Archiv für München

Nackte Tatsachen – die Vatertags-Flitzer…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Klamauk, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , am Mai 10, 2013 von freiedenkerin

… Als ich zusammen mit etlichen ebenso begeisterten Zuhörern am Sophie-Scholl-Platz den temperamentvoll dargebotenen Ragtimes eines Burschen lauschte, der vielleicht sechzehn, siebzehn Lenze zählen mochte, entledigten sich voller Übermut zwei lustig angetrunkene junge Männer kichernd, giggelnd und flachsend ihrer Klamotten. Anschließend sprangen sie im Adamskostüm in den nahen großen Brunnen und drehten dort plätschernd und johlend ein paar Runden. Danach überquerten sie höchst gut gelaunt die ausgesprochen lebhaft befahrene Ludwigsstraße, um im Wasserbecken auf der gegenüber liegenden Seite ein weiteres Bad zu nehmen…

… Die meisten von uns quittierten die unerwartete Show-Einlage mit Beifall und viel Heiterkeit, nur die beiden Sicherheitsbeamte, die den Eingang zur Uni bewachten, sahen das Ganze etwas humorlos, beließen es dann aber doch bei einer ernsten Verwarnung…

Play Me, I’m Yours…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Gesellschaft, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , am Mai 9, 2013 von freiedenkerin

… Man nehme gut eine Handvoll zum Teil recht originell gestalteter und verzierter Klaviere, und stelle sie mit der großzügigen Aufforderung “Spiel mich, ich gehöre dir!” an beliebte Münchner Plätze. Heraus kommt ein ungemein vielseitiges, fesselndes, herzerwärmendes (und kostenloses!) Freiluftkonzert, das sich von morgens zehn bis abends zweiundzwanzig Uhr quasi über die gesamte Innenstadt erstreckt. Jung und alt, und dazu aus aller Herren Länder, sind nicht nur das oftmals zahlreiche Publikum, sondern auch die Interpreten/innen, Menschen, die noch nie auf einer Konzertbühne standen, und oftmals mit großer Innigkeit, Versunkenheit, Leidenschaft und beträchtlichem Können spontan in die Tasten hauen. Das musikalische Spektrum umfasst bei dieser ganz wundervollen Aktion eine enorme Bandbreite – von J. S. Bach, Tschaikowsky, Schumann und Mozart, alten und aktuellen Filmmelodien, Blues, Jazz, Rock, Ragtime, Schlagern, Chansons, Musical-Hits, Balladen bis hin zu Kinderliedern ist alles geboten. Unbekannte Menschen kommen miteinander ins Gespräch, lauschen andächtig, zollen einander Beifall, lachen, kommen sich näher – inspiriert von der Weltsprache Musik…

… Ich habe mir heute einen Nachmittag lang Zeit genommen, einige der Plätze aufgesucht, gelauscht und gestaunt. Die Aktion “Play Me, I’m Yours” läuft übrigens noch bis zum 14. Mai…

… Wer will, kann das Betrachten der Bilder gerne mit Elton John’s “Song For Guy” untermalen – eines meiner Lieblings-Klavierstücke…

Music Was My First Love…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , am Mai 8, 2013 von freiedenkerin

… Es ist wunderschön und herzerwärmend, wenn Kinder das unermessliche Universum der Töne und Melodien entdecken…

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… Warum da am helllichten Werktag mitten auf einem kleinen, öffentlichen Platz im Münchner Ortsteil Schwabing ein bunt bemaltes, und mit allerlei Spielzeugfigürchen verziertes Klavier herum steht, das werde ich euch in den kommenden Tagen erklären…   ;-)

… Ich wünsche euch einen ganz wundervollen und sonnenreichen Feiertag!…

Graffiti..

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Inspiration, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am Mai 7, 2013 von freiedenkerin

… Diese sehr ausdrucksstarke, farbenprächtige und schöne Malerei hatte ich bereits im letzten Sommer im Münchner Stadtteil Au entdeckt. Damals war ich jedoch in Eile, und die Lichtverhältnisse sind auch nicht besonders gut gewesen, deshalb ließ ich die Kamera in meiner Handtasche. Nach dem sonntäglichen Bummel über die Auer Maidult ist mir allerdings dieses Meisterstück von Graffiti wieder in den Sinn gekommen…

Sammelsurium..

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am Mai 5, 2013 von freiedenkerin

… Wenn ihr Zeit und Lust habt, dann begleitet mich doch ein Weilchen auf einen Bummel über die berühmte Auer Dult…

… Eigentlich ist’s dreimal pro Jahr ein und dasselbe. Und sich dennoch niemals gleich. Auch als eingefleischter Dult-Besucher entdeckt man immer wieder Neues, Skurriles, Witziges, Abstraktes, Praktisches, Notwendiges, Luxuriöses. Am interessantesten finde ich die drei Antiquitäten-, Kunst- und Krempel-Gassen. Aber auch die vielen Schmankerl-Standerln und die alten Fahrgeschäfte, das Kasperltheater und die uralte Jahrmarkt-Orgel lassen mein Herz stets höher schlagen…

Das Leben…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , am April 27, 2013 von freiedenkerin

… ist schon gar oft höchst erstaunlich…

… Gestern Nachmittag habe ich per Zufall erfahren, daß Miss Flinky’s Vorbesitzerin, eine auch mit Zweiundneunzig noch wunderschöne Dame – sie ähnelte Greta Garbo sehr – in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ihrem neuen Heim friedlich in die Anderwelt entschlafen ist. Nur etwas mehr als vierundzwanzig Stunden danach folgte ihr die süße kleine Mieze. Vielleicht sind sie jetzt ja wieder zusammen…

… Ich werde Frau F. niemals vergessen. Sie ist eine ganz besondere, bewundernswerte Persönlichkeit gewesen, trotz Demenz und körperlicher Gebrechen voll trockenem Humor, nie ungeduldig, quengelig, unzufrieden. Sie hatte Anmut und Charme, und wohl tausende Male habe ich, während ich ihr die Mahlzeiten in die Wohnung servierte, gewünscht, sie einmal fotografieren zu dürfen. Aber ich hatte nie den Mut aufgebracht, danach zu fragen…

… “Ich bin gegangen nur für einen Augenblick, und euch ganz nah. Wenn ihr mir folgen werdet, werdet ihr euch verwundert fragen: Warum haben wir geweint?” Lao-Tse…

Ein Negativbeispiel für Fairness und Freundlichkeit…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am April 21, 2013 von freiedenkerin

… Dienstbeginn in der weitläufigen Garderobe vor der großen Bibliothek im Kulturzentrum war für dreiviertel elf Uhr vormittags angesetzt. Martha traf kurz vor halb Elf ein. Im, durch große, weiße Paravents abgeschirmten, privaten Bereich in der hintersten rechten Ecke saßen bereits zwei Kolleginnen – Frau S., gedrungen, mit kurzer Blondhaarfrisur, und Frau G., klein, pummelig, mit braunhaarigem Lockenkopf. Martha’s “Grüß Gott!” wurde von den Damen ignoriert, ihr schien die Atmosphäre im Raum geladen mit Feindseligkeit und Aggressivität. Frau S. knurrte: “Sie sind also die Neue.”…

… Wenig später traf die zuständige Dienstleiterin ein, Frau C., drahtig, schwarzhaarig, mit modischer Brille. Sofort gerieten Frau S. und sie sich wegen irgendwelcher Stunden- und Terminzahlen in die Haare. Frau S. rauschte beleidigt Richtung Garderoben-Theke, Frau G. im Schlepptau. Frau C. wandte sich an Martha: “Falls ich da jetzt irgendwelche rechtlichen Schritte ergreifen sollte, da kann ich doch auf Sie als Zeugin bauen, oder?” Martha zuckte die Schultern, und dachte zum ersten Mal an diesem Tage: “Oh, mein Gott, wo bin ich da nur hingeraten!”: “Ich weiß nicht, ich habe Ihre Unterhaltung nicht so genau mitverfolgt.” – “Die S. hat mich als Kameradenschwein bezeichnet, das müssen Sie doch gehört haben!” – “Nein, tut mir leid. Aber daß ihr Ton sehr aggressiv gewesen ist, das kann ich durchaus bestätigen.” – “Na, das ist ja immerhin schon mal etwas. Hier in dieser Abteilung brodelt’s nämlich schon seit längerem, das müssen Sie wissen. Und das wird höchste Zeit, daß dagegen mal was unternommen wird.”…

… Danach wurde Martha eingewiesen: Die Garderobe sei kostenfrei, und die Bibliotheks-Besucher müssten Jacken, Mäntel sowie Taschen und Rucksäcke bei uns abgeben, allerdings keine Lebensmittel oder elektrische bzw. elektronische Geräte, die müssten in bereit stehende rote Körbchen deponiert und in denVorraum mitgenommen werden. Einhängen würde jede von uns in zwei langen Reihen, und zwar immer von vorne nach hinten. Für jedes Teil müsse man einen extra Garderobenschein aushändigen. So weit so gut…

… Im Laufe des Vormittags bekam Martha beim Arbeiten mehrmals mit, wie Frau S. und Frau G. tuschelnd über sie ablästerten, so z. B.: “Was hat man uns denn da für eine geschickt, die kann ja nicht einmal richtig einhängen!” Nachdem Martha aus Versehen bei der Rückgabe eines Rucksacks aus der Abteilung einer Kollegin fünfzig Cent Trinkgeld an sich genommen hatte, bezichtigte man sie hinter vorgehaltenen Händen sogar, sie hätte versucht, zu besch…en…

… Gegen Mittags stellte Frau S. ohne weitere Erklärung das Schild “Diese Sektion ist vorübergehend nicht besetzt!” vor Martha’s Nase. So zog sie sich also in den abgeschirmten Bereich zurück, in der Annahme, nun ein wenig Zeit zum Ausruhen und Beruhigen zu haben. Kaum hatte sie Platz genommen, entfernte man vorne am Tresen das Schild wieder. Es dauerte keine zwei Minuten, da kam die Leiterin nach hinten gestürmt, und blaffte: “Was machen Sie denn hier! Gehen Sie gefälligst wieder nach vorne!” Martha erwiderte, um Ruhe und Fassung bemüht, daß sie der Meinung gewesen sei, nun Pause zu haben, ging aber dann doch sogleich wieder nach vorne…

… Das Getuschel und Gefeixe von Frau S. und Frau G. nahm einfach kein Ende, Martha gab sich alle erdenkliche Mühe, die Beiden zu ignorieren. Um halb Zwei erklärte Frau C., daß nun der Hauptansturm einsetzen würde. Von diesem Moment an war die Leiterin so gut wie nicht mehr in ihrer Sektion links von Martha zu finden. Sie saß hinten, führte ein ausgedehntes Privatgespräch, unterhielt sich sehr ausführlich mit den beiden Kolleginnen, die für die Garderobe eines der beiden kleinen Theatersäle eingeteilt waren, trank sehr gemütlich Kaffee, durchblätterte einen Al.di-Prospekt und machte sich Notizen, was sie denn am Montag einkaufen würde – Martha konnte all dies stets beobachten, wenn sie in den hinteren Regionen ihrer beiden Garderobe-Reihen zu tun hatte…

… Auch ihre beiden anderen “Kolleginnen” glänzten häufig entweder durch Abwesenheit oder Unlust. Martha geriet zusehends unter Druck, unaufhörlich musste sie nicht nur in ihrer Abteilung ein- oder aushängen, sondern zusätzlich noch für Frau C., Frau S. und Frau G. die Ausgabe machen…

… Martha’s zwei Reihen waren hoffnungslos überfüllt. Keine Chance, sich an das zu Anfang erklärte System, konsequent von vorne nach hinten einzuhängen, weiterhin halten zu können. Um die am Vormittag abgegebenen Garderobestücke nach hinten zu verrücken zu können, fehlte die Zeit. So begann sie, links beginnend, die obere Reihe an Haken zu nutzen. Frau C. glänzte nach wie vor durch Abwesenheit, selbst laute, in dringlichem Ton gehaltene Rufe von Frau S. konnten sie nicht dazu bewegen, sich auf ihren Posten zu begeben…

… Schließlich tauchte sie wieder auf, Martha war grade mit zwei Marken in der Hand dabei, die gewünschten Jacken und Taschen auszugeben. Quer durch den ganzen Raum brüllte Frau C. ihr vom Tresen aus zu: “Jetzt kommen Sie gefälligst nach vorne, und kümmern sich um Ihre Kundschaft!” Martha hielt die Zettel in die Höhe und erwiderte, nach wie vor um Ruhe bemüht: “Das tue ich doch gerade!” Frau C. preschte durch ihre Abteilung, die zwei Garderobenreihen kontrollierend. “Bei Ihnen hängt ja alles kreuz und quer durcheinander! Haben Sie nicht aufgepasst, als ich Ihnen das vor Dienstbeginn erklärt habe?” – “Meine Abteilung war voll, Frau C., mir bleibt doch gar nichts anderes übrig, als übereinander zu hängen.” – “Erzählen Sie mir doch nicht so einen Blödsinn!”, blaffte die Leiterin mit in die Hüften gestemmten Händen…

… Bei Martha war nun ein kritischer Punkt erreicht worden. Sie fühlte, wie sie innerlich völlig eiskalt, angstfrei, gelöst von allen Bedenken wurde. “Ich arbeite hier seit vier Stunden ohne Pause durch, ich bediene nicht nur meine eigene Abteilung, sondern auch noch zusätzlich die Ihre und hin und wieder sogar noch die der anderen Damen. Wären Sie und die Kolleginnen nicht mit stundenlangen Pausen und Privattelefonaten beschäftigt gewesen, dann hätte ich Zeit und Umsicht genug gehabt, fein säuberlich einzuhängen, wie Sie mir das beigebracht haben.” Martha hörte mit halbem Ohr, wie Frau S. und Frau G. hinter ihr scharf die Luft einsogen. Frau C. plärrte: “Jetzt schlägt’s aber dreizehn!!! Das haut dem Faß doch den Boden aus! So eine Unverschämtheit! Sie machen Fehler, und machen dafür jetzt uns verantwortlich!!!” Martha griff nach ihrer Uniformjacke, die über einer Stuhllehne hing. “Wissen Sie was, wir kommen jetzt zu einem gepflegten Ende, Sie und ich – ich werde jetzt gehen. Auf Wiedersehen!” Sie holte ihren Rucksack, und verließ die Räumlichkeiten, ohne einen weiteren Blick auf ihre “Kolleginnen” zu werfen…

… Wenn nicht einmal vier Menschen für die Dauer von einigen wenigen Stunden friedlich, offen, höflich und mit etwas Respekt miteinander umgehen können, wie soll das dann jemals etwas mit dem Weltfrieden werden…

Coole Sprüche!…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Gesellschaft, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , am April 20, 2013 von freiedenkerin

… Diese Werbetafeln der Münchner Volkshochschule, die mir in der Passage einer S-Bahn-Station aufgefallen waren, musste ich ganz einfach fotografieren! Das Wörtchen “Neugier” würde ich gerne durch “Wissbegierde” ersetzen, aber ansonsten finde ich diese Plakat-Aktion großartig…

… Heute hatte ich tagsüber Garderobendienst an der Bibliothek im Kulturzentrum Gasteig. Und habe im Laufe so einiger Stündchen etliche Male gestaunt! Über die vielen jungen Menschen, die da kamen und gingen, die meisten mit turmhohen Bücherstapeln, DVD- und CD-Boxen beladen. Darunter waren etliche Jugendliche, denen ich’s, wäre ich ihnen auf der Straße begegnet, ganz ehrlich gesagt kaum zugetraut hätte, daß sie solch einen Ort aufsuchen würden. Als mir dies klar wurde, habe ich mich meiner Vorurteile wegen schon ein bisserl geschämt…

 

München, Stachus, 13. 04. 2013…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Autobiographisches, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Gesellschaft, Medien, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am April 13, 2013 von freiedenkerin

… Als einige Male während der Kundgebung gegen Rechtsradikalismus und Rassismus auf dem Münchner Karlsplatz der Sprecher der Veranstalter darauf hinwies, daß die Hundertschaften der Polizei, die uns umstellt hatten, mit Maschinengewehren und Pistolen bewaffnet seien, obwohl davon auszugehen war, daß diese Demonstration absolut friedlich verlaufen würde, schauderte es mich. Und jene Zweifel, die mich seit Jahren schon immer stärker plagen, erwachten auf’s Neue: Leben wir hier eigentlich noch in einer Demokratie?…

… Über 6.000 Menschen hatten sich gegen dreizehn Uhr versammelt, um wenige Tage vor Beginn des NSU-Prozesses im Oberlandesgericht München, der ja im Vorfeld bereits für etliche unrühmliche Schlagzeilen gesorgt hatte, gegen Gewalt von Rechts, den Braunen Sumpf, und die Unterwanderung deutscher Behörden durch diesen aufzustehen, und vor allem auch, um den Angehörigen der Opfer des Rechtsradikalismus ihren Respekt zu bezeugen…

… Die Frau eines der NSU-Opfer hielt eine sehr zu Herzen gehende Ansprache. Überaus berührt hat mich auch die Einspielung eines Grußwortes der KZ-Überlebenden Esther Bejarano. Unter den Rednern befand sich auch der umstrittene Münchner Imam Benjamin Idriz, der seit etlichen Jahren vom Verfassungsschmutz observiert wird. Sowie die Sprecherin der Organisation NSU-Watch, welche darum bestrebt ist, mittels sorgfältiger Recherchen die seit langem schon bestehenden Verknüpfungen von Staatsbehörden und Rechtsradikalen und Rassisten offen zu legen, und die Öffentlichkeit gründlichst zu informieren…

… Kurz vor 15:00 Uhr setzte sich der lange Zug aus mittlerweile ca. 10.000 Demonstranten Richtung Theresienwiese in Bewegung. Leider, leider konnte ich nicht mitmarschieren, da ich mich sputen musste, um noch rechtzeitig zu einem fest vereinbarten Termin zu kommen. Mein Herz jedoch war – und ist immer noch – bei all den Vielen, die seit Stunden auf den Straßen Münchens unterwegs sind – für Demokratie, für Gleichheit und Freiheit, für ein friedvolles Miteinander…

… In etlichen “Nachrichtensendungen” ist mittlerweile von ca. 2.000 Demonstranten die Rede. Das stimmt nicht, das entspricht keinesfalls den Tatsachen! Hier kann man anhand der Live-Tweets von Teilnehmern nachlesen, wie viel Menschen sich in Wahrheit der Demonstration angeschlossen hatten!…

“Los, los,…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am April 12, 2013 von freiedenkerin

… schnell ‘raus aus den Schubladen, in die man uns hat stecken wollen!”…

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