15 Kommentare zu “Der Reichtum der Kirche ist Blutgeld

  1. Da ist sicher etwas Wahres dran, im Namen der Kirche ist im Laufe der Geschichte Unglaubliches geschehen, aber heute ist doch manches anders, meinst du nicht?

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    • Nein, liebe Anna-Lena. Ich denke nicht, dass heute manches anders ist. Sieh dir doch nur die Haltung der Kath. Kirche Verhütungsmitteln gegenüber an. Wäre sie nicht so strikt gegen Kondome eingestellt, wäre HIV in Afrika so gut wie kein Thema mehr. Auf FB las ich gestern, dass die Kath. Kirche die Haltung der CSU in der Flüchtlingspolitik befürworten würde, wo, bitte, ist so etwas christlich? Die wanzen sich doch bereits wieder genau so an die Rechten ‚ran, wie während des sogenannten Dritten Reichs. Da habe ich vorhin übrigens ein Zitat aus einem Kirchenbrief der Evang. Kirche gelesen, das mich förmlich aus den Schuhen gehauen hat: “In Hitler ist die Zeit erfüllt für das Deutsche Volk, denn durch Hitler ist Christus, Gott, der Helfer und Erlöser, unter uns mächtig geworden. Darum ist der Nationalsozialismus positives Christentum der Tat. Hitler ist jetzt der Weg des Geistes und Willens Gottes zur Christuskirche deutscher Nation” (EKD Reichsbischof Müller 1934).

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      • Genau die von dir angesprochenen Punkte regen mich auch auf und was im Laufe des Mittelalters passierte, schlägt dem Fass den Boden aus.
        Aber man sollte zwischen den engagierten Menschen der Kirche und dem Greisenkabinett unterscheiden.
        Das Machtstreben ist in der Kirche nicht groß anders als in der Politik und was Veruntreuung von Geldern angehet, hatten wir ja gerade das jüngste beispiel.

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        • In Österreich weigern sich etliche katholische Äbte, Flüchtlinge in ihren leer stehenden Klöstern aufzunehmen. Das spricht doch dem Hohn, was Jesus angeblich als seine Lehre verbreitet hat. Wäre er laut Legende nicht auferstanden, würde er heutzutage im Grab rotieren.

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          • Bingo! Ich habe bewusst darauf geachtet, so etwas zu hören oder zu lesen, dass leerstehende kirchliche Gebäude dazu genutzt werden – leider bisher nur in Einzelfällen!

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  2. Danke fürs Rebloggen. Ich habe mich mal darin vertieft, und kann aus eigener Erfahrung folgendes sagen: In dem katholischen Dorf (1500 Einwohner) im Rheinland, wo ich 23 Jahre gewohnt habe, da hatte ein Bankfilialleiter zwei Einfamilienhäuser auf eigenem Grund und Boden gebaut .. ok, … und drei dieser Häuser auf Kirchengrund, welcher er gepachtet hatte für … und nun kommt es … 0,99 DM / m² / p.A. — Ich habe 1979 pro m² DM 136,00 bezahlen müssen … es war also kein Kirchenpachtland, ich hätte es auch nicht bekommen, gehörte ja nur zu den Protestanten. —–
    Ich habe diesem „Verein“ vor 35 Jahren den Rücken gekehrt, weil ich mit der „Institution“ nicht mehr klar kam, das Verhalten entzspricht nicht dem, was von der Kanzel aus gepredigt wird!
    Bei diesen Themen rege ich mich auf!!!!!

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    • Ich bin vor gut 25 Jahren ausgetreten, und auch mir schwillt stets der Kamm, wenn die Machenschaften der Kirche zur Sprache kommen… Bei meiner letzten Antwort an Anna-Lena habe ich einen Link zu einem Blog-Beitrag gepostet, in dem es um die faulen Ausreden von Kloster-Äbten auf die Frage geht, warum man in so vielen leer stehenden Klöstern keine Flüchtlinge aufnimmt…

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