Archiv für München

Sonnenuntergang Samstag, 12. Mai 2012…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , am Mai 14, 2012 von freiedenkerin

Eigentlich…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am Mai 13, 2012 von freiedenkerin

… sollte ich ja jetzt etliche hundert Venedig-Fotos auf meinen Laptop hochladen, auswählen und bearbeiten. Eigentlich…

… Aus früheren Erfahrungen mit dem Reisebus-Unternehmen Berr wenigstens halbwegs klug geworden, rief ich am Freitag morgen gegen zehn Uhr dort an, um nachzufragen, ob denn die Venedig-Fahrt am 12. Mai auch statt finden würde. “Aber selbstverständlich!”, versicherte mir die junge Dame am Telefon…

… Etwa zwei Stunden später klingelte mein Handy. Die selbe junge Dame meldete sich, und tat mir ohne jegliche Verlegenheit kund, dass soeben eine größere Gruppe Mitreisender storniert hätte, und man deshalb die Tagesreise nach Venedig absagen müsse. Ich könne mir entweder im Büro die € 45,50 abholen, oder aber noch einmal umbuchen. “Nein, danke.”, gab ich zur Antwort, “Wissen Sie, das ist jetzt mein insgesamt fünfter Versuch gewesen, mit einem Bus Ihres Unternehmens nach Venedig zu reisen, ich möchte mein Geld zurück.”…

… Kurz darauf stand ich im Reisebüro nahe des Isartors. Während ich darauf wartete, dem jungen Mann am Tresen mein Anliegen mitzuteilen, konnte ich laut und deutlich vernehmen, was die ältere Dame neben mir vorzubringen hatte: Sie hatte eine mehrtägige Südtirol-Reise gebucht, und für sich und ihre Freundin ein Doppelzimmer reservieren lassen. Danach musste sie für eine Weile ins Krankenhaus. Als sie nach ihrer Entlassung die Bestätigung des Busunternehmens durchlas, musste sie zu ihrer großen Verblüffung feststellen, dass da anstatt des gewünschten Südtirol-Aufenthalts eine Woche in einem niederbayerischen Kurort, sowie ein Einzelzimmer aufgeführt wurden! Immer und immer wieder beteuerte die Dame, dass sie sich ganz klar erinnern könne, die Buchungsnummer der Meran-Reise angegeben zu haben. Die junge, und nicht eben sehr freundliche, Angestellte von Berr kontaktierte per Telefon eine Kollegin, um Rücksprache zu halten. Aus ihrem hämischen, schnaubenden Lachen und kurzen “Hmmm, hmmm”-Lauten war deutlich zu entnehmen, dass sich ihre Gesprächspartnerin am anderen Ende der Leitung alles andere als wohlwollend über die ältere Dame äußerte. Schließlich unterbreitete man der zunehmend ärgerlicher werdenden Kundin, sie könne die Reise umbuchen, müsse dann aber (eine gesalzene) Stornierungs- und Bearbeitungsgebühr berappen. Die ältere Dame schnappte nach Luft und rang mit den Händen. “Ja, um Himmels Willen! Wieso soll ich denn jetzt auch noch dafür bezahlen, dass Ihre Kollegin mir die falsche Reise untergejubelt hat!”…

… Leider bekam ich den Ausgang des Gesprächs nicht mit, da ich nun an der Reihe war. Nach etlichem Hin und Her mit dem auch nicht eben freundlichen und kompetenten jungen Mann hinterm Tresen – er wollte mir zunächst mein Geld nicht geben, weil mein einziger schriftlicher Beleg, den ich vorweisen konnte, die E-Mail-Bestätigung vom 10. März gewesen ist – schaltete sich die grade hinzu gekommene Vorgesetzte der beiden Reisekaufleute ein. Mit wenigen ruhigen Worten deeskalierte sie zumindest meine Situation und sorgte dafür, dass mir das Endgelt für die wieder abgesagte Busfahrt ausbezahlt wurde. Ich stopfte die 45,50 Euronen in meine Brieftasche, verließ den Laden, und schwor mir, hier niemals wieder eine Tagesfahrt zu buchen!…

Abends auf “Balkonien”…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , am April 29, 2012 von freiedenkerin

 

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Vom Umgang mit Kunden…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am April 14, 2012 von freiedenkerin

… Wenn ich körperlich und seelisch sehr gefordert werde, leide ich unter massiven Durchschlafstörungen. Wenn ich gegen halb elf Uhr abends zu Bett gehe, werde ich in der Regel zum ersten Mal gegen zwei Uhr morgens wieder wach – das geht noch, da schlafe ich zumeist innerhalb einer geraumen Weile wieder ein. Dann jedoch werde ich so um vier Uhr noch einmal munter – und da ist zumeist Hopfen und Malz verloren, denn vor lauter Furcht, zu verpennen, kann ich kein Auge mehr zu tun…

… Während eines Amerika-Aufenthalts bin ich auf Melatonin gestossen, das damals frei in Drugstores verkauft worden ist. Diese Substanz ist die pharmazeutische Nachbildung des gleichnamigen Hormons, welches vom eigenen Körper allabendlich produziert wird, um uns in Schlaf zu versetzen. Hier in Deutschland ist der Vertrieb von Melatonin an sich untersagt, es gibt/gab aber ein Medikament namens Circadin, in dem es enthalten ist…

… Da ich schon mehrmals gute Erfahrungen mit Melatonin gemacht hatte, ließ ich mir während meines jüngst zurück liegenden Arbeits-Marathons Circadin verschreiben, und ging mit dem Rezept in meine “Stammapotheke” gleich gegenüber. Nach kurzem Forschen am Computer teilte mir die Verkäuferin mit: “Tut mir leid, dieses Medikament ist nicht mehr erhältlich.” – “Ach, herrje! Und was mach’ ich nun?” Das Mädel zuckte die Schultern, sprach “Ja, da müssen Sie halt mal in anderen Apotheken fragen, ob man da so was vielleicht noch vorrätig hat.”, und nach diesen knappen, dürren Worten ward ich quasi entlassen. Ich fühlte mich gekränkt, denn ich bin viele Jahre lang Stammkundin der “Barer-Apotheke” gewesen…

… Tags darauf besuchte ich nach Feierabend die in Nähe des “Nobelhotels” gelegene “Isar-Apotheke”. Eine sehr freundliche Verkäuferin erbot sich nach dem Hinweis darauf, dass Circadin aus dem Handel genommen worden ist, mir eine ausführliche Liste aller Alternativ-Präparate zu erstellen, für die Rücksprache bei meiner Hausärztin, falls ich ein paar Minütchen Zeit hätte…

… Ich machte danach noch einen kurzen Schlenkerer in die “Angertor-Apotheke”, ein paar hundert Meter weiter. Die Verkäuferin dort zog sich nach Vorbringen meines Anliegens in ein kleines Büro zurück, um die Pharmazie-Großhändler in und um München anzurufen, vielleicht habe dort jemand noch ein Packerl Circadin vorrätig. Nach sehr langem und ausführlichem Telefonieren kam sie freudestrahlend zurück an den Tresen, um mir zu verkünden, sie sei fündig geworden, in ein paar Stunden bereits würde ich das Medikament abholen können…

… Ich denke, dass ich da zwei neue “Stamm-Apotheken” gefunden habe…

Es ist vollbracht!…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , am April 13, 2012 von freiedenkerin

… Ich glaube, kaum jemand ist heute zum Feierabend so sehr erleichtert gewesen wie ich. Denn nun liegt nach über zwei Wochen Durcharbeiten mit nur einem einzigen freien Tag dazwischen – dem Gründonnerstag – ein schönes, langes Wochenende bis einschließlich kommenden Dienstag vor mir! So sehr mir die Arbeit auch Freude macht, und ich mich im “Nobelhotel” im Großen und Ganzen wohl fühle – ein solcher Marathon zehrt schon sehr an den Kräften – sowohl den körperlichen als auch seelischen. Kommt noch dazu, dass grade in diesen vergangenen zwei Wochen viermal der Tod bei uns zu Besuch gewesen ist, und lieb gewonnene Bewohner/innen mitgenommen hat – einmal zeigte er ein furchtbar schreckliches Angesicht, das viele von uns wohl so schnell nicht wieder werden vergessen können…

… Ich freue mich nun sehr auf die ausgedehnte Freizeit, auch wenn das Wetter ja nicht grade berauschend werden soll – und mir zwei Wermutströpfchen in den vollen Becher der Freude gefallen sind: Gestern Nachmittag erhielt ich einen Anruf vom Reisebüro – die für morgen erneut geplante Reise nach Venedig ist wieder einmal ausgefallen, mangels Teilnehmer-Interesse. Dies ist der mittlerweile vierte Versuch von mir gewesen, per Bus einen Ausflug in die weltberühmte Lagunenstadt zu unternehmen. Ich habe jetzt auf den 12. Mai umgebucht – eine allerletzte Chance gebe ich dem Busunternehmen noch, doch dann ist Schluss mit Lustig!…

… Das zweite Wermutströpfchen: Da hat mir das Jobcenter (ARGE) München doch glatt für Dienstag Mittag einen Termin verpasst – um meine berufliche Situation und Vermittlungsvorschläge durchzusprechen! Kann man oder will man dort nicht kapieren, dass ich bereits seit 01. 03. 2011 im “Nobelhotel” fest angestellt bin??? Ich habe eine dementsprechende Antwort auf das Schreiben formuliert, wobei ich sehr an mich halten musste, um nicht allzu böse und schroff zu werden. Und zum wiederholten Male eine Kopie meines Arbeitsvertrages beigefügt. Ich hoffe und bete sehr, dass man in dieser Behörde nun endlich, endlich ein Einsehen haben und mich in Ruhe lassen wird!!!…

… Doch ich will mir von solchen Dingen jetzt die wohl verdienten freien Tage nicht verhageln lassen. Habt ein schönes und geruhsames Wochenende, all ihr Lieben!…

Schnee,…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , am April 8, 2012 von freiedenkerin

… der auf Kirschblüten fällt…

… Kurz nachdem ich heute morgen so gegen halb acht Uhr das “Nobelhotel” erreicht hatte, setzte ein Schneesturm ein – und zwar dermaßen heftig, dass ich das Nebengebäude jenseits unseres kleinen Parks kaum mehr erkennen konnte. Danach erinnerte die Welt ringsum eher an Weihnachten denn an Ostern…

… Karfreitagstränen…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , am April 6, 2012 von freiedenkerin

… auf den allmählich sich zu Blättern entfaltenden Knospen unseres Lebensbaumes…

… Die “Hundertwasser-Schule”…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , am April 5, 2012 von freiedenkerin

… Da mein Arbeitsweg dank Großbaustelle zwischen Stachus und Sendlinger Tor derzeit ein wenig umständlich ist, beschloss ich gestern nach Feierabend, mal eine neue Route zu versuchen, und zwar mittels U-Bahn. Auf dem Weg zur nächst gelegenen Station kam ich, eine wundervolle Straße mit vielen kleinen Lädchen und stattlichen Bürgerhäusern entlang schlendernd, auch an einer Grundschule vorbei. Die den Bolzplatz abgrenzende Mauer zog mich sofort in ihren Bann, sie ist ausgesprochen farbenprächtig und phantasievoll im Jahr 2008 von Schülern/innen gestaltet worden – und dem großen Friedensreich Hundertwasser gewidmet…

04.04.2012…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , am April 4, 2012 von freiedenkerin

… Da es keine Regeln ohne Ausnahmen gibt, beteilige ich mich heute mal wieder an Frau Landgeflüster’s Nicht-Stöckchen…   ;-)

… Das (die) Foto(s) des Tages:…

… Nach langem und geduldigem Beobachten ist es mir heute geglückt, die allererste Kirschbaumblüte in unserem kleinen Park zu fotografieren. Und das allererste Vergissmeinicht!…

… Das Zitat des Tages:…

… Wir sind ja nur ein kleines Team, und wenn einer von euch krank ist, dann müsst ihr alle Opfer bringen.” (Eine passwortgeschützte nähere Erklärung hierzu folgt entweder heute Abend noch oder morgen Vormittag)…

… Das Wetter des Tages:…

… Sonne – dunkle Wolken – Sonne – dunkle Wolken – Sonne – dunkle Wolken – usw. usw….

… Die Hauptaktivität des Tages:…

… Mit meinem kleinen, eleganten Etagenwägelchen durch die Flure des “Nobelhotels” flitzen und Essen servieren…

… Der Film des Tages:…

… Mit Sicherheit die nächste Folge der Superserie “From the Earth to the Moon” auf KinoweltTV!…

… Die Musik des Tages:…

… Noch keine – aber der Abend ist ja noch sehr jung…

… Das Essen des Tages:…

… Heute morgen: Wie üblich ein Croissant, ein Fruchtjoghurt und ein großer Milchkaffee dazu, zu Mittag gab’s eine leckere Variation von Edelfischen, und heute Abend ist Serano-Schinken mit Melone angesagt…

… Das Buch des Tages:…

… “Das Buch des Teufels” von C. J. Sansom, ein sehr packender Krimi aus der Zeit Heinrich’s VIII. …

Auf dem Heimweg…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , am April 2, 2012 von freiedenkerin

… vorhin bin ich so richtig in Rage geraten…

… Für die Dauer der Karwoche werden zwischen Stachus und Sendlinger Tor die Trambahngleise erneuert. Deshalb verkehrt zwischen diesen beiden Haltestellen ein Linienbus. Das ist zwar jetzt etwas ärgerlich und umständlich, doch was hilft’s, solche Gleisbauarbeiten müssen halt mal sein. Es ist doch wesentlich sinnvoller, ein paar Tage lang etwas Ungemach in Kauf zu nehmen, als wegen ramponierter und veralteter Schienen einen Unfall mit Verletzten, vielleicht sogar Toten zu riskieren…

… Ach, was schlugen da vorhin an der Bushaltestelle die Wellen der Empörung hoch! Vor allem die alten Menschen, bei denen man meinen könnte, sie hätten doch weiß Gott jetzt alle Zeit der Welt, maulten, schimpften und fluchten, dass sich mir die Haare sträubten und ich aus dem Kopfschütteln so gar nimmer heraus kam…

… Nach wenigen Minuten scherte das Fahrzeug des Schienenersatzverkehrs in die Haltebucht. Wir stiegen ein. Der Busfahrer wartete noch auf ein paar Nachzügler, die sich etwa zwanzig Meter entfernt in Galopp gesetzt hatten. Da plärrte vom hinteren Teil des Wagens eine “Dame”, die schätzungsweise so um die zehn Jährchen älter als ich gewesen sein mochte: “Verdammt noch mal, jetzt fahren Sie gefälligst los!” Mir platzte der Kragen. Ich wandte mich um und fixierte das Weib mit lodernden Blicken: “Was haben Sie’s denn gar so eilig, Verehrteste, müssen Sie noch ganz dringend zur Arbeit – oder zum Probeliegen?” Ich kehrte Madame den Rücken zu, geflissentlich den Schwall an Beschimpfungen – “Meine Kinder würden dir jetzt die Fresse polieren! Nur noch Idioten und Geisteskranke sind hier unterwegs!” usw. – ignorierend. Ringsum blinzelten mir einige Umstehende verschmitzt zu…

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