30 Kommentare zu “Märchen? Oder nicht mehr zu leugnende Tatsachen?…

  1. Alles nix Neues. Ich habe vor einiger Zeit ein Buch gelesen das 1936 von einem Förster geschrieben wurde. Da hatte der schon die Klimaveränderung durch die Abholzung durch die Regenwälder beschrieben und davor gewarnt. Das war also damals schon bekannt !!! Was hat sich geändert ??? NIX !!!

    Gefällt mir

    • Der bayerische Hellseher Alois Irlmaier hat dergleichen auch schon Ende der dreißiger, Anfang der vierziger Jahre voraus gesehen…
      So lange es Menschen gibt, die eine von uns gemachte Klimaveränderung als Märchen abtun, und andere, die rücksichtslos und geldgeil lediglich an ihren Profiten interessiert sind, wird sich auch nichts zum Besseren ändern…

      Gefällt mir

  2. Leider Leider….. bittere Wahrheit. So lange Klimaschutzgipfel etc. mit einem „Schau´n mer mal“ durchgeführt werden, wird sich auch nichts daran ändern – wenn es nicht eh schon viel zu spät ist. Leider können wir als Privatpersonen in unserem „Mikrokosmos“ zu Hause nicht viel zum Klimaschutz beitragen – natürlich – weniger Auto fahren, bewußter Einkaufen etc. Aber all das wird nicht viel helfen, solange Großindustrielle der Industrieländer und aufstrebende Staaten der 2. oder 3. Welt ungehindert weiter machen – aus Profitgier, aus Gleichgültigkeit oder was auch immer.
    Ein schwacher Trost, aber ich versuche bewußt, umweltfreundlicher zu leben – mit Rad, eigenem Gemüseanbau in meinem kleinen Garten usw.

    Gefällt mir

    • Auch die Bemühungen, Klimaschutzgipfel durchzuführen, sind trotz aller Halbherzigkeit und Scheinheiligkeit für mich ein Beweis dafür, dass der Klimawandel in der Tat kein Märchen ist. Genau so wie die Tatsache, dass seit etlichen Jahren schon die Anrainerstaaten des Nordpolarmeeres ernsthaft dabei sind, die Förderrechte für die unterm Eis noch verborgenen Bodenschätze auszupokern – das würden die Politiker aus Russland, Kanada, den USA, Island und Dänemark sowie Norwegen ja kaum tun, wenn sie nicht hieb- und stichfest davon überzeugt wären, dass die Region eines nicht mehr allzu fernen Tages eisfrei sein wird…

      Gefällt mir

  3. Egal, ob natürliche Klimaerwärmung oder eine von uns gemachte – ob eine schnelle oder jetzt neu „festgestellte“ langsamere –
    wir sind Umweltschweine und wir sind fleißig dabei, uns unser eigenes Grab zu schaufeln.
    Zumindest sind wir sehr unfreundlich , sogar gegen uns selbst . Wir geben lieber alle Verantwortung ab , an die Politik , an irgendwelche Seilschaften .
    Unsere Luft, das Wasser ist inzwischen verdreckt , auch die Plastik – Meere. Unsere Nahrung wird so bearbeitet , dass an Nährwert oft nur noch wenig da ist , ohne jede Energie . Medikamente die uns gesünder machen sollten, sind chemische Zeitbomben !
    Wir lassen das zu ! Sind wir verrückt ?
    Dabei könnten wir gegenhalten , wenn wir uns denn mal einig wären und unseren Ego-Trip endlich beenden , in jeder Hinsicht .
    Allein , mir fehlt der Glaube …

    Grüße

    Gefällt mir

    • Was wir tun können: Darüber bloggen. Uns an E-Mail-, Brief-, Unterschriften-Aktionen im WWW bzw. realen Leben beteiligen. Auf die Straße gehen und demonstrieren. Politische Versammlungen besuchen, politisch selber aktiv werden. Sich selber in Umweltschutzorganisationen einbringen. „Denen da oben“ bei der nächsten Wahl einen Denkzettel verpassen. – Das sind die Dinge, die mir jetzt auf die Schnelle und aus dem Stand so eingefallen sind. 😉
      Vielleicht mache ich mich jetzt einmal wieder unbeliebt: Aber wie wäre es statt einem Blümchen-, Türen-, Fenster- etc. Projekt mal mit einem, das auf Umweltschäden aufmerksam machen würde? Denk mal darüber nach. 😉

      Gefällt mir

      • Da bin ich nicht die Richtige dafür, sorry. Nicht, weil es mich nicht interessiert. Rein vom Typ her. Unterschriften ja. Rest müssen Menschen machen, die das KÖNNEN. Sorry, wenn ICH mich jetzt unbeliebt mache…
        Deine Vorschläge hätten schon gereicht – Rest wäre NICHT nötig gewesen… Da darfst Du jetzt mal drüber nachdenken.

        Gefällt mir

  4. Ja, leider sind es Tatsachen, die man nicht leugnen kann. Ich glaube aber fest daran, dass man nicht den Kopf in den Sand stecken soll. Auch kleine Dinge vor Ort (bei uns ist es das Fracking und auch der Versuch der CO 2 Verpressung unter der Erde) kann man unterstützen und da finden sich wirklich viele Menschen, die mitmachen. Das macht Mut und sogar Spaß. Liebe Grüße von Rana

    Gefällt mir

    • Es gibt immer noch so sehr viele, die da sagen „Ich überlasse es den Anderen, aktiv zu werden“. Was ich überaus bedauere. Jeder, wirklich jeder kann etwas zur Vermeidung von Umweltverschmutzung, Raubbau, Ausbeutung der Natur, Lobbyismus etc. beitragen. Man muss es sich nur zutrauen, man muss nur wollen… Jedesmal, wenn ich eine Protest-Mail mit unterschrieben habe, bei einer Kundgebung gewesen bin, einen kritischen Post online gestellt habe, fühle ich mich gut, denn ich weiss, das Richtige zu tun… Ja, sich zu engagieren macht Mut und Spaß, da hast du sehr recht…
      Liebe Grüße!

      Gefällt mir

  5. Von wegen Märchen. Es ist doch sehr offensichtlich. Seit ich hier wohne, immerhin sein neun Jahren, sind die Heizphasen von Jahr zu Jahr länger geworden. Selbst jetzt, Ende Mai, bolelrt der Ofen noch. Alles Liebe Karin

    Gefällt mir

    • Wann hatten wir das letzte Mal einen Sommer mit einer länger andauernden Schönwetterperiode, wie sie uns durch die Azorenhochs beschert worden sind? Das ist doch schon etliche Jahre her! Ein beredtes Zeichen dafür, dass die Schmelzwasser der Nordpolkappe den Golfstrom nach Süden abdrängen, und wir mehr und mehr in den Einfluss polarer Strömungen geraten…
      ♥lich!

      Gefällt mir

  6. Du hast natürlich Recht, aber alles Lamentieren nützt nichts. Und die Meinung mancher, man könne nichts tun, die lehne ich ganz KRASS ab. (Damit mache ich mich jetzt auch unbeliebt, aber das ist mir egal.) So lange wir so unbedarft und unkritisch weiter konsumieren, wird sich nichts ändern. Es sind nicht nur ‚die da oben‘ (das auch), vor allem sind es wir, das Volk 😦 Nicht, dass ich ein Unschuldslamm wäre oder alles richtig machte, aber ich versuche, kritischer zu werden und einiges sein zu lassen. Ich finde auch ein Projekt ‚Umweltschäden‘ kontraproduktiv. Ich würde es dann eher umgekehrt gut finden: was kann man als einzelner tun, um eine Umkehr zu erzwingen, eine Änderung. Ich befürchte nur, die meisten erreicht auch das nicht.
    Tja …

    Gefällt mir

    • Ich lehne den Standpunkt „Ich kann da ja sowieso nichts tun!“ auch sehr krass ab, liebe Franka…
      Und ja, es liegt an uns, am Volk. Wir haben im Grunde genommen die Macht, die Entscheidungsmittel. Wir könnten durch einen systematischen Boykott fraglicher Produkte ein Umdenken erzwingen. Nicht sofort, nicht binnen weniger Monate – aber doch im Laufe der Zeit. Es hat in der Richtung schon einmal einen guten Ansatz gegeben, und zwar die Proteste gegen die Verschrottung der Bohrinsel Brent Spa in der Nordsee. Aber leider, leider ist dieses Engagement überaus schnell im Sande verlaufen, bzw. es erinnert sich heutzutage kaum noch mehr jemand daran…
      Und ich war der Meinung, dass ein Projekt, welches Umweltschäden im nahen Umfeld der Teilnehmer dokumentierem würde, vielleicht ein paar Mitmenschen mehr zum Hinschauen, Nachdenken, aktiv werden bringen würde… Nun, ja…

      Gefällt mir

      • Das mag sein, aber ich fühle mich dann immer so hilflos, wenn ich das ganze Elend sehe und auch noch um- und um wälze, in Gedanken. Ich habe im Moment so das Gefühl, dass es ohne das Engagement und die Bereitschaft im Einzelnen nicht geht. Dazu müsste natürlich als Gegenpart waches Engagement kommen: Proteste aller Art z.B. und was du so schreibst.

        Gefällt mir

        • Es sollte für jeden Einzelnen doch Antrieb genug sein, sich vorzustellen, in welcher Welt die Enkelkinder einmal leben werden… Ich habe leider, leider keine eigenen Nachkommen – aber die Vorstellung, dass sie einmal auf einem völlig verdreckten, ausgeplünderten, verschandelten Planeten dahin vegetieren müssten, würde mich erst so richtig beherzt ins Zeug legen lassen, was mein Engagement betrifft, da bin ich mir ganz, ganz sicher…

          Gefällt mir

  7. … jeder einzelne kann etwas für die Umwelt tun, in seinem täglichen (Konsum-)Verhalten. Da gibt es so viele Möglichkeiten. Aber wenn ich z. B. sehe, wie selbst in unserer ländlichen, teilweise recht einsamen Gegend der Müll in der Pampa liegt, dann … Nee. Gestern abend hab ich an unserem Sportplatz erstmal einen „Hundebeutel“ zweckentfremdet für den diversen Abfall. Zum einen um zu vermeiden, dass unser kleiner „Müllschlucker“ *g* beim Spielen nebenbei alles „aufsaugt“, was da so rumfährt, und zum anderen natürlich wegen der Umwelt. Ich kann das nicht sehen.

    Diese Rückblicke bei der Tagesschau find ich auch hochinteressant ..sie wecken Erinnerungen ..auch persönlicher Art.

    Ganz liebe Abendgrüße zu dir 🙂
    Ocean

    Gefällt mir

    • Mir graust’s jedesmal, wenn ich am Wochenende früh morgens in die Arbeit fahre. Die Bus- und Trambahn-, S- und U-Bahnhaltestellen gleichen dann Müllhalden. Niemand der zahlreichen Nachtschwärmer scheint sich wohl dazu angehalten, McDoof-Verpackungen, Flaschen und dergleichen angemessen zu entsorgen…
      Und ja, jeder Einzelne kann positiv zum Umwelt- und damit auch Klimaschutz beitragen! Oh, ja!
      ♥liche Abendgrüße! Kraul‘ die süße Greta bitte von mir! 😉

      Gefällt mir

  8. Ich denke, jeder sollte vor allem bei sich selber anfangen… wieviele Flugreisen müssen denn wirklich sein? Das Auto vielleicht auch mal stehen lassen und im Supermarkt nicht alles kaufen, was fünfmal in Folie gewickelt ist. Nur so als Beispiele.

    Gefällt mir

  9. Ein komplexes, seit Jahrzehnten bekanntes Dilemma. Zum Haareraufen und verzagen. Mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten möchte ich wohl sehr gern zu einer besseren Welt beitragen. Aber dann passieren immer wieder die schrecklichen Oberobergaus, die meinen Optimismus niederschmettern.
    Liebe Grüße an alle
    magdalena

    Gefällt mir

    • Liebe Magdalena, gib bitte nie dein Engagement und die Hoffnung auf! Du tust wenigstens etwas, und schiebst es nicht auf „die Anderen“. ♥
      Ganz liebe Grüße dir!

      Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.