84 Kommentare zu “Gestern…

    • Ich danke dir, liebe Ulrike. Ich hatte am Anfang schon Bedenken, habe die aber beiseite gewischt, bis dann am Samstag endlich der Groschen gefallen ist. 😉

        • Da gebe ich dir sehr recht. An meinem Fantasy-Roman „Die Rebellen von Varashon“ habe ich zwei Jahre lang geschrieben. Andererseits hat Hermann Hesse seinen Erstling, mit dem er weltberühmt wurde – „Peter Camenzied“ – innerhalb von zehn Tagen verfasst. 😉

  1. Du hast Dich genau richtig verhalten. Von dieser Art „Schreibhilfen“ kommen immer mehr auf den Markt, aber die stellen Anforderungen, dass es einer Sau graust … und im Endeffekt verdienen die sich an bestimmten Dingen dumm und dusselig, nur Du wirst mit ner ‚falschen Perlenkette‘ (wie früher bei den Indianern) abgespeist.

    Im FIWUS kann auch jeder Schreiben, wenn er/sie es will, aber dass ist vorher Abmachungssache.

    • Ja, mit dem hohlen Versprechen, aus jedem/jeder eine/n Schriftsteller/in machen zu können, lässt sich seit einer Weile schon gut und viel Geld verdienen. 😉 Dabei lernt man das Schreiben nur, indem man selbiges oft und regelmäßig tut, viel liest, sich bildet, und mit weit offenen Augen und Herzen durch’s Leben geht.

  2. Das hast du genau richtig gemacht. Sowas darf man gar nicht unterstützen.
    Viel Spaß beim Schreiben weiterhin!
    Linda

    • Leider, leider werden immer noch etliche Hunderttausende weltweit solche Bedenken nicht haben, und weiterhin diese Aktion unterstützen…
      Danke schön! Momentan ist mir die Lust daran ziemlich vergällt, vor allem, wenn ich die letzten Absätze durchlese, die ich „verbrochen“ habe. Aber ich denke mal, es wird nicht lange dauern, bis ich wieder die Tasten klimpern lassen werde. 😉
      Liebe Grüße!

  3. Einen eigenen Roman…das hört sich spannend an!
    Viel Erfolg und viel *freies Denken* und Ideen!
    Liebe Grüße, Gabi

  4. Ursprünglich war diese Aktion auch anders gedacht. Es ging darum, das „Einfach-drauflos-Schreiben“ zu üben und den inneren Zensor/Kritiker auszuschalten, und dazu tat man sich zusammen und ernannte den November zum Schreibmonat. Eigentlich eine gute Idee, denn viele gute Romanideen scheitern daran, dass man alleine im Kämmerlein sitzt und sich von Satz zu Satz „durchzweifelt“. Das Ziel war: keine Zweifel, einfach schreiben und zwar diese 16irgendwas Worte am Tag. Irgendwie finde ich die Idee auch noch immer gut und würde mich irgendwann bei einem größeren Projekt freuen, auf diese Weise mit einer KLEINEN Gruppe von Mitstreitern etwas zu verfassen, mit gegenseitigem Motivieren und all dem. DAs hätte der Nanowrimo auch sein sollen und war es sicher auch ganz am Anfang. Schade, dass das sich nun so geändert hat. Aber sollte uns das wundern? Aus allem wird Kommerz …
    Ich wünsch dir weiter Erfolg mit deiner „schwarzen Frau“ und hoffe, bald zu lesen, wie es weitergeht mit jenem schwarzen Schatten … 🙂
    Lieber Gruß
    Elke

    • Die ursprüngliche Idee ist es ja auch gewesen, liebe Elke, die mich trotz aller anfänglichen Zweifel dazu gebracht hatte, mitzumachen! Und ich bin auch ein wenig dankbar für die vergangenen elf Tage, denn ohne NaNoWriMo hätte ich nie die zündende Idee zur „Schwarzen Frau“ gehabt…
      Wir könnten vielleicht mal unser eigenes Schreibprojekt auf die Beine stellen, was hältst du davon? So in etwa wie ein normales Blog-Projekt, bei dem man reihum wandern und lesen, chatten, vielleicht auch Ratschläge geben und empfangen kann? 😉
      Bei NaNoWriMo haben sich vielleicht einige Leutchen gedacht, dass sich mit dieser Aktion doch recht gut Geld machen lässt, und haben diese Aktion dann zu einer riesigen aufgeblasen, die doch ein gewisses G’schmäckle hat.
      Danke schön, liebe Elke! Vielleicht stelle ich heute noch die nächste Folge online, immerhin habe ich ja bereits an die 20.000 Worte geschrieben. 😉
      Herzliche Grüße!

    • Ich sehe das genau so wie Elke. So war es ursprünglich gedacht. Es ging darum, die Schreibhemmungen zu überwinden und drauflos zu schreiben. Dass dabei nicht ein fertiger Roman bei rauskommt, ist eigentlich klar, aber dafür gibt’s ja das Überarbeiten. Das steht alles in dem Büchlein, das der damalige Initiator geschrieben hat (gibt’s – glaub‘ ich- nur auf Englisch).
      Ich hatte dort auch mal einen Account und habe ihn wieder gelöscht, weil mir irgendwas in den Nutzungsbedingungen missfiel – ich weiß gar nicht mehr, was es war. Es ist oft so, dass gute Projekte irgendwann kommerzialisiert werden und dass der Urheber damit Geld verdienen will. Ich finde auch freiwillige Zusammenschlüsse schöner. Das ist ja ohne weiteres im Internet machbar, rein als Hobby.
      Ich wünsche dir trotzdem viel Spaß beim Schreiben, denn das tust du ja zuerst mal für dich.
      Liebe Grüße,
      Ingrid

      • Als ich auf Wikipedia las, wie es 1998 mit NaNoWriMo angefangen hatte, wünschte ich mir, ich wäre damals dabei gewesen… Ich gesteh’s, dass ich die Nutzungsbedingungen gar nicht ausführlich studiert, sondern nur überflogen habe. Angeblich ist der Account ja auch noch gar nicht richtig gelöscht, sondern ruht nur, bis zum 8. Dezember, ich werde ihn aber auf gar keinem Fall wieder aufleben lassen.
        Die freiwilligen Zusammenschlüsse aus lauter Spaß an der Freud‘, ja, so etwas finde ich auch schön!
        Ich werde jetzt wohl ein paar Tage pausieren, vielleicht die letzten Abschnitte überarbeiten, denn da habe ich schon etliches, dehnendes „Füllmaterial“ verwendet, um eine ordentliche, tägliche Wort-Anzahl heraus zu schinden. 😉 Und dann werde ich ganz sicher mit viel Spaß weiter machen.
        Liebe Grüße!

  5. Ich habe gestern auch meinen Account gelöscht, weil mir die Anbettelei auf die Eierstöcke ging. Die ersten NaNoWriMo’s waren wirklich dazu Menschen zum Schreiben zu ermutigen.

    • Ja, von den Anfängen von NaNoWriMo habe ich auch gelesen, ich wollte, ich wäre da dabei gewesen. Dann hätte ich das Projekt durchgezogen, und mich nicht mittendrin mit einem sehr schalen Geschmack im Mund und einem unguten Gefühl daraus verabschiedet.

  6. Das ist ja die reine Abzocke. Gut, dass du da nicht mehr mitmachst. Die glauben wohl, wir sind alle beschränkt.

    • Ich bin ganz sicher, dass die mittlerweile sehr viel Dumme gefunden haben, die sich bis zum Schluss auf diese Aktion einlassen und auch fleißig Spenden abdrücken werden.

    • Danke! Ich fühle mich jetzt sehr befreit, und habe den Eindruck, wieder einmal etwas klüger geworden zu sein, und dazu gelernt zu haben. 😉 So eine dumpfe Ahnung, dass es bei diesem Projekt nicht eben koscher zugeht, hatte ich ja von Anfang an.

      • Ich hatte einigen amerikanischen Freunden auch schon versucht, die Teilnahme auszureden … weiß nicht, vielleicht sind die einfach zu naiv irgendwie. 🙂

        Herzliche Grüße,
        Der Salva

  7. Es hat was, SchnellschreiberIn zu werden. Und wenn das was Solides wäre, versuchten sie, ihre Leute mit Motivationsmails bei der Stange zu halten.
    Schade, dass es sich als Spendensauger entpuppt. Das Ärgerliche finde ich, dass es nicht transparent ist. Denn natürlich, die Kultur braucht Geld, also auch Spenden.

    • Danke, die neun Tage Erfahrung als Schnellschreiberin haben mir genügt, das muss ich nicht noch einmal haben. Neben dem normalen Job am Abend noch ca. 2.000 Worte in die Tasten hauen, und dazu noch recherchieren, am Stil feilen und Korrektur lesen, das ist schon großer Stress.
      Die Mails sind ja recht geschickt als Motivations-Botschaften getarnt, in denen dann immer die Spenden-Betteleien versteckt sind, oder erst am Schluss eines ziemlich langen Textes mit Nullachtfünfzehn-Schreib-Tipps zu lesen sind.
      Ich denke nicht, dass NaNoWriMo etwas mit Kultur zu tun hat.

  8. Ach, ich hatte dich so bewundert! Aber es ist gut so, wie du es gemacht hast. Ich hätte dem Druck sowieso nicht stabdgehalten und wenn dann, wie ich lese, dort auch noch um Geld gebeten wird – nee, das ist ziemliche Abzocke!

    • Ich bin mir während der ersten Woche auch ziemlich gut vorgekommen, bin auch stolz auf mich gewesen, liebe Piri. 😉 Dass ich am letzten Samstag gleich mehrere E-Mails mit ziemlich unverhohlenen Aufforderungen zu spenden erhalten hatte, hat mir dann richtig die Augen geöffnet.

  9. Auch ich beglückwünsche dich zu deiner Entscheidung. Schreiben soll Spaß machen und nicht immer ist man in der Verfassung oder hat die Zeit dazu. So what? Mach es so und schreibe, wie und wann dir danach ist.
    LG Anna-Lena

    • Vielen Dank, liebe Anna-Lena! 🙂
      Ich bin grad eben wieder ein Stünderl an meinem Manuskript gesessen, und es hat ungemein gut getan, einfach frei drauf los schreiben zu können, ohne die ganze Zeit auf den Worte-Zähler zu schielen. Und schwuppdiwupp hatte ich eine „kritische“ Stelle gelöst, die mir seit Tagen schon zu schaffen machte…
      Liebe Grüße!

  10. Ist ja interessant. Wofür die eigentlich Geld einfordern, leuchtet mir nicht so recht ein. Es gibt genug Leute, die sich im Netz mit dem Thema Schreiben beschäftigen, Tipps geben usw., ohne die Hand aufzuhalten. Ich sehe mich bestätigt, auf diese Veranastaltung verzichtet zu haben. Mein Manuskript soll auch in einem Schwung geschrieben werden, aber erst, wenn ich wieder fit bin, und in meinem Tempo.

    • Mir leuchtet das auch nicht ein, warum da ständig um Spenden gebettelt wird. Vor allem, weil die Preise, die sich recht mickrig ausnehmen, ja bereits gesponsort wurden. Und ich glaube nicht, dass das Anmieten von Servern für die Dauer eines Monats Millionen Dollar kostet… Ich habe vorhin mal kurz auf der Website von NaNoWriMo nachgesehen: Bis jetzt hat man über zweieinhalb Millionen Dollar an Spenden eingefahren… Dass NaNoWriMo eine Non-Profit-Organisation sein soll, wie man von sich immer wieder gerne behauptet, kann ich beim besten Willen nicht mehr glauben.

  11. Das klingt aber wirklich nach Abzocke. Ich glaube das es sogar verboten ist, Spenden an Zusatzpunkte zu knüpfen. Lass die Finger von dem Verein. Dir noch einen schönen Abend.

    • Ich lass doch eh die Finger davon, sonst hätte ich weder meinen Account gelöscht noch diesen Post geschrieben.
      Dir auch noch einen feinen Abend!

  12. Naja, eigentlich geht es dabei auch wohl nur darum, sich quasi unter Druck zu setzen, dadurch dass man eben sieht, dass andere es auch schaffen usw. Warum man dafür jetzt unbedingt den NaNoWriMo braucht sei mal dahingestellt.
    Ich selber nehme nicht teil, halte es aber auch nicht unbedingt für so eine schlechte Idee. Allerdings kann man, wenn man schreiben will, dass sowieso immer machen und braucht dafür nicht einen bestimmten Monat im Jahr.
    Das mit der Quantität vor Qualität sehe ich dann aber generell etwas anders. Ob ich einen ersten Entwurf jetzt in 1 Monat einem Jahr, oder 1 Jahrzehnt zu Papier bringe, ändert nix an der Tatsache, dass der in der Regel sowieso totale Scheiße ist. Überarbeiten muss man das ganze also sowieso, womit dann ja die eigentlich Arbeit des Schreibens erst beginnt. Warum dann nicht versuchen, wenigstens den ersten Schritt schnell hinter sich zu bringen.

    • Die Idee wäre ja an sich auch nicht so schlecht – wenn diese Spenden-Bettelei nicht wäre, die bei mir während der letzten Tage doch ganz ernsthaft den Verdacht aufkeimen ließ, dass die Organisation von NaNoWriMo vielleicht doch nicht ganz so koscher ist, wie sie sich selbst gerne darstellt.
      Die Qualität sollte beim Schreiben unbedingt Vorrang vor der Quantität haben! Ich lese tausendmal lieber einen kurzen Text, der gut durchdacht und wohl formuliert ist als tausend Seiten, die in einem dermaßen horrenden Stil verfasst wurden, dass mir beim Schmökern die Haare zu Berge stehen.
      Erfolg beim Schreiben lässt sich nicht erzwingen, egal, ob man dreißig Tage oder dreißig Jahre für ein Werk benötigt. Schreiben kann man meiner Meinung nach ohnehin nur sehr bedingt „erlernen“. Und die besten Lehrmeister sind immer noch: Aufmerksam und mit offenem Herzen durch’s Leben gehen, viel lesen, und immer wieder schreiben, schreiben, schreiben.

      • Das mit den Spenden ist tatsähclich eine komische Sache und passt wirklich nicht zu dem eigentlichen Prinzip. Ich war nicht auf der Seite, wie gesagt, deshalb habe ich davon nichts mitgekriegt.

        Natürlich geht es letztlich um Qualität. Was ich meinte, war, dass man bei einem Roman, um den es ja bei der Menge an Worten gehen wird, erst mal eine Geschichte im Kopf hat, diese schreibt und dann hinterher das Geschriebene zu einer lesbaren Geschichte verarbeitet. So zumindest mache ich das. Erst mal schreiben, egal wie viel Grütze dabei rauskommt und dann überarbeiten, bis das Endprodukt lesbar ist und nicht nur hingerotzter Mist.
        Ob das ein Roman ist, oder eine Kurzgeschichte, oder was auch immer, spielt dabei erst mal keine Rolle. Es ist eben so, dass mich persönlich die Überarbeitung beim ersten Entwurf nur von dem eigentlichen Ziel, die Geschichte zu beenden, ablenken würde. Deshalb scheiße ich erst mal auf Satzformulierungen, Rechtschreibung, Grammatik usw. Darum kümmere ich mich hinterher. Und genau darum geht es wohl auch beim NaNoWriMo. Dass das aber scheinbar jetzt zum Spendenmarathon verkommt, finde ich auch nicht gut.

        • Es gibt wohl eine Website, auf der per Videoclip erklärt werden soll, wie die Spenden aufgeteilt und verwendet werden – aber dieses Video existiert gar nicht…
          Ich überarbeite das erste Mal schon während des Schreibens, da ich ein sogenannter Discovery Writer bin, ich kreiere ein paar Hauptpersonen, den Anfang und den Schluss, und sage dann zu meinen Protagonisten: „Da geht ihr los, und dort müsst ihr ankommen, und nun zeigt mir mal, was ihr in der Zwischenzeit so macht.“ 😉 Wenn ich da nicht manches Mal in der Handlung zurück gehen und nachbessern, oder zumindest nachlesen würde, würde ich mit Sicherheit den Faden verlieren. 😉

          • Ich habe eigentlich auch nie viel mehr als eine Idee und ein paar Szenen im Kopf, wenn ich anfange zu schreiben. Fadenverlust gehört deshalb bei mir dazu.

            • 😉 Dabei ist es ein so schönes Gefühl, wenn man den oder die Fäden in den Händen behält, und zum Ende kommt, ohne sich zu verfransen.

              • Naja, an sich hält sich das auch in Grenzen. Am Ende schmeiße ich eben überflüssige Szenen und Charaktere wieder raus, aber die kann man ja auch noch in anderen Projekten benutzen. Ansonsten weiß ich zumindest immer, wo ich als nächstes hin will. Nur eben der Weg dorthin und was dort passiert ergibt sich erst beim Schreiben. So macht mir das am meisten Spaß.

                  • Bin gerade dabei, meinen ersten kompletten Roman zu überarbeiten. Nur noch knapp 100 Seiten, dann kann ich das auch endlich mal jemandem zeigen. hat bei mir aber um einiges länger gedauert. So 5 Jahre sitze ich an dem Projekt jetzt dran.

                    • Allerdings. Hängt aber auch damit zusammen, dass ich u Beginn wirklich gar keine Ahnung hatte, was ich da überhaupt mache und einfach drauf losgeschrieben habe. Ich hatte keine Charaktere, keine richtige Story, eigentlich gar nichts, nur eine kleine Idee. Dadurch kam dabei eben ein ziemliches Kauderwelsch zustande, dass ich hinterher auseinanderwurschteln musste. Und man muss natürlich auch die Zeit haben.

                    • Genau so ging’s mir am Anfang mit den Rebellen. Ich marschierte in meiner damaligen Arbeitsstätte, einer sehr noblen Seniorenresidenz, durch die mit rotem Teppich belegten Korridore und lutschte dabei ein Pfefferminz-Dragee. Und begann, mir auszumalen, das sei so eine Art Zaubermittel, welches unerschöpfbare Kraft, Klugheit, einen sechsten Sinn und ewige Jugend schenken würde. Und dann hat sich das Ganze mit einem Mal verselbständigt… Manchmal hatte ich keine Lust zu schreiben, da hab‘ ich das Ganze dann „vergraben“, und irgendwann, manchmal nach wenigen Wochen schon, manchmal auch erst nach Monaten, wieder „ausgebuddelt“, so wie ein Hund seinen Lieblingsknochen. 😉

                    • Ha, schöner Vergleich. Mittlerweile habe ich richtig Lust am schreiben gefunden. Das war damals noch nicht so sehr der Fall. Inzwischen mache ich kaum noch was anderes. Aber mit Blog, Roman, Kurzgeschichten und noch ein oder zwei privaten Projekten, bleibt auch nicht mehr viel Zeit für andere Hobbys, fürchte ich.

                    • Ich liebe das Schreiben seit meiner Kindheit. Und ich liebe auch das Fotografieren. Beide Leidenschaften wechseln sich meist phasenweise ab. 😉

                    • Vielleicht kannst du das ja mal miteinander verbinden. Geschichten zu den Bildern erfinden, oder so.

                      Bei mir ist es da etwas anders. Ich war zwar schon immer krativ, aber habe irgndwie nie das richtige Ventil dafür gefunden. Nach Ausflügen in Zeichnen (irgendwann nach der Kindheit leider völlig aus den Augen verloren) inklusive Comics, die mich aber nie so recht interesiert haben und Computerspiele (schnell abgebrochen, weil Codeprogrammierung einfach grausam ist), kam ich dann aufs fiktionale Schreiben. Das Offensichtlichste kommt scheinbar zum Schluss. Demnächst will ich mich dann auch mal an Drehbüchern versuchen (in erster Linie, weil es mir von meinen Lesern immer wieder vorgeschlagen wird). Fürchte aber, dass ich dabei in meiner Fantasie zu sehr eingeschränkt werde, aber mal sehen.

                    • Ich spiele momentan mit dem Gedanken, einige Kapitel der „Schwarzen Frau“ mit Bildern zu unterlegen.
                      Beim gestrigen kurzen Stöbern auf deinem Blog habe ich so etwas wie ein Drehbuch von dir überflogen. Du solltest das weiter verfolgen.

                    • Meinst du die Filme, die nie passieren dürfen? Da werde ich auf jeden Fall mit weitermachen. Allerdings vielleicht demnächst mal in richitger Drehbuchform. Mal schauen. Muss mich da mal reinarbeiten.

  13. Ich hab mich noch nie näher mit dieser Thematik beschäftigt. Wie ich sehe, haben wir beide den gleichen Gedanken. Ich hätte auch sofort aufgehört, wenn ich das gelesen hätte bzw. wäre erst gar nicht angefangen.
    Dann machst es eben im Blog weiter. Es wegzuwerfen, dafür wäre die neue Story zu schade.

  14. Unter Druck schreiben, nur wenn unbedingt nötig, aber nicht weil man mit Freude seine Geschichten schreibt. Ich finde es gut wenn du deinen Rhythmus hast. Liebe Grüße Barbara

    • Mit dem Druck wäre ich schon zurande gekommen, liebe Barbara. Aber nicht mit dieser immer offensiver werdenden Bettelei. Und auch nicht mit den Ungereimtheiten, die mir an diesem Projekt zunehmend auffielen.
      Liebe Grüße!

  15. Ich denke Sie haben schlichtwegs nicht verstanden worum es bei NaNoWriMo geht. Tatsächlich interessieren die sich nicht für ihren text: genau das will ja auch so sein- denn es geht nur darum, dass Sie überhaupt etwas schreiben. Das Ziel ist die Quantität, nicht die Qualität. Es soll ermuntern überhaupt zu schreiben, über alle inneren Blockaden und Perfektionismus hinaus.

    Spenden muss man desweiteren nichts. Einen Anspruch auf Gewinne hat man auch nicht: das ist einfach dreist von Ihnen als Amateurschriftstellerin zu erwarten. Die Zusatzpunkte usw, Spenden und dergleichen sind dazu da a) die Seite und die mitarbeiter zu finanzieren, als auch deren wohltätigen Projekte.

    Ich finde Ihren Artikel hier etwas beschämend, da Sie einfach nur lesen müssten was NaNoWriMo überhaupt ist (die erklären es auf ihrer Seite schon recht deutlich). Die Seite ist nicht verantwortlich für ihre Enttäuschung aufgrund falscher Erwartungen.

    • Oh, ich habe schon verstanden, worum es bei NaNoWriMo geht. Und dass allein die Quantität zählt und nicht die Qualität, ist auch einer der Hauptgründe gewesen, warum ich ausgestiegen bin. Mag sein, dass ich in Ihren Augen eine Amateur-Schriftstellerin bin – für mich hat die Qualität des Geschriebenen stets Vorrang vor der Quantität. Ehrlich gesagt finde ich eine solche Aktion, in der es lediglich um die Menge und nicht um einen möglichst gut geschriebenen und sinnvollen Inhalt geht, geradezu sinnbildlich für das, was in unserer Gesellschaft heutzutage schief läuft – es zählt in so vielen Fällen nur noch mehr die Masse, nicht die Klasse.
      Sicher wird man nicht gezwungen zu spenden, aber die tagtäglichen Aufrufe dazu, oftmals in langen Ausführungen von Nullachtfünfzehn-Schreibhilfetipps versteckt, nerven schlicht und ergreifend! Als ich übrigens die Seite von NaNoWriMo anklickte, auf der angeblich per Videoclip erklärt werden würde, wofür die Spenden verwendet werden, war dieses gar nicht vorhanden, es gab auch keinerlei schriftliche Erklärung oder Auflistung. Ich denke, dass mich dieses stutzig und misstrauisch gemacht hat, spricht für meinen gesunden Menschenverstand.
      Ich finde es dreist von Ihnen, meinen Post als beschämend zu bezeichnen. Und ich schäme mich meiner Worte und meiner Einstellung zu NaNoWriMo nicht im Geringsten, ganz im Gegenteil, ich bin stolz darauf, dass ich mich von solch einer Aktion nicht habe einlullen lassen.
      Ich bin übrigens nicht alleine mit meiner kritischen Einstellung gegenüber NaNoWriMo:
      http://www.salon.com/2010/11/02/nanowrimo/

      • Sicher sind Sie mit Ihrer Meinung nicht alleine; schließlich leben wir in einer Massengesellschaft. Aber ich weiß es zu schätzen, dass Sie meinen Kommentar veröffentlicht haben und souverän zu antworten wussten. Habe ich nicht erwartet.

        Zur Gesellschaft und der Quantität/Qualität Frage: da gebe ich Ihnen Recht, dass die Qualität zweitrangig geworden ist. Ich bin dennoch dankbar für NaNoWriMo, da es bewegt den inneren Schweinehund mit verlangten Quoten erfolgreich bekämpft. Es ist auch klar, dass sich die Seite an eher unerfahrene Schreiberlinge (wie ich es zugegebenermaßen bin) richtet. Da ist die Qualität vorerst eh irrelevant. Der feinschliff kann später noch kommen. Der Anfänger muss erst ein mal schreiben. Einfach drauf los.

        Zu den Spendenaufrufen: so ist es nunmal, wenn man etwas umsonst anbietet und doch davon leben will. Es ist wie Wikipedia. Natürlich ist Wikipedia an sich auch nützlicher.

        Alles in allem tut NaNoWriMo das was es verspricht gut. Anspornen täglich und konsistent am Werk zu arbeiten, ohne im Perfektionismus zu vergehen.

        • Ob sie später einmal dankbar für NaNoWriMo dankbar sein werden – hm!… Grade wenn Sie mit dem Schreiben noch nicht viel Erfahrung haben, sollte die Qualität des Geschriebenen an allererster Stelle stehen. Was wird geschehen, wenn Sie diese Dreißig-Tage-Tortur beendet haben werden? Sie werden sehr, sehr viel an Ihrem Manuskript, an Ihrem Feinschliff arbeiten müssen, viel, viel mehr, als wie wenn Sie sich von Anfang an auf die Qualität konzentriert hätten, und sich mit dem Schreiben Zeit gelassen hätten. Sie werden die ganzen „Füllsätze“, vielleicht sogar „Füll-Absätze“, die Sie eingebaut haben, um auf die erforderliche Wort-Zahl zu kommen, entfernen müssen. Dann werden Sie vielleicht vor einem Rohmanuskript sitzen, das statt der erreichten 50.000 Worte vielleicht nur mehr die Hälfte zählt. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr demotivierend sein kann. Sie müssen logische Brüche in der Handlung ausfindig machen – und das ist im Nachhinein weitaus schwieriger, als wenn man gleich beim Verfassen darauf achtet, diese zu vermeiden. Der Stil, die Grammatik, die Wortwahl – das leidet doch alles unter dem Druck, pro Tag mindestens 1667 Worte in die Tasten zu hauen! Ich hoffe, dass Sie nach NaNoWriMo nicht wieder die Freude am Schreiben verlieren werden…
          Schreiben ist nicht nur Freude, Schreiben kann auch ein ungemein schmerzhafter Prozess sein. Und deshalb braucht ein gutes Manuskript, eines, das einem selbst erfreut und stolz macht, Zeit, sich zu entwickeln und zu reifen – wie ein guter Wein…
          Warum machen Sie nicht einen Blog auf, und beteiligen sich dann an kleineren, aber feinen, Schreibprojekten, wie sie z. B. hier auf WordPress im Umlauf sind? Zumeist geht es darum, binnen einer Woche, oder sogar eines Monats, kleinere Geschichten, die vielleicht 1.500 bis 2.000 Worte zählen, zu entwickeln und online zu stellen. Man kann reihum bei den anderen Teilnehmern mitlesen, sich austauschen, loben, auch kritisieren. Solche Initiativen bringen meiner Meinung nach weitaus mehr als NaNoWriMo. Und man kann sehr viel daraus lernen.
          Ich hoffe, und wünsche Ihnen, dass Sie auch weiterhin viel Freude am Schreiben haben werden.

      • @wertz: JEDER gute Autor steigt da aus. Denn Qualität muss oben stehen und nicht Quantität. Müll wird schon genug geschrieben und auch veröffentlicht.
        Mal nebenbei bemerkt: Hier jemanden als Amateurschriftsteller zu bezeichnen, ohne den Menschen zu kennen ist eher beschämend. 😉 Und jetzt bitte keine Rechtfertigung von wegen hab das „über mich“ gelesen…

        • Danke, Worti! 😉
          Von all den Abermillionen Teilnehmern/innen von NaNoWriMo seit 1998 haben es, so weit ich in Erfahrung bringen konnte, lediglich drei oder vier geschafft, ihr Buch mit Erfolg zu verkaufen. Ich finde, das ist auch ein sehr aussagekräftiges Argument gegen diese Aktion…

          • Das stimmt natürlich. Ich hab mich da noch nie so wirklich mit beschäftigt. Ich hab nicht mal die Ruhe für 50.000 Worte 😉
            Was solls. wie du schon sagtest, da gibt es genügend andere kleinere und größere Projekte.

            Ach ja: gern geschehen 🙂

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