, ich war geschockt und sehr verärgert, denn das Mobiliar gefiel mir überhaupt nicht. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, luden sie und ihre Tochter dann Dutzende mir völlig unbekannte Leute ein, um eine sehr laute Party zu feiern. Ich schäumte vor Wut, rief das CBI an und setzte mithilfe von Teresa Lisbon und ihrem Team das ganze Gesindel an die Luft.
Geplant: Am Montag vormittag endlich zur zweiten Kontrolluntersuchung gehen! Um elf Uhr dreißig! Dienstag werde ich wieder den Bauernmarkt besuchen, Mittwoch die Stadtbib., und am Donnerstag endlich mal wieder einen Kurzurlaub im Discounter meines Vertrauens einlegen. 😉
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… Ich wünsche euch eine gute und möglichst unbeschwerte neue Woche!…
… Wie immer vielen Dank an @Rina für die schöne und interessante Blog-Aktion…
Gefreut: Ich bin seit einigen Tagen weitgehend schmerzfrei. Konnte inzwischen auch so gut wie alle Schmerzmittel absetzen. Bin schon ganz vorsichtig dabei, mein tägliches Gehpensum zu erhöhen. Das wird zwar noch eine gute Weile dauern, bis ich wieder fast zwölf Kilometer werde marschieren können – aber ich bin jetzt auf einem sehr guten Weg. 🙂
Geärgert: Nur über Kleinigkeiten, Luxus-Mimimi sozusagen. 😉 Und über den/die Dummdödel, der/die große Kartonagen einfach achtlos im Hausflur liegen lässt – Leute, hier müsst ihr selber euren Unrat zu den Mülltonnen schaffen, hier gibt es kein Personal, das ständig hinter euch herräumt!
Gedacht: Ja, red‘ ich denn Chinesisch, Herrschaftszeiten nochmal!
Gefragt: Ja, sag mal, geht’s noch? Gibt es keine schwerwiegenden Probleme auf dieser Welt? (Dem englischen Weltklasse-Dartsspieler James Wade entfleuchte versehentlich ein F***, als er nach siegreicher Partie seine Pfeile zusammenpackte. Und tagelang zerriss man sich dann im WWW vehement darüber die Mäuler und verspritzte verbales Gift sondergleichen.)
Gewundert: Über das Unvermögen der Altparteien, angesichts der Bedrohung durch die AfD an einem Strick zu ziehen.
Genervt: Dass der Zeitaufwand momentan noch so groß ist, bis ich außer Haus kann. Vom Aufstehen übers Duschen und Waschen bis zum Anziehen dauert es fast eine Stunde.
Gelitten: Nächtelang an so etwas wie einem Restless-Leg-Syndrom. Ich vermutete zunächst so was wie Entzugserscheinungen, weil ich kurz zuvor das Opioid Tramadol abgesetzt hatte, von dem ich allerdings nie mehr als eine Tablette kurz vor dem Zubettgehen eingenommen hatte. Schließlich fiel mir ein, dass es wegen der OP und der Genesung zu einem Magnesiummangel gekommen sein könnte. Bingo! Die letzte Nacht verlief schon weitaus ruhiger.
Genossen: Sehr viele Dinge – das Zunehmen meiner Kräfte, das Gehen, die zunehmende Schmerzlosigkeit, dass jetzt endlich mein Appetit wieder da ist, dass meine Zehen, Füße und Beine nicht mehr taub werden. Und im warmen Bettchen liegend via Laptop Dokus und meine Lieblingsserien anzusehen. Ich glaube, das werde ich beibehalten. 😉
Gewesen: Noch einmal auf dem Elisabethmarkt, endlich mal wieder im Alten Nördlichen Friedhof, unterwegs auf immer größer werdenden Runden.
Getroffen: Noch einmal einen lieben Spezl.
Gesucht: Eigentlich nichts.
Gefunden: Die Socke, die letzte Woche abgängig war. Ist sie doch nicht durch das Stargate in meiner Waschmaschine gehuscht und in einem Parallelluniversum gelandet. 😉
Gelacht: Yepp.
Geweint: Nope.
Gegessen: Eine liebe Nachbarin hat mir selbstgemachte Sauce Bolognaise und Schweinebraten vorbei gebracht. War sehr fein. Zudem noch einen Apfelschmarrn, Grießbrei mit Kompott, Spinat mit Spiegelei und Kartoffeln, viel frisches Obst und Gemüse.
Getrunken: Tee, Wasser, Orangensaft. Und gelegentlich einen Melissengeist-Grog zum Einschlafen.
Gehört: Vieles von Barock bis Rock.
Gesehen: Eine sehr interessante Doku über Schweizer Kleinseilbahnen aus der Sendereihe „freizeit“ mit dem Schauspieler und Moderator Max Schmidt. Der nervt mich manchmal ganz ordentlich – aber diese Sendung war wirklich gut gemacht. – Einige Folgen „Bull“, einige Folgen „The Mentalist“, das kritisch-kabarettistische BR-Magazin „quer“.
Gegoogelt: Wie stets jede Menge.
Gelernt: Nix Gscheits. 😉
Gelesen: Noch immer „Tief eingeschneit“, den zweiten Band der Kanada-Krimis von Louise Penny. – Nächste Woche werde ich endlich, endlich, endlich der Stadtbib. mal wieder einen Besuch abstatten können, vom Gehpensum her dürfte das dann gut machbar sein, und ich freue mich schon so sehr darauf!
Gespielt/Gebastelt/Geschrieben: Ein Drabble und diesen Wochenrückblick.
Gekauft: Überwiegend Lebensmittel.
Getan: Mit den kleinen Säuberungsaktionen weiter gemacht (bis zur Nabelhöhe, wegen dem Bück-Verbot 😉 . Zweimal die Waschmaschine befüllt und Wäsche aufgehängt. Das geht dank meines Greifarms recht gut, ohne dass ich mich übermäßig bücken muss.
Geschenkt/bekommen: Der liebe Spezl bat mich kurz vor seiner Rückreise aus den Bergen, wo er mal wieder seinen Urlaub verbracht hatte, um eine Einkaufsliste. Ich solle alles aufschreiben, was ich benötigen würde, und zur Zeit nicht schleppen könne. Und dann hat er mir den ganzen schweren Großeinkauf zum Geburtstag geschenkt. ❤️
Geschlafen: Diese Woche nicht so gut, mit Ausnahme der vergangenen Nacht.
Geträumt: Hach ja, wieder so enorm lebhaftes, buntes und schräges Zeug, von dem ich mir aber leider nichts merken konnte.
Geplant: Am Dienstag den Weg zum kleinen Bauernmarkt und zurück wagen (ich vermisse meine wöchentliche fangfrische Forelle aus dem Loisachtal so sehr!) – das müsste eigentlich problemlos klappen, unterwegs gibt es genügend Bänke, um sich falls nötig mal auszuruhen. Einen so lange ersehnten Besuch bei der Stadtbib. Und am Freitag habe ich den zweiten Kontrolltermin nach der Operation. Darauf freue ich mich auch schon. Und auf das Rezept für Physiotherapie, das ich dann wohl bekommen werde 🙂
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… Habt einen schönen Abend, und eine gute neue Woche, ihr Lieben!…
… Wie immer ein herzliches Dankeschön an @puzzle für diese schöne und stets die Kreativität anspornende Blog-Aktion…
… Glücklich – Lautsprecher – rempeln – Das sind die drei Begriffe, die es diesmal in ein Drabble, einer Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von nur einhundert Worten, einzubauen gilt…
… Hier nun mein bescheidener Beitrag – der eigentlich gar keiner ist… 😉
Glücklich – Lautsprecher – rempeln… Man möchte meinen, dass sich diese drei Worte mit Leichtigkeit in ein Drabble einbauen ließen. Ach, das ist einfach, dachte ich mir am Freitag, als @puzzle zur nächsten Runde ihrer Aktion auf ihrem Blog aufgerufen hatte. Und dann verwarf ich Idee um Idee als nicht umsetzbar – die Texte gerieten zu lang, waren zu gestelzt, die Begriffe erwiesen sich als ungewohnt widerspenstig. Ein Einfall jagte den nächsten, keiner war mir gut genug, und die meisten, die mir des Nachts in den Sinn kamen, hatte ich beim Aufstehen ohnehin wieder vergessen. Das wird diesmal leider nix – ich gebe auf! 😉
… Ich wünsche euch einen schönen Abend!…
… Wie stets vielen Dank an @puzzleblume für die schöne und die Kreativität anregende Blogaktion…
… Nüchtern – Schicht – Expedition – das sind die drei Begriffe, die es diesmal in ein Drabble, eine Kurz-Kurz-Kurz-Geschichte von genau einhundert Worten, unterzubringen gilt…
… Hier mein bescheidener Beitrag:… 😉
Für meinen liebsten Spezl Wally und mich war es das höchste Vergnügen, wenn wir so taten, als würden wir im kleinen Wald am Ufer der Königsseer Ache auf eine wagemutige Expedition gehen. Schmunzelnd packte Wallys Mutter zuvor unsere kleinen Wanderrucksäcke mit zwei Flaschen köstlicher Orangenlimo und einer üppigen Brotzeit, die aus mehreren Schichten Weißbrot dick mit Nußnougatcreme bestrichen bestand. Tief im Wald machten wir zumeist auf einer winzigen Lichtung Rast. Während wir die Limos tranken, veranstalteten wir immer ein Wettrülpsen, und verhielten uns dann so, als würden wir lallend und sturzbesoffen herumtorkeln, obwohl wir natürlich in Wahrheit absolut nüchtern waren.
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… Ich wünsche euch einen schönen und möglichst stressfreien Tag!…
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