25 Kommentare zu “Heute jährt sich…

  1. Sehr geehrte Frau Frei,

    besten Dank vor allem auch wieder einmal für diesen Artikel. Man sieht, Sie sind „voll am Puls der Zeit“, während wir uns hier in der bayerisch-tschechischen Region wieder einmal um Ressentiments der unterschiedlichsten Art kümmern müssen.

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      • Hallo Frau Frei,

        danke für die Wochenend-Wünsche, die ich gerne erwidere. Ist ja Fasching, da gehts bei uns etwas ruhiger zu. Nun ja, man versucht sein Bestes, und das Kompliment gebe ich gerne an unsere Crew weiter und vor allem sehr gerne an Sie zurück. Durch Sie und Ihre Berichte wird München wirklich wieder etwas menschlicher und erlebbarer. Sollte man mal denen am Odeonsplatz sagen. Schliesslich gibts vor allem auch in MUC für alle möglichen Dinge Geld.
        MWZ

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  2. Wer etwas hat, muss es beschützen…
    Warum nicht, wer etwas hat, teilt mit denen, die weniger haben.
    Dann haben irgendwann alle gleich und worüber sollte sich dann gestritten werden…
    Klingt so einfach, wenn dann nicht Macht, Neid, Faulheit wären…

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    • Heut früh habe ich irgendwo im Gesichtsbuch einen interessanten Kurfilm gesehen: Man setzte jeweils zwei Kinder vor abgedeckte Teller. Nur jeweils ein Kind würde nach Heben der Deckel ein Sandwich erhalten. Gespannt wartete man darauf, was sich ereignen würde. Und siehe da, jeder kleine Mensch teilte ohne zu Zögern sein Sandwich mit dem/der Nachbarn/innen, der/die leer ausgegangen war. Das zeigt doch auch irgendwie sehr deutlich, dass Gier, Besitzdenken und Aggressivität nicht angeboren sind…

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  3. Woher kommt dann das alles?
    Irgendwann hört das Kindliche einfach auf und dann sind manche gut und andere böse?
    In allen von uns ist beides angelegt, glaube ich, die Erlebnisse, das Umfeld, die Erziehung all das spielt hinein und immer hat man den eigenen Willen das Richtige zu tun.
    Klingt schon wieder ganz einfach…

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    • Es hat wohl auch viel mit der Erziehung zu tun, und damit, dass sich die Kleinen von den Großen viel abschauen. Kinder verinnerlichen, wie die Eltern über ihre Mitmenschen sprechen, wie sie agieren, was für sie wichtig ist. Heutzutage werden die kleinen Menschen häufig schon von einer sehr frühen Phase an förmlich darauf gedrillt, möglichst schnell „erwachsen“ zu werden. Und dabei gehen zwangsläufig die vielen guten, und wirklich reifen!, Eigenschaften, die wir von den Lütten lernen könnten, über Bord…

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      • Meine Frage geht dahin, was ist es das uns verändert.
        Und ich denke, das „erwachsen machen“ von Kindern war zu anderen Zeiten und ist in ärmeren Gesellschaftsformen deutlich ausgeprägter.

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        • Hm, da teile ich deine Meinung nicht, liebe Arabella. Unser ganzes Schulsystem ist doch mittlerweile dahingehend ausgerichtet, Kinder so schnell als möglich „erwachsen“, also „angepasst“ (besitzstrebend, erfolgs- und geldgeil) und in gewissem Sinne auch hörig, sprich, sozusagen „stromlinienförmig“ zu machen.

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          • Zum Teil gebe ich dir recht.
            Unser Schulwesen beinhaltet nur noch das Notwendigste an Bildung.
            Die vielen Schulen, die bessere, umfassendere Bildung bieten und dem Einzelnen gerecht werden, sind Schulgeldpflichtig.
            Nun aber, Schule früher war mit Schlägen auch nicht besser und das ist noch nicht lange her.
            Und was gäben die Kinder der 3. Welt für die Bildung, die Kinder hier immer noch erhalten.
            Aber das ist ein weites Feld.
            Ich grüße dich herzlichst.

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            • Mir kommt es oft so vor, als sei unsere Bildung vor vierzig Jahren oder so umfassender und ausführlicher gewesen. Zumindest habe ich häufig den Eindruck, wenn ich in den Öffentlichen Kindern und Jugendlichen zuhöre. 😉
              Die Kinder der Dritten Welt nehmen oft tagtäglich stundenlange und gefährliche Wege, Strapazen und Mühsal auf sich, wenn man ihnen die Chance gewährt, eine Schule zu besuchen. Davon könnten sich viele unserer „Wohlstands-Kiddies“ eine ganz dicke Scheibe abschneiden…
              Was wäre, wenn man jedem Dritte-Welt-Kind ermöglichen würde, eine Schule zu besuchen? Ich bin mir sicher, davor haben sehr viele unserer Mächtigen und Reichen ganz doll Angst…
              Herzliche Grüße!

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  4. Es gibt auch eine Theorie in der vergleichenden Verhaltensforschung, von Kanrad Lorenz aufgestellt. Demnach entwickeln sich unsere intellektuellen Fähigkeiten viel schneller als unsere Évolution. Klingt so in einem Satz zusammengefasst idiotisch, wird aber völlig plausibel, wenn man sich damit beschäftigt.

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    • Ps.: Das soll keine Erklärung oder Entschuldigung für Kriege sein, sondern nur ein Denkansatz hinsichtlich, wann Menschen anfingen, sich zu bekriegen. Denn andererseits sollte ja genau unsere Intelligenz uns dabei helfen, evolutionäre „Rückständigkeit“ zu überwinden. Übrigens auch ein Resümee, dass K. Lorenz teilt. Denn mir ist schon klar, dass er als politischer Mensch und Rassenerklärer völlig untragbar ist.

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      • Stimmt. Eigentlich sollte unsere Intelligenz mittlerweile so ausgeprägt sein, klar zu erkennen, wie widersinnig Kriege sind…
        Dass bewaffnete Aggressionen und unmäßige Brutalität mit dem seßhaft werden der Menschen einher ging, habe ich vor einer Weile schon einmal gehört/gesehen, ich glaube, es kam in einer Dokumentation über Stonehenge zur Sprache.

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  5. Apropos Dresden. Meine Großmutter landete damals mit ihren drei überlebenden Kindern in Dresden. Einen Tag vor den Bombenangriffen gelang es ihnen, nach Chemnitz weiter zu fahren. In Dresden campierten sie dort, wo kein Mensch die Nacht überlebt hat

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  6. Ich erinnere mich, dass ich kurz nach dem Mauerfall einige Tage in Dresden war. Wir wohnten in einem Hotel, das direkt gegenüber der Frauenkirche lag. Diese war jedoch nur eine beklemmende Ruine. Wie grandios, ja fast gänsehauterzeugend sie heute doch wieder aussieht! Ein wunderbares Bauwerk.
    LG von Rosie

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    • Im Untergeschoss der Frauenkirche gibt es einen Raum, in dem man immer, auch nach siebzig Jahren!, noch den Geruch von Feuer und beissendem Qualm wahrnehmen kann…
      Ja, sie ist ein wundervolles Bauwerk, und innen sieht sie so licht, so leicht und schwebend aus…
      Liebe Grüße!

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  7. Hast du richtig beschrieben. Bisher haben wir die längste Friedenszeit in Deutschland und wir sind aufgerufen das es auch so bleibt. International sieht es da nicht so aus. Hier gibt es viele Brandherde. Leider habe ich die Frauenkirche nur von außen sehen können, da sie komplett eingerüstet und im Bau war. Aber beim nächsten Besuch in Dresden ist das natürlich ein Muß. Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und einen tollen Faschings Sonntag. L.G.

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    • Danke schön… So einige Brandherde wären vielleicht schon am Erlöschen, wenn Deutschland trotz langer Friedenszeit nicht so ungemein viel Waffen und Rüstungstechnologie exportieren würde…
      Ich habe das Innere der Frauenkirche als überraschend licht und hell in Erinnerung. 😉
      Hab du auch einen schönen Abend!

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