31 Kommentare zu “„Promi-Jäger/innen“…

  1. Immer, wenn ich mal beim Frisör sitze, werde ich gefragt: „Wollen Sie etwas zum Lesen haben?“ Nein, möchte ich nicht, denn der Lesestoff sind Bunte und Co. Das interessiert mich absolut nicht und doch bekomme ich noch viel zu viel mit, weil einem das Wissen um Königshäuser und „Berühmtheiten“ regelrecht aufgedrängt wird. So wie jetzt wieder, wo es um den Tod des von mir durchaus sehr geschätzten Avicii geht. Respektlos finde ich das einfach alles.

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    • Eine frühere Bekannte in der Heimat hat nach ihrem wöchentlichen Friseurbesuch stets höchst ausführlich und oberwichtelnd von Königs und Co. erzählt, so, als würde sie zu deren Familien zählen und Tisch und Bett mit ihnen teilen. So was habe ich immer schon widerlich gefunden…

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  2. Es gibt einige Dinge die ich absolut garnicht mag. Das sind Selfies und fremde Leute, ganz gleich ob Promis oder nicht, in ihrer Privatsphäre zu stören und zu fotografieren. Wenn das dann noch in irgendeiner „Anmache“ ausartet, kommt bei mir die Wut hoch. Ich habe dafür nicht das geringste Verständnis. Wenn man hin und wieder von Promis hört, die sich „zur Wehr“ setzten, kann ich das gut verstehen.

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  3. Neulich, auf dem Weg in die Kuppel des Reichstages, stand plötzlich Dominik Raake vor mir und ohne nachzudenken rutschte mir raus: „Ach, der Herr Kommissar!“ Er nahm es ebenso sportlich, lachte und antwortete: „Ja, immer im Dienst.“
    Das war spontan und absolut nett, so war es gemeint und kam auch rüber 🙂 .

    Liebe Grüße!

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    • Dominik Raake ist auch schon in der Residenz gewesen, zusammen mit seiner Frau. Er hat mir eine Frage über die bayerischen Könige gestellt – und bevor ich mich’s versah, hatte ich mich in einen leidenschaftlichen Vortrag über die Wittelsbacher und die Residenz hinein geredet. 😉 Ich musste allerdings zuhause nach Feierabend Tante Guggle befragen, wer dieser nette Herr denn nun eigentlich war.
      Liebe Grüße!

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  4. Meine Mutter ist auch so ein Promi-Jäger, ganz schrecklich. Die hat mich als Kind zu Leuten geschickt, damit ich ein Autogramm hole, die ich noch nicht mal kannte – fand ich ganz furchtbar und ich erinnere mich bis heute dran. Leider denke ich da auch immer das gleiche wie du: Wenn das eigene Leben langweilig ist, meint man, es mit dem Glanz der Promis aufhellen zu können. Ich hab damals schon immer gedacht „was bringt es denn, denen zu erzählen, wie toll man sie/ihre Rolle findet – grade als Schauspieler stelle ich es mir eher nervig vor, auf eine Rolle reduziert zu werden.
    Ich würde nie jemanden ansprechen – aber ich hab auch ein miserables Gesichtergedächtnis und latsche bestimmt für jeden, den ich erkenne, an zehn Promis vorbei. 😉

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    • Ich habe einige FB-Bekannte, die überbieten sich immer wieder mal gerne mit dem Aufzählen der „Berühmtheiten“, die sie angeblich schon kennengelernt haben – gruselig, da muss ich mir jedesmal beim Lesen einige Knoten in die Finger machen, damit ich keine „bösen“ Kommentare hinterlasse. 🙂
      Gesichter kann ich mir ungemein gut merken – aber Namen sind für mich wie Schall und Rauch. 😉

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      • Schlimm finde ich dann ja immer dieses Übertreiben – als wäre man auf einmal ein Kumpel desjenigen. Dabei wird der sich schon fünf Minuten später nicht mehr daran erinnern können. Aber diese Selbsterkenntnis scheint bei vielen nicht zu greifen. 🙄

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        • Genau! 🙂 Da wird dann die Krimi-Autorin, die man anlässlich einiger Lesungen um Widmungen in den vorgestellten Neuerscheinungen gebeten hat, zur besten aller Freundinnen, die man beim Vornamen nennen und duzen darf! 😆 Dass etliche „Promis“ nur deshalb freundlich sind, um ja keine schlechte Presse zu bekommen, scheinen Viele nicht nachvollziehen zu können.

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  5. Wie heißt es doch so schön? Respekt muss man sich verdienen, den hat man nicht, nur weil man ein Promi ist. Für mich sind die alle nix Besonderes.
    Natürlich habe ich das ein oder andere Autogramm aber das war keine „Promijagd“ 😉

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    • Vor allem die Jagd nach jedem „B-“ bzw. „C-Promi“ und das sich damit brüsten kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Nur weil jemand in einer knapp halbstündigen Vorabendserie mehr oder weniger regelmäßig ein paar Szenen hat, oder mithilfe eines Bergs an elektronischer Hilfsmittel volkstümliche Liedchen trällert, ist das noch lange kein Star, mit dessen „Bekanntschaft“ man angeben kann.

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  6. ich finde Selfi’s ueberhaupt unmoeglich, egal ob mit Promies oder einfach nur ueberall. Das faengt im Theater an, wo man extra sagt, alle Telefone aus und keine Bilder machen und geht ueberall weiter. Ich finde es sehr schade. Und Promies „belaestigen“ wie ich es finde, das muss nicht sein.

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