Archiv für Lebensart/-genuß

Tulou – ein Traumhaus…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , , , am März 8, 2010 von freidenkerin

… für ganz Kleinbloggersdorf…

… Ein Tulou ist zwischen drei und fünf Stockwerke hoch, der Durchmesser beträgt bis zu hundert Meter. Die Außenmauer von der Stärke einer Mannslänge besteht aus einem raffiniert gefertigten, steinharten Lehmgemisch. Es gibt ein einziges, großes Hauptportal. Alle Räume sind zum Innenhof geöffnet, in dessen Mitte sich zumeist eine kleine Tempelanlage befindet. Bis zu 800 Personen können in einem dieser riesigen Rundhäuser bequem wohnen und arbeiten. Es ist wie ein kleines Dorf. Eine sehr stark miteinander verwobene Gemeinschaft kann sich hier entwickeln. Im gemeinsam genutzten Innenraum lässt sich’s prima tafeln, feiern, reden, Theater spielen, musizieren, gärtnern. Nachbarschaft ist kein Fremdwort, sondern wird gelebt. Es gibt keine Isolation, jeder wird mit einbezogen…

… Baumeister dieser Tulous waren die Hakkas, ein chinesischer Volksstamm, der im sechzehnten Jahrhundert aus dem Norden des Reichs der Mitte vertrieben wurde und sich daraufhin in der südöstlichen Provinz Fujian  ansiedelte. Die meisten Rundhäuser entstanden im siebzehnten Jahrhundert, mittlerweile greift man in China bei der Neugestaltung von Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern wieder auf diese gut durchdachte Architektur zurück…

(Fotos: Wikipedia)

ZZ 100 – 10. Woche – 18 + 80

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , , am März 7, 2010 von freidenkerin

… E voilá, die neuesten Zahlen in Sunny’s aufregendem und inspirierendem Zahlenzauber100-Projekt: 18 und 80 !…

… Hätte am Freitag, den 17. Februar 1922 gegen 14:00 Nachmittag der britische Archäologe Howard Carter nicht eine der spektakulärsten Ausgrabungen der Neuzeit gemacht, wäre der im Alter von grade mal 18 Jahren an einer schweren Malaria verstorbene Pharao der 18. Dynastie namens Tut-anch-Amon vermutlich auf ewig im Dunkel der Weltgeschichte verborgen geblieben…

(Quelle: Wikipedia)

… Unvergessen der Ausspruch Howard Carters zu seinem Förderer und Initiator der Ausgrabung im Tal der Könige, Lord Carnavon, als nach Jahrtausenden der erste Lichtstrahl in die Grabkammer fiel: “Mylord, ich sehe wundersame Dinge!”…

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“In 80 Tagen um die Welt”

… So lautet der Titel eines der weltberühmten Romane des wohl ersten Science-Fiction Autors überhaupt, des Franzosen Jules Verne…

… Der reiche und exzentrische Gentleman Phileas Fogg wettet mit anderen Mitgliedern des Londoner Reform Clubs, dass es ihm gelingen wird, in 80 Tagen um die Welt zu reisen, um 1870 schier ein Ding der Unmöglichkeit. Verfolgt werden Mr. Fogg und sein neu eingestellter französischer Diener Passepartout von dem übereifrigen Privatdetektiv Mr. Fix, welcher glaubt, in Fogg einen Bankräuber erkannt zu haben. Während der äußerst turbulenten Reise rettet der britische Globetrotter der jungen, indischen und verwitweten Maharani Aouda das Leben und nimmt sie in seine Obhut. Nach viel Irrungen und Wirrungen kreuz und quer über den ganzen Globus erreicht das kleine Grüppchen schließlich wieder London, jedoch zu spät, wie es scheint. Bis sich während eines Besuches bei Referend Wilson, der Fogg mit Aouda trauen soll, heraus stellt, dass der Exzentriker bei seiner Überschreitung der Datumsgrenze ja einen Tag Zeit hinzu gewonnen hatte. Drei Sekunden vor Ablauf der Frist erreicht Phileas Fogg die Räume des Reform Clubs und gewinnt somit die Wette…

Das Tischgesellschafts-Stöckchen…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , am März 7, 2010 von freidenkerin

… habe ich vor einer Weile beim lieben Theomix aufgegabelt: Mit welchen zehn Menschen würde ich gerne zehn bis zwölf Stunden bei Tee/Kaffee/Wein, Speisen und Gespräch verbringen?

1. Frau Genoveva Eder – meine Lieblingslehrerin während meiner ansonsten recht freudlosen Realschulzeit. Sie war eine gütige, objektive, sehr gescheite und umsichtige Klassleiterin, dass ich seinerzeit die Mittlere Reifeprüfung wenigstens halbwegs hinbekommen habe, ist zum großen Teil ihr Verdienst. Sie hat mich durch ihre warmherzige, still-heitere, und auch vornehme Ausstrahlung sehr fasziniert. Ich bewunderte sie und finde es bedauerlich, dass wir außerhalb meiner Schulzeit niemals die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Gespräch hatten…

2. Frau Margot Käßmann –  ganz einfach deshalb, weil ich sie sehr sympathisch finde, ihre Charakterstärke, ihr Auftreten, ihre Persönlichkeit mit allem Drum und Dran bewundere. Weil sie ihren Glauben deutlich spürbar mit jeder Faser ihres Wesens lebt und sich nicht in der Rüstung starrer Dogmen verschanzt…

3. Mrs. Jacqueline Kennedy-Onassis – weil sie eine echte Dame gewesen ist, elegant, liebreizend, vornehm, gebildet. Egal, was das Schicksal ihr auch aufgebürdet hatte, sie wusste es mit Würde und Haltung zu tragen. Sie war niemals plump, spielte sich niemals in den Vordergrund, stellte sich nie übertrieben zur Schau, und hatte dennoch eine so überragende Präsenz…

4. Sacajawea – als blutjunge Indianerin vom Stamm der Shoshonen begleitete sie in den Jahren 1804 bis 1806 die Expedition der beiden Forscher Lewis und Clark vom Mittleren Westen über die Rocky Mountains bis an die Pazifikküste Amerikas. Sie war im Alter von 15 Jahren an den französisch-stämmigen Trapper Touissant Charbonneau verkauft worden, der als Dolmetscher ebenfalls dem Tross von Lewis und Clark angehörte. Während der zweijährigen beschwerlichen Reise gebar sie ihren Sohn, rettete den Männern durch ihre Beherztheit und ihren Wagemut mehr als einmal das Leben und erwies sich trotz ihrer Jugend als eine ausgezeichnete Kennerin der Pflanzen- und Tierwelt. Nach ihrer Rückkehr zu ihrem Stamm verliert sich ihre Geschichte in zahlreiche Legenden, zum einen wird berichtet, dass sie kaum zwanzigjährig an einer schlimmen Krankheit verstarb, in anderen Erzählungen jedoch verlässt sie ihren Ehemann, sucht Zuflucht bei Prärieindianern in Wyoming und wird an die hundert Jahre alt…

5. Friedrich II. – Stupor Mundi, das Staunen der Welt, wurde der Stauferkaiser (1194 – 1250) seiner schier unermesslichen Wissbegierde, Neugierde und seiner den damaligen Rahmen weit sprengenden Bildung auch genannt. Er muss vor allem für die Oberhirten der Katholischen Kirche ein mehr als unbequemer Geist gewesen sein, dreimal ist er während seiner Regentschaft exkommuniziert worden. Er ließ in Salerno die erste Universität der Welt gründen, sprach mehrere Sprachen, hinterfragte alles, gab sich niemals mit vordergründigen, scheinheiligen oder nebulösen Erklärungen zufrieden. Ein Dorn im Auge war er den Kirchenfürsten vor allem deshalb, weil er dem damals haushoch überlegenen Wissen der Orientalen sehr aufgeschlossen gegenüber stand. Er ist dreimal verheiratet gewesen, hatte ungezählte Liebschaften und Affären mit ebenso ungezählten illegitimen Nachkommen. Die rätselhafte, inmitten der Landschaft Apuliens fremdartig aufragende, achteckige, achttürmige Burg Castel del Monte ist nach seinen Entwürfen erbaut worden…

6., 7. und 8. Neil Armstrong, Edwin (Buzz) Aldrin und Michael Collins – das ist ja wohl klar, dass die drei Astronauten der Apollo-11-Mission bei meiner illustren Runde keinesfalls fehlen dürfen!…

9. Hermann Hesse – ein Seelenverwandter, obwohl ich nie die Gnade hatte, ihn persönlich kennen lernen zu dürfen. Und dennoch ist er mir so sehr vertraut. Immer, wenn ich in einem seiner Werke lese – und ich besitze fast alles von ihm! – dann ist mir so, als würde ein guter Freund neben mir auf der Couch sitzen, schlank, aufrecht, elegant, im hellen Anzug, den Panama-Hut in genau dem richtigen Winkel auf dem Kopf, die wachen, nachdenklichen Augen blitzend hinter der schmalrandigen Brille, und zu mir sprechen. Ich würde ihm so gerne sagen, wie sehr ich seine Kunst des Schreibens bewundere, wie oft er mich bei meinen eigenen Schreibseleien schon inspiriert und geleitet hat, wie gut ich nachvollziehen kann, mit welcher Intensität er das Leben wahr genommen hat…

10. Dschuang Dsi – der chinesische Philosoph und Dichter, größter und bekanntester Vertreter des Taoismus, lebte von ca. 365 bis 290 vor Christus. Sein Werk “Das Wahre Buch vom Südlichen Blütenland” ist ein schier unerschöpfliche Born an Weisheit, Kraft, tröstlichem Zuspruch und Tiefsinnigkeit. Viele seiner Ausführungen sind über 2.300 Jahre nach ihrer Entstehung von einer geradezu umwerfend verblüffenden Aktualität. Er vereinte einen messerscharfen Verstand mit sehr großer Menschlichkeit und Spiritualität und augenzwinkernden Humor. Eine beachtliche Anzahl seiner philosophischen Ausführungen finden sich, in andere Wortlaute gekleidet, in der Bibel wieder…

11. Carlos Santana – Ja, ich weiß, es sollten zehn Menschen sein. Aber ich nutze jetzt ganz einfach die künstlerische Freiheit aus, wir brauchen bei Tisch ja schließlich auch gute Musik! Ich habe das ja in etlichen früheren Posts schon erwähnt, dass die Musik von Carlos Santana einen großen Teil meines Lebens begleitet, und dass ich an diesem Menschen nicht nur seine große künstlerische Begabung schätze, sondern auch das, was menschlich über ihn zu erfahren ist. Wie gerne würde ich diesem Manne einmal dafür danken, dass er mein Leben durch seine Kreativität bereichert hat!…

Wichteliges (2)

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , am März 6, 2010 von freidenkerin

… Nach dem bösesten Migräneanfall seit langem – das Martyrium zog sich von Mittwoch Nacht bis heute Morgen hin – geht’s mir nun allmählich wieder besser. Der Kopf ist klar und langsam kommt auch der Appetit wieder zurück. Der Rumpf schmerzt noch bei jedem Atemzug und jeder Bewegung, wahrscheinlich habe ich mir durch das über Stunden andauernde Erbrechen wieder einmal sämtliche Muskeln gezerrt. Aber ich hab’s wieder mal überlebt!…

… Aus diesem Grunde zeige ich euch etwas verspätet die beiden Wichtelkarten, die noch bei mir eingetroffen sind:

… Von der lieben April kam eine Ansicht Kölns bei Hochwasser. Ich drücke sämtliche Daumen, dass ihr, liebe Kölner, von dieser Plage in Zukunft verschont bleiben mögt!..

… Und Babbeldieübermama schickte mir drei fesche Jungs (der rechts gefällt mir am besten!), die einen sehr guten Rat für Krisensituationen parat haben…

… Vielen lieben Dank, ihr Beiden! Herzliche Grüße, habt ein schönes und erholsames Wochenende!…

Internettes

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Medien, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , am März 3, 2010 von freidenkerin

… Manchmal führt im World Wide Web eines zum anderen und ergibt so nette kleine Zufälle. Vor kurzem träumte ich hier auf meinem Blog von einem hübschen Hausboot, welches mir auf Key West aufgefallen war. Mein guter Freund Worti fühlte sich dadurch inspiriert und griff das Thema Hausboot in seinem neuesten Post zum Projekt 52 erneut auf. Während der Kommentare dazu kamen wir auch auf den herzerwärmenden, schönen, witzigen und romantischen Film “Hausboot” mit Cary Grant und Sophia Loren in den Hauptrollen zu sprechen. Und auf das putzige kleine Kinderlied, welches La Divina Loren zum Besten gibt…

… Beim Betrachten der Szene kam mir in den Sinn, dass mir das pastellfarbene Cabriolet irgendwie bekannt vorkommt, ich habe es schon einmal in Natura gesehen, und das ist noch gar nicht so lange her. Nach einigem Grübeln und Stöbern in meinem Fotoarchiv fand ich die Karosse: Sie parkt in Miami Beach vor dem farblich angepassten Hotel “Avalon” am Ocean Drive…

Wichteliges!

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , , , am März 2, 2010 von freidenkerin

… Heute morgen klapperte der Briefschlitz und dreimal Post von lieben Blogger-Wichtelinnen flatterte herein…

… Ein Feld goldener Sonnenblumen wurde mir aus dem Nachbarland Österreich beschert…

… Eine Wolke schillernder Seifenblasen von Renee kam herbei getrieben, mit einem süßen Katzengesicht (Moritz?) auf der Rückseite…

… Ne wunderscheene Badeszene vom juten, alten Meester Zille hat mir die liebe Tonari jeschickt. Meine Liebe, det is Ehrensache, an dieser schönen Wichtelaktion mit zu machen. Ick finde det ooch knorke, dufte, und jebumfidelt – und ick freu mia so doll, dass ick so jute Freunde/innen hab…  ;-)

… Weil ich beim großen Fragestöckchen vor einiger Zeit erwähnt hatte, dass ich mich gerne fremdsprachlich weiter bilden möchte, sprich, deutsche Dialekte lernen, hat mir die liebe Luiza ein Lilliput-Lexikon Kölsch zugeschickt. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön!…

ZZ 100 – 9. Woche – 2 + 44 (Teil 2)

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , am Februar 28, 2010 von freidenkerin

…Zu Ziffer 44:

… Wenn zwei Mannschaften á 11 Spieler auf dem Fußballfeld agieren, dann ergibt das – ohne Schiedsrichter! - 44 Beine…

44 Fußballbeine laufen hin und laufen her… ;-)

Das fliegende Traumhaus…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , am Februar 28, 2010 von freidenkerin

… Hach ja, ein umgebauter, schön und komfortabel eingerichteter Düsenklipper, das wäre auch so eine Wunschbehausung, die liebe Frau Skriptum hat diese Phantasie heute Nachmittag wieder einmal zum Leben erweckt. In einem großzügig gestalteten, mit gemütlichen Polstermöbeln versehenen Salon würden meine Bücher Platz finden, meine CD’s, mein Laptop. Der Arbeitstisch würde an einem Fenster stehen, und während ich an meinem neuesten Bestseller schreiben würde, würde ich ab und an hinaus sehen, mein Blick würde sich verlieren im tiefblauen, samtenen Firmament. Selbstverständlich gäbe es auch eine hochmoderne Kombüse mit einer großzügig gestalteten Essecke, einen kuscheligen Schlafraum für Mieze Smokey und mich, und mehrere Gästezimmer…

… Meine Freunde und ich würden uns an Bord ausruhen, plaudern, lachen, ein gutes Mahl, einen feinen Wein, schöne Musik und den wunderbaren Ausblick auf die weit unter uns dahin ziehenden Wolken genießen…

… Der silberhelle Mond würde aus den tiefen, glutvollen Farben der Abenddämmerung empor steigen…

… Bis wir an fernen Gestaden landen würden…

Künstlerisches

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , am Februar 27, 2010 von freidenkerin

… Wandgemälde am Elisabethmarkt in Schwabing…

… Für Worti: Mein Hawai’ischer Kokosnusshälftenmultifunktionsbikini…

… Multifunktion deswegen, weil man, wenn man den Reißverschluss zu macht und das Schnürl als Tragriemen verwendet, das Teil auch als Handtascherl benützen kann…  ;-)

Noch ein Traumhaus…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , am Februar 26, 2010 von freidenkerin

… Es dümpelt in der sogenannten Houseboat-Row auf Key West gelassen und kaum merkbar im Rhythmus der zart an den Kai flüsternden Wellen…

… Auf dem Oberdeck befindet sich mein “Arbeitszimmer” samt geliebter Bibliothek und gemütlicher Chaiselongue, um die karibisch glutvollen Mittagsstunden zu verdösen. Ganz vorne, geborgen von der geschwungenen Fensterfront des Hauptdecks, dominiert das gemaserte, rötlichbraun schimmernde, hölzerne, voluminöse Steuerrad. Auch die Kombüse ist hier, und eine gemütliche Essecke. Das Heck gleicht einer Veranda. Hier genießen meine Freunde und ich lässig in Korbmöbel hingestreckt die lauen Abende…

… Mein Blick schweift lässig über den angrenzenden Mangrovenhain hinaus auf den beinahe spiegelglatten Atlantik. Winzig klein, grade noch hauchfein wahrnehmbar, gleiten am Horizont die mächtigen Kreuzfahrtschiffe dahin. Pelikane fischen im Hafenbecken. Wann immer mir der Sinn nach einem Ortswechsel steht, lichte ich den Anker, starte den tuckernden Motor und pirsche eine andere der ungezählten Buchten, Strände und Marinas der Florida Keys an…