… Und Hut ab, damit hätte ich nie gerechnet…
… Vor einigen Minuten erhielt ich einen Anruf des Leiters eines Münchner Orthopädiezentrums, über die Art einer Ärztin, die dort praktiziert und mich am Freitag Nachmittag “behandelt” hat, habe ich mich ja vor kurzem sehr entsetzt. Ihr Chef entschuldigte sich während des Telefonats mehrmals in aller Form bei mir, bestätigte, dass sich mein Bericht sehr glaubhaft lese, auch dass er diese Frau Dr. Z. schon etliche Jahre persönlich kennen würde. Er sagte mir auch, dass ihm seit langem schon durchaus bewusst wäre, dass seiner Mitarbeiterin recht oft eine überaus unverblümte und offene Art zu Eigen sei. Er hätte sie erst vor etwa einem halben Jahr bei sich eingestellt. Er hat mir versprochen, dass dieser Fall für Frau Dr. Z., wenn sie in 10 Tagen von ihrem Urlaub zurück kehren wird, schwere Folgen haben wird, denn eine solche Art und Weise, mit einer Patientin umzugehen, sei auf gar keinem Fall zu akzeptieren und hinzunehmen. Natürlich habe auch ein Arzt ein Recht darauf, politische und persönliche Ansichten zu haben, doch diese sollte man in jedem Fall im Umgang mit Patienten außen vor lassen. Auch würde es ihm Leid tun, mich als Patientin zu verlieren, er würde seine Sprechstundenhilfen sofort darauf hinweisen, in meiner Akte einen entsprechenden Vermerk zu machen, dass man mir in Zukunft keinen Termin mehr bei der betreffenden Orthopädin arrangiert. Meine Beschwerde hätte ihn sehr betroffen gemacht, da die Schilderung des Gesprächs mit Frau Dr. Z. in einem völligen Gegensatz zu der seit über zehn Jahren von ihm und seinen Kollegen gepflegten medizinischen und menschlichen Philosophie stehen würde…
… So wie’s aussieht, bin ich zudem auch nicht die Erste und Einzige gewesen, die gegen die Art und Weise der Behandlung durch diese Ärztin protestiert hat…

