18 Kommentare zu “Frauenrechte und Grundgesetz

  1. Vor allem sollte man nicht vergessen, dass nur eine Mutter des Grundgesetzes, neben allen Vätern, dafür eintrat und es durchsetzte, dass die Gleichstellung der Frau in selbiges geschrieben wurde. Die Herren hielten dies keinesfalls für nötig.

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  2. Früher haben alle Schüler ein Exemplar des Grundgesetzes bekommen. Geredet wurde darüber allerdings nicht. Aber ich denke, dass dies dringend nötig wäre und mit konkreten Inhalten verdeutlicht werden müsste.

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    • Es wäre nicht nur im Hinblick auf zu integrierende Flüchtlinge eminent wichtig, Kenntnisse des Grundgesetzes zu vermitteln, und zwar jedermann! Auch bei erschreckend vielen Deutschen sind da höchst beunruhigende Defizite auszumachen. Grade eben habe ich eine Diskussion auf FB geführt, weil jemand den nicht ernst gemeinten Artikel einer Satirezeitung zum Thema „Merkel hat vor, allen Flüchtlingen so bald als möglich das Wahlrecht zu geben“, bierernst genommen und sich furchterbarlich darüber aufgeregt hatte. Und bevor man sich zweimal umschauen konnte, hatte sich da eine erschreckend große kläffende Meute in der Kommentarspalte breit gemacht, die sich ebenfalls sehr darüber echauffiert hat. Wüssten die deutschen Bürger über ihr Grundgesetz wenigstens ansatzweise bescheid, dann wäre es gar nicht zu diesem Gezetere gekommen.

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      • Ich kann inzwischen nur sagen: die sog. ’sozialen‘ Medien richten viel Schaden an und bieten allerlei ‚Leuten‘ eine Plattform, sich so richtig auszuko…

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        • Das kann ich nur bestätigen, liebe Ingrid… Ich musste mir vorhin sagen lassen, dass ich armselig sei, weil ich versucht habe, darauf hinzuweisen, dass der erwähnte Beitrag von einer Satirezeitschrift stammt und daher nicht ernst zu nehmen ist.

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          • Ich finde das Lesen in verschiedenen Zeitungen interessanter, wobei man dort tunlichst auch keine Kommentare lesen sollte. Der Spiegel hat sie zu diesen Themen schon abgeschaltet.

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            • Ich habe mich inzwischen wieder mit den sogenannten Printmedien angefreundet – da hat es den ganz großen Vorteil, dass es in der Regel zu den meisten Artikeln keine niveaulosen Kommentare gibt. 😉

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              • Bei den Papierzeitungen nicht; die Leserbriefe dort sind lang und durchdacht, auch wenn sie nicht die eigene Meinung widerspiegeln. Online wird leider nur Hass abgelassen. Ich frage mich wirklich, wo das alles herkommt 😦

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                • Ich frage mich immer wieder erstaunt nach dem „Warum“. Denn es ist doch im Grunde genommen genau das Gleiche, ob ich mich hinsetze und am Computer einen Brief an eine Tageszeitung verfasse, oder ob ich meine Formulierungen als Kommentar unter einem Artikel online stelle. Liegt es wirklich hauptsächlich an der Anonymität im WWW?

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                  • Das ist gut möglich, weil auch die Kommentare unter Online-Artikeln von anonymen Usern verfasst werden. Die ZEIT lässt noch welche zu, aber viele werden gelöscht und ich bin froh, dass man sie nicht mehr lesen kann. Außerdem kostet ein wohlüberlegter Leserbrief auf Papier Zeit, während in den Social Media mal schnell was hingero… werden kann. Wer nimmt sich heute noch Zeit? Das sieht man ja auch in den Blogs.

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                    • Bei der SZ auf FB werden ausfällige Kommentare erst dann entfernt, wenn man sich bei der Redaktion beschwert, diese Erfahrung durfte ich bereits mehrere Male machen. Zudem ist das Niveau der Artikel rapide am Sinken, ich habe immer Öfter den Verdacht, dass man da mit Absicht so polarisierend schreibt, um Leser/innen aufeinander zu hetzen…
                      Ich sehe das immer daran, wenn ich auf einen anderen Blog bzw. Artikel verlinke oder reblogge, wie wenig Zeit sich die lieben Mitblogger/innen nehmen, dem nachzugehen. Da stellt sich dann beim Blick auf die Statistik z. B. heraus, dass von zwölf Personen, die einen Beitrag „geliked“ haben, lediglich drei oder vier den verlinkten bzw. rebloggten Post auch wirklich anklickten. Und Texte mit mehr als 500 Worten werden ohnehin kaum mehr gelesen.

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                    • Ich ‚like‘ eher weniger, folge aber schon mal den angebotenen Links (nicht immer). – Es stimmt, lange Texte werden kaum noch gelesen. Ich finde es immer ‚witzig‘, wenn ich gerade etwas hochgeladen habe, für das man vielleicht eine Minute zum Lesen und Angucken braucht, dann aber schon nach 10 Sekunden das erste ‚like‘ kommt. Beim WP-Reader kann man das ganz bequem machen ohne auch nur zu lesen 😦 Aber das soll mir jetzt auch egal sein.

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                    • Mir ging das neulich so, als ich einen Teil der „Wilden-Weiber“-Geschichte mit doch fast siebenhundert Worten online gestellt hatte – zack!, schon kam nach nur wenigen Sekunden das erste „Like“. Da muss jemand mit Schallgeschwindigkeit gelesen haben. :mrgreen:

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                  • Ich glaube, das sind auch unterschiedliche Adressatengruppen. Für Leserbriefe muss man sich Mühe geben; sie sind länger und werden möglicherweise mit vollem Namen in der Zeitung abgedruckt.
                    So lange Kommentare schreibt online keiner.

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  3. Danke für das rebloggen dieses tollen Beitrags. So konzentriert habe ich diese Fakten noch nie gelesen und es war mir auch wichtig es weiter zu teilen.
    Ich finde deinen Blog sehr spannend. Du leitest mich zu neuen Themen und ich gehe gerne auf die von dir empfohlenen Links. Es ist oft ein kleines Erlebnis 🙂
    LG Tina

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