Archiv für Smokey

Gruß aus der “Anderwelt”?…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 4, 2012 von freiedenkerin

… Katzen lieben ja bekanntlich Rituale sehr. Frau Mieze Smokey und mein allabendliches sah so aus: Ich schmökerte noch ein Weilchen, meine Schmusekatze hatte es sich inzwischen auf der schmalen Ablage am Kopfende des Bettes gemütlich gemacht. Wenn ich dann das Licht gelöscht hatte, durfte ich mein müdes Haupt in ihren mollig warmen Pelz betten, und sie legte ihr Köpfchen auf meine Schläfe. So schlummerten wir Beide stets inniglich und selig ein…

… Daran muss ich nun ständig zur Schlafenszeit denken – und dabei heulen wie ein Schloßhund. Sie fehlt mir so, die Smokey, sie fehlt mir so sehr, ich kann das mit Worten gar nicht ausdrücken, bisweilen zerreisst es mir immer noch schier das Herz…

… Vor ein paar Tagen hatte mich spätabends wieder gar furchterbar die Trauer gepackt, endlich versiegten die Tränen, und die verquollenen Augen wurden schwerer und schwerer. Kurz vor der Schwelle zum Schlaf vermeinte ich, ein seidigweiches Katzenköpfchen an meiner Wange zu fühlen, und ein sanftes Schnurren, das mir sagte: “Danke, dass du mir weitere Qualen erspart hast, obwohl das so schwer für dich gewesen ist. Ich bin gut in der Anderwelt angekommen. Es ist so schön, keine Schmerzen, kein Leiden mehr zu haben. Ich hab’ dich sehr lieb!”…

… Einige Stunden später war mir beim Aufstehen sehr friedvoll zumute. Als ich dann in der Trambahn sitzend des herrlichen Morgenrots ansichtig wurde, sagte ich dem Großen, Unermesslichen Weltengeist Dank. Für die Wunder, die er uns täglich zeigt…

Leb wohl, Smokey…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , am Oktober 31, 2012 von freiedenkerin

… Gestern Nachmittag ist sie in meinen Armen friedlich für immer eingeschlafen…

… Nachdem sie etliche Tage lang fast nichts mehr gefressen hatte, immer apathischer wurde, sie auch schon mehrmals dunkles Blut erbrochen hatte, ihr Atem immer schwerfälliger, rasselnder und pfeifender wurde, habe ich beschlossen, ihr weitere Qualen zu ersparen…

… Ich kann mit Worten nicht beschreiben, wie elend mir grade zumute ist. Wir sind einander über sechzehn Jahre innig verbunden gewesen. Sie ist mir weit mehr gewesen als “nur” ein Haustier, sie war mir Seelentrost, Zuflucht, auch Lehrerin, und beste Freundin…

… Kurz bevor ihr mutiges Katzenherz aufhörte zu schlagen, bewegte meine Smokey noch einmal ein wenig ihre fein gezeichneten Lippen, als wolle sie mir ein “Leb wohl” sagen…

Traum…

Veröffentlicht in Gedanken, Allgemein, Sonstiges, 1, Dies Und Das mit den Tags , , , , , , , , , , , am Oktober 8, 2012 von freiedenkerin

… Folgendes hat sich tatsächlich so zugetragen, und ist von mir keineswegs erfunden worden…

… Gegen halb vier Uhr morgens wurde ich wach. Ich sah auf die Uhr, freute mich, dass noch fast zwei Stunden Zeit bis zum Weckerklingeln waren, drehte mich um und schlief wieder ein…

… Zuerst träumte ich, jemand hätte über Nacht das “Nobelhotel” umgebaut, es sah nun aus wie das Schloß Versailles, und hatte auch dessen gigantische Ausmaße. Ich fuhr in einer Trambahn die unendlich lange Fassade entlang, mich voller Bangen fragend, wo denn nun der Eingang zum Restaurant verblieben sei, und ich hatte Bedenken, zu spät zum Dienst zu kommen…

… Dann gab es so eine Art “Filmschnitt”…

… Mieze Smokey ruhte in meinen Armen. Sie setzte sich auf, sah mich mit ihren wundervollen, grünen Augen an, und ich vernahm, wie sie laut und deutlich sprach. Voller Staunen rief ich aus: “Du redest ja wie ein Mensch, wie ist das möglich!” – “Wenn es um etwas wirklich Wichtiges und Dringendes geht, Margot, dann kann ich deine Sprache nutzen. – Du machst mir große Sorgen. Vor lauter Kummer und Trauer um mich vergisst du zu leben. Doch das darf nicht sein! Du brauchst um mich keine Angst haben! Dort, wo ich bald hingehen werde, wird mir nichts Unrechtes geschehen. Und du sollst keine Furcht vor dem Alleinsein haben – denn das wird nicht der Fall sein. – Lebe, freue dich an deinem Leben, genieße es, genieße jeden Tag, jeden Augenblick, und die Nähe deiner Mitmenschen von ganzem Herzen.”…

… Ich erwachte. Meine wunderschöne Katze saß neben mir auf dem Bett, und hielt ihren Blick sanft schnurrend auf mich gerichtet…

“Galgenfrist”…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am Oktober 4, 2012 von freiedenkerin

… Heute hatten mein Miezchen und ich einen weiteren Termin bei der Tierärztin. Obwohl die Spritze neulich der Smokey gut getan hat, sie danach sichtlich aufblühte, hat sie in dieser einen Woche doch wieder ca. 200 Gramm an Gewicht verloren. Außerdem sind der Tumor an der Brust, sowie die ertastbaren Metastasen größer geworden, auch die unguten Atemgeräusche haben sich verstärkt…

… Mein altes Stubentigerle hat heute noch einmal zwei Spritzen erhalten: ein Antibiotikum, damit sich die Geschwulst nicht entzündet und zu eitern beginnt, und ein Mittel, welches das Wachstum der Krebszellen verlangsamt, Schmerzen eindämmt, und das allgemeine Wohlbefinden verstärkt. Die Wirksamkeit der beiden Injektionen wird zwischen drei und fünf Wochen andauern. Und danach werde ich sie in Frieden gehen lassen, meine Smokey. Die Tierärztin und ich haben heute bereits alles Wichtige abgesprochen. Am liebsten wäre mir natürlich, wenn die Medikamente ungefähr vier Wochen wirken würden. Ab dem 5. November habe ich zwei Wochen Urlaub, da könnte ich meiner kleinen Samtpfote noch ein paar schöne letzte Lebenstage bereiten, und dann in Ruhe trauern und den Verlust des geliebten Wesens verarbeiten…

Sie nähert sich dem Ende,…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , am September 27, 2012 von freiedenkerin

… die wundervolle, lange Zeit mit meiner Miezekatze Smokey…

… Vor ein paar Tagen fing das Geschwür an der Brust leicht zu bluten an, mein Stubentigerle musste sich das wohl mit ihrer Raspelzunge aufgescheuert haben. Vorsichtig versuchte ich, eine Heilsalbe aufzutragen, was mir mehrere Kratzer und Bisse einbrachte. Doch die Behandlung schien erfolgreich zu sein, eine Schicht Schorf hatte sich gebildet…

… Heute Nachmittag nun brach die Geschwulst so richtig auf, ein Schwall Blut, Wasser und schleimiger Flüssigkeit quoll hervor. Ich packte die Smokey unverzüglich beim Schlafittchen, bugsierte sie in den Transportkorb und brauste per Taxi zur Tierärztin…

… Diese stellte an den Lymphdrüsen am Ansatz der Vorderbeinchen und in Bauchnähe weitere Geschwüre fest, sehr klein zwar, aber immerhin. Außerdem hat mein Miezchen wieder an Gewicht verloren, sie hat nun auch bisweilen schon Probleme beim Atmen. “Das ist in der Regel der Anfang vom Ende, wenn ein Mammatumor aufbricht.”, informierte mich die sehr nette Tierärztin, “und so, wie sie sich anhört, haben sich in der Lunge auch schon Metastasen gebildet.” Dann gab sie Smokey eine Spritze mit dem Kommentar: “Das ist jetzt sozusagen bereits Palliativmedizin.” In einer Woche haben wir Zwei unseren nächsten Termin bei der Frau Doktor…

… Hier ein Jugendfoto von meiner geliebten Schmusemieze, da ist sie vielleicht ein halbes Jahr alt gewesen…

Sehr ratlos und bedrückt…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , am August 21, 2012 von freiedenkerin

… bin ich eben…

… Vor einigen Tagen habe ich beim Knuddeln und Schmusen mit Mieze Smokey an ihrer linken Brustseite, dort wo das Vorderbeinchen ansetzt, einen harten Knubbel entdeckt, ungefähr so groß wie eine Haselnuss. Vor lauter Sorge habe ich ein paar Nächte lang nicht eben gut geschlafen. Heute nachmittag habe ich nach der Arbeit meinen Stubentiger aus seinem Versteck im Schrankfach gefischt, in den Tragekorb verfrachtet und zur Tierärztin bugsiert…

… Nach einer sehr gründlichen Untersuchung informierte die Frau Doktor mich, dass es sich bei dem Knoten wohl um ein Krebsgeschwür handeln würde. Es gäbe da auch bei Miezen zweierlei, einen ziemlich gutartigen, der nicht streut, und einen bösartigen, der vor allem in den inneren Organen Metastasen entwickeln kann. Beim Abhören stellte sie auch fest, dass sich die Lunge nicht sehr gut anhören würde. Ansonsten war die Tierärztin sehr beeindruckt von Smokey’s gutem Allgemeinzustand, ihrem munteren und neugierigen Wesen – sie hat natürlich während unseres Gesprächs die ganze Praxis inspiziert – und dem Zustand ihres Gebisses, meine Süße hat nämlich bis auf einen noch alle Zähne, und zwar ohne Fehl und Tadel!…

… Sechzehn Jahre seien für eine Hauskatze ein sehr fortgeschrittenes Alter, meinte die Frau Doktor. Da sei durchaus damit zu rechnen, dass mein Stubentiger eine Operation bzw. die Narkose nicht überleben würde. Aber es könnte auch der Fall sein, dass alles gut geht, und dann hätte Smokey vielleicht noch ein oder zwei gute Jährchen vor sich. Vorausgesetzt, sie hat nur diesen einen einzigen Tumor. Noch eine geraume Weile Lebenszeit könnte sie allerdings auch dann haben, wenn ich sie nicht operieren lasse. Die Geschwulst ist für eine katzenputzende Raspelzunge nur schwer zu erreichen, die Gefahr also nicht gar so groß, dass sie aufbrechen und sich entzünden könnte…

… Für den Fall, dass ich mich für einen chirurgischen Eingriff entscheiden sollte, hat die Tierärztin mich an die Münchner Universitäts-Tierklinik verwiesen. Dort haben meine Katze und ich bereits zweimal nicht eben gute Erfahrungen machen müssen…

… Ich weiss nicht, wie ich für mein geliebtes Miezenvieh entscheiden soll. In unseren gemeinsamen sechzehn Jahren ist sie mir zur besten Freundin geworden, und weit mehr als “nur” ein Tier. Ich möchte sie auf gar keinen Fall leiden lassen. Allerdings möchte ich auch nicht, dass irgendwann das Telefon läutet und eine mir unbekannte Stimme sagt: “Ihre Katze ist soeben während der Operation verstorben.”…

Kleines Interview…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , am Juli 31, 2012 von freiedenkerin

… mit meiner vierpfötigen Grande Dame:…

… Ich: Frau Mieze Smokey, Sie sind jetzt über sechzehn Jahre alt, und immer noch eine Schönheit. Wie machen Sie das nur?…

… Frau Mieze Smokey: Wissen Sie, ich lasse mich von meiner Haussklavin so richtig schön verwöhnen, mit allerlei Schleckerlis und Streicheleinheiten. Zusehen, wie die Zweibeinerin sich abschindet, um’s mir ja recht zu machen, ist für mich auch so eine Art Jungbrunnen. Außerdem – ich schlafe sehr viel. Und ich pflege mich ausgiebig. Für Miezen in unserem gehobenen Alter ist eine gewissenhafte Fellpflege die reinste Wellness-Kur…

… Ich: Frau Mieze Smokey, ich bedanke mich für das freundliche Gespräch…

Frau Mieze Smokey: Sehr gerne. *Gähn* Interviews machen mich immer so müde, ich muss jetzt erst mal wieder ein Ründchen schlafen…

“Telefondienst”…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , am Mai 17, 2012 von freiedenkerin

… “Klar kannst’ spazieren gehen, Zweibeinerin, ich pass’ derweilen auf’s Telefon auf. Musst’ mir halt bloß noch a Zetterl geben, damit ich auch Notizen machen kann, wenn jemand anruft.”…

“Sahnenäschen” ;-) …

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , am Mai 6, 2012 von freiedenkerin

… Ja, ja, Frau Mieze Smokey! So kann’s gehen, wenn man unbedingt das neugierige und verfressene Schnuppernäschen in den äußerst üppig geratenen “Sahnegletscher” stecken muss, der das Sonntagnachmittagserdbeerkuchenstückchen krönte, welches ich mir heute zum Start in einen dreiwöchigen Urlaub sehr genüßlich schmecken ließ…

Tipps und Tricks…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , am April 16, 2012 von freiedenkerin

… von Frau Mieze Smokey für den Stubentiger von Welt:…

… “Auch wenn ihr im absoluten Tiefschlaf seid, lasst immer euer Schnuffelnäschen frei, zumindest ein Nasenlöcherl. Denn miez muss jederzeit erschnuppern können, was die Zweibeinerin Leckeres vom Einkaufen mitgebracht hat, oder in der Küche grade zubereitet.”…

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