29 Kommentare zu “Das werden wir noch…

  1. Dieser Schaden, den sie anrichten, möchte ich mir nicht ausmalen. Frohe Weihnachten allen!
    Über 50 Prozent der deutschen Bevölkerung werden zu Weihnachten heuchlerisch Frieden und Liebe zelebrieren.
    Amen

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  2. Ich hab’s gerade gelesen … es war nicht anders zu erwarten 😦
    Ob wirklich so viele Menschen für einen Einsatz sind? Ich möchte es einfach nicht glauben.

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  3. Das ist hoffentlich nicht der Anfang vom Ende. Obwohl es sich für mich so anfühlt. Was erlauben sich unsere Politiker einfach das Grundgesetz außer Kraft zu setzen. Alles schön in vorgekaute Worte gefasst, dass die angebliche Mehrheit des Volkes hinter ihnen steht. Mir ist speiübel.
    Tina

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    • Man wird diesen Einsatz jetzt dann natürlich auch dazu nutzen, so nach und nach unsere demokratischen Grundrechte noch mehr auszuhebeln: Stärkere Polizeipräsenz – auch auf den Weihnachtsmärkten und in den Einkaufszentren und -straßen – mehr Überwachung der Bürger/innen durch noch mehr Kameras und noch mehr Vorratsdatenspeicherungen, Beschränkungen der im Grundgesetz verankerten Meinungsfreiheit vor allem im WWW – und damit meine ich jetzt nicht das durchaus berechtigte Vorgehen gegen rechte Hetzprediger/innen. Begründen wird man dies durch die wachsende Terrorgefahr – was auch nicht von der Hand zu weisen sein wird, denn durch diesen schwachsinnigen Kriegseinsatz rufen wir dem Daesh ja förmlich einladend zu: „Oh, bombt doch in unseren Städten auch ein wenig herum und metzelt Hunderte unschuldiger Menschen nieder!“

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  4. Am Wochenende werde ich zu einer Hofweihnacht in das Leipziger Land fahren fahren. Ich möchte, dass die Kinder und manch ein Großer einige ruhige, besinnliche Stunden verleben kann. Das würde ich nicht als heuchlerich bezeichnen. Gestern nämlich war ich in meiner Innenstadt zu einer Antikriegskundgebung. Das einzige, was danach stattfand, war eine Debatte, wer mit wem nicht kann und soll. Die Friedensbewegung hat es wirklich auseinanderdividiert, dass es einen friert. Und so lange das so ist, kann eine Regierung schalten und walten, wie es ihr passt.

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    • Ja, schade, dass sich die Friedensbewegung mittlerweile so uneins ist. Was mich allerdings auch nicht wundert, da sie häufig von den Pegidioten und den Rechten missbraucht wird. Frau Momo hat sich die Kommentare unter einer Friedenspetition von change.org angetan, und sie schrieb bei Anna-Lena, dass ihr beim Lesen mancher unverhohlen rechtsradikaler Äußerungen schlecht geworden wäre. Allein das Argument, dass sich die jungen syrischen Männer faul bei uns herum drücken würden, und statt ihrer nun die braven Deutschen in den Krieg ziehen müssten, löst bei mir stets einen Brechreiz aus.

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      • Ich habe das auch gelesen, aber das weiß man ja nun schon schon, dass es Dauerkommentatoren gibt mitsamt ihren Likern, ob es bei Zeitungen oder Rundfunksendern ist, oder anderswo. Sie nutzen jede Plattform. Wenn man denen allerdings das Thema überlässt und die Meinungsbildung, dann braucht man sich nicht zu wundern. Ablehnen und Nase rümpfen ist immer einfacher als sich auseinander zu setzen. Ausgerechnet L**ida postet gegen den Krieg. Andere haben sich das Thema aus den Händen nehmen lassen. Und nun? Bin ich einer von denen, weil ich auch gegen Krieg bin? Und wo sind all die, die mal Schwerter zu Pflugscharen schmieden wollten? Denen würde ich mich ja gerne anschließen, aber ich finde sie nicht, weil alle kleinlich, hoffnungslos auseinandertriften, sich so was von uneins sind. Wo sind die Kirchen? Gibt es da keine Meinung? Im nächsten Jahr ist in Leipzig Kirchentag. Was will man mir da sagen? Dass schon einer alles richten wird?
        Während des Vietnamkrieges entstand eine Friedensbewegung, sogar über Ländergrenzen hinweg. Muss es aber immer erst zu Kriegen kommen?
        Ich habe viele Fragen, auf die ich Antworten suche. Wir haben früher viel in der Familie über solche Dinge gesprochen, auch über Dinge, die es schon mal gab in Deutschland. Jetzt bin ich Nachzügler der Sippenälteste. Jetzt fragt man mich. Und manchmal bin ich einfach nur noch müde.
        (Jetzt habe ich zu viel gelabert. Das wollte ich gar nicht. Ich schicke meinen Kommentar trotzdem ab. Mir ist heute einfach nur schlecht.)

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        • Nein, du hast ganz bestimmt nicht zu viel gelabert, im Gegenteil, ich finde deinen Gedanken und Fragen sehr sinnvoll – es sind genau die Fragen, die ich mir auch stelle… Meine Güte, vor noch nicht allzu langer Zeit wären hier in Schland die Straßen schwarz gewesen vor Menschen, die gegen diesen sinnlosen Kriegseinsatz protestiert hätten… Und nun?… Und ja, wo sind die Kirchen? Tagein tagaus wird von den Kanzeln gepredigt „Du sollst nicht töten“ und „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ – und jetzt, wo es so wichtig wäre, den Mund für den Frieden aufzumachen, schweigt das „Bodenpersonal Gottes“, oder macht hier im WWW sinnentleerte Zehn-Mann-Witze (neun kitzeln, einer lacht) bzw. rät davon ab, sich im Internet öffentlich zu kritischen Themen zu äußern, weil dabei sowieso nichts heraus kommen würde…
          Mir ist auch so elend zumute, Gudrun.

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  5. Nicht zu fassen! Nichts aus der Geschichte gelernt. Anscheinend glaubt eine Mehrheit, man könne irgendwo in der Welt nach Belieben eingreifen, ohne direkt etwas zurück zu kriegen. Sozusagen klinisch sauber.

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    • Ja. Das erschreckt mich auch. Man muss ja nicht einmal so weit in die Vergangenheit zurück gehen. Was hat „uns“ denn der Afghanistan-Einsatz gebracht? Außer 54 Toten nichts, aber auch gar nichts. Und dennoch wird er verlängert, und die Menge der Soldaten/innen dort aufgestockt…

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