Archiv für Film.und.Fernsehen

ZZ 100 – 10. Woche – 18 + 80

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , , am März 7, 2010 von freidenkerin

… E voilá, die neuesten Zahlen in Sunny’s aufregendem und inspirierendem Zahlenzauber100-Projekt: 18 und 80 !…

… Hätte am Freitag, den 17. Februar 1922 gegen 14:00 Nachmittag der britische Archäologe Howard Carter nicht eine der spektakulärsten Ausgrabungen der Neuzeit gemacht, wäre der im Alter von grade mal 18 Jahren an einer schweren Malaria verstorbene Pharao der 18. Dynastie namens Tut-anch-Amon vermutlich auf ewig im Dunkel der Weltgeschichte verborgen geblieben…

(Quelle: Wikipedia)

… Unvergessen der Ausspruch Howard Carters zu seinem Förderer und Initiator der Ausgrabung im Tal der Könige, Lord Carnavon, als nach Jahrtausenden der erste Lichtstrahl in die Grabkammer fiel: “Mylord, ich sehe wundersame Dinge!”…

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“In 80 Tagen um die Welt”

… So lautet der Titel eines der weltberühmten Romane des wohl ersten Science-Fiction Autors überhaupt, des Franzosen Jules Verne…

… Der reiche und exzentrische Gentleman Phileas Fogg wettet mit anderen Mitgliedern des Londoner Reform Clubs, dass es ihm gelingen wird, in 80 Tagen um die Welt zu reisen, um 1870 schier ein Ding der Unmöglichkeit. Verfolgt werden Mr. Fogg und sein neu eingestellter französischer Diener Passepartout von dem übereifrigen Privatdetektiv Mr. Fix, welcher glaubt, in Fogg einen Bankräuber erkannt zu haben. Während der äußerst turbulenten Reise rettet der britische Globetrotter der jungen, indischen und verwitweten Maharani Aouda das Leben und nimmt sie in seine Obhut. Nach viel Irrungen und Wirrungen kreuz und quer über den ganzen Globus erreicht das kleine Grüppchen schließlich wieder London, jedoch zu spät, wie es scheint. Bis sich während eines Besuches bei Referend Wilson, der Fogg mit Aouda trauen soll, heraus stellt, dass der Exzentriker bei seiner Überschreitung der Datumsgrenze ja einen Tag Zeit hinzu gewonnen hatte. Drei Sekunden vor Ablauf der Frist erreicht Phileas Fogg die Räume des Reform Clubs und gewinnt somit die Wette…

Heulen, Zähneklappern und Zensur

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Medien, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , , , am März 6, 2010 von freidenkerin

… Der mutige, aufrechte und beliebte Kabarettist und Schauspieler Michael Lerchenberg ist Freitag Abend von seiner Rolle als Nockherberg-Fastenprediger Bruder Barnabas zurück getreten (worden). Der Grund: Seine sehr pointierte, scharf  und offen gehaltene Rede zu Beginn der diesjährigen Veranstaltung, bei der er viele Finger in viele Wunden bohrte und der anwesenden Politprominenz des Öfteren sichtbar das Lachen im Halse stecken geblieben ist. Am meisten erzürnten sich im Nachhinein die Gemüter an folgender Äußerung Lerchenbergs:

“… Alle Hartz-IV-Empfänger sammelt er (Guido Westerwelle) in den leeren, verblühten Landschaften zwischen Usedom und dem Riesengebirge, drumrum ein großer Stacheldraht – hamma scho moi g’habt. Dann gibt’s a Wassersupp’n und an Kant’n Brot. Statt Heizkostenzuschuss gibt’s von Sarrazin’s Winterhilfswerk zwei Pullover, und überm Eingang, bewacht von jungliberalen Ichlingen im Gelbhemd, steht in eisernen Lettern ‘Leistung muss sich wieder lohnen’.”…

Unter jenen, die sich über diese Worte des Kabarettisten echauffierten, war auch Frau Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Deutschen Juden. Das heißt, sie schrie am lautesten Zeter und Mordio – dies sei eine Verunglimpfung des großen Unrechts, welches während der Nazizeit sechs Millionen Juden angetan worden war… Frau Knobloch, bei allem Respekt, hier geht es (ausnahmsweise) einmal nicht um Sie und die Greueltaten, die Ihr Volk im Dritten Reich zu erleiden hatte! Hier geht es darum, dass Jemand die Gedanken vieler deutscher Hartz-IV-Empfänger endlich einmal öffentlich in Worte gefasst hat! Auch darum, auf die unverhohlen rechtspopulistischen Äußerungen eines sogenannten Vizekanzlers auf Kosten der sieben Millionen Menschen, die staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen müssen, aufmerksam zu machen! Darauf, dass da ein machtgeiler Politiker, der Zeit seines Lebens nicht einen einzigen Tag lang bei einem Arbeitgeber in Lohn und Brot gestanden und nicht einen einzigen vernünftigen Handschlag zuwege gebracht hat, den von Armut und sozialem Niedergang bedrohten Teil des ihm anvertrauten Volkes diskreditiert, um sich und seine Parteijünger zu profilieren und Wählerstimmen zu fangen! Das Augenmerk auf die Unfähigkeiten und Unzulänglichkeiten unserer politischen und wirtschaftlichen Obrigkeiten zu richten! Darauf, dass Deutschland zusehends einer Bananenrepublik mehr gleicht als einer weltweit angesehenen Demokratie!…

… Herr Lerchenberg hat Freitag Abend seinen Hut genommen, er wird in Zukunft die Rolle des Fastenpredigers Bruder Barnabas nicht mehr verkörpern. Der Druck auf ihn und die Brauerei, welche ihn zu diesem Zwecke engagiert hatte, sei zu groß geworden. Bei der Wiederholung der traditionsreichen Starkbierprobe samt Politiker-Derblecken und (heuer sehr schwachem) Singspiel hat sich das Bayerische Fernsehen erdreistet, die schärfsten Stellen der Rede heraus zu schneiden. Die Zensur lässt grüßen. Und macht nachdenklich. Wer von Jenen, die sich noch trauen, unverhohlen ihre Meinung kund zu tun, wird als nächster mundtot gemacht werden? Ein Urban Priol vielleicht? Ein Matthias Richling? Ein Georg Schramm? Welche Kabarettsendung wird demnächst aus den Programmen der sogenannten Öffentlich Rechtlichen verschwinden? Und wann werden die ersten politik- und sozialkritischen Blogs nicht mehr im World Wide Web zu finden sein? Und wen dürfen wir nächstes Jahr in der Rolle des Bruder Barnabas auf dem Nockherberg sehen? Vielleicht einen jener glatt gebürsteten, weich gespülten, “liberalen” Ichlingen im Gelbhemd, von denen Herr Lerchenberg sprach, der dann den Großkopferten nach dem Munde redet und ihnen ordentlich Zucker in den A… bläst, anstatt das zu tun, was das Vorrecht des Fastenpredigers – und jeden(r) halbwegs gestandenen mündigen Bürgers(in) dieses Landes – sein sollte: Sein Missfallen und Unmut über Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten zu äußern, engagiert, deutlich und unzensiert…

Internettes

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Medien, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , am März 3, 2010 von freidenkerin

… Manchmal führt im World Wide Web eines zum anderen und ergibt so nette kleine Zufälle. Vor kurzem träumte ich hier auf meinem Blog von einem hübschen Hausboot, welches mir auf Key West aufgefallen war. Mein guter Freund Worti fühlte sich dadurch inspiriert und griff das Thema Hausboot in seinem neuesten Post zum Projekt 52 erneut auf. Während der Kommentare dazu kamen wir auch auf den herzerwärmenden, schönen, witzigen und romantischen Film “Hausboot” mit Cary Grant und Sophia Loren in den Hauptrollen zu sprechen. Und auf das putzige kleine Kinderlied, welches La Divina Loren zum Besten gibt…

… Beim Betrachten der Szene kam mir in den Sinn, dass mir das pastellfarbene Cabriolet irgendwie bekannt vorkommt, ich habe es schon einmal in Natura gesehen, und das ist noch gar nicht so lange her. Nach einigem Grübeln und Stöbern in meinem Fotoarchiv fand ich die Karosse: Sie parkt in Miami Beach vor dem farblich angepassten Hotel “Avalon” am Ocean Drive…

Brandaktuell: “Knickohrmieze” – The Movie!!!

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Medien, Sonstiges mit Tags , , , , , , , am Februar 16, 2010 von freidenkerin

Wildes-Weib-Productions

proudly presents

“Knickohrmieze” – The Movie!!!

Brandheiß – direkt vom Schneidetisch auf Ihren Bildschirm: Der sensationelle, äußerst geheime Geheimerfolg der Berliner Filmfestspiele!!!

Da es sich um einen Stummfilm handelt, hier eine kurze Erklärung der Handlung:

1. Szene: Die Hauptdarstellerin wird erstmalig auf dieses Projekt angesprochen: “Smokey, wie wär’s, sollten wir nicht mal einen Film machen?” – “Häh? Film, was ist das?” – “Das sind bewegte Bilder, die ich mit der Knipsmaschine mache.” – “Hm – also, ich weiß nicht recht”…

2. Szene: Bei einem gemeinsamen Candlelight-Dinner mit Wurstbrot und Schlagsahne kann sich die Hauptdarstellerin endlich mit dem Gedanken, bei einem Film mit zu wirken, vertraut machen.

3. Szene: Die Hauptdarstellerin äußert ihre Wünsche in punkto Gage und Drehbuch.

4. Szene: Die Hauptdarstellerin hübscht sich gehörig auf.

5. Szene: Die große Liebesszene! Hauptdarstellerin schmust hingebungsvoll mit der Kamera…





Auswandern! Jawoll! Aber wohin?…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , , am Februar 14, 2010 von freidenkerin

… Mit dieser Frage haben die liebe Sunny und ich uns grade a bisserl beschäftigt. Und sind auf keinen rechten grünen Zweig gekommen. Rat suchend begann ich, im WWW zu forschen und stieß dabei auf einige schicke und stimmgewandte Herrschaften, die bestens gelaunt einen guten Tipp für uns parat hatten:

Rockin’ Valentine…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , , am Februar 14, 2010 von freidenkerin

… als kleines Dankeschön an meinen lieben Freund Worti, den Herrn W. und seinen Zauberstuhl...

… Und natürlich für euch alle, meine lieben Bloggerfreunde/innen!…

Anregung…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Sonstiges mit Tags , , , , , am Februar 2, 2010 von freidenkerin

… für eine eventuell geplante und bevorstehende Frühjahrskur gefällig?..

Wieder entdeckt…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Inspiration, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , am Januar 23, 2010 von freidenkerin

… habe ich das zu Herzen gehende Adagio aus A. Katchaturian’s Suite und Ballett “Spartakus”. Eifrige Vorprogrammseher werden sich vielleicht noch daran erinnern, dass diese wunderschöne Schöpfung vor gut dreißig Jahren als Titelmelodie der Fernsehserie “Die Onedin-Linie” diente…

… Noch’n Love-Song…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit Tags , , , , , am Januar 16, 2010 von freidenkerin

Unlaute

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Gesellschaft, Medien, Menschen, Sonstiges mit Tags , , am Januar 12, 2010 von freidenkerin

… “Äh” beziehungsweise “Ähm”…

… Das scheint eine Seuche zu sein, die zusehends um sich zu greifen droht! Gibt es denn da kein Gegenmittel? Auch nicht von G.S.K.? Diese Unart hat mir bereits eine nicht mehr zählbare Menge von an sich hörens- oder sehenswerten Diskussionen und Interviewen verdorben. Vernehme ich bei einem Sprechenden im Radio oder Fernsehen bereits nach den ersten Worten das “Äh” oder auch “Ähm”, könnte ich auf der Stelle die Wände hoch gehen. Ich muß dann weiter zappen, tut mir Leid. Was ist mir da schon an Wissens- und Lernenswertem entgangen! Aber ich kann nicht anders…

… Diese Unlaute scheinen meinen Beobachtungen zufolge vor allem bei Jenen zu grassieren, die man gemeinhin zur intellektuellen, intelligenten, wirtschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen Elite zu zählen scheint. Als Beispiel sei hier nur mal kurz jener halblanghaarige Philosoph erwähnt, dessen randlose, auf der Nasenspitze balancierende Brille sich bei jeder als ein wenig niveauvoller propagierten Diskussionsrunde einfindet. Zusätzlich zum “Äh” und “Ähm” nach ungefähr jedem dritten Wort kommt noch das enervierende Sprechen durch die Nase (kleiner Tipp am Rande: Das Entfernen von Polypen wird nach wie vor von den Krankenkassen bezahlt!). Der Chefredakteuer eines Münchner Regionalsenders, der wirklich sehr oft die interessantesten Zeitgenossen in seinem Studio zu Gast hat, bringt tatsächlich nicht einen Satz mit einem halben Dutzend Wörter zustande, ohne nicht mindestens einmal ein “Äh” bzw. “Ähm” einzuflechten. Furchtbar! Ich guck mir bei seinen Sendungen stets nur die Antworten der Gesprächspartner an und zappe bei seinen Fragen kontinuierlich weg. Kann man dem Typen zum nächsten Geburtstag, zu Weihnachten oder Hochzeitstag nicht mal einen Rhetorikkursus spendieren?…

… Ein namhafter Gehirnforscher – der seine Vorträge übrigens fließend ohne jegliche “Äh’s” & “Ähm’s” zu halten imstande ist – hat vor einem Weilchen festgestellt, daß die Grauen Zellen eines Redners bei jedem “Äh” bzw. “Ähm” wohl eine kleine Ruhezeit einzulegen pflegen. Was mich seit dieser Erkenntnis sehr verwundert ist, daß ausgerechnet die Gehirne jener Persönlichkeiten, deren intellektuelle, intelligente, wirtschaftliche, politische und wissenschaftliche Überlegenheit so oft und so gerne propagiert wird, die meisten Pausen einlegen müssen (Ein wahrer Meister der “Äh’s” & “‘Ähm’s” ist übrigens unser ehemaliger, einer schnöden und bösen Intrige zum Opfer gefallener Ministerpräsident E. St.Oiber)…

…Irgendwie gibt mir das manchmal schwer zu “äh” denken “ähm”…