39 Kommentare zu “Steuer-Phantasien…

  1. Das ist im Moment richtig eine Krankheit. Dabei ist die Erhebung von all den Bagatellsteuern und Gebühren viel zu aufwendig und belastet immer einzelne Gruppen. Statt die Politiker mal eine richtige gute Steuerreform machen und lernen zu sparen. Ich muss auch jeden Cent tausendmal umdrehen, damit ich alles irgendwie halten kann.
    Es wäre ganz einfach mit einer vernünftigen Umsatzsteuer, die ja den Verbrauch besteuert, kann man sogar die Einkommensteuer noch senken und den Gemeinden Geld abgeben. Dann könnte man die Angestellten, die für die Bagatellabgaben eingesetzt werden auch sparen und mehr Sachbearbeiter für die Betriebsprüfung und Steuerfahndung einstellen.
    Ich wäre nur dafür Babysachen, Schulsachen und Grundnahrung bei der Umsatzsteuer steuerfrei zu stellen. Alle anderen Vergünstigungen weg und eine geringe Erhöhung, dann sparen und schon ginge es.
    Na ja, wir werden eh nicht gefragt.
    Bloggersteuer !!!HIHIHI!! Demnächst gibt es eine Denksteuer!

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    • @Angie: Deine Idee, Baby- und Schulsachen, sowie Grundnahrungsmittel von Umsatzsteuern zu befreien, ist hervorragend, damit wäre vielen sozial schwach Gestellten sehr geholfen!
      Im weltweiten Vergleich ist das deutsche Steuerrecht bei weitem das unübersichtlichste, verworrenste und unlogischste. Eine durchgreifende Reform würde da sehr viel Behördenwust – und somit Steuergelder! – einsparen.
      Liebe Grüße!

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  2. Die erhofften Einnahmen aus diesen Sondersteuern werden meiner Meinung nach zum größten Teil durch den dafür notwendigen Verwaltungsaufwand aufgezehrt werden. Ich denke, die Verwaltung, Eintreibung und Erfindung von Bagatellsteuern ist andererseits auch als eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme gedacht. Wenn ich überlege, wieviele Mitarbeiter möglicherweise an der Bearbeitung dieser Steuern beteiligt sind oder neu eingestellt werden, dann komme ich zu dem Schluss, dass hiermit der einen oder anderen Stadt auch noch ein finanzielles Defizit beschert werden könnte.
    Steuern müssen gezahlt werden, das ist klar. Aber wie steht es mit dem Verhältnis Aufwand zu Ertrag?
    LG von Rosie

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    • @Rosie: Eben! Genau so ist es! Würden wir unser Steuersystem verschlanken und unkomplizierter, übersichtlicher gestalten, dann wäre eine große Zahl Beamter arbeitslos. Das würde ja die Erfolgsquote von Ursula Bundesbarbie eintrüben!
      Herzliche Grüße!

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  3. Die Blogsteuer fällt unter „Vergnügungssteuer“ oder „Bildungssteuer“ 🙂
    Wäre ich mal Steuerberaterin geworden, bei diesem Beruf wirst du nie arbeitslos.
    LG Ute

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  4. Ein Land, das versucht, durch Steuern reich zu werden, ist wie ein Mann,
    der in einem Eimer steht und versucht, sich selbst am Henkel nach oben zu ziehen.
    Sir Winston Churchill, engl. Politiker, Nobelpreisträger (1874–1965)

    Sollte man vielleicht mal unseren Politiker/innen täglich vorbeten, bevor denen noch mehr Steuererhebungsmöglichkeiten einfallen! 🙂
    Lieben Gruss-moni

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    • @Moni: An dem Spruch ist vieles dran!
      Oh, ich freue mich schon auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg im Frühjahr! Wenn Schwarz-Gelb dann die gepfefferte Quittung für ihre Lobby-Politik präsentiert wird! 😈
      Herzliche Grüße!

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  5. auch bei uns gibt es eine Menge Steuern. Und gebuehren. So ist es heutzutage in Jerusalem, wenn man mit dem Auto zum Krankenhaus faehrt – z.b. jemanden zu besuchen, dann kostet das Parken dort zwischen 20 und 30 shekel. Andererseits, mit dem bus kostet es weniger, aber unmengen an Zeit.

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  6. … keine blogsteuer aber es gab doch vor kurzem die Nachricht, daß die GEZ jetzt von allen Internetnutzern auch eine Gebühr will. Ist zwar keine Steuer aber genauso Sch…. Irgendwie sind die alle vom Hahn gehackt ;-). GlG und noch ein schönes Wochenende. 🙂

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    • @Lebensumbau: Die Klage ist ja bis vors Bundesverwaltungsgericht gegangen und mit dem Argument abgewiesen worden, dass man ja, obwohl man seinen PC, Laptop oder iPhone lediglich zu Geschäftszwecken nutzen würde, dennoch, wenn man wolle, Radio und Fernsehen empfangen könne.

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  7. Es gibt schon abstruse Steuerarten.

    Aber ne Bloggersteuer kann ich mir im Momant noch nicht vorstellen. Doch wer weiß, was diese wirren Köpfe sich noch ausdenken.

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  8. In Philadelphia isses schon soweit.
    Also wenn man Geld mit seinen Blogg verdient.

    Philadelphia erhebt Blogger-Steuer
    Meinungsfreiheit ist ein wertvolles Privileg. Und dieses Privileg wollen sich die Stadtväter im amerikanischen Philadelphia jetzt bezahlen lassen. Wer ein Blog sein eigen nennt und darauf versucht, zum Beispiel mit Adwords ein paar Cent zu verdienen, soll ab sofort eine Gewerbegenehmigung beantragen, die mit satten 300 Dollar zu Buche schlägt. Dabei ist es völlig egal, ob ein Blogger überhaupt nennenswerte Einnahmen gemacht hat. Und damit noch nicht genug.

    Neben den 300 Dollar für die Lizenz zum Schreiben werden außerdem noch Lohnsteuer, Gewerbesteuer und Einkommsteuern auf sämtliche neuen Profite fällig – selbst wenn die in den beiden zurückliegenden Jahren nur bei elf Dollar lagen.

    Scheinbar haben Deutschlands Stadtkämmerer damit geliebäugelt.
    Bin gespannt wie das weiter geht.

    Herzlichst
    Elke

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    • @Gedankenkruemel: Um Gottes Willen! So was gibt’s also tatsächlich schon! 😯
      Meine Liebe, ich hatte die Bemerkung von der Blogger-Steuer ironisch gemeint und nicht die geringste Ahnung gehabt, dass dergleichen wirklich existiert!
      Na, wenn das in Amerika schon eingeführt ist, dann schwappt das mit Sicherheit auch zu uns, wir müssen ja jeden Schmarrn mitmachen, der von den Amis kommt…

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        • @Gedankenkruemel: *Hihi!* 🙂 Nein, nein!
          Wirst sehen, das kommt bestimmt zu uns über den Großen Teich! In spätestens zwei Jahren werden wir Bloggersteuern berappen müssen – und dazu wahrscheinlich auch noch Vergnügungssteuer, weil uns das Bloggen so viel Spaß macht…

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