Archiv für Kunst

Überlingen am Bodensee…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am Mai 31, 2012 von freiedenkerin

… Neben dem, wie ich finde etwas ungewöhnlichen Turm des Münsters St. Nikolaus, der das Zentrum des Städtchens überragt, ist ganz ohne Zweifel der Bodensee-Reiter-Brunnen des Bildhauers Peter Lenk nahe der Uferpromenade DER Blickfang Überlingens. Umringt von Nixen und wasserspeienden Männern mit nicht grade gut proportionierten Figuren erhebt sich die Statue des legendären Reiters, der im Winter des Jahres 1534 den gefrorenen Bodensee überquerte, vom Tauwetter überrascht wurde, und sich samt Ross mit letzter Kraft ans Ufer retten konnte. Der erschöpften Gestalt auf dem ausgemergelten Klepper wurden die Gesichtzüge Martin Walser’s verpasst – worüber der namhafte Schriftsteller alles andere als “amused” ist…

… Schön anzuschauen sind die sorgsam restaurierten und sehr gepflegt wirkenden Fachwerkhäuser im Stadtkern Überlingens, ich habe ein großes Faible für diese Art Bauwerke…

… Ich habe ja bereits erwähnt, dass meine Unterkunft über einem multi-asiatischen Lokal lag. Recht exotisch und auch etwas skurril fand ich es am nächsten Morgen, denn das Restaurant dient auch zugleich als Frühstücksraum. Karmesinrot geplüschte und bemalte Wände, verziert mit einer Überfülle an golden schimmernden Drachen, Göttern, Göttinnen, Elefanten, Glückssymbolen, Lotusblüten, Blattwerk, der vietnamesische Inhaber des Hotels mit einem hinreissend asiatischen Akzent und singendem Tonfall servierte mir den Tee, dazu wurden quasi als Kontrapunkt am kleinen Bufett Schwarzwälder Schinken, heimischer Käse und Milchprodukte kredenzt, aus dem Radio ertönte schwäbelnd die Stimme des Moderators eines Regionalsenders…

… Aus früheren Tagen, als Überlingen seiner Mineralquelle wegen von Angehörigen des Adels, dem gehobenen Bürgertum und Künstlern sehr frequentiert wurde, stammt übrigens der Beiname “Klein-Nizza am Bodensee”…

Gaienhofen – das Haus Hermann Hesse’s…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am Mai 28, 2012 von freiedenkerin

… Beim kurzen Warten auf Einlass an der Pforte gewann ich durchaus den Eindruck, der berühmte und hoch verehrte Schriftsteller selbst sei zugegen, die Villa macht einen so lebendigen und authentischen Eindruck…

… Vor einer Weile sah ich im TV eine wirklich schöne Dokumentation mit dem Titel “Gärten am Bodensee”. Als ich vor kurzem im WWW herum stöberte, kam mir jene Sendung wieder in den Sinn. Die entsprechende Homepage ward schnell gefunden. Per E-Mail versuchte ich mein Glück – normalerweise finden die Führungen nur Samstags statt – und hatte selbiges, ich durfte mich am Freitag Vormittag einer Gruppe Damen anschließen…

… Eine überaus kompetente Kunsthistorikerin, die zudem eine mitreissende Gabe des Erzählens ihr Eigen nennt, gab uns zuerst im Garten einen kurzen Abriss der Geschichte des Anwesens, bevor wir ihr ins Haus folgten. Dank ihrer ausdrucksvollen Schilderungen, und durch die zum großen Teil detailgetreu und behutsam restaurierten Räume fühlten wir uns schnell in jene Zeit vor ziemlich genau hundert Jahren versetzt…

… Gegen den Widerstand ihrer äußerst wohlhabenden und namhaften, altehrwürdigen Baseler Familie hatte 1903 der noch sehr junge, sich erst am Beginn seiner Karriere befindende Hermann Hesse die neun Jahre ältere Mia Bernoulli, eine selbständig tätige Fotografin, geehelicht. Die Beiden waren glühende Anhänger der sogenannten Lebensreform – sie sehnten sich nach einem Dasein ohne die immer lärmender und schmutziger werdende Enge der Großstadt, den aufkeimenden Technikwahn, der Huldigung des Götzen Fortschritts, ohne Hetze, Eile und Entmenschlichung.  So kehrten sie 1904 Basel den Rücken. Sie mieteten sich bei einem Bauern im Dörflein Gaienhofen ein, ihr Domizil bestand aus einigen kleinen Zimmerchen. Es gab weder Elektrizität, noch fließendes Wasser, noch ein Badezimmer. Dort wurde 1905 Bruno, der erste Sohn, geboren…

… Von den Einheimischen wurde die kleine Familie nie akzeptiert, der Dichter und Denker und seine ungewöhnliche, sehr kultivierte und selbstbewusste Frau blieben für die Zeit ihres Aufenthalts in Gaienhofen Fremde. 1907 beschloss Hesse, oberhalb der Ortschaft, an einem Hang saurer Wiesen und in Nähe eines Birnbaums gelegen, ein Haus zu bauen. Ein entsprechendes zinsloses Darlehen über 30.000 Taler schoss der Schwiegervater vor, der namhafte Baseler Architekt Hans Hindermann entwarf die kleine Villa, entgegen des grade herrschenden Jugendstils ohne viel Zierrat und Schnörkeleien, mit klaren, schlichten Linien. Bereits nach neun Monaten war das Anwesen fertig gestellt…

… Das Leben an der Seite des Schriftstellers Hesse muss alles andere als einfach gewesen sein. Er zog sich oft wochenlang von seiner Familie zurück in den ersten Stock des Hauses, dort hatte er sein höchst eigenes Refugium, mit einer üppigen Bibliothek, seinem Schlaf- und mehreren Gästezimmer. Um sich vor der Geschäftigkeit im Erdgeschoss, dem Lärmen seiner mittlerweile drei kleinen Kindern abschotten zu können, ließ er im Treppenhaus eine fest verschließbare Türe anbringen…

… Seine einzige häusliche Pflicht sah er darin, das Haushaltsbuch zu führen. Darin sind einige recht interessante Posten zu verzeichnen, z. B. ca. 150 Taler im Jahr als Gebühren für den Fährmann von Steckborn, denn trotz Lebensreform war man nicht gewillt, auf gewisse Luxusgüter zu verzichten, welche recht mühsam zuerst übers Wasser von Konstanz, und dann per Leiterwagen auf die Anhöhe geschafft werden mussten. Die sehr exquisiten Zigarren, die Hermann Hesse eifrig rauchte, und die mit über 80 Talern jährlich zu Buche schlugen, pflegte er übrigens höchstselbigst im Ruderboot über die deutsch-schweizerische Grenze zu schmuggeln. Kam es zu häuslichen Katastrophen, wie das Explodieren des Kachelofens im Speisezimmer, packte er kurzerhand seinen Koffer und ging auf Reisen…

… Betrachtet man Portraitfotos von Mia Bernoulli, wird erschreckend klar, wie belastend die Ehe und die Führung des Hausstandes für Hesse’s erste Frau gewesen sein musste. Zu Beginn ihrer gemeinsamen Jahre zeigt sie sich schön, von innen gleichsam strahlend. Auf einem Abbild von 1911 dagegen wirkt sie desillusioniert, verhärmt, erschöpft und traurig…

… 1912 verkauften die Hesses ihre Villa in Gaienhofen, vorbei war die Zeit der Stadtflucht, man kehrte dem beschaulichen Bauerndorf auf der Halbinsel Hoeri den Rücken und zog nach Bern…

… Weitere lesenswerte Informationen, vor allem, wie Frau Eva Eberwein, die jetzige Besitzerin, 2003 das Anwesen vor dem Abriss gerettet, und mit unglaublich viel Mühen und Tatkraft in seinen Originalzustand zurück versetzt hat, finden sich hier

… Da es sich bei der Hesse-Villa um ein bewohntes Privathaus handelt, ist das Fotografieren in den Räumen nicht gestattet. Doch im wundervollen, nach Hermann Hesse’s Plänen rekonstruierten Garten rund um’s Haus darf man das. Hier nun meine Impressionen:…

Am schönen großen See – Barockkirche Birnau…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , am Mai 27, 2012 von freiedenkerin

… Ausgerechnet in der Nacht vor meiner Abreise suchte mich der Migräne-Dämon wieder einmal heim – und ich hatte zuvor verbummelt, mir die hilfreichen Zäpfchen verschreiben zu lassen! So musste ich des morgens die Zugfahrt Richtung Überlingen um ein paar Stunden verschieben. Mit sehr weichen Knien, immer noch unheilvoll pochendem Kopf und schmerzenden Augen kroch ich in den Regionalzug, der mich zunächst nach Ulm bringen würde. Nach ein paar Stunden Fahrt durch die idyllische bayerisch-schwäbische Ebene, mit ausgedehnten Feldern, dunklen Wäldern und kleinen Weilern bestanden, erwachten zum Glück die Lebensgeister wieder…

… Am Bahnhof Überlingen wurde ich bereits von der lieben Claudi erwartet. Sie geleitete mich zunächst in die Münsterstraße, dort hatte ich im kleinen Hotel “Zur Sonne” eine Unterkunft reserviert. Diese befand sich über einem japanisch-chinesisch-vietnamesischen Restaurant, war über ein teilweise sich im Freien befindliches Treppenhaus zu erreichen, und winzigst klein, aber sauber, und sehr, sehr ruhig…

… Claudi chauffierte mich danach zur barocken Basilika Birnau. Vom Bus, Zeppelin und Schiff aus hatte mich diese erhaben und einsam auf einer Anhöhe ruhende Kirche schon sehr fasziniert, nun brannte ich darauf, sie mir endlich einmal aus der Nähe anzusehen…

… Die Birnau wurde ab dem Jahre 1746 unter Leitung des seinerzeit berühmten Baumeisters Peter Thumb erschaffen. Das dazu gehörige Weingut, sowie das gleichnamige Kloster, als Sommersitz der Äbte von Salem genutzt, befinden sich etwas unterhalb am Seeufer. 1803 ging im Zuge der sogenannten Säkularisation der gesamte Besitz in weltlichen Besitz über. Prinz Max von Baden überließ jedoch im Jahr 1919 die Anwesen den Zisterziensern von Mehrerau bei Bregenz…

… Schier überwältigend sind Prunk, Glanz und Detailverliebtheit im Inneren der Wallfahrtskirche, eine Weile lang verharrte ich stumm, nicht wissend, wohin ich zuerst blicken sollte. Eigentlich ist das Fotografieren verboten, doch da Claudi und ich nebst zwei ins Gebet versunkenen Frauen die einzigen Besucher waren, machte ich still und heimlich doch ein paar Bilder…

… Als wir eintraten, präludierte ein Organist zunächst leise und gesetzt vor sich hin. Doch schon bald wurde sein Spiel kraftvoller, leidenschaftlicher, schließlich brausten die gewaltigen Kadenzen wie ein Sturmwind durch das Kirchenschiff, und unter der Wucht der Bässe vibrierte das Gestühl. Ergriffen und wie benommen ließen wir uns nieder, die Überfülle an barocker Kunst und die Eindringlichkeit der Musik jagten uns Schauder über den Rücken…

… Wir machten noch einen kurzen Abstecher hinunter zum Anwesen “Seehalde”, einem sehr feudalen Hotel und Restaurant. In der Zwischenzeit hatte sich im Nordwesten ein recht eindrucksvolles Unwetter zusammen gebraut, das nun in Richtung See dräute. Dort herrschte ein ganz besonderes Licht. Ein Schwan trieb sehr malerisch auf den metallisch schimmernden Wassern hin und her – doch jedesmal, wenn ich die Kamera am Auge hatte, und abdrücken wollte, verschwand er bis auf den Bürzel im kühlen Nass. Es hat etliche Anläufe und ein gerüttelt Maß an Geduld gebraucht, das Foto zu schießen, das ihr in der beigefügten Galerie sehen könnt…

… Nachdem wir die ersten Riesenregentropfen zu spüren bekommen hatten, und der aufkommende Wind die drückende und stechende Schwüle über dem Ufer verdrängte, traten wir die Rückfahrt nach Überlingen an, um uns dort zu stärken und noch ein wenig miteinander zu plaudern…

Blumeninsel Mainau (Teil 1)…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , am Mai 21, 2012 von freiedenkerin

… Dorthin hatte mich meine “Flucht” mit Bahn, Katamaran und Bus geführt…

… Es war Samstag, und ganze Heerscharen hatten die gleiche Absicht gefasst wie ich, bisweilen musste man bei besonders schönen Blumen und Ausblicken sogar beinahe Schlange stehen, um fotografieren zu können. Ich hatte gut vier Stunden Zeit, bevor ich das letzte Schiff zurück nach Friedrichshafen nehmen musste, bin sehr viel auf den Beinen gewesen, und habe doch bei weitem nicht alles gesehen, so ist mir unter anderem das Schmetterlingshaus entgangen. Aber ich bin sicher, dass dies nicht mein letzter Mainau-Besuch gewesen ist…

… Oben beim Schloss fand das Gräfliche Gartenfest statt. Zunächst vermeinte ich, dass es da viel lecker Essen und Trinken, elegant gekleidete Menschen, und ein bisschen prominenten Schischi geben würde (vielleicht sogar die gräfliche Familie), doch beim Näherkommen stellte sich die Veranstaltung dann als eine Art Verkaufsmarkt für Gartenbedarf, -Stehrums und -Schnickeldi heraus. Am interessantesten fand ich den wandernden Drehorgelspieler, der auch im kleinen, barocken Schlosskircherl für eine etwas andere Art Kirchenmusik sorgte, und wagemutige Kinder, die im weitläufigen Wald mit Klettergurten angeseilt gar so manch Schwindel erregende Akrobatik darboten…

… Nun genug der Worte, jetzt lasse ich Bilder sprechen. Und zwar viele, mit sehr, sehr vielen Blümchen. In mehreren Teilen. Denn obwohl ich dreimal die weit über zweihundert Fotos aussortiert hab’, ist immer noch eine erkleckliche Anzahl übrig geblieben, die ich euch gerne zeigen möchte…

Es gibt Songs,…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Medien, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , am Mai 8, 2012 von freiedenkerin

… die findet man auch über vierzig Jahre nach dem allerersten Hören noch supergut. Dieser hier ist einer davon:…

… Die Jazz-Soul-Funk-Blues-Rock-Formation “Blood, Sweat and Tears” hat seit meinen Teenagertagen einen sehr großen Stein in meinem musikalischen Brett. Vor einigen Jahren bin ich auf einem Live-Konzert dieser Band gewesen – die Jungs, allen voran Schwergewicht David Clayton Thomas mit seiner unverwechselbaren, rauchigen, kräftigen Stimme, können einen immer noch vom Hocker reissen…

Kaleidoskop eines wundervollen Maientages…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , am Mai 1, 2012 von freiedenkerin

… Anhand eines kleinen Bilderreigens möchte ich mit euch Lieben meine schönsten Eindrücke eines sehr kurzweiligen, weiteren Ausflugs ins frühlingshaft wundervolle Salzburg teilen…

… Liebeserklärung, am Gemäuer eines kleinen, oberbayerischen Bahnhofs zu lesen…

… Ein Spruch, der mir ausgesprochen gut gefallen hat, und mittlerweile in meiner Seele Wurzeln geschlagen hat: “Glück ist, wenn man die Persönlichkeit hat, ein Clown zu sein.”…

… Ein kleiner, gefiederter Nüssesammler…

… Familienausflüge zu Lande…

… und zu Wasser…

… Ode eines gefiederten Künstlers an eine Magnolienblüte…

… Himmlische Punktscheinwerfer…

… Zum Schluss noch ein kleines Rätsel: Von welchem weltberühmten, entzückenden Hollywood-Musikfilm der Sechziger wurden Szenen in diesem kleinen Schlösschen nahe Salzburg gedreht?…

Habt einen schönen Maienmorgen, ihr Lieben!…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Medien, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , am Mai 1, 2012 von freiedenkerin

… Wochenlang habe ich nach diesem Instrumentalstück aus den Achtzigern gesucht! Es ist mir beim Aufwachen in den Sinn gekommen, als ich dem Gesang einer Amsel auf dem gegenüber liegenden Dachfirst lauschte, doch ich konnte mich weder an Interpreten noch an den Titel erinnern. Ein Musikexperte par excellence, Peter Wiese, Gudi’s Göttergatte, hat mir dann vorgestern geholfen, und mir außerdem mit diesem Hörgenuss das Aufleben einer ganzen Menge Erinnerungen beschert. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön, liebe Gudi, lieber Peter! Wenn es euch wieder einmal nach München verschlagen sollte, dann habt ihr eine Maß Bier gut bei mir!…

… Eine Frage hätte ich an euch Lieben: Mir ist es jetzt schon mehrmals passiert, dass sich der Mozilla Firefox beim Aufrufen meines WordPress-Dashboards bzw. der WordPress-Hauptseite “aufgehängt” hat. Ich hab’ bereits nachgeprüft, es ist die neueste Version vom Feuerfuchs installiert, Updates erst vorgestern aktualisiert. Kann mir vielleicht jemand sagen, woran das liegen mag? – Vielen Dank schon jetzt!…

Irgendwie…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Medien, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am April 27, 2012 von freiedenkerin

… bin ich jetzt durch einen Kommentar der lieben Elke auf diesen alten Song von Peter, Paul und Mary gekommen – seit Jahrzehnten eines meiner Lieblingslieder zum Träumen und sich wieder kindlich fühlen…

… “Puff – The Magic Dragon”…

Happy Birthday, Dear Barbra!…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Medien, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , am April 24, 2012 von freiedenkerin

… Du bist eine der großartigsten, ausdrucksvollsten und auch intelligentesten Künstlerinnen der Neuzeit! Mit deiner wundervollen Stimme, deinen herrlichen, blauen Augen, deinem umwerfenden Naturell, deiner begnadeten Kunst hast du ganz bestimmt nicht nur mein Leben ungemein bereichert. Ich wünsche dir noch sehr viele schöne und erfüllte Jahre!…

… Hier eine meiner Lieblingsszenen mit Barbra Streisand aus dem wundervoll abgefahrenen Film “Is’ was, Doc?”…

… “People” – ich liiiieeebe diesen Song!…

Das Raubkopieren…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Medien, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am April 11, 2012 von freiedenkerin

… von Filmen ist mitnichten eine “Erfindung” des 21. Jahrhunderts! Oh nein, so etwas hat eine bereits mehr als hundertjährige “Tradition”:…

… Im Jahre 1902 schuf der französische Film-Pionier, Regisseur, Produzent, Schauspieler und Schriftsteller Georges Méliès in seinem aufwändigen Atelier in Paris einen nach wie vor ausgesprochen faszinierenden und bemerkenswerten Science-Fiction-Stummfilm: “Le Voyage dans La Lune” (Eine Reise zum Mond)…

… Eine Gruppe Wissenschaftler lässt sich an Bord einer überdimensionalen Kanonenkugel auf den Mond schießen. Dort erleben sie etliche haarsträubende und schreckliche Abenteuer mit Fabelwesen und blutrünstigen Eingeborenen, ehe ihnen der Rückflug zur Erde gelingt. Ihre “Raumkapsel” landet im Ozean, sinkt auf den Meeresgrund, wird dann aber dank des eigenen Auftriebs wieder an die Oberfläche getrieben, wo sie von Schiffen der Marine geborgen und samt unversehrter Insassen an Land gebracht wird…

… Georges Méliès investierte 1902 so gut wie sein gesamtes Vermögen in die Umsetzung einer gleichnamigen Erzählung Jules Verne’s. Sein Traum war, Hunderte von Kopien des Filmes in die Vereinigten Staaten zu verkaufen, und dadurch reich und berühmt zu werden. Doch ein gewisser Thomas A. Edison, seines Zeichens Erfinder, machte dem Franzosen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung: Er bestach die Inhaber einiger Londoner Filmtheater, diese fertigten klammheimlich Abzüge von “Le Voyage dans La Lune” an, welche sie in die USA sandten. Mr. Edison vertrieb den “Urvater” aller Science-Fiction-Filme in Amerika unter seinem Namen – und wurde dadurch noch wohlhabender, als er ohnehin schon gewesen war…

… Für Monsieur Méliès bedeuteten diese “Raubkopien” nicht nur das Ende seiner Träume, sondern auch den finanziellen Ruin. Nur wenig später verstarb er…

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