36 Kommentare zu “„Lügenpresse“…

    • Das hinterlässt jetzt ehrlich gesagt auch ein ungutes G’schmäckle. Denn ich habe so gut wie kein Verständnis für die sehr hanebüchenen und an den Haaren herbei gezogenen Verschwörungstheorien des Herrn Salva.
      Liebe Grüße!

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  1. nicht so falsch gewählt, hat nichts mit Verstoß gegen Meinungsfreiheit zu tun, aber manchmal werden Leben „zerstört“, alles Gute wünsche ich, Klaus

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  2. Kurzfristig hatte ich ein leises Gefühl der Hochachtung für unsere „tapferen Regierenden“ entwickelt. Kurzfristig, wie gesagt. Das Gefühl hat sich in Verachtung gewandelt, doch wen interessiert das?

    Lügen zerstören alles. Nicht nur die Lügen der Presse. Es fängt schon im ganz Kleinen an. Und worum geht’s auch beim Lügen nur? Um den eigenen Vorteil, wie auch immer der auch gelagert sein mag.

    Oh, mich ko*t das alles so an!

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    • Das ging mir so wie dir, liebe Ele. Kurzfristig hatte ich die freudige Hoffnung, dass nun alles Positive wieder möglich sei…
      Ich habe grad einen Clip der Tagesschau vom Sonntag aufgestöbert. Und da wird mittels Bilder und Kommentar ganz eindeutig der Eindruck erweckt, dass die anwesenden Staatschefs am Trauermarsch teilgenommen hätten…

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  3. Ich finde, das ist Wurst. Ob die mitgelaufen sind oder nur ein Stückchen oder gar nicht. Sioe waren da. DAS zählte. Viel schlimmer finde ich, dass, wenn es denn war ist, sich der israelische Präsident selber einladen musste, die Amis unsere Kämpfer für Freiheit und Demokratie gar nicht da waren und die Russen auch nicht.

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    • Nein, liebe Inch, mir ist das nicht Wurst. Weil man das so hingestellt hat, so aussehen hat lassen, als seien die alle mitmarschiert. Und der Herr Netanjahu das heute auch noch während eines Interviews bekräftigt hat. Stimmt, Herr Obama hat sich wegen der angeblich so umfassenden Sicherheitsmaßnahmen, die bei seinem Besuch notwendig geworden wären, entschuldigen lassen. Und Herrn Putin hat man vermutlich nicht eingeladen. Und auch deswegen hat diese G’schicht einen ausgesprochen fauligen Beigeschmack.

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      • Vielleicht habe ich das gewusst, ohne es zu benennen. Ich meine, man hat die Leute nie laufen sehen, oder? Klar, die haben gesagt, erst die Angehörigen, dann die Politiker, dann die äh, also die anderen eben. Das habe ich vielleicht unbewusst nicht ernst genommen. Ich habe mehr so geguckt, wer da stand. Und das die Presse manipuliert und schlecht recherchiert, dass weiß ich ja. Deswegen bin ich vielleicht nicht so entsetzt. Trotzdem, das Wort Lügenpresse in den Mund zunehmen, fiele mir nicht ein. Und wenn die, die das tun, dann gleichzeitig Russia Today… ach, mich regt das mehr auf. Aber ich verstehe Dich. Es hat mich eben nur weniger tangiert, das wollte ich ausdrücken

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        • Sogar die „Süddeutsche Zeitung“ hat in einem diesbezüglichen Artikel vom 11. Januar den Eindruck erweckt, als wären die Staatschefs mitmarschiert – hier das wortwörtliche Zitat: „An dem Schweigemarsch zum Gedenken an die Opfer der Anschläge sind etwa 1,5 Millionen Menschen, darunter Dutzende Regierungschefs, auf den Straßen von Paris unterwegs.“
          Ich habe sehr lange überlegt, ob ich den Begriff Lügenpresse in diesem Zusammenhang überhaupt verwenden soll, da ich dem, was damit politisch hierzulande mittlerweile verknüpft ist, überaus ablehnend gegenüber stehe, wie du ja weißt. Und mich dann aber doch dafür entschieden. Weil sich auf meinen heutigen Streifzügen durch’s WWW mehr und mehr heraus stellt, dass wirklich die meisten Medien sich mit voller Absicht dergestalt äußerten, der Trauermarsch sei von den Politik-Obermuftis angeführt worden.

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  4. In letzter Zeit hatte ich schon stark den Eindruck, dass Ähnliches nicht nur bei solchen Anlässen passiert. Und auch nicht nur bei den „üblichen Verdächtigen“, das wirklich Traurige fand ich, dass man den sonst halbwegs Verlässlichen auch nicht mehr trauen kann.
    Und genau das ist erschreckend und in solchen Fällen leider doch „Lügenpresse“ und kein freier Journalismus.
    Genau das will ich nicht haben, denn das sind die Zeichen einer Diktatur!
    Liebe Grüße
    Ute

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    • In der Realschule hatten wir mal im Deutschunterricht einen sehr interessanten Vortrag unserer Direktorin über die Presse und das Fernsehen, und wie man mit gezielten Bildausschnitten, Kamera-Einstellungen, Hin- bzw. Wegzoomen den Tenor eines Berichts beeinflussen und die Eindrücke und Meinungen der Zuseher in eine gewollte Richtung lenken kann. Dieser Vortrag ist jetzt ungefähr 43 Jahre her – gerade jetzt kommt er mir aber immer öfter wieder in den Sinn…
      Die „Süddeutsche“ hat soeben auf FB einen Artikel über die in einer abgesperrten Seitenstraße mit ein paar Hundert Statisten gemachten „Marsch-Bilder“ der Regierungsbonzen online gestellt, und rudert nun nach Leibeskräften zurück. Denn sie haben die Mär von den den Trauermarsch anführenden Staatschefs gestern auch fleißig mitverbreitet… Manchmal ist die Art und Weise, wie Presse und Co. mit uns umgehen, nur mehr erbärmlich zu nennen…
      Liebe Grüße!

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      • So ist es und es fragt sich, ob „die Presse“ nicht oft auch „nur“ die Ausführenden sind. Auch wenn es das auch nicht besser macht, sondern eher noch schlechter… Staatsfernsehen, über das wir uns bei anderen so aufregen… (ich will das auch keinesfalls, wenn ich an die Propaganda während der zwei Weltkriege denke, wird es mir immer übel)
        Liebe Grüße
        Ute

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        • Ich denke schon, dass zumindest in manchen Sendungen versucht wird, die Zuseher in eine bestimmte Richtung zu lenken. Das fällt mir regelmäßig bei der ZDF-„Drehscheibe“ auf. Wenn dort Berichte über z. B. Polizeikontrollen, Schwarzfahren, Drogendelikte, Diebstähle etc. gesendet werden, dann sind die Tatverdächtigen oder Täter/innen ausschließlich Personen mit Migrationshintergrund. Und wer sieht sich diese und ähnlich gestrickte Sendungen an? Menschen, die mittags zuhause sind: Hausfrauen, Mütter, Großmütter, Arbeitslose. Und diese kolportieren die augenscheinlichen Fakten über die ausschließlich ausländischen Verbrecher/innen an ihre Kinder, Enkel, Partner/innen…
          Liebe Grüße!

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  5. Eine objektive Berichterstattung gibt es nie,weil alleine durch die Auswahl eines Ausschnittes oder andere filmische oder fotografische Mittel eine Aussage gemacht wird. Ich kenne das auch von der Schule. Früher gab es eine Art von Medienerziehung, Filme, in denen das deutlich gemacht wurde.

    Heute sind die Möglichkeiten ja noch vielfältiger und dergestalt, dass man die Wirklichkeit nach Wunsch manipulieren kann. Eine schlimme Sache, denn man kann Bildern nicht mehr trauen.

    Was du hier berichtest, finde ich unglaublich. Es wurde zwar nicht gesagt, sie seien vorweg marschiert, aber der Eindruck wurde erweckt und so stehen gelassen. Das empfinde ich als unseriös und sehr enttäuschend. 😦 Es hätte in der Tat jeder Verständnis dafür gehabt, dass sie aus Sicherheitsgründen nicht vorweg gehen können. Ich hatte mich sowieso schon gefragt, wie das sicherheitstechnisch möglich ist.

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    • Ich finde das Ganze mittlerweile sogar ungeheuer pervers! Seit „Charlie Hebdo“ ist der Begriff Pressefreiheit in aller Munde, und dann wird er nur Tage nach den Attentaten in Paris meiner Meinung nach auf das Gröbste missbraucht, indem man Leser und Zuseher an der Nase herum führt und sie Dinge glauben macht, die in Wahrheit sich so gar nicht zugetragen haben…

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  6. Mal ganz ehrlich: Hat wirklich jemand geglaubt, diese ganzen Staatsmänner und -frauen würden stundenlang mitmarschieren? Das Sicherheitsrisiko ist viel zu groß. Attentäter (egal welcher Coloeur) scherren sich nicht um Kinder und andere Zivilisten.
    Es war schon ein gutes Zeichen, dass sie angereist waren. Wenn ich auch mit dem Kopf schütteln muss, wenn ich sehe, wer da alles gekommen ist… Ein paar hätten besser zu Hause bleiben sollen.

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      • Sicherlich, das will ich auch gar nicht abstreiten.
        Nur der normale Menschenverstand sollte einem schoin sagen, dass das kaum machbar ist. Ich dachte, die stellen sich vorne hin und wenn es los geht, verschwinden sie und erscheinen dann am Schlußpunkt wieder… So hab ich mir das vorgestellt. Wobei mir natürlich bei dem Gedanken auch die Haare zu Berge standen aus sicherheitstechnischen Überlegungen.

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