12 Kommentare zu “Über Geheimnisse…

  1. Dieses Lob über die Münchner Polizei habe ich auch gelesen – sie haben sehr besonnen und vorbildlich gehandelt.

    Was die Informationpflich betrifft; das ist ein zweischneidiges Schwert. Immerhin kann es auch unschuldige treffen und diese sind dann gebrandmarkt.

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    • Das haben sie in der Tat, ich habe das ganze Drama bis in die frühen Morgenstunden per Internet, Teletext und Fernsehen mitverfolgt…
      Genau so sehe ich das auch! – Über die Münchner Terrorverdächtigen heisst es, sie hätten quasi arabische Allerweltsnamen. Nicht auszudenken, was geschehen könnte, würde man diese Namen publik machen…

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  2. Da hast du völlig Recht, selbst Wikileaks schützt seine Informanten – und setzt auf maximale Transparenz. Gewisse Geheimnisse sind auf jeden Fall notwendig.

    Dass die Namen von Tatverdächtigen nicht genannt werden, sollte selbstverständlich sein – auch wenn dieses Prinzip vor Gericht aufgehoben wird. Wenn ich mir die ganzen Vorverurteilungen und teilweise auch Nachverurteilungen von unschuldig vor Gericht gestandenen Personen ansehe, bin ich mir nicht so sicher, ob es klug war, Gerichtsverfahren generell öffentlich zu halten. Klar, man wollte damit Willkürjustiz verhindern, aber erreicht man das damit? Besser fände ich, wenn der Angeklagte wählen könnte, ob der Prozess öffentlich oder nicht-öffentlich sein soll. Immerhin sind es seine Persönlichkeitsrechte, die hier verletzt werden, und das obwohl er evtl. völlig unschuldig ist.

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    • Ich verstehe mittlerweile diese perverse Gier nach selbst den letzten und kleinsten Details nicht mehr – doch, halt, ich verstehe sehr gut. Wie sollte es anders sein in einer Gesellschaft, die inzwischen sogar in aller Öffentlichkeit die intimsten und privatesten Geschichten per Smart- und Ei-Phone preis gibt…

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  3. Als ich diesen Beitrag (http://freies-in-wort-und-schrift.info/2016/01/01/bange-machen-gilt-nicht/) schrieb, war dies auch dem ersten Bauchgefühl des Augenblicks der Kenntnis von dem Terroralarm geschuldet und … ich nehme kein Wort davon zurück, auch wenn ich jetzt als Schwammerl umanand leben muss.

    Dass hier sich die Polizei vorbildlich verhalten hat, wurde ja erst im Laufe des Tages publik. Weit weniger vorbildlich hat sich die Politik verhalten, dass sie hier Angstblasen hinterlassen hat, da ja schon Hannover eine solche war.

    [Quote]“Angststarre” soll auf lange Sicht wirken, und die Herren und Damen ‘Terroristen’ können so auch ohne Taten dem Land Schaden zu fügen. Dass dies auch die hierfür verantwortlichen Politiker so machen, könnte man beinahe als Beihilfe verstehen, aber die haben ja nach eigener Aussage nur “unser Bestes im Blickfeld”. Ganz schön blöd, wer einer solchen Denkweise auch noch Glauben schenkt, denn genau diese Politiker und mit ihnen die Medienverantwortlichen haben dann doch ganz andere Absichten.[/Quote]

    Und was die sogenannten „Informanten“ an geht, die kennen wir doch inzwischen, besonders durch die NSU, zur genüge. Informationen aus dem Irak, aus Frankreich und den USA und dann diese sollen schon am 23.12. als erste Infos geflossen sein; deutlicher kann man eine ‘False Flag’ nicht aufziehen.

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    • Natürlich ist das vorbildliche Verhalten der Münchner Polizei erst im Laufe des Neujahrstages bekannt geworden, das ist doch logisch! – Auch du hast in keinster Weise genügend Insiderwissen, um klar beweisen zu können, dass Hannover und München False-Flag-Operations gewesen sind. Und ja, für mich bist du in dieser Hinsicht ein Schwammerl und Verschwörungstheoretiker – du bezichtigst mich ja auch indirekt, „ganz schön blöd“ zu sein…
      Wenn du diese Informanten so gut kennst, dann nenne doch mal bitte die Namen, hier und jetzt.

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  4. lass dich nicht ärgern, meine liebe! Ich kann deinen text zu 100% unterscheriben. Ich frage mich auch immer, wie manche Leute (die oft in ihrem eigenen Leben nicht unbedingt in den allerkomplexesten oder verantwortungstragenden Jobs sitzen) meinen, hochkomplexe und ethnisch und moralisch weitreichende Entscheidungen sicher beurteilen zu können. Ja, ich bin der Meinung, das was Politker und Geheimdienste machen, sollte wachsam und durchaus kritisch verfolgt werden. Aber solange ich deren Arbeit nicht machen will/kann, solange kann ich auch nicht meinen, in jedem bereich besser zu wissen, was richtig wäre. Die tun schon ihre Arbeit – mit der gleichen Fehler- bzw. Erfolgsquote, wie andere Arbeitnehmer auch.

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  5. Kann mich dir nur voll und ganz anschließen.
    Ich habe teilweise auch die Informationen über München verfolgt, fand es supergut und sehr bedacht, wie damit umgegangen wurde.

    Angstmacher gibt es genug.

    Ich denke, die Regierung hat den Auftrag, vor allem Schaden vom Volk abzuwenden, das bedeutet eben manchmal, zu schweigen, aber zu handeln, es muss nicht alles breitgetreten werden, hauptsache es wird gehandelt.

    Informationen werden leider oft von den falschen Leuten benutzt, um nochmehr schlechte angsterzeugende Stimmung zu verbreiten.

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    • Jene, die jetzt mit der Story einher kommen, beide Terroralarme während lediglich Fakes gewesen, sind mit Sicherheit auch jene Leute, die am lautesten schreien würden, und dem Staat komplettes Versagen und Fahrlässigkeit anlasten würden, wenn sich tatsächlich ein Anschlag a la Paris ereignen würde. Zudem finde ich, dass diejenigen, die jetzt von einer False-Flag-Operation schwurbeln, sich diesbezüglich leider in nichts von den „Besorgtbürgern“ und Pegidioten unterscheiden. Und sie ähneln kleinen Kindern, die sich die Ohren zuhalten und die Augen fest schließen, und ein sehr albernes Liedchen anstimmen, weil ihnen bange ist, und sie nicht wahr haben wollen, dass eine tatsächliche Bedrohung vorhanden ist.

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  6. Da hast du vollkommen recht. Man sieht das jetzt wieder im Fall von Köln und Hamburg. Was da wieder gehetzt wird, geht auf keine Kuhhaut. Wenn man die Kommentare liest, kann man nur mit dem Kopfschütteln. Ohne genaues Wissen, wird da gehetzt gegen Staat und Polizei. Da ist von Selbstjustiz und Todesstrafe die Rede . Total bescheuert. Wir sollten den Behörden dankbar sein. Lieber ein Alarm zu viel,als einer zu wenig. L.G.

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    • Ich klicke seit vorgestern keine Artikel mehr an, die sich mit den sexuellen Übergriffen von Köln, Hamburg und Stuttgart befassen. Denn da wird mir beim Lesen der Kommentare oftmals ganz furchtbar schlecht…
      Ich finde auch, dass es weitaus sinnvoller und sicherer ist, und auch verantwortungsvoller von den Behörden, lieber einmal zu viel Alarm auszulösen.
      Liebe Grüße!

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