Archiv für Traumwelt

Skurrile Welt der Träume…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , am November 2, 2011 von shelkagari

… Heute, kurz vor dem Aufstehen, träumte ich Folgendes:…

… Ich bin irgendwo auf dem Land gewesen, in einem Garten oder auf einer Waldlichtung, ein kleines Häuschen war in der Nähe. Ich weiss noch, dass ich mich dort sehr wohl fühlte, das muss wohl meine Heimat gewesen sein. Zwei Personen, von denen ich jetzt nicht mehr genau sagen kann, ob sie männlich, weiblich, oder überhaupt menschlich gewesen sind, kamen zu mir und verkündeten mir freudestrahlend: „Sie sind gewählt worden!“…

… Dann gab es eine Art Filmschnitt…

… Mit einem kleinen Tross im Gefolge, sehr fein gekleidet und mit einer Art Koffer oder Mappe unter dem rechten Arm schritt ich auf eine weit ausholende, im Sonnenlicht strahlend weiße Marmortreppe zu. Links und rechts jubelten ungezählte Menschen mir zu, ich schüttelte sehr, sehr viele Hände, die mir entgegen gestreckt wurden, dabei verspürte ich ein Hochgefühl, eine innere Zufriedenheit, eine überwältigende Freude sondergleichen…

… Als ich das obere Ende der Treppe erreicht hatte und einem großen Tor mit dunklen, eisenbeschlagenen, weit geöffneten Flügeln entgegen srebte, wurde ich wach…

… Das Hochgefühl dieses Traums hat mich heute den ganzen Tag über begleitet. Ich fühlte mich in der Arbeit, als würde ich auf Wolken gehen, jeder Handgriff fiel mir so sehr leicht…

Ein bemerkenswerter Traum…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , am September 14, 2010 von shelkagari

… Vor etwa zehn Jahren wurde bei mir ein Bandscheibenvorfall zwischen drittem und viertem Lendenwirbel fest gestellt. Meine damalige Orthopädin riet mir von einer Operation ab und ließ mir Infusionen, Spritzen, Magnetfeldtherapie und Krankengymnastik zukommen. Nach dreimonatigem Krankenstand bestätigte der hinzu gezogene Neurologe, dass einer Gesundschreibung nichts mehr im Wege stehen würde…

… Im Laufe der Zeit musste ich gelegentlich feststellen, dass irgendwie in der Verbindung zwischen Gehirn und Laufwerk Störungen auftraten, ich stolperte dann über kaum wahrnehmbare Bodenunebenheiten, oder die Füße versagten einfach so ihren Dienst, und ich schlug lang hin. Ein Wunder, dass mir dabei außer blauen Flecken und kleineren Schürfwunden bzw. Schnittverletzungen, wenn ich mal wieder mit einem voll beladenen Getränketablett unterwegs gewesen bin, nie Schlimmeres zugestoßen ist…

… Bei einem Arztbesuch im Frühling stellte sich heraus, dass man seinerzeit den Bandscheibenvorfall eben doch hätte operieren müssen. Nun seien bestimmte Nervenbahnen, die die sogenannten Fußheber kontrollieren würden, dauerhaft geschädigt, höchstwahrscheinlich sogar abgestorben…

… Seit einer Weile mache ich jedoch die überaus beglückende Erfahrung, dass ich wieder zunehmend sicherer auf meinen Füßen durch die Welt schreite. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal gestolpert oder gar gefallen bin…

… Vorgestern Nacht hatte ich gegen Morgengrauen einen Traum: Ich ruhte auf einer Liege in einem recht futuristisch gestalteten Raum. Jemand, ein Arzt, vermute ich, untersuchte mich und sagte anschließend zu mir: „Deine Fußheber regenieren sich.“…

… Ist das nun ein ausgesprochen positives Signal meines Körpers, dass da tatsächlich so etwas wie eine Gesundung der geschädigten Nervenbahnen im Gange ist? Oder ist dieser Traum einfach nur so etwas wie nächtliches Wunschdenken gewesen?…

Traumgeschichte

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , am Februar 9, 2010 von shelkagari

… Einen sehr intensiven Traum durchlebte ich vergangene Nacht: Ich war in den heimatlichen Bergen auf einem schönen Wanderweg unterwegs. Unvermittelt stieß ich inmitten der einsamen Landschaft eines Hochplateaus auf ein uriges, bayerisches, kleines Lokal, ursprünglich im Münchner Westend beheimatet, in welchem ich vor etlichen Jahren eine Sommersaison lang gearbeitet hatte. Als ich mich der robusten, rotgeziegelten Front des Hauses näherte, trat der ehemalige Wirt, mit dem ich mich seinerzeit wirklich gut verstanden hatte, aus der Tür. Wir begrüßten uns mit einem freudigen Lachen und einer herzlichen Umarmung. Ich wurde in den Gastraum gebeten, man setzte mir ein kühles, goldfarbenes, schäumendes Bier und eine herzhafte Brotzeit vor. Wir tauschten uns aus, was uns Beiden während der langen Zeit, in der wir uns nicht gesehen hatten, widerfahren war. Mir kam in den Sinn, meinen alten Freund zu fragen, ob er vielleicht eine Arbeit für mich hätte. Doch ich schämte mich. Dann jedoch kam meine derzeit nicht grade glückliche Lage zur Sprache. „Des is’ halb so wuid, Margot, da bleibst’ ganz einfach bei uns, i suach sowieso no jemanden für’n Ausschank.“ Oh, was war ich mit einem Male glücklich!…

… Ich fühlte mich wohl in diesem kleinen Wirtshaus inmitten sanft geschwungener Almwiesen, umringt von hoch aufragenden Gipfeln. Die Arbeit ging mir leicht von der Hand, die Gäste waren umgänglich, freundlich, liebenswert, selten hatte ich mich an einem Ort so geborgen gefühlt. Der Wirt drückte mir einen großen Kellnergeldbeutel in die Hand. Ich sah hinein, es befand sich nicht viel darin, vielleicht so fünfzig, sechzig Euro. „Gehst du bitte ‘runter ins Tal, Margot, zum Einkaufen? Da is’ a bisserl was Bares, und a Einkaufslist’n is a dabei.“…

… Ich machte mich auf, marschierte den breiten, sanft abfallenden Weg hinab. Es dauerte nicht lange, da überreichte mir irgendjemand, irgendetwas ein schlittenähnliches Gerät und flüsterte mir zu: „Nimm, damit kommst du viel leichter ins Tal.“ Ich setzte mich und glitt, schwebte beinahe, völlig mühelos hinab…

… Ich erwachte und griff, irgendwie noch völlig in dieser Geschichte gefangen, nach meinem Traumbuch. Und bin auf Folgendes gestoßen:

Bergtour machen = es sind Schwierigkeiten zu überwinden, danach jedoch folgt große Freude

Einen Freund besuchen oder sehen = es besteht Grund zur Heiterkeit

Arbeitslos sein = Misslingen einer Sache, auf die man große Hoffnungen gesetzt hat

Sich schämen = man verfügt über ein gesundes und gutes Naturell

Arbeit (ausführen) = günstiges Vorzeichen für Erfolg aus eigener Kraft und mit eigenem Einsatz

Geld zählen = man wird einen guten Verdienst haben

Berg hinabsteigen = wohlverdienter Genuss nach harten und mühseligen Zeiten

… Also, wenn das nicht ein gerüttelt Mass an positiven Vorzeichen ist! Was da wohl auf mich zukommen mag? Vielleicht ist es ja eine gute Platzierung bei dem Kurzgeschichten-Wettbewerb, an welchem ich teilnehme? Einsendeschluss ist der erste März, vorgegebenes Thema ist „München“. Ich habe vor einigen Tagen die „G’schicht vom Wies’ngeist“ ein bisserl überarbeitet und eingeschickt. Am 20. März werden im Verlaufe einer Gala mit exklusivem Dinner die Gewinner bekannt gegeben. Vielleicht habe ich Glück?…

P.S.: Falls jemand von euch gestern am frühen Abend die Sendung „Leute heute“ im ZDF gesehen hat: Die Hintergrundmusik, die am Anfang und gegen Ende des Berichtes über Brad Pitt und Angelina Joulie eingespielt worden ist, ist die Traummelodie, nach deren Titel ich schon so lange suche. Ich habe bereits eine Mail an’s ZDF geschickt, vielleicht bekomme ich eine hilfreiche Antwort. Vielleicht kann mir jetzt aber auch von euch jemand weiter helfen?…

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 54 other followers