Archiv für Heimat
Geschützt: Schock-Starre?…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Sonstiges mit den Tags Erzählungen, Frühling, Gefühle, Gingko-Baum, Heimat, Knospenbildung, Lebensbaum, MeineWelt, Natur, Parapsychologisches, Pflanzliches, Rätselhaftes am April 22, 2012 von freiedenkerinLeuchtend…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags Blätter, Blütenstände, Fotografie, Frühling, Frühsonne, Gingko, Heimat, Kreislauf des Lebens, Lebensbaum, MeineWelt, Morgensonne, Natur am April 19, 2012 von freiedenkerinVom Umgang mit Kunden…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags Apotheken, Circadin, Ein- und Durchschlafstörungen, Erzählungen, Heimat, Kritische.Gedanken, Kundenberatung, Kundenbetreuung, München, Medizinisches, MeineWelt, Melatonin, Servicewüste Deutschland am April 14, 2012 von freiedenkerin… Wenn ich körperlich und seelisch sehr gefordert werde, leide ich unter massiven Durchschlafstörungen. Wenn ich gegen halb elf Uhr abends zu Bett gehe, werde ich in der Regel zum ersten Mal gegen zwei Uhr morgens wieder wach – das geht noch, da schlafe ich zumeist innerhalb einer geraumen Weile wieder ein. Dann jedoch werde ich so um vier Uhr noch einmal munter – und da ist zumeist Hopfen und Malz verloren, denn vor lauter Furcht, zu verpennen, kann ich kein Auge mehr zu tun…
… Während eines Amerika-Aufenthalts bin ich auf Melatonin gestossen, das damals frei in Drugstores verkauft worden ist. Diese Substanz ist die pharmazeutische Nachbildung des gleichnamigen Hormons, welches vom eigenen Körper allabendlich produziert wird, um uns in Schlaf zu versetzen. Hier in Deutschland ist der Vertrieb von Melatonin an sich untersagt, es gibt/gab aber ein Medikament namens Circadin, in dem es enthalten ist…
… Da ich schon mehrmals gute Erfahrungen mit Melatonin gemacht hatte, ließ ich mir während meines jüngst zurück liegenden Arbeits-Marathons Circadin verschreiben, und ging mit dem Rezept in meine “Stammapotheke” gleich gegenüber. Nach kurzem Forschen am Computer teilte mir die Verkäuferin mit: “Tut mir leid, dieses Medikament ist nicht mehr erhältlich.” – “Ach, herrje! Und was mach’ ich nun?” Das Mädel zuckte die Schultern, sprach “Ja, da müssen Sie halt mal in anderen Apotheken fragen, ob man da so was vielleicht noch vorrätig hat.”, und nach diesen knappen, dürren Worten ward ich quasi entlassen. Ich fühlte mich gekränkt, denn ich bin viele Jahre lang Stammkundin der “Barer-Apotheke” gewesen…
… Tags darauf besuchte ich nach Feierabend die in Nähe des “Nobelhotels” gelegene “Isar-Apotheke”. Eine sehr freundliche Verkäuferin erbot sich nach dem Hinweis darauf, dass Circadin aus dem Handel genommen worden ist, mir eine ausführliche Liste aller Alternativ-Präparate zu erstellen, für die Rücksprache bei meiner Hausärztin, falls ich ein paar Minütchen Zeit hätte…
… Ich machte danach noch einen kurzen Schlenkerer in die “Angertor-Apotheke”, ein paar hundert Meter weiter. Die Verkäuferin dort zog sich nach Vorbringen meines Anliegens in ein kleines Büro zurück, um die Pharmazie-Großhändler in und um München anzurufen, vielleicht habe dort jemand noch ein Packerl Circadin vorrätig. Nach sehr langem und ausführlichem Telefonieren kam sie freudestrahlend zurück an den Tresen, um mir zu verkünden, sie sei fündig geworden, in ein paar Stunden bereits würde ich das Medikament abholen können…
… Ich denke, dass ich da zwei neue “Stamm-Apotheken” gefunden habe…
Schnee,…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Sonstiges mit den Tags Eis und Schnee, Fotografie, Heimat, Kreislauf des Lebens, München, MeineWelt, Ostern, Schnee, Schneesturm, Unwetter, Winterrückkehr am April 8, 2012 von freiedenkerin… der auf Kirschblüten fällt…
… Kurz nachdem ich heute morgen so gegen halb acht Uhr das “Nobelhotel” erreicht hatte, setzte ein Schneesturm ein – und zwar dermaßen heftig, dass ich das Nebengebäude jenseits unseres kleinen Parks kaum mehr erkennen konnte. Danach erinnerte die Welt ringsum eher an Weihnachten denn an Ostern…
Eine Karfreitags-Anekdote…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Religion, Sonstiges mit den Tags "Großer Himmelspapa", Einschüchterungen, Erinnerungen, Erzählungen, Freunde, Glücksspiel, Heimat, Karwoche, Kinderängste, Kindheit, Lügengeschichten, MeineWelt, Pokern am April 7, 2012 von freiedenkerin… Mein bester Kindfreund und Blutsbruder Wolfi und ich wurden recht streng erzogen. Und wenn alle “weltlichen” Ermahnungen und Zurechtweisungen nichts fruchteten, zog man den “Großen Himmelspapa” hinzu, der angeblich weit über uns auf einer Wolke thronen, sich mit böse gerunzelter Stirn und funkelnden Augen den weißen Rauschebart raufen, und uns unablässig beobachten, und jede unserer eigentlich recht kleinen und doch so natürlichen, kindlichen “Sünden” und “Verfehlungen” akribisch notieren würde…
… Als wir so um die zehn Jahre alt waren, hatten wir eine gar heiße Pokerphase, dieses Glücksspiel ist uns von Wolfi’s Lieblingsonkel Hei-Pei (Hans-Peter) beigebracht worden, der im fernen Düsseldorf weilte, und seine Ferien sehr gerne in unserer schönen Heimat verbrachte, wobei er jedesmal eine andere Freundin mitbrachte – sehr zum Missfallen der Eltern und der ebenfalls recht erzkonservativen Nachbarschaft…
… Unsere Begeisterung für’s Pokern kannte kaum Grenzen. So versammelten wir uns natürlich auch in der Karwoche in Wolfi’s gemütlichem Zimmerchen, um unserer Leidenschaft zu frönen. Da erzählte meine Mutter am Gründonnerstag, dass Karten- und auch alle anderen Glücksspiele am Karfreitag strikt verboten seien, der “Große Himmelspapa” würde darauf ein besonders gestrenges Augenmerk haben! Und wer sich nicht an dieses Gebot halten würde, dem würden in der Nacht die Hände abfaulen!…
… Neugierig, wie Kinder nun mal sind, wollten wir selbstredend austesten, ob dies auch der Wahrheit entsprechen würde. Nicht lange zuvor war Wolfi’s Großvater verstorben. So schlichen wir klammheimlich in sein etwas seltsam nach Schnupftabak und Kampfer riechendes “Austragsstüberl” hoch droben im Speicher, und pokerten den Nachmittag über, was das Zeug hielt. Als die Dämmerung einbrach, schlenderten wir nach Hause, als könnten wir kein Wässerchen trüben. Wir verbrachten allerdings eine sehr unruhige Nacht. Denn immer wieder, wenn uns der Schlaf zu übermannen suchte, schreckten wir angstvoll und schweißgebadet hoch, um nach unseren Händen zu sehen…
… Der Karsamstag brach an – und wir erfreuten uns allesamt gesunder und unversehrter Gliedmaßen. Da schworen wir uns, nie, nie, nie wieder auch nur einem Wort der gruseligen Geschichten vom “Großen Himmelspapa” Glauben zu schenken…
… Karfreitagstränen…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags "Nobelhotel", Fotografie, Gingko, Heimat, Karfreitag, Kreislauf des Lebens, Lebensbaum, München, MeineWelt, Natur, Osterzeit, Regen am April 6, 2012 von freiedenkerin… Die “Hundertwasser-Schule”…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit den Tags Fantasie, Fotografie, Friedensreich Hundertwasser, Grundschule, Heimat, Kunst, München, MeineWelt, Schule, Straßenkunst am April 5, 2012 von freiedenkerin… Da mein Arbeitsweg dank Großbaustelle zwischen Stachus und Sendlinger Tor derzeit ein wenig umständlich ist, beschloss ich gestern nach Feierabend, mal eine neue Route zu versuchen, und zwar mittels U-Bahn. Auf dem Weg zur nächst gelegenen Station kam ich, eine wundervolle Straße mit vielen kleinen Lädchen und stattlichen Bürgerhäusern entlang schlendernd, auch an einer Grundschule vorbei. Die den Bolzplatz abgrenzende Mauer zog mich sofort in ihren Bann, sie ist ausgesprochen farbenprächtig und phantasievoll im Jahr 2008 von Schülern/innen gestaltet worden – und dem großen Friedensreich Hundertwasser gewidmet…
04.04.2012…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags 04. 04. 2012, Alltägliches, Fotografie, Frau Landgeflüster, Heimat, Internettes, Kreislauf des Lebens, Lebensart/-genuß, München, MeineWelt, Nicht-Stöckchen, Stöckchen am April 4, 2012 von freiedenkerin… Da es keine Regeln ohne Ausnahmen gibt, beteilige ich mich heute mal wieder an Frau Landgeflüster’s Nicht-Stöckchen…
… Das (die) Foto(s) des Tages:…
… Nach langem und geduldigem Beobachten ist es mir heute geglückt, die allererste Kirschbaumblüte in unserem kleinen Park zu fotografieren. Und das allererste Vergissmeinicht!…
… Das Zitat des Tages:…
… Wir sind ja nur ein kleines Team, und wenn einer von euch krank ist, dann müsst ihr alle Opfer bringen.” (Eine passwortgeschützte nähere Erklärung hierzu folgt entweder heute Abend noch oder morgen Vormittag)…
… Das Wetter des Tages:…
… Sonne – dunkle Wolken – Sonne – dunkle Wolken – Sonne – dunkle Wolken – usw. usw….
… Die Hauptaktivität des Tages:…
… Mit meinem kleinen, eleganten Etagenwägelchen durch die Flure des “Nobelhotels” flitzen und Essen servieren…
… Der Film des Tages:…
… Mit Sicherheit die nächste Folge der Superserie “From the Earth to the Moon” auf KinoweltTV!…
… Die Musik des Tages:…
… Noch keine – aber der Abend ist ja noch sehr jung…
… Das Essen des Tages:…
… Heute morgen: Wie üblich ein Croissant, ein Fruchtjoghurt und ein großer Milchkaffee dazu, zu Mittag gab’s eine leckere Variation von Edelfischen, und heute Abend ist Serano-Schinken mit Melone angesagt…
… Das Buch des Tages:…
… “Das Buch des Teufels” von C. J. Sansom, ein sehr packender Krimi aus der Zeit Heinrich’s VIII. …
Auf dem Heimweg…
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Menschen, Sonstiges mit den Tags Ärger, Erzählungen, Gemaule, Gleisbauarbeiten, Heimat, München, Münchner Trambahnen, MeineWelt, MVG München, Schienenersatzverkehr, Unzufriedenheit am April 2, 2012 von freiedenkerin… vorhin bin ich so richtig in Rage geraten…
… Für die Dauer der Karwoche werden zwischen Stachus und Sendlinger Tor die Trambahngleise erneuert. Deshalb verkehrt zwischen diesen beiden Haltestellen ein Linienbus. Das ist zwar jetzt etwas ärgerlich und umständlich, doch was hilft’s, solche Gleisbauarbeiten müssen halt mal sein. Es ist doch wesentlich sinnvoller, ein paar Tage lang etwas Ungemach in Kauf zu nehmen, als wegen ramponierter und veralteter Schienen einen Unfall mit Verletzten, vielleicht sogar Toten zu riskieren…
… Ach, was schlugen da vorhin an der Bushaltestelle die Wellen der Empörung hoch! Vor allem die alten Menschen, bei denen man meinen könnte, sie hätten doch weiß Gott jetzt alle Zeit der Welt, maulten, schimpften und fluchten, dass sich mir die Haare sträubten und ich aus dem Kopfschütteln so gar nimmer heraus kam…
… Nach wenigen Minuten scherte das Fahrzeug des Schienenersatzverkehrs in die Haltebucht. Wir stiegen ein. Der Busfahrer wartete noch auf ein paar Nachzügler, die sich etwa zwanzig Meter entfernt in Galopp gesetzt hatten. Da plärrte vom hinteren Teil des Wagens eine “Dame”, die schätzungsweise so um die zehn Jährchen älter als ich gewesen sein mochte: “Verdammt noch mal, jetzt fahren Sie gefälligst los!” Mir platzte der Kragen. Ich wandte mich um und fixierte das Weib mit lodernden Blicken: “Was haben Sie’s denn gar so eilig, Verehrteste, müssen Sie noch ganz dringend zur Arbeit – oder zum Probeliegen?” Ich kehrte Madame den Rücken zu, geflissentlich den Schwall an Beschimpfungen – “Meine Kinder würden dir jetzt die Fresse polieren! Nur noch Idioten und Geisteskranke sind hier unterwegs!” usw. – ignorierend. Ringsum blinzelten mir einige Umstehende verschmitzt zu…



















