21 Kommentare zu “Von der Missgunst…

  1. wunderbar geschrieben. Ja, es gibt leider solche und andere Menschen. Die Einen gehen mit Freundlichkeit und Liebe durch die Welt und die Anderen, so wie du es hier schreibst. Und dann gibt es ja noch eine grosse Variation zwischen diesen beiden Arten. Persoehnlich gehoere ich eher zu den Freundlichen. Alles Liebe fuer dich und lass dich nicht zu stark veraergern. Es hilft ja nix, das aendert den Anderen ja leider nicht.

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  2. Der Volksmund sagt wohl kurz und knapp: Wer anderen ein Grube gräbt, fällt selbst hinein.
    Danke für Deinen anregenden Beitrag.
    Leider scheint es sehr schwierig zu sein, jemandem zu vermitteln, dass er sich mit seinem Hass und einer Missgunst selbst vergiftet. Aber vielleicht fangen wir mal bei uns selbst an und sehen dann weiter 😉

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  3. Die moderne Form von Missgunst ist Mobbing. Das fiel mir so gerade eben ein. Das Mobbing ist genauso destruktiv wie die Missgunst, ist aber gesellschaftlich akzeptiert. Ab und an benutzen sogar politische Parteien im öffentlichen Diskurs das Mobbing von Randgruppen zur Untermauerung ihrer politischen Positionen und Argumentationen. Ich erinnere nur hier an die diskriminierenden Äußerungen von Hartz IV -beziehern auf der Webseite der CSU, oder die Pauschale Gleichsetzung von unzufriedenen in Deutschland mit Pegida-Anhängern durch Herrn Gabriel.

    Auch wenn wir inzwischen Gesetze zur Sanktionierung von Mobbing verabschiedet haben, so schützen aber leider diese Gesetze eher die Mobber, als das den Gemobbten zu ihrem Recht verholfen wird.
    Nicht anders verhält es sich mit der Missgunst. Gegen sie gibt’s zwar noch keine Paragraphen, aber wenn es welche gäbe so würden Sie unsere Gesellschaft auch nicht besser machen.

    Missgunst und Mobbing sind sozusagen die Einstiegsdroge zum Hass. Und auch der ist erst recht nicht durch Gesetze zu sanktionieren.

    Besser wird’s nur, wenn wir uns unserer eigenen Missgunst bewusst werden.

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    • Missgunst und deren Abart, das Mobbing, sind Charaktereigenschaften, sie hängen stark mit Erziehung, persönlichem Umfeld, sowie dem eigenen Weltbild zusammen, auch mit dem Mangel, sich selbst distanziert und mit kritischen Augen wahrnehmen zu können. So etwas kann man nicht durch Gesetze regulieren. Man könnte allerdings als Staat, als Gesellschaft ein sozial gerechtes und nicht mehr auf Leistungsdruck, Konsum und Wettbewerb basierendes Umfeld schaffen, und so die Entstehung von Neid, Missgunst und Hass wenigstens ansatzweise im Keim unterbinden.
      Auch fehlt es meiner Meinung nach an guten Vorbildern. Wenn „die da oben“ schwach, nichtssagend, korrupt sind, und sich wie die Fähnlein im Winde drehen, dann färbt das natürlich auch sehr auf „die da unten“ ab.

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      • Da hast du wohl sehr recht.

        Und noch eine Ergänzung zum Thema Vorbilder. Ich habe inzwischen den Eindruck, dass diejenigen, die als Vorbilder dienen könnten, sich konsequent einer öffentlichen Zurschaustellung verweigern.
        Das ist aber auch weiter nicht verwunderlich, denn diese Menschen haben es geschafft wesentlich besser mit ihrem eigenen Ego umgehen zu können, als die heute bekannten talkshowgeilen Politiker.
        Menschen die so weit in ihrer Entwicklung gekommen sind, die brauchen keine öffentliche Beweihräucherung mehr. Das heißt auch, solche Menschen sind für den Beruf des Politikers absolut ungeeignet. Oder etwas positiver ausgedrückt: sie sind einfach weiter entwickelt als der Durchschnitt der heute Verantwortung tragenden.

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