21 Kommentare zu “Facebook-Fundstück (2)…

  1. Es liest sich überhaupt nicht kraus. So oder so ähnlich sieht es in meinem Kopf auch aus und ich denke, in anderer Menschen Köpfe auch.

    Hier im Dörfchen sind 15 Flüchtlinge – wenig – und es wurde Männerkleidung gesucht. Ich habe MamS seine Sachen alle weggegeben – zur Obdachlosenhilfe – aber auch ohne meine Hilfe, haben jetzt auch die Männer vernünftige Kleidung.

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  2. Darf ich Dich ein wenig „einbremsen“?
    Du machst das, zu dem Du imstande bist. Mehr solltest Du bitte nicht tun. Warum? Weil es niemandem nützen würde, wenn Du Dich aufopferst und von dem Wenigen, in Deinem Besitz Befindlichen, abgibst. Dann wärest Du leer, ausgehöhlt und es ginge Dir nicht gut. WEM nützt das? Lieber spare Deine Kräfte (die Dir im genannten Fall nämlich verloren gingen) und setze sie weiter im ideellen Bereich ein. Auch das ist notwendig, auch diese Menschen brauchen wir. Nicht jene, die sich nur wetternd mit der Nachbarin unterhalten und schimpfen oder jene, die vor dem TV sitzen, die dampfende Tasse Tee vor sich stehend und sich über die Nachrichten ereifern.
    Es gibt keinen Grund, sich schlecht zu fühlen. Die Gesundheit ist unser aller höchstes Gut und nur ein gesunder Mensch kann wirken.

    (Du hast DICH, um die Du Dich also kümmern darfst) 😉

    Herzliche Grüße

    Sylvia

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  3. Das einzige, was ich kann ist, mich im WWW zusammen mit vielen anderen Gleichgesinnten dem Schwall aus Hass und Vorurteilen entgegen zu stellen.

    Na immerhin! Das ist nicht wenig. Mehr, als viele tun. Und selbst wenn es „nur“ dazu dient, zu zeigen, dass längst nicht alle in diesem Land „asylkritisch“ ticken, ist das schon etwas. Für Gleichgesinnte und für Flüchtlinge (sogar wenn die allerwenigsten von ihnen das hier je lesen werden) ist es wichtig, das zu sehen. Du trägst mit Deinen Texten dazu bei, die Stimmung im Land zu beeinflussen und einer menschlicheren Haltung Gehör zu verschaffen. Unterschätz das nicht! Ansonsten schließe ich mich Sylvia Kling an.

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  4. Du bist nicht allein. Auf irgendeine Weise können wir alle etwas tun, notfalls manchmal auch nur schweigen, nachdenken und dann handeln.
    Schreib drüber! Keine mahnenden Postings, nein, Botschaften in Texten versteckt. Die wirken meist viel besser und langfristiger.
    Und weißt du, Hilfe tut nicht nur jetzt not. Überlege mal, wie viele Traumata die Menschen mitbringen. Ihnen, den Albträumen und Ängsten und Panikattacken und Depressionen, kann man keine Wohnung und keine Klamotten geben, sondern Worte, Verständnis, Zeit und das seeeehr langfristig. Wir werden hier alle noch sehr viel zu tun kriegen und jeder wird seinen Platz beim Helfen finden.
    Schreib drüber!
    Lass uns schreiben! Für eine heilere Zukunft.

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    • Ja, lass uns schreiben, Ele… Du kannst das so gut, deine Botschaften in Texte einzubinden. Ich tue mich damit schwer, bei mir schießt immer alles – bumm! – wie bei einer Kanone gradraus. 😉

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  5. Ich möchte mich dem anschliessen, deinen Worten deinen Gedanken. Ich probiere das Schöne zu sehen, Sehe es auch, probiere das andere nicht zu igniorieren, mache das auch nicht. Ich probiere das was in meiner Nacht steht zu tun, mehr geht halt nicht. Ich bin dankbar deiner Worte die doch so einiges zeigen von dir. Ich wünsche dir noch einen guten Tag und geniesse ihn ohne schlechtes Gewissen. GLG

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    • Danke, MoMa… Große, weiße Wolkenschiffe ziehen hier grad über den Himmel, obwohl der Wetterbericht gar nicht so positiv ist… Ich werde mich jetzt in eines dieser Wolkenschiffe hinein träumen, und die Welt ein Weilchen von oben betrachten…

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  6. Das einzige, was ich kann ist, mich im WWW zusammen mit vielen anderen Gleichgesinnten dem Schwall aus Hass und Vorurteilen entgegen zu stellen. Manchmal kommt mir das so gering, so lächerlich vor…

    Werte dich und deine WWW-Aktionen nicht ab! Sie sind sehr wertvoll!

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  7. Solche Nachrichten, wie in der letzten Zeit, sind schwer zu verkraften. Und ganz schlimm ist es, wenn man mit ihnen allein ist. Da ist niemend, mit dem man sich unterhalten kann, an den man sich auch mal anlehnen kann, der einen ein Taschentuch reicht. Das alleine ist schon verdammt schwer. Wenn aber dann noch Vorwürfe kommen, direkt und indirekt, dass man zu wenig tut oder gibt, dann ist das noch schlimmer. Wie Sylvia schreibt, es gibt genug Leute, die vor der dampfenden Kaffeetasse hocken und gar nichts tun. Zu denen gehörst du nicht. Tu tust viel. Und das sage ich jetzt noch mal ganz laut, damit du es hören kannst: Du tust viel.
    Liebe M. , fühl dich bitte nicht schlecht. Und lass dir nichts und von niemandem etwas schlecht reden.
    Über den Punkt bin ich hinaus. Wenn ich aus der Flüchtlingsunterkunft zurück bin, schreibe ich dir eine Mail. (Ich gehe mit dem Wollkorb zu Kindern und mit einem sächsischen Kartoffelkuchen zu ihren Müttern. Dafür werde ich manchmal belächelt. Ich finde, das ist so in Ordnung und etwas, was ich tun kann.)
    Liebe Grüße, ich drück dich mal, die Grudrun in Eile.

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    • Es hat mich – zum Glück – niemand schlecht geredet, liebe Gudrun. Das Gefühl, zu wenig zu tun, zu wenig tun zu können, kommt ganz allein von mir…
      Ich bewundere dich, deinen Fleiß, deine schier unermüdliche Kreativität, deinen Einsatz und deine große Menschlichkeit. Ich freue mich schon auf die Mail.
      Hab einen schönen Abend, und pass auf dich auf. *Lieb-drück* ♥

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      • Nein, das habe ich auch nicht angenommen. Liebe M., ich kenne das Gefühl der Ohnmacht, das Gefühl, nicht genug zu tun und nicht genug tun zu können.
        Der Besuch heute in der Flüchtlingsunterkunft hat mir unglaublich gut getan. Ich bin zwar jetzt müde, aber alles war so richtig „normal“. 🙂

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        • Das ist in jedem deiner Worte deines neuen Posts zu spüren, wie gut dir dieser Besuch getan hat. 🙂 Was du geschrieben hast, hat mir auch gut getan, hat die Düsternis, Hilflosigkeit und Verzweiflung mit einem feinen und schönen Licht erhellt.

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  8. Hier gibt es Sammelstellen vom Roten Kreuz ganz bei uns in der Nähe. Wir haben schon Kleidung , Spielzeug und Anderes dort abgegeben. Auch die örtliche Presse sammelt. Ansonsten bin ich genau der Meinung wie Sylvia. Du nützt keinem wenn du krank bist. Kuriere erst mal deine Hüft OP aus. Ich wünsche dir einen schönen Sonntag. L.G.

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    • Ich hab‘ mich gestern den ganzen Nachmittag im WWW mit „besorgten Bürgern“ und „Asylkritikern“ auseinander gesetzt. Nachdem ich einige von ihnen mittels guter Argumentation zum Schweigen gebracht hatte, ging’s mir sehr gut. 🙂
      Oh, ich hatte einen ganz wundervollen Sonntag, und bin vor kurzem erst mit über 400 Fotos nach Hause gekommen. 😉
      Hab du einen feinen Sonntagabend!

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