14 Kommentare zu “Die Erweiterung von Fremdsprachenkenntnissen (2)…

  1. Wieviel Multikulti verträgt ein Land? Schon wer diese Frage stellt ist ein Rassist!!!
    Es ist heute schon Standard dass die Sprache Goethes und Schillers nur noch verballhornt verwendet werden darf/muss, weil man sonst nicht mehr in der Öffentlichkeit verstanden wird!
    Ich bin dafür, daß Menschen deutscher Abstammung, sogenannte Arier, ab sofort Gebrochen-deutsch als 1. Fremdsprache lernen müssen. Dann wird es zu solchen Mißverständnissen auch nicht mehr kommen – außer vielleicht bei lernunwilligen Ariern!

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    • Also, meines Wissens sind die Arier ein friedliebendes, kleines Hirtenvolk, das an der Grenze zwischen Iran und Irak lebt.
      Wenn wir alle guten Willens sind, die „Eingeborenen“ wie die Zuwanderer, dann vertragen wir hier noch eine ganze Menge „Multikulti“. Ich finde „Multikulti“ übrigens großartig, ich bin damit groß geworden, und kann mir eine Leben ohne gar nicht vorstellen.

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      • Autsch… da sieht man mal wieder, wie schnell einem Satire im Hals stecken bleiben kann… 😉
        Aber im Ernst, Sprache ist nun mal eines der stärksten kulturellen „Bindungsmittel“. Wenn wir die Bedeutung des gesprochenen Wortes nicht mehr verstehen, dem nicht mehr trauen können, wenn wir zulassen, das der Inhalt des gesprochenen Wortes zur interpretationsunfähigen Beliebigkeit wird, dann wird Sarazins Prophezeiung viel schneller wahr als er errechnet haben will.
        In einem Museum sind die Fehlinterpretationen für die Kollegen „nur“ ärgerlich. In der Notaufnahme im Krankenhaus kann das lebensgefährlich sein! Habe ich leider schon erlebt.

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        • Mein Fehler, lieber WoMolix, manchmal habe ich immer noch Schwierigkeiten, im WWW Satire richtig zu verstehen. Wahrscheinlich fehlt mir für so was dann doch die Mimik und Gestik eines Gegenübers. 😉
          Grundgütiger! Gehört/gelesen habe ich das auch schon etliche Male, dass es in Krankenhäusern mangels guter Sprachkenntnisse zu lebensgefährlichen Situationen gekommen ist. Erleben musste ich das zum Glück noch nicht.

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          • Nun ja, inzwischen ist es ja auch schwer geworden das zu unterscheiden. Die bittere Satire wird ja oft von der Realität übertroffen. Da bin ich auch immer mal wieder geplättet und versuche durch ÜberÜbertreibung die Schrillheit der Satire zu erhalten und sie als solche erkennbar zu machen. Leider trete ich dann ab und an ins Fettnäpfchen, denn ich bewege mich u.U. im Grenzbereich der Geschmacklosigkeit.
            Leider wird vieles heutzutage erst gehört, wenn man diese Grenze deutlich überschreitet.

            Es ist leider eine Tatsache, dass die zur Anerkennung einer ausländischen medizinischen Ausbildung geforderten Sprachkenntnisse weit unter dem geforderten Niveau liegt, das man von integrationswilligen Asylbewerber fordert.
            Auch wieder ein Widerspruch mit dem ich nicht wirklich umgehen kann.
            Der Aufschrei erfolgt bei den Würdenträgern erst dann, wenn ein abgedrehter Sozialbetrüger mit 13 Identitäten einen polnischen Kraftfahrer erschießt und in Berlin mit einem Sattelschlepper zum Einkaufsbummel auf den Weihnachtsmarkt fährt. 😈😠

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            • Hinsichtlich der mangelnden Forderung nach sprachlichen Qualifikationen von medizinischem Fachpersonal und Führungskräften wird der Aufschrei der Würdenträger wahrscheinlich auch erst dann erfolgen, wenn ein solcher, ein hoch dekorierter, Opfer eines sprachlichen Missverständnisses werden würde. Aber solche Damen- und Herrschaften sind ja mit Sicherheit höchst nobel privat versichert, um die kümmern sich im Falle eines Falles mit Sicherheit „eingeborene“ medizinische Koryphäen…
              Wie mittlerweile ja allgemein bekannt ist, hätte man den abgedrehten Sozialbetrüger ganz leicht im Vorfeld seiner Tat stoppen und außer Gefecht setzen können, wenn die Behörden verschiedener Bundesländer zusammen und nicht gegeneinander gearbeitet hätten. Ein wenig unklar ist mir übrigens, warum man solche Menschen dann stets erschießt und nicht unschädlich macht, was ja eigentlich nicht gar so schwierig sein dürfte. Hat man vielleicht Angst davor, was der/die Attentäter dann während der folgenden Verhöre so alles preis geben könnten?

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              • In diesem Fall glaube ich das eher nicht, denn ich denke die Polizisten in Mailand wussten nicht mit wem sie es da zu tun hatten. ABER WER WEIß – ob wir alles erfahren haben? Dafür verwerten würde ich mein letztes Hemd nicht! 😉
                Ich kann mir aber durchaus vorstellen das eine ganze Menge von Würdenträgern nicht unglücklich sind, dass der Attentäter keine Aussagen mehr machen kann.

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  2. es ist doch ziemlich schwer, oftmals, eine neue Sprache zu erlernen. Aber als Vorgesetzte sollte man sich doch so ausdruecken koennen, dass es jeder versteht.
    Als wir ganz frisch ausgewandert waren, da hatte ich meinen Mann geschickt, einen hoelzernen Pfannenwender zu besorgen. Das Wort fuer Pfannenwender, das ist hier ein sehr seltenes. Ich hatte letztens mal wieder die Geschichte erzaehlt und von 15 Leuten wusste nur einer das richtige Wort, grins. Mein Mann hatte aber auch das Wort fuer Holz vergessen und verlangte dann – frei uebersetzt – das Dingsda vom Wald. Als der Verkaeufer ihn etwas zweifeld ansah, sagte mein Mann das wichtigste Wort: Teflon. Und dann bekam er genau das richtige.
    Ich hoffe, ich habe dir einen Lacher entlocken koennen. Alles Liebe

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    • Deine kleine Geschichte ist fein, danke für’s Erzählen, liebe Vivi. 😀
      Ich würde sagen, als Vorgesetzte gehört es nebst Loyalität, Gewissenhaftigkeit und der Fähigkeit zu koordinieren sowie zu motivieren zu den obersten Pflichten, sich klar verständlich auszudrücken. Und für einen Arbeitgeber sollte es auch eine große Priorität haben darauf zu bestehen, dass jene Menschen, die er in Führungspositionen befördert, die Landessprache beherrschen.
      Liebe Grüße!

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