… wenn ich Dich im TV gesehen habe, hab’ ich mir gedacht, wie schön das wohl wäre, Dich zum guten Freund haben zu dürfen…
… Leb wohl, Dieter. Du wirst uns allen fehlen…
… Foto: Wikipedia, Creative Commons 3.0…
… ca. zweitausend Meilen von der nächsten bewohnten Küste entfernt. Hier landet unser Plastikmüll, und verursacht Tag für Tag das grausame Verrecken junger Seevögel unter furchtbaren Qualen…
… Auch wenn man – wie ich – kein Französich kann, dieses Video ist einfach umwerfend drollig, und zum Schlapplachen bestens geeignet…
… Wie heisst es doch so schön: Wer den Schaden hat, spottet jeglicher Beschreibung…
… betreffs eines adäquaten Kostümchens für die letzten tollen Tage:…
… Die Musik stammt leider, leider nicht aus dem alten Streifen “Der große Ziegfeld”. Aber die gezeigten Roben sind echte Hingucker – und erfordern in jedem Falle ein gerüttelt Maß an Körperbeherrschung und -kräfte…
… Die wohl innigste und am längsten währende Männerfreundschaft des alten Hollywood bestand ohne Zweifel zwischen Stan Laurel und Oliver Hardy, gemeinhin als Dick und Doof bekannt. Sämtliche Höhen und Tiefen des Filmgeschäfts jener Tage, der Wechsel von Culver City’s Comedy-Fabrik (doppeldeutig “Lot of Fun” genannt) in die boomende Zelluloid-Metropole an Amerika’s Westküste, Tops und Flops, etliche ausgedehnte Theater-Tourneen – auch nach Europa – Zwistigkeiten mit Studiobossen und Produzenten wegen unfairer Verträge und schluderiger Drehbücher schweissten die Beiden zusammen, viele Jahrzehnte lang waren sie quasi unzertrennlich und einander auch nach Drehschluß eng verbunden…
… Bei den Auseinandersetzungen und Verhandlungen in den Studio-Büros und Chefetagen war übrigens in der Regel Stan Laurel der führende Kopf. Er war alles andere als einfältig und naiv, sondern ein äußerst versierter und kreativer Drehbuch-Autor (der aber seinen Partner stets mit einbezog), ein gewiefter Verhandlungsgegner, bei den meisten Filmen der Zwei führte er sogar die Regie und nahm sich des Schnitts an, obwohl er im Abspann nie als Regisseur oder Editor genannt worden ist. Und er war ein Schürzenjäger, ein Charmeur, der ungezählten Damen den Kopf verdrehte, und insgesamt zwölf Mal mit seinen vier Ehefrauen verheiratet gewesen war. Oliver Hardy überließ seinem Kompagnon ausgesprochen gerne den aktiven Part, er war ein Connoisseur, der sich in seiner Freizeit mit Vorliebe dem Golfen, welches er gar meisterhaft beherrschte (über viele Jahre hinweg räumte er auf sämtlichen Turnieren in und um Hollywood die Preise ab), den Tafelfreuden (er konnte himmlisch gut kochen!) und den Pferdewetten widmete – letztere kosteten ihm ein Vermögen…
… Als Kleinkind war “Doof’s” Tochter, Lois Laurel-Hawe, “Babe” Oliver Hardy sehr zugetan. Er war wie ein lieber, vertrauter Onkel für sie. Doch als sie älter wurde, entwickelte sie eine große Abscheu gegen den Partner und Freund ihres Vaters. Denn in den Filmen der Beiden pflegte dieser ihren Papa stets zu verhauen! Den kinderlosen “Babe” Hardy schmerzte diese Zurückweisung sehr. Da schrieb Stan Laurel eigens ein Drehbuch für einen Kurzfilm, an dessen Ende der “Dick” vom “Doof” mal so richtig Kloppe bekommt. Der Streifen erfreute sich beim Publikum – und natürlich bei Klein-Lois! – großer Beliebtheit. Danach schloss Laurel’s Tochter Oliver Hardy erneut in ihr Herz, bis dieser am 7. August 1957 verstarb…
… welches Leid, welche Trauer der Hass, der Wahn und die Verblendung krimineller Rechtsradikaler den Verwandten, Eltern, Freunden, ihrem persönlichen Umfeld zufügen…
… Dazu hier die gestrige Reportage des ARD-Magazins “Panorama”…
… “Ich denke jeden Tag an die Opfer, immer”, so die Mutter des Ex-Mitglieds der Zwickauer Terrorzelle Uwe Böhnhardt, “es tut mir so unendlich leid… Ich kann doch nicht die Angehörigen der Getöteten um Verzeihung bitten – wie kann man so etwas verzeihen, dass einem der Vater, Sohn, Bruder, Ehemann so brutal genommen worden ist – das kann man doch nicht.”…
… Die lustige Welt der Muppet’s Show – immer wieder schön!…
… von Filmen ist mitnichten eine “Erfindung” des 21. Jahrhunderts! Oh nein, so etwas hat eine bereits mehr als hundertjährige “Tradition”:…
… Im Jahre 1902 schuf der französische Film-Pionier, Regisseur, Produzent, Schauspieler und Schriftsteller Georges Méliès in seinem aufwändigen Atelier in Paris einen nach wie vor ausgesprochen faszinierenden und bemerkenswerten Science-Fiction-Stummfilm: “Le Voyage dans La Lune” (Eine Reise zum Mond)…
… Eine Gruppe Wissenschaftler lässt sich an Bord einer überdimensionalen Kanonenkugel auf den Mond schießen. Dort erleben sie etliche haarsträubende und schreckliche Abenteuer mit Fabelwesen und blutrünstigen Eingeborenen, ehe ihnen der Rückflug zur Erde gelingt. Ihre “Raumkapsel” landet im Ozean, sinkt auf den Meeresgrund, wird dann aber dank des eigenen Auftriebs wieder an die Oberfläche getrieben, wo sie von Schiffen der Marine geborgen und samt unversehrter Insassen an Land gebracht wird…
… Georges Méliès investierte 1902 so gut wie sein gesamtes Vermögen in die Umsetzung einer gleichnamigen Erzählung Jules Verne’s. Sein Traum war, Hunderte von Kopien des Filmes in die Vereinigten Staaten zu verkaufen, und dadurch reich und berühmt zu werden. Doch ein gewisser Thomas A. Edison, seines Zeichens Erfinder, machte dem Franzosen einen gewaltigen Strich durch die Rechnung: Er bestach die Inhaber einiger Londoner Filmtheater, diese fertigten klammheimlich Abzüge von “Le Voyage dans La Lune” an, welche sie in die USA sandten. Mr. Edison vertrieb den “Urvater” aller Science-Fiction-Filme in Amerika unter seinem Namen – und wurde dadurch noch wohlhabender, als er ohnehin schon gewesen war…
… Für Monsieur Méliès bedeuteten diese “Raubkopien” nicht nur das Ende seiner Träume, sondern auch den finanziellen Ruin. Nur wenig später verstarb er…