20 Kommentare zu “Das Meer des Todes…

    • Umgekehrt leider auch, liebe Arabella. Wenn unsere Volks(ver)treter Mitgefühl und Engagement zeigen würden, dann würde das sicherlich so manchen deutschen Michel sensibilisieren. Und es wäre ein guter Schuss vor den Bug der Braunen.

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    • Wir sollten uns in punkto Mitmenschlichkeit nicht stets an die Rockschösse unserer Volks(ver)treter klammern. Ich lese grade Roger Willemsen’s „Das Hohe Haus“, und kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Am meisten gruselt’s mich, wenn der Autor beschreibt, wie bei Reden, aus denen die meiste Sachkenntnis, das größte Mitgefühl, die tiefste Ernsthaftigkeit ersichtlich ist (was selten genug vorkommt), dieses sogenannte Hohe Haus mit totalem Desinteresse „glänzt“…

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  1. Wenn ich alleine daran denke, wieviele Millionen unser korrumpierter BER schluckt und dann das Drama im Mittelmeer betrachte, verstehe ich die Welt nicht mehr.
    Wie schön haben wir es in unserem Europahaus eingerichtet, ohne über den Tellerrand zu gucken.

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    • BER, die Elbphilharmonie, Stuttgart 21 – das sind nur drei von schier ungezählten Milliardengräbern, in denen Jahr für Jahr von uns, dem Stimmvieh, so gut wie unbeachtet, unsere Gelder versickern. Was könnte man mit diesen Abermilliarden alljährlich Gutes und Sinnvolles tun…

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  2. Ich habe Freunde in Cypern und an diesem Meer durfte ich einen der schönsten Urlaube meines Lebens verleben. Das Mittelmeer ist eine Todesfalle geworden, aber nicht einfach so, als Naturgewalt.
    Gruß von der Gudrun

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    • Wir Europäer haben den afrikanischen und orientalischen Staaten die „Segen unserer Zivilisation“ gebracht, haben sie jahrhundertelang unterdrückt, ausgebeutet, ihnen unser Wirtschaftssystem, unsere Errungenschaften, unsere Waffen, unseren Dünkel aufgezwungen. Europa, die sogenannten Erste Welt Länder, haben langfristig mit ihrer Politik diese Flüchtlingsdramen förmlich herauf beschworen. Und nun wenden sich unsere Volks(ver)treter ab…
      Grüße zurück, liebe Gudrun.

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      • Vor einigen Jahren wollte mich eine Freundin (wir kennen uns seit unserem gemeinsamen Studium) mit in den Lybanon nehmen. Verwandte wohnten dort und sie flog in jeden Sommer zu ihnen. Sie hatte mir Bilder gezeigt von dort und von Ortschaften in Syrien. Es war so schön, ich kam aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. Ja, in meiner Heimat ist es schön“, sagte sie immer lächelnd.
        Und jetzt? 😦 Ich würde auch fliehen.
        Das macht mich alles sehr traurig und die Überheblichkeit mancher macht mich wütend.
        Am Freitag war ich mit dem Wollkorb und den Filznadeln in einer Asylunterkunft. Es kommt mir so wenig vor, was ich tun kann. So wenig.

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        • Eine ehemalige Arbeitskollegin ist mit einem Mann aus dem Libanon verheiratet gewesen. Jährlich verbrachten sie mehrere Monate dort, obwohl es auch damals – vor ca. 25 Jahren – nicht grade ungefährlich gewesen ist. Beirut muss eine traumhaft schöne Stadt gewesen sein, ich glaube, man hat es sogar das Venedig des Orients genannt…
          Du tust wenigstens etwas, liebe Gudrun. Und ich bin ganz, ganz sicher, dass du weitaus mehr tust, als dir überhaupt bewusst ist. ♥

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          • Es sollte natürlich Libanon heißen. Ich bin einwenig durch den Wind. Liebe M., ich fühle mich manchmal so hilflos bei dem, was man tun kann.

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            • Das mit dem sich hilflos fühlen kann ich sehr gut verstehen, liebe Gudrun. Aber ein bisserl was tun ist immer noch weitaus besser als gar nichts. Und viele kleine Wassertropfen ergeben einen Ozean…

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  3. Mich macht, was dort passiert, nur wütend. Und hätten die Italiener nicht eine zeitlangf auf eigene Kosten… sogar das mare nostrum Programm haben sie letztendlich aus ihren Mitteln finanzoert, dann wären die Zahlen noch höher,
    Europäische Asylpolitik bedeutet: Grenzen dicht. Und auch die Katatstrophen im Mittelmeer werden Poltikier nur dazu veranlassen, Geld dafür herzugeben, dass die Leute gar nicht erst in Europäische Gewässer kommen. Auffanglager an der anderen Küste. Glaubt wirklich jemand, der dort dann seinen Asylantrag stellt, darf nach Europa?

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    • Da gebe ich dir sehr recht… Und noch etwas kommt dazu: die Waffenlieferungen. Würde Deutschland aufhören, Waffen und Rüstungsgüter in sogenannte Krisenherde zu liefern, dann hätten viele Tausende Menschen keinen Anlaß mehr, zu flüchten…

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      • Das ist wohl eine zentrale Frage, die auf etwas Längerfristiges zielt: Was kann man tun, damit diese Menschen in ihrer Heimat gut und in Frieden leben können?! Ich muss auch sagen … ich verstehe vieles nicht mehr …

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        • Da liegt sehr Vieles im Argen. Meiner Meinung nach hat sich die heutige grausige Situation schon seit langem angebahnt. Seitdem wir Europäer den afrikanischen und vorderasiatischen Völkern unsere „Zivilisation“ und vor allem eine vollkommen falsch durchgeführte „Entwicklungshilfe“ aufgezwungen, sie unterjocht, teilweise sogar versklavt und schamlos ausgebeutet haben. Rückgängig machen kann man das natürlich nicht mehr, aber dabei helfen, die Folgen wenigstens etwas abzumildern, das könnten wir durchaus. Mit gutem Willen und Menschenliebe…

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