34 Kommentare zu “So ab und an,…

  1. Oh ja, Du sprichst mir aus der Seele – ich könnte z.Zt. nur noch kotzen! Das Schlimme ist, dass es noch schlimmer wird.

    Wenn ich ein Fünkchen Hoffnung hätte dass es mit den „Kommunisten“ besser wäre, ich würde mit Dir hingehen 🙂

    Leider bewahrheitet sich immer wieder, dass Geld und Macht den Charakter verdirbt, jedenfalls bei den meisten.

    Noch einen schönen Abend!
    Hilde

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    • Ich werde mich ganz sicher nicht den Kommunisten anschließen, liebe Hilde, ich sympathisiere nur gelegentlich mit ihnen. 😉
      Bestes Beispiel dafür, dass Geld und Macht den Charakter verderben, ist ja seit vielen Jahren schon Signor Bunga-Bunga Berlus.coni – ich glaube, für Italien wäre es eine Befreiung, wenn dieser Drecks.ack endlich wirklich seinen Stuhl räumen und ein halbwegs integerer Nachfolger seinen Platz einnehmen würde. Aber so ganz kann ich an den gestern lang und breit verkündeten Rücktritt noch nicht glauben…
      Ich wünsche dir auch einen guten und entspannten Abend!
      ♥lich!

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      • BBB hat seinen „Untertanen“ manche Steuerentlastung beschert und war (deshalb?) beliebt bei ihnen. Sein Nachfolger wird die Karre für alle sehr schmerzhaft aus dem Dreck ziehen müssen und in 1-2 Jahren wird ‚Lo Stivale‘ BBB nachweinen??

        Allerdings zeige ich heute NICHT MEHR mit nacktem Finger auf andere,
        weil da nämlich vier Finger auf mich zeigen 😉 😉
        und Peinlichkeiten haben wir auch jede Menge!

        Liebe Grüße

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        • Peinlichkeiten haben wir selber in der Tat genug, oh ja!
          BBB hat aber auch dank seiner vielfältigen Medien-Präsenz, ihm gehören schließlich sowohl die größten Fernseh- und Rundfunksender als auch Printmedien in Bella Italia, das Volk sehr gut im Griff! Der kann manipulieren, verblenden und Lügen auf Teufel komm raus! 😉
          Liebe Grüße!

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  2. Deine Beobachtungen bezüglich der Behandlung arbeitender Menschen stimmen; man liest es überall in den Blogs und hört es im Bekannten- und Freundeskreis. Glücklich, wer Arbeit hat, aber wehe dem, der Arbeit hat. Ein Dilemma.

    Enteignen würde ich ‚die Reichen‘ nicht. Wo soll denn da die Grenze sein? Ich denke, das gibt unsere Gesetzgebung nicht her. Wohl aber könnte man ‚die Reichen‘ sehr viel stärker besteuern und die Finanztransaktionssteuer ist schon lange überfällig, genau so wie ein Verbot von dubiosen Bank- bzw. Aktiengeschäften. Ich würde auch die Gehälter nach oben begrenzen.

    Inzwischen habe ich den Eindruck, man denkt und redet und denkt und redet, aber es führt zu nichts. Nicht mal mit Wahlen ändert sich was.

    Revolutiönchen? Wer weiß? Wenn es so weiter geht …

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    • Wo die Grenze ziehen? Da hast du recht, das wäre schwierig!… Immer, wenn das Thema „Die Reichen stärker besteuern“ auf’s Tapet gebracht wird, gibt’s reihum kräftiges Heulen und Zähneklappern, weil man sich dann vor einer verstärkten Abwanderung derselben fürchtet… Und ja, die Finanztransaktionssteuer ist in der Tat sein langem schon überfällig, genau so wie eine Obergrenze von Gehältern und Prämien! Denn auch das schürt den Volkszorn zusehends, wenn sich „die da oben“ Jahr für Jahr die Millionen ins eigene Säckel scheffeln, und „die da unten“ mit fünf Euronen Stundenlohn abgespeist werden und von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben können!
      Wenn’s so weiter geht, wird es eines Tages nicht nur ein Revolutiönchen geben… Und ich wette, dass wir Beide das durchaus noch erleben werden!

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      • Du bestimmt und ich möglicherweise auch. Dabei würde ich das lieber nicht erleben. – Die Diskussion über ein adäquates Gesellschaftssystem ist übrigens ein interessantes Thema, über das man sich tagelang die Köpfe heiß reden könnte.

        Ich kann vieles nicht verstehen. Was machen denn all die Superreichen mit ihrem Geld? Reicht es denn nicht, wenn man zwei, drei Autos hat? Muss man 100 oder 200 Paar Schuhe haben? Ist man glücklich mit einem großen Boot und noch einem und noch einem? Wieviele Wohnungen in allen Teilen der Welt braucht man?

        Was soll man dazu noch sagen?

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        • Dass diese Leute vielleicht noch nicht kapiert haben, dass man nix mitnehmen kann, dass das letzte Hemd immer noch keine Taschen hat? 😉
          Ich finde Superreichtum ehrlich gesagt auch äußerst absurd, abstrakt, mir fehlt jeglicher Sinn dafür. Vielleicht sind diese Menschen aber eigentlich sehr bedauernswert, vielleicht häufen sie all diesen Luxus an, weil sie nicht mehr dazu in der Lage sind, die Schönheit ringsum und in sich selbst wahr nehmen zu können, die ständig gewärtig ist – und nichts kostet…
          Ich glaube, über ein adäquates Gesellschafts- und Wirtschaftssystem könnte man jahrelang die Köpfe und die Herzen heiss reden…

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          • Ich glaube, auch in dieser „Kaste“ wird sich untereinander verglichen und geschaut. Die Superreichen von Deutschland sind schon auf der Liste zurückgefallen, dass kratzt am Ego….

            Grüßle

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  3. gewissen? die herren wissen doch gar nicht mal wie man dieses wort ueberhaupt schreibt, denn ein gewissen haben die ganz bestimmt nicht.

    ich aergere mich auch immer wieder darueber wie manche schamlos ausgenutzt werden, nur weil sie keinen status und/oder kein geld besitzen.

    ich habe schon so oft zu meinem mann gesagt, diese „high feluten people“ sollten mal gezwungen sein mit einem ganz geringen lohn auskommen zu muessen, da sollten sie sich mal schwer ueberlegen muessen ob sie lieber brot oder milch kaufen sollen….

    jaaaa, wenn der stil mal umgedreht werden wuerde, dann wuerde so manch einer ganz schoen glotzen, denn von hartz VI oder mindestlohn kann kein mensch leben oder gar sterben.

    du hast mir mit deinem eintrag hier mal so richtig aus dem herzen gesprochen liebe Margot

    lg
    Sammy

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    • Ich glaube, dass eine erkleckliche Anzahl von den Reichen und Mächtigen sich auf dem Weg nach oben solch guter menschlicher Eigenschaften wie Gewissen, Schamgefühl, Mitgefühl, Ehrbarkeit, Integrität und Lauterkeit entledigen – wahrscheinlich werden diese löblichen Dinge eher als hemmender Ballast angesehen…
      Ich würde gerne einmal sehen, wie z. B. der CEO einer großen Bank oder eines weltweit operierenden Unternehmens mit einem Hartz-IV-Satz von 935,- Euronen im Monat zurecht kommen würde… Oder einer jener stinkend reichen „Promis“, die mit dem Geld nur so um sich schmeissen, und binnen eines Tages mehr verprassen, als ein normaler Arbeitnehmer im Laufe eines Jahres zu verdienen pflegt. Oder einer unserer Politiker! Ein M.erkelchen sollte mal dazu gezwungen sein, für einen Stundenlohn von fünf Euro sehr hart arbeiten zu müssen! :mrgreen:
      Sehr gerne, Sammy!
      ♥lich!

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  4. Ergänzend zu reich und arm:
    Ein Ansatz läge m.E. auch darin, die Einkünfte in vernünftige Dimensionen zu bringen. Das Verdienen unter Niedrigstniveau ist menschenunwürdig, äußerst fraglich aber sind auch Einkommen in Höchstdimensionen, die zu der erbrachten Leistung in keiner Relevanz mehr stehen. Die Berufsgruppen, die ich meine, nenne ich nun nicht, da sie auf Stammtischen oft genug herhalten müssen. Aber Fakt ist, dass kein Mensch so „herausragend“ ist, sei es nun ein Wirtschaftsmensch, ein Sportsmensch, ein Medienmensch oder was auch immer, dass sein Tun Unsummen wert sein soll. Diese ungesunde Kurve zwischen zu wenig und zu viel Einkommen, die zu sanieren ist m.E. ein wichtiger Ansatz.
    Enteignen halte ich für rechtswidrig und ich weiß aus eigener familiärer Erfahrung, wie demütigend und krankmachend das ist.
    Lieber Gruß
    Elke

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    • Genau! Da bin ich ganz und gar deiner Meinung! Ich habe gestern erst eine Statistik gesehen, der zufolge Deutschland, was Lohnerhöhungen betrifft, europaweit das Schlusslicht bildet, bei uns sind die Gehälter im Schnitt sogar um 0,8 Prozent gesunken!
      Gagen, Prämien und Lohnzahlungen gehören in jedem Fall nach oben hin gedeckelt, und wieder auf ein vernünftiges Maß zurecht gestutzt!
      Enteignen IST auch rechtswidrig, keine Frage! Doch wenn mich der Ärger packt über das, was so bei uns abgeht, dann kommen mir die Gedanken daran schon hin und wieder in den Sinn. Obwohl auch unsere Familie in früheren Tagen darunter zu leiden hatte – meinen Großeltern hat man während der Kriegswirren alles, aber auch wirklich alles genommen, mit Ausnahme dessen, was sie und ihre Kinder auf dem Leibe tragen konnten, und was in ein kleines Handköfferchen passte…
      ♥liche Grüße!

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  5. Glaubst du an den Weihnachtsmann? Steuersenkung – das ich nicht lache. Kleiner Schachzug, weil 2013 Bundestagswahlen sind 😉 Vorher gibt es noch wieder einen Ausstieg vom Einstieg. Da kannst Gift drauf nehmen.

    Arbeitgeber…. ja, die haben leider zu viel Macht in ihren Händen. Hab mitbekommen, dass man den Leiharbeitern am Flughafen Festverträge angeboten hat. An sich eine tolle Sache… ABER: Verringerte Stundenzahl, so das sie weniger verdienen wie jetzt als Leiharbeiter. Das ist ein schlechter Scherz.

    Ohja – einmal allen Millionären die Kohle streichen und als Hartz IVler leben. Das wäre ein schöner Wunsch für eine (leider nicht existierende) Fee.

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    • Deswegen habe ich ja geschrieben, dass die „Steuersenkung“ für Normalos nicht mehr als den Gegenwert einer Tasse Kaffee pro Monat ausmachen wird, wenn überhaupt, denn höchstwahrscheinlich wird dieses „Almosen“ dann ja durch indirekte Steuererhöhungen – Tabak, Vergnügungssteuer etc. – wieder aufgehoben werden. So dass uns wieder einmal noch weniger bleiben wird als Dreck unter einen Fingernagel passt…
      Diese Art „Festvertrag“ für die Leiharbeiter am Flughafen ist mehr als ein schlechter Scherz, es ist eine menschenunwürdige Sauerei sondergleichen!
      Stell‘ dir mal den Ackermann oder das M.erkelchen vor, wie sie von 935 Euronen im Monat leben müssten! :mrgreen:

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        • Das werden wir seit Jahren auf eine himmelschreiende Art und Weise!
          Einer Bekannten von mir, die ebenfalls in einer sozialen Einrichtung arbeitet, droht die fristlose Kündigung, weil sie von einer Patientin fünf Euronen Trinkgeld angenommen hat. Ein Ex-Manager der Hypo-Alpe-Adria-Group hat 44 Millionen Euro (!!!) Schmiergelder, gezahlt vom Formel-Eins-Boss, eingesteckt – und kommt mit grade mal vier Jahren Gefängnis davon…

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  6. Es ist so erfrischend, das alles – was man/n/frau sich so denkt beim abendlichen TV-Konsum – nachzulesen und ich kann mit dem Kopfnicken gar nicht mehr aufhören. 🙂

    Danke, dass Du Dir die (Rede)freiheit genommen hast. Hoffentlich hören/lesen das möglichst viele, vielleicht sogar mal ein paar „Betroffene“.

    Vermutlich müßtest Du den Artikel dann aber im Heimatblättchen veröffentlichen, oder Dir eine ganze Seite der FAZ oder Süddeutschen kaufen, gleich nach dem Lottogewinn. 🙂

    Lieben Gruß
    moni

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    • Liebe Moni, wenn „Betroffene“ diesen Post hier lesen würden, dann würden sie gelangweilt mit den Schultern zucken – sonst nix. 😉
      Und ähnlich lautende kritische und mahnende Artikel gibt es seit etlicher Zeit in sehr vielen auch namhaften und großen Tageszeitungen, ohne dass sich etwas ändert…
      Ich würde gar keinen großen Lottogewinn haben wollen. Denn mich würde ein Übermaß an Geld nur belasten. Mir würde so viel reichen, dass ich eine schöne Reise machen und ein bisserl was für’s nahe Alter auf die hohe Kante legen könnte. 😉
      Herzliche Grüße!

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  7. Mich interessiert besonders, wie der Bund die angekündigten Steuersenkungen finanzieren will. Wrd er vielleicht den Spitzensteuersatz erhöhen oder große Vermögen besteuern – wie es Jahrzehnte in Deutschland üblich war? Ich glaube nicht. Wir sollten uns nur immer wieder klar machen, dass die jetzt beschlossene, kleine Entlastung der Menschen erkauft wird durch neue Belastungen an anderer Stelle. Die Steuersenkungen bezahlen wir selbst . Denn Sparen bei uns in der Politik bedeutet die Neuverschuldung geringer als im Jahr zuvor zu halten, ergo werden jedes Jahr neue Schulden aufgenommen und wir schaffen es nichtmals auf ein Niveau von +- 0 zu kommen.
    LG von Rosie

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    • Weder der Spitzensteuersatz soll erhöht werden, noch ist eine Besteuerung großer Vermögen im Gespräch… Ich nehme an, dass man im Verborgenen andere Steuern erhöhen wird, die Tabak-, Vergnügungs-, Alkohol- und Spirituosensteuer z. B.. Auf diese Weise kann man den kleinen Leuten mit der linken Hand ganz locker die Almosen wieder aus der Tasche ziehen, die man im Scheinwerferlicht mit der rechten Hand voll der angeblichen Großzügigkeit gewährt…
      Das würde mittlerweile eine erkleckliche Anzahl von Jahrzehnten dauern, selbst bei einem eisernen Sparkurs der Politik, auf +-0 zu kommen. Die Fehler der Regierenden werden unsere Enkel und Urenkel noch büßen müssen…
      ♥liche Grüße!

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  8. Nach „heutigem“ Stand – mal abgesehen von der Kriese -würde Deutschland 350 Jahre brauchen, um von seinen aktuellen Schulden herunterzukommen. Eine Rechnung, mehr nicht, denn seine Gläubiger leben jetzt und werden wohl zu ihren Lebzeiten ihr Geld wieder sehen wollen, wie auch immer 🙂 Schon für nächstes Jahr ist ein wirtschaftl. Stillstand vorausgesagt und wenn das so weitergehtt mit der Kriese, und es wird, werden wir als Exportland auch weniger Abnehmer finden. Es wird Arbeitslosigkeit, eine Geldentwertung geben, da helfen dann keine Steuererhöhungen (bei wem?) mehr.
    Lustig wird das alles nicht, ich bin gespannt, wie das ausgeht.
    Grüßle

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    • Ich vermute mal, dass es in absehbarer Zukunft eine Währungsreform geben wird – so wie seinerzeit 1946…
      Was bin ich froh, dass ich nix besitze – da kann man auch nix abwerten…
      Grüßle!

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      • Schlimmer geht immer 🙂 1946 gab es keinen Wohlstandbürger, da wurde aufgebaut, es wurde besser!

        Es wird alle treffen, und die „Besitzlosen“ am ärgsten so wie schon immer.

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  9. Ich würde diese Leutchen schlicht und ergreifend enteignen, und jeden dazu verdonnern, einmal ein ganzes Jahr lang vom „normalen“ Hartz-IV-Satz leben zu müssen…

    DAS wäre überhaupt eine gute Maßnahme für alle, die am „anderen Ende“ sitzen. Politiker, Mitarbeiter von Jobcentern oder der früheren ARGE und alle die denken, mit HartzIV geht es den Leuten gut. Sicher… man kann damit überleben. Aber alles drumrum ist sch…. und wenn man mal drin ist, kommt man kaum wieder raus. Vor allen Dingen nicht wenn man älter und/oder krank ist.

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