61 Kommentare zu “Magdalena…

  1. Liebe Margot, dein Bericht bestätigt nur all die tollen Kommentare über das Stück von allen, die es schon gesehen haben!
    Ich bin heute Abend dran und freu mich schon!
    LG Stella

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    • Oh, meine Liebe, ich drücke dir ganz, ganz fest die Daumen, dass das Wetter hält!
      Wir hatten gestern perfektes Timing – das Stück war aus und es begann zu gießen…
      Ich wünsche dir einen schönen Abend und viel, viel Freude an dem Stück!
      Herzliche Grüße! 😀

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      • Daumen drücken hat geholfen, Margot!
        Wir haben einen lauen Sommerabend erwischt und als wir auf den Bus warteten, hat es ein bisserl getröpfelt, mehr nicht!
        Wirklich ein tolles Stück und die Atmosphäre an der Waldbühne machte das ganze perfekt!
        LG Stella

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    • Sieht so aus, als hätten wir mit Stella eine neue Stammzuschauerin gewonnen 😉

      Jetzt muss es nur noch heute Abend trocken über die Bühne gehen, dann haben wir es geschafft. Ansonsten muss nächstes Wochenende nachgeholt werden…

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  2. Toll hast du das gemacht. Ein wunderbarer Bericht, so treffend auf den Punkt gebracht. Werde der Zwackelmama das gleich sagen. Dann kann sie selber tippen 🙂

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  3. Liebe Margot, mir scheint, als könnte man dieses Stück durchaus in die heutige Zeit transferieren. Doppelmoral, Doppelzüngigkeit, Scheinheiligkeit, Falschheit, Engstirnigkeit und Intoleranz sind etwas, was heute noch genau so aktuell ist wie damals.
    LG von Rosie

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  4. Ein guter Bericht; man meint, man sei mit dabei gewesen. Aber sooo tragisch. Dabei gibt es solche ‚Ehrenmorde‘ ja leider immer noch und Scheinheiligkeit sowieso 😦

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    • Danke schön! 😀
      Diese G’schicht ist dermaßen gut in Szene gesetzt, mit all ihrer Tragik, dass man danach tief bewegt und auch nachdenklich durch den mittlerweile finsteren Wald wieder zurück geht…
      Scheinheiligkeit hatte zu allen Zeiten Hochkonjunktur – und heutzutage wird sie gepflegt wie nie! 😕

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  5. Wie du gerade sagst, liebe Margot, ein höchst aktuelles Stück im übertragenen Sinne. Ludwig Thoma kannte die Probleme vieler junger Frauen mit „anderem Religionshintergrund“ ja noch nicht. Wirklich durchaus auf die heutige Zeit anwendbar. Danke für den schönen Bericht.

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    • Nein, die Umstände waren schon andere… Die Kirche und die Vermögenden hatten damals vor allem auf dem Lande noch einen ganz anderen Einfluss als heutzutage. Und da wurde schon sehr mit zweierlei Maß gemessen – was für die Tochter eines kleinen Bauern eine untilgbare Schmach und Schande darstellte, wurde bei einer vermögenden Bauerndirn mit einem Achselzucken abgetan – und natürlich einer ausgesprochen großzügigen Spende an die Pfarrei…
      Sehr gerne, liebe Ute! 😀

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  6. Gern geschehen, liebe Margot! Und Du hast mal wieder einen tollen Bericht geschrieben! 🙂 Könntest Du die Bilder an Torsten schicken, vor allem die, auf denen meine Mama drauf ist? Das wäre super! GLG Steffi

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  7. Ich kann mir gut vorstellen, dass es derartige Geschichten auch heute noch in Mengen gibt, das muss nicht mal ein Dorf sein, kann ebenso in einer kleinen Stadt, sogar in einer Grossstadt in einer Firma passieren.
    Der Ludwig Thoma hat es verstanden den Leuten den Spiegel vorzuhalten.

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    • Das Sprichwort „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s frei und ungeniert“ ist leider, leider häufig überhaupt nicht zutreffend. Und grade heutzutage, in Zeiten des WorldWideWeb, gehen eine üble Nachrede, eine Verleumdung, eine Verhetzung ja in Windeseile sogar um den ganzen Globus…
      Das hat er! Er ist bei weitem nicht nur der Autor lustiger Sketche und Lausbubeng’schichten gewesen! Obwohl seine Affinität zu den Nationalsozialisten natürlich schon auch a G’schmäckle hat…

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  8. auch heut gibt es noch genug in dieser Richtung von Doppelmoral, Scheinheiligkeit, Falschheit, Engstirnigkeit und Intoleranz etc. Bei uns speziell in den ganz streng religioesen Kreisen, in denen ich mich aber nciht befinde.
    Aber ich denke, dass in kleinen Gemeinden, wo einer den anderen noch kennt, oft dies auch ncoh sehr ausgepraegt ist

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    • Jeder, der wie ich auf dem Lande aufgewachsen ist, kann dies bestätigen. Geschäfte, Supermärkte, Friseurläden, und vor allem Kirchen sind dort die Austauschplätze von Gerüchten und Verleumdungen aller Art – die reinsten Giftküchen, die schon Manchem, der nicht ins gängige Schema F passte, das Leben zur Hölle machten…

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  9. du hast das Stueck so schoen beschrieben und herrliche Bilder dazu gebracht, das wollte ich dir auch ncoh sagen udn mich dafuer bedanken

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  10. Pingback: Laienspielbühne spielt Magdalena « Wortman

  11. Das liest sich gut. Oft bleiben Laienbühnen bei humorvollen Stücken. Das ist wahrscheinlich leichter. Sich dann an ein tragisches Stück zu wagen braucht Mut. Aber was du beschriebst: der Einsatz hat sich gelohnt.

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    • Man hat als Zuschauer, auch als Freund einiger Beteiligter sehr den Eindruck, dass sich das gesamte Ensemble dieses Stück wirklich ausgesprochen gewissenhaft verinnerlicht hat. Das ist vor, während und nach der Aufführung zu spüren. Und dies ist übrigens bei allen Aufführungen der Laienbühne Freising der Fall. Wie gesagt, sehr viele sogenannte Profis könnten sich von dieser Truppe mehr als eine dicke Scheibe abschneiden…

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  12. Sehr mutig, solch ein Stück aufzuführen.
    Die Leute wollen oft nix von traurigen Stücken wissen.
    Dein Bericht ist großartig. Und der Inhalt ist wahrlich aktuell wie eeh und jeee

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    • Ich finde es großartig, dass man dieses Stück von Ludwig Thoma aus der Versenkung geholt hat! Die letzte Inszenierung bzw. Verfilmung liegt bereits an die dreißig Jahre zurück, wenn ich mich nicht irre.
      Danke schön! 😀

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    • Ab und an wiederholen sich auch mal Stücke 😉

      Musst mal auf der Webseite der Laienbühne bei Mitwirkende nach Steffis Mama gucken. Sie ist eigentlich jedes Jahr dabei 🙂 Da stehen auch die Stücke.

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  13. Das wäre auch etwas für mich gewesen. Danke für’s Mitnehmen, liebe Margot. Du hast es so schön beschrieben, da saß ich doch fast in der ersten Reihe 😉

    Einen schönen Sonntag wünsche ich dir!

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  14. Damn it. I hate it when the daughter gets killed in the end.

    This story seems very close to A Streetcar Named Desire by Tennessee Williams. Only, Blanche Dubois, the Magdalena of the story is sent to an Irrenhaus.

    The bright side, Magdalena was not a drug addict and didn’t have tattoos. She couldn’t have been that bad.

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    • Me too! I know the movie of „A Streetcar Named Desire“ with Vivien Leigh and Marlon Brando…
      Magdalena hasn’t been that bad at all – but she has been a poor man’s daughter. Would her daddy be rich, mayor of the little village, or a well situated farmer, that story wouldn’t have ended with Magdalena’s death…

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  15. Ein sehr denkenwertes Stück. Passt auch
    noch auf die heutige Zeit.

    Danke für diesen ausführlich Bericht.
    Man fühlt sich fast, als ob man dort war.

    Und eine tolle Reklame für die Laienbühne ist es auch.

    Herzlichst,
    Elke

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    • Nach Ende des Einakters „Magdalena“ gehen die Meisten zumindest für ein Weilchen sehr nachdenklich und in sich gekehrt durch den Wald zurück…
      Sehr gerne! Ich wollte gar nicht, dass der Post so lange wird, doch dann hat mich die Begeisterung richtig mitgerissen. 😉
      Herzlichst!

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