… Diese sehr ausdrucksstarke, farbenprächtige und schöne Malerei hatte ich bereits im letzten Sommer im Münchner Stadtteil Au entdeckt. Damals war ich jedoch in Eile, und die Lichtverhältnisse sind auch nicht besonders gut gewesen, deshalb ließ ich die Kamera in meiner Handtasche. Nach dem sonntäglichen Bummel über die Auer Maidult ist mir allerdings dieses Meisterstück von Graffiti wieder in den Sinn gekommen…
Archiv für Viechereien
Graffiti..
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Inspiration, Sonstiges mit den Tags Fantasie, Farbenpracht, Graffiti, Heimat, Kunst, München, Münchner Stadtteil Au, MeineWelt, Schönheit, Staunen, Tierisches, Viechereien, Wandmalerei am Mai 7, 2013 von freiedenkerinUnter Schafen…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Sonstiges mit den Tags Bodensee, Erinnerungen, Fotografie, Frühlingsweide, Frühlingswiese, Freunde, Heimat, Kreislauf des Lebens, Lämmchen, Lämmer, Lebensart/-genuß, MeineWelt, Natur, Reisen, Schafe, Schafherde, Schafweide, Schönheit, Tierisches, Viechereien am Mai 4, 2013 von freiedenkerin… Nachdem wir ausgiebig Störche beobachtet und ein Stückerl spazieren gegangen waren, fuhren wir, uns vorsichtig an wahren Heerscharen von Ausflüglern vorbei tastend, wieder retour Richtung Salem. Nahe des berühmten Schlossess und Elite-Internats hatten wir eine Herde Schafe mit vielen kleinen Lämmern entdeckt. Und solch ein Anblick reizt natürlich die Herzen eines jeden Fotografie- und Tierfreundes…
Achtung!…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Klamauk, Sonstiges mit den Tags Bodensee, Fantasie, Federvieh, Fotografie, Gut Mendlishofen, Heimat, Humor, Klamauk, Kreislauf des Lebens, Lebensart/-genuß, MeineWelt, Natur, Reisen, Salem, Schönheit, Storch, Storchenkolonie, Storchennest, Storchenvögel, Tierisches, Vögel, Viechereien am Mai 3, 2013 von freiedenkerinLange Beine, große Schnäbel…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Sonstiges mit den Tags Bodensee, Erzählungen, Federvieh, Fotografie, Freunde, Gut Mendlishausen, Heimat, Klapperstorch, MeineWelt, Reisen, Salem, Schönheit, Störche, Storchenkolonie, Storchennest, Storchenvögel, Tierisches, Vögel, Viechereien am Mai 3, 2013 von freiedenkerin… Von Mühlhofen aus fuhren wir über schmale Straßen, durch lichtgrüne, duftende Wälder, vorbei an sanft geschwungenen, saftig grünenden Rapsfeldern und mit ungezählten Blumen bestandenen Weiden zum Gutshof Mendlishausen. Dort befindet sich nicht nur der berühmte Affenfelsen von Salem. Dort nisten auch an die zwanzig Storchenpaare! Und da wollte ich unbedingt hin! Denn nun bin ich ja schon sooooo alt, und habe bewusst in meinem Leben noch nie Störche gesehen!…
… Als wir am Gut ankamen, herrschte zum Glück einigermaßen Ruhe, der große Besucheranstrom hatte noch nicht eingesetzt. So konnten wir in aller Ruhe schlendern, und staunen – und vor allem diese wunderschönen, großen Vögel beobachten und fotografieren!…
Leb wohl, Miss Flinky,…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Gedanken, Katzen-Content, Sonstiges mit den Tags Erzählungen, Freunde, Krebs, MeineWelt, Miezekatze, Miss Flinky, Schmusekatze, Schmusemieze, Sorgenkätzchen, Tierisches, Tod, Tumor, Viechereien am April 25, 2013 von freiedenkerin… ich wünsche dir aus tiefstem Herzen eine gute Reise über die Regenbogenbrücke. Wenn du drüben angekommen bist, grüß’ bitte die Frau Mieze Smokey, Dingel, Tiger, Monsterchen Lisa, und all die anderen tapferen, starken, einzigartigen Vierbeiner ganz lieb von mir…
… Das CT heute Vormittag hatte ergeben, daß hinter Miss Flinky’s rechtem Auge ein Tumor saß, der sich mit einer schier irrwitzigen Geschwindigkeit während der letzten Wochen ausgebreitet haben muss. Er hatte bereits große Teile des Oberkiefers befallen, und förmlich zerbröselt, auch den Rachenraum, und die Nasenhöhle. Operieren wäre nicht möglich gewesen, eine Chemotherapie hätte ca. 3.000 Euronen gekostet, und der kleinen Mieze vielleicht drei weitere Monate Lebenszeit beschert. Sie muss zuletzt unvorstellbare Schmerzen gehabt haben, trotz meiner regelmäßigen Gabe eines Analgetikums, die junge Ärztin, die Miss Flinky in der Tierklinik behandelt hatte, meinte, daß ein Mensch unter diesen Umständen ununterbrochen vor Weh geschrien hätte, und dem Wahnsinn nahe gewesen wäre…
… So beschloss ich heute Mittag nach einem Anruf, das Kätzchen in Frieden gehen zu lassen. So klein und zierlich sie gewesen ist, so hat Miss Flinky sich doch überaus kämpferisch, zäh, und beharrlich am Leben festgeklammert, erst nach einer zweiten Überdosis des Narkosemittels ist sie in meinen Armen ganz, ganz langsam für immer eingeschlafen…
Es nimmt einfach kein Ende…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Gedanken, Katzen-Content, Sonstiges mit den Tags Augenuntersuchung Tierklinik, Bangen, Erzählungen, Freunde, Hoffen, Kranke Mieze, Kreislauf des Lebens, MeineWelt, Miezekatze, Miss Flinky, MRT, Samtpfote, Sorgen, Sorgenkätzchen, Stubentiger, Tierisches, Tumorverdacht, Ultraschall, Viechereien am April 24, 2013 von freiedenkerin… Heute Nachmittag war ich mit Miss Flinky in der Augensprechstunde der Münchner Tierklinik. Mein kleines Mistvieh hat es innerhalb kurzer Zeit sehr erfolgreich zustande gebracht, sich das eben frisch verheilte Gesichtchen am Transportkorb wieder blutig zu scheuern, als ich das im Wartezimmer entdeckt hatte, bin ich eigentlich schon mit den Nerven am Ende gewesen. Noch gestern Abend hatte ich den Eindruck gewonnen, daß die Wunde diesmal nun wirklich abheilen würde…
… Die Augenuntersuchung ergab keinen verdächtigen Befund, die rechte Pupille reagierte auf Lichteinfall, der Augeninnendruck war an sich normal, es war keine Netzhautablösung, auch kein Anzeichen auf einen Augentumor zu sehen, lediglich der Tränenfluß war relativ gering. Bei einer Inspektion des Mäulchens zeigte sich auch nichts Auffälliges. Die Tierärztin wies mich allerdings darauf hin, daß der rechte Augapfel im Vergleich zum linken etwas stärker hervor getreten sei. So schickten wir die kleine Miez in die Röntgen- und Strahlenabteilung, um eine vorläufige Ultraschalluntersuchung ihres Köpfchens vornehmen zu lassen…
… Und da war nun auf zwei von den vier entstandenen Bildern ein dunkler Schatten hinter dem Auge zu erkennen, der da nicht sein sollte. Somit verbringt Miss Flinky die Nacht in der Klinik, und morgen werden dann ein MRT, eine Blut- und eine nochmalige, gründliche Zahn- und Mundhöhlenuntersuchung samt Röntgen gemacht. Wenn wir Glück haben, handelt es sich lediglich um einen Abszess, der durch einen Sturz oder Schlag entstanden sein könnte – wenn wir Pech haben, ist’s ein Tumor…
… Leider, leider gibt es ein Anzeichen, welches für einen Tumor spricht: Seit etwa einer Woche hat mein Miezchen regelmäßig spätnachts so etwas wie kurze Anfälle, während deren Verlauf sie ganz fürchterlich faucht, knurrt, gurgelt und jault. Anfangs dachte ich, von diesem Spektakel stets aus dem Schlaf gerissen, auf dem Balkon seien Tauben, die sie ärgern und dratzen würden. Doch dem ist nicht so. Die Tierärztin meinte, es könne sich dabei durchaus um eine Art Epilepsie handeln, die durch eine Geschwulst hervor gerufen wird…
… Nun beginnt also wieder einmal die Zeit des Wartens, Bangens und Hoffens. Der Traum vom endlich gesundeten Sorgenkätzchen scheint wieder einmal in weite Ferne gerückt…
… “My Korb is my Castle!”…
Buidl des Tages…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Katzen-Content, Sonstiges mit den Tags Erzählungen, Fotografie, Freunde, Glaukom, Kranke Mieze, MeineWelt, Miezekatze, Miss Flinky, Samtpfote, Schmusekätzchen, Sorgen, Sorgenkätzchen, Stubentiger, Tierärztliches, Tierisches, Viechereien, Zahnwurzelentzündung am April 17, 2013 von freiedenkerin… Miss Flinky: “Bäh, ich hasse meinen Halskragen!!!”…
… Die Katze von Welt trägt übrigens mittlerweile keinen “Lampenschirm” mehr, sondern einen schicken, himmelblauen und aufblasbaren Halskragen, der die nur sehr langsam heilende Wunde in Miezchen’s Gesicht nicht nur vortrefflichst vor den eigenen Krallen schützt, sondern sich auch als sehr bequemes Ruhekissen entpuppt – ein “Kissen To Go” sozusagen. Darauf aufmerksam geworden bin ich durch einen Post der lieben Frau Katerwolf, in sämtlichen Kleintier-Foren wird diese segensreiche Erfindung überaus hoch gelobt, und da ich heute mit meinem Sorgenkätzchen wieder einmal bei den netten Docs gewesen bin, habe ich nebst einigen neuen Medikamenten auch so ein Teil erstanden…
… Miss Flinky hatte sich nach der Operation letzten Donnerstag erfreulich gut erholt, sie schien beim Fressen keine Schmerzen mehr zu haben, leerte zu meiner großen Freude mehrmals täglich den Futternapf und nahm binnen einiger Tage 200 Gramm zu. Gestern war ich mit ihr zur Nachuntersuchung, der überaus sorgfältige und gewissenhafte Onkel Doc war mit dem Verlauf der Heilung zufrieden, allerdings fiel ihm wieder einmal auf, daß die rechte Pupille meines Kätzchens nur sehr verzögert bzw. überhaupt nicht auf Lichteinfall und Bewegungen reagierte. Aufgrund eigener Beobachtung und der sehr wortreichen Schilderung meiner Erfahrungen mit Miss Flinky schloss er einen Tumor aus, äußerte allerdings den Verdacht, es könne sich um ein Glaukom handeln, einen erhöhten Augeninnendruck. “Für die süße kleine Miez wäre so etwas eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, sie hätte permanent schlimmes Kopfweh, wie eine Dauermigräne. Vielleicht liegt es ja auch daran, daß sie sich die Wange so blutig gekratzt und gescheuert hat, und nicht nur an der entzündeten Zahnwurzel.”…
… Zuhause angekommen vereinbarte ich sofort einen Termin für die jeweils mittwochs in der Tierklinik stattfindende Augensprechstunde, allerdings müssen wir der großen Nachfrage wegen eine Woche lang warten. Miss Flinky hatte ein lang wirkendes Schmerzmittel gespritzt bekommen, und ihre erste Aktion war das Leerräumen des Futternapfes, nachdem sie dem Transportkorb entstiegen war…
… Heute Nachmittag fiel mir auf, daß meine Süße beim Fressen wieder große Schmerzen zu haben schien, sie wand sich nach ein paar Bissen förmlich, und wehklagte laut. Ich packte sie unverzüglich in den Transportkorb, und sauste mit ihr zu Tante und Onkel Doc. Man verpasste ihr erneut eine Spritze, tröstete mich fürsorglich, weil ich kurz vorm heulenden Elend war, gab mir ein flüssiges Analgetikum mit, von dem ich Miss Flinky jeweils morgens ein paar Tropfen ins Futter mischen soll, und Augentropfen zur Linderung von Glaukom-Symptomen…
… Mein allergrößter Wunsch zur Zeit: Mit einer gesunden Miezekatze auf dem Schoß entspannt in meinem Lieblingssessel sitzen, ohne mir Sorgen machen zu müssen…
Miss Flinky…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Gedanken, Katzen-Content, Sonstiges mit den Tags Abszess, Erzählungen, Geschwulst im Mäulchen, München, MeineWelt, Mieze, Miezekatze, Miss Flinky, Operation, Operativer Eingriff, Schmusemieze, Sorgenkätzchen, Stubentiger, Tierarzt, Tierärztin, Tierisches, Viechereien, Zahnwurzelentzündung am April 11, 2013 von freiedenkerin… hat den Eingriff heute morgen gut überstanden. Sie leidet noch unter den Nachwirkungen der Narkose- und Schmerzmittelinjektionen. Doch die Chancen stehen sehr, sehr gut, daß sie in absehbarer Zeit wieder richtig und rundum gesund wird…
… Tante und Onkel Doc haben ihr aus dem rechten Oberkiefer eine entzündete Zahnwurzel entfernt, sowie die dadurch entstandene kleine Geschwulst, ferner – soweit als möglich – alle Wundkanäle zu der offenen Stelle an der Wange durchgespült und desinfiziert. Die Operation ist nicht nur überraschend günstig gewesen – weniger als die Hälfte der erklecklichen Summe Euronen, die ich bislang bei der anderen Tierärztin vergeudet hatte – auch die Informationen zum Eingriff, zu den Untersuchungen, den Ursachen für eine solche G’schicht waren zu meiner großen Freude und Bewunderung überaus detailliert. Und der Umgang mit meinem kleinen Miezchen sowohl beruhigend sachlich als auch sehr liebe- und verständnisvoll…
… Anscheinend ist ein Backenzahn im rechten Oberkiefer vor einer geraumen Weile marode geworden und ausgefallen. Allerdings nicht komplett, eine der zwei Wurzeln ist verblieben. Und diese hat sich nun im Laufe der Zeit so richtig fies entzündet. Für einen Laien ist so etwas natürlich zu Anfang nicht zu erkennen, erst dann, wenn sich die Symptome wie Fressbeschwerden, Sabbern, tränendes Auge, und eben offene Stellen am Schnäuzchen einstellen. Ein/e Tierarzt/ärztin sollte aber eigentlich schon dazu in der Lage sein, so etwas zu diagnostizieren, und fachgerecht behandeln zu können…
… Jetzt muss ich Miss Flinky davon abhalten, auf dem Bauch durch die Wohnung zu robben, sie kann sich nämlich noch nicht gut auf ihren vier Pfötchen halten…
Tierärztin-Update (1)…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Gedanken, Katzen-Content, Sonstiges mit den Tags Kranke Katze, Kranke Mieze, Kreislauf des Lebens, MeineWelt, Miezekatze, Miss Flinky, Schmusemieze, Stubentiger, Tierarzt, Tierärztin, Tierisches, Viechereien am April 11, 2013 von freiedenkerin… Meine kleine Miss Flinky liegt jetzt wahrscheinlich schon im Narkoseschlaf. Als ich sie vorhin in die Praxis gebracht habe, war der Gatte der jungen Ärztin anwesend, ebenfalls Tiermediziner, der in der Regel die chirurgischen Eingriffe vornimmt. Auch er untersuchte meine Mieze noch einmal überaus gründlich, lobte ihre gute Verfassung, und begutachtete, nachdem er allen oberflächlichen Schorf entfernt hatte, die Wunde am Mäulchen sehr genau. Es zeigte sich, daß die Verletzung ziemlich tief ist, und nach wie vor entzündet, auch eitrig. Der Doc wies nickend darauf: “Hundertprozentig kann man jetzt natürlich noch gar nichts sagen, aber für mich sieht das hier eher nach einem Abszess oder tatsächlich einer Zahnwurzelentzündung aus, und weniger nach einem bösartigen Tumor. Wir werden die Kleine jetzt betäuben, die Wunde einmal ganz gründlich tiefenreinigen – das geht bei Bewusstsein nicht, weil das viel zu sehr weh tun würde – , ihren Rachenraum ganz genau unter die Lupe nehmen, und eventuell Gewebe, vielleicht auch einen Zahn entfernen. Sie können die Flinky dann heute Nachmittag wieder abholen.”…
… Beruhigt bin ich danach wieder nach Hause gefahren. Miss Flinky ist jetzt wirklich in guten Händen. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie lange sie vielleicht noch hätte leiden und dahin siechen müssen, wenn ich weiterhin zu dieser anderen Tierärztin gegangen wäre…
Tierärztin-Update…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Gedanken, Katzen-Content, Sonstiges mit den Tags Erzählungen, Krankes Miezchen, Kreislauf des Lebens, Mieze, Miezekatze, Miss Flinky, Offene Wunde, Stubentigerle, Tierarzt-Praxis, Tierärztin, Tierisches, Tumor-Verdacht, Viechereien, Vierpfotiges Sorgenkind, Zahnwurzelentzündung am April 10, 2013 von freiedenkerin… Die neue Tante Doc hat sich bei der ersten Untersuchung Flinky’s sehr viel Zeit genommen, und ist dabei überaus gründlich vorgegangen. Eine erste Inspektion des Mäulchens hat ergeben, daß der betreffende Eckzahn – einer der wenigen Beisserchens, die meiner kleinen Mieze noch verblieben sind – zwar recht fest sitzt, eine Zahnwurzelentzündung aber dennoch nicht auszuschließen ist. Weniger gut: An der Innenseite der rechten Oberlippe wurde auch eine kleine Geschwulst fest gestellt. Das könnte ein Abszess sein – allerdings auch ein sogenannter Mundhöhlentumor. Diese sind nach Auskunft der jungen Ärztin äußerst bösartig, und wachsen geradezu atemberaubend schnell, mit medizinischen Mitteln ist ihnen so gut wie gar nicht beizukommen, vor allem in Flinky’s doch schon recht fortgeschrittenem Alter…
… Morgen früh um Neun wird mein Stubentigerle in eine leichte Narkose gelegt werden, und dann wird man die Mundhöhle gründlichst inspizieren, falls nötig, den Eckzahn sofort entfernen, sowie eine Gewebeprobe entnehmen. Ich bin in jedem Falle heilfroh, daß ich Miss Flinky heute in diese Praxis geschleppt habe – das Mistvieh hat sich natürlich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, sich die grade verschorfte Wunde am Transportkorb wieder aufzuscheuern. Dort packt man anscheinend zu, macht Nägel mit Köpfen, und redet nicht wochenlang um den heissen Brei herum, nur um so viele Termine als möglich zu erheischen…
… Miss Flinky hat übrigens, kaum dem tragbaren Gefängnis zuhause wieder entstiegen, sofort den kleinen Futternapf leer geschlabbert, so als wollte sie demonstrativ beweisen: “Schau her, olle Zweibeinerin! Mit mir ist alles in Ordnung, ich fresse wie ein Scheunendrescher!”…

































