28 Kommentare zu “Dahoam…

  1. War auch gefühlt immer eher der Bub – nur die anderen Jungs, also meine Kumpels, haben mich öfter mal spüren lassen, dass ich das Mädel bin. Kann mich an eine besonders fiese Aktion erinnern, da haben sie mich ab einen Autoreifen gebunden einen Baum hochgezogen – und dann baumeln lassen, als geschimpft wurde … 🙂 Deine Erinnerung hab ich soooo gern gelesen, da werden Bilder wach, liebe Grüße von Doris

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  2. Deine Kindheitserinnerungen hast du sehr schön beschrieben, bildhaft. Ich war auch nicht mädchenhaft. Wahrscheinlich haben wir hier wieder die anerzogene Rollenverteilung und das Bemühen, den Mädchen das wilde Spielen auszutreiben. Anscheinend waren viele ‚jungenhaft‘ als Kind (ich auch), wobei ich eher sagen möchte, dass die Geschlechterteilung in dem Fall künstlich erzeugt wurde.
    Jedenfalls hast du eine wunderschöne Heimat (auch wenn ich das jetzt schon tausendmal geschrieben habe …

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    • Meine Mutter war schon enttäuscht, dass ich mich so gar nicht als artiges und niedliches Mädchen entwickelte, das hübsche Kleidchen liebte und mit Puppen spielte. Als sie mitbekam, dass ich leidenschaftlich gerne Fußball spielte, war sie regelrecht entsetzt und drohte mir damit, dass ich eines Tages ganz hässliche Hammerzehen deswegen bekommen würde. Hat aber nix genutzt. 😉
      Oh ja. Ich empfinde es immer noch als ganz besonderes Geschenk, ja, als Privileg, dass ich in dieser Gegend aufwachsen durfte.

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      • Ich hatte auch eine schöne Kindheit und meine mutter hat gar nicht mitbekommen, was ich alles gemacht habe und wo ich überall gewesen bin. Früher gab es nicht so viele gefahren und man hat die Kinder auch nicht so ängstlich behütet.

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        • So ist es. Ich bin meist nach dem Mittagessen verschwunden und erst zum Abendessen wieder aufgetaucht, und kaum jemand wusste in den dazwischen liegenden Stunden genau, wo ich mich herum trieb. 😉 Außer ich hatte mal wieder etwas ausgefressen. :mrgreen:
          Wir sind damals überhaupt nicht so betüddelt worden, wie viele Eltern das heutzutage mit ihren Kindern tun. Wahrscheinlich können wir deshalb so gut wie alles essen und trinken, und haben auch kaum Allergien. 😉

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  3. Solche „Bandengeschichten“ aus der Kindheit kenne ich auch 🙂
    Tja, der Zahn der Zivilisation macht vor nichts halt 😉 Oder war das der Tourismuszahn??

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    • Seit meinem Besuch in der Heimat darf ich immer wieder voller Staunen feststellen, wie viel schöne Kindheitserinnerungen ich eigentlich habe. So nach und nach kommen die aus dem Sumpf meiner Erinnerungen erneut zum Vorschein. 😉
      Liebe Grüße!

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