… Das ist ein ganz besonderes Kleinod am Isarufer, nur wenige Gehminuten von der Wittelsbacher Brücke entfernt. Das kleine, grünlackierte, schmiedeeiserne und recht unauffällige Tor, welches man leicht übersehen kann, bietet Einlass zu einem bezaubernden, schönen Refugium mitten in der großen Stadt…
…Der Rosengarten entstand aus der im Jahr 1901 gegründeten Baumschule Bischweiler. Er wurde 1955 zu dem Zweck angelegt, herauszufinden, welche Rosensorten am besten für Zierbeete und Grünanlagen in der Stadt geeignet wären. Zwischen 1986 und 1989 wurde er noch einmal umgestaltet. Mittlerweile gibt es dort an die 200 verschieden Arten von Rosen und vielerlei anderes Geblümtes, herrlich alte, knorrige Bäume, die an heißen Tagen großzügig Schatten spenden, eine Liegewiese, ein kleines, munter sprudelndes Bächlein, und einen sehr interesanten Schaugarten für Giftpflanzen. Auf weißen Stühlen oder einer der vielen Sitzbänke kann man es sich hier gemütlich machen, die Stille, das Treiben der Bienen und Hummeln und den Duft der geöffneten Blüten genießen und die Seele baumeln lassen…
… Als ich auf meinem Spaziergang dort einkehrte, blühte noch nicht allzu viel. Aber für eine Handvoll Impressionen reicht das Geknipste allemal:…
… Ich wünsche euch einen guten und möglichst stressfreien Tag!…
… ist für kleine, vorwitzige Storchenkinder der Platz zwischen Mamas Flügel und ihrem Brustgefieder. Da lässt es sich so richtig schön dösen, die Gegend beobachten und sich auch mal ganz frech über das doofe Wetter während des vergangenen Tages beschweren… 😉
… Kommt gut und möglichst stressfrei durch den Tag, ihr Lieben!…
… hat sich in Kolbermoor das vierte Küken aus dem Ei gekämpft. Freude und Bedenken sind gleichermaßen groß, mit etwa vier Tagen Abstand zu seinen Geschwistern wird es das jüngste Storchenküken im Nest von Kaira und Felix alles andere als leicht haben, sich durchzusetzen und zu überleben…
… Es ist immer wieder beeindruckend und bereitet mir große Freude, wie liebevoll und engagiert sich Cindy K., die Initiatorin des Storchennests von Kolbermoor, um die Webcam sowie den Live-Chat und die dazu gehörende Website kümmert. Täglich werden Videos mit kurzen Zusammenschnitten des Tagesgeschehens online gestellt, auf der Website gibt es ein Tagebuch mit interessanten Informationen über die anmutigen Schreitvögel, und im Chat bekommt man auf jede Frage zum Thema Störche eine gut fundierte und sachliche Auskunft. Cindy ist Erzieherin in einem Kindergarten und hat bereits im letzten Jahr den Werdegang der Kolbermoorer Storchenfamilie in ihr Bildungsprogramm aufgenommen. Die Kids sind allesamt Feuer und Flamme und sehr am Wohl und Wehe der Altvögel samt ihren Küken interessiert…
… In Freilassing liegt die Kamera am Storchenhorst nun so tief – das riesige Nest ist im Laufe der vergangenen Jahre enorm in die Höhe gewachsen -, dass zur Zeit die Linse beinahe ständig durch die Exkremente der Jungvögel verschmutzt und ein Beobachten der Altstörche Lina und Korbi und ihrer vermutlich immer noch fünfköpfigen Kükenschar kaum mehr möglich ist. Der Live-Chat hat sich mittlerweile zu einem gemütlichen virtuellen Kaffeeklatsch älterer Damen gewandelt, in dem angeregt über alles Mögliche – Wal Timmy, ESC, Freilassinger Volksfest, Gesundheitliches, Privates, Berufliches, Kochrezepte, Urlaubspläne etc. – geplaudert wird und die Störche nur mehr gelegentlich am Rande vorkommen. Zudem hat die Person, welche hauptsächlich die Moderation des Chats inne hat, von Störchen ungefähr so viel Ahnung wie eine Kuh vom Fahrrad fahren, und erteilt auf Fragen gerne falsche und teils völlig absurde Auskünfte. Mitmenschen, die sich für Störche interessieren, sie beobachten und gerne mehr über sie erfahren würden, möchte ich daher hiermit wärmstens das Storchennest Kolbermoor empfehlen…
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… Habt einen schönen und entspannten Samstag, ihr Lieben!…
… Willkommen in der Welt, du winzig kleines Storchenküken!…
… Beim zweiten Ei kann man durch ein Loch in der Schale den Eizahn eines weiteren Kükens erkennen. Und das dritte Ei hat seit einer Weile einen deutlichen Sprung. Das macht stets so viel Freude zu beobachten, wie die kleinen Störchlein sich ins Leben kämpfen…
… im Freilassinger Storchennest wachsen und gedeihen. Am Dienstag Nachmittag und in der Nacht hat es wohl ein wenig geregnet, die Kameralinse ist jetzt wieder blitzsauber gewaschen – bis zum nächsten Schwall Storchenexkremente…
… Auf diesem Screenshot sind alle Fünf gut zu erkennen – das ist schon eine quicklebendige, immer hungrige, laut quengelnde und umtriebige Bande, die ihre Eltern gehörig auf Trab hält. Alle Küken haben jetzt ihre Augen offen, und das mit dem Klappern wird auch immer besser…
… haben in dem riesigen Horst hoch über dem Freilassinger Bahnhof seit Montag früh das Licht der Welt erblickt. Die ersten beiden Speedys – so werden die Nestlinge heuer genannt – schlüpften binnen einer knappen halben Stunde, Speedy Nummer Drei befreite sich nur wenige Stunden später aus seiner schützenden Eischale, Nummer vier kämpfte sich Dienstag Nacht frei, und Nummer fünf am Donnerstag Morgen. Bis jetzt sind sie allesamt gesund und munter und quicklebendig und die beiden ältesten Speedys versuchen schon wie Mama und Papa zu klappern, was zwar noch nicht vernehmbar ist, jedoch umwerfend drollig aussieht. 😍 Die Äuglein sind noch geschlossen, ich nehme an, dass sie sich jetzt am Wochenende so nach und nach bei den Lütten öffnen werden…
… So schön und wohltuend das Wetter derzeit auch sein mag – es gibt aufgrund der Trockenheit kaum ausreichend Regenwürmer und Insektenlarven, während der ersten Tage die Hauptnahrung kleiner Storchenküken. Es könnte Montag/Dienstag regnen und wir drücken schon kräftig die Daumen, dass dann die Tafel für die Nestlinge wieder üppiger gedeckt sein wird…
… Da einer der Altvögel am vergangenen Sonntag sehr großzügig seine Exkremente auf die Kameralinse entladen hat, ist die Bildqualität ziemlich schlecht, ich musste die Screenshots ordentlich bearbeiten, um zumindest halbwegs klare Fotos zu erhalten…
… Im Storchenhorst von Kolbermoor nahe Rosenheim sind die beiden Altvögel Kaira und Felix nun seit gut zwei Wochen am Brüten. Nachdem wir Beobachter:innen uns schon Sorgen um Felix‘ Potenz gemacht hatten, weil sich wirklich sehr lange Zeit trotz eifriger und bisweilen grotesk akrobatisch anmutender Paarungen kein Ei einstellen wollte, haben die Beiden nun doch zu unser aller Freude ein vierköpfiges Gelege zustande gebracht. Da wird sich wohl so um die Monatsmitte der Nachwuchs einstellen… 🐣
… Doch die Kreisstadt an der Amper, ca. 18 km nördlich von München gelegen, und derzeit gut 47.000 Einwohner:innen zählend bietet auch Schönes und Unbeschwertes…
… Ein kleines Schloss zum Beispiel, das auf dem Burgfelsen über der auf einigen Hügeln liegenden gemütlichen Altstadt thront. Der Bau hat seinen Ursprung in einer spätmittelalterlichen Burg. Im 16. Jahrhundert wurde er zu einem mächtigen, aus vier Flügeln bestehenden Komplex ausgebaut, und in Folge zur beliebten Sommerresidenz des Münchner Hofes. Kurfürst Max Emanuel, der so gerne deutscher Kaiser geworden wäre, und deshalb oft nach der Devise handelte „Klotzen, nicht kleckern!“, ließ den Trakt zum weitläufigen Schlossgarten im frühen 18. Jahrhundert im Barockstil umgestalten, die höchst beeindruckende Renaissance-Kassettendecke des Festsaals verblieb zum Glück im ursprünglichen Zustand…
… Anfang des 19. Jahrhunderts wurden auf Befehl des ersten bayrischen Königs Max I. Joseph drei Viertel der Anlage abgerissen. Die dort jahrelang einquartierten Napoleonischen Truppen hatten sehr schwere Schäden hinterlassen, und im Staatssäckel des Königreichs fehlte das Geld für eine aufwändige Instandsetzung. Lediglich der Hofgartentrakt mit dem Festsaal blieb erhalten..
… Die Idee, mit meinem Besuch nach Dachau zu fahren, um das Schlösserl samt Garten zu besichtigen, kam mir eigentlich eher spontan. Und so machten G. und ich uns Freitag Mittag auf den Weg. Eine kurze Strecke mit der S-Bahn, einige Stationen mit dem Bus in die Ortsmitte, und dann noch ein wenig eine ziemlich steile Straße bergan, dann waren wir am Ziel…
… Schloss Dachau von der Gartenseite aus fotografiert…
… Von der Terrasse hat man einen weiten Ausblick auf das nahe München und die Berge der Nordalpen. Leider ist es am Freitag ziemlich diesig gewesen, so dass ich die beiden Fotos mit Lightroom ordentlich bearbeiten musste – das obere Bild zeigt München, das untere die Zugspitze… 😉
… Der Festsaal mit der beeindruckenden Kassettendecke. Ich werde immer ganz andächtig, wenn ich mir beim Anschauen solcher hinreissenden, oft viele Jahrhunderte alter Baudenkmäler vor Augen führe, mit welch heutzutage primitiv anmutenden Mitteln diese dereinst erschaffen wurden, welch Können, Genie, Hingabe und Perfektion Baumeister und Handwerker hatten…
… Das lichtdurchflutete barocke Treppenhaus. Das Deckengemälde von Tiepolo hat man bis dato leider noch nicht rekonstruiert…
… Wir ließen den Festsaal eine lange Weile auf uns wirken, und begaben uns dann in den zauberhaften Schlossgarten, in welchem die vielen Obstbäume grade in voller Blüte standen. Ein paar Impressionen davon werde ich euch demnächst zeigen… 😉
… Ich wünsche euch Lieben eine gute und möglichst stressfreie neue Woche!…
… Mittlerweile hat im Freilassinger Horst die Störchin Lina drei Eier gelegt, am Montag gegen 21:48 kam das erste, Mittwoch genau um die selbe Uhrzeit das zweite und am Freitag, wieder pünktlichst um kurz nach dreiviertel zehn Uhr abends Nummer drei. Die Freude im Chat ist natürlich groß, auch bei mir – wobei ich finde, dass Lina und Korbi es jetzt dabei belassen sollten. Drei Küken sind wunderbar aufzuziehen, je größer das Gelege ist, umso geringer ist die Chance, dass alle Nestlinge überleben…
… Korbi bringt am Freitag Abend noch einmal frische Bettwäsche, die er stets aus einem nahen Reitstall mitgehen lässt:…
… Am Samstag Morgen schüttelt Lina die Kissen auf und wendet ganz vorsichtig das Gelege, bevor sie sich auf Futtersuche begibt und Korbi die Eier unter seine Fittiche nimmt…
… In Kolbermoor turtelt das dortige Storchenpaar noch eifrig – aber ich denke mal, dass es auch bei Kaira und Felix nicht mehr lange dauern wird, bis sich der Nachwuchs einstellt…
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… Habt einen schönen und unbeschwerten Samstag, ihr Lieben!…
… Auf dem Weg ins malerische Klausbachtal nahe des Hintersees im Berchtesgadener Land fuhr ich vor genau drei Jahren an Bord eines Regionalbusses auch durch das Bergsteigerdorf Ramsau. Mit ca. 1.700 Einwohner:innen ist es eine der kleinsten Gemeinden des Landkreises. Es liegt in der Biosphärenregion Berchtesgadens und ist um einen sanften Tourismus, dem Erhalt der Natur und der Bewahrung der gewachsenen bäuerlichen Kulturlandschaft bemüht…
… Da der Bus in der Vor- und Nachsaison nur alle Heilige Zeiten mal fährt, wollte ich nicht aussteigen, um das berühmte Ramsauer Kircherl aus der üblichen Perspektive jenseits der Ramsauer Ache aufzunehmen. Aber ich denke mal, dieses Foto, das ich vom Regiobus aus gemacht habe, ist auch vorzeigbar… 😉
… In die Mediathek hochgeladen habe ich dieses und viele andere Bilder eines sehr schönen Ausflugs am 02. März 2023…