Archiv für Berlin

Projekt ABC – 23. Woche – Buchstabe “V” (6)

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , am Oktober 16, 2009 von freiedenkerin

 

“Viechereien”…

1. Viecherei:

Smokey: Ja, sag amal, Frauli, was schleppst’n du da aus Berlin an! Eine Doofente! Ja, geht’s noch!!!

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Zweibeinerin: Geh, Smokey, des is doch koa Doofent’n net, des is die Fumiko, a Kusine von da Sushi, die kennst doch, des is da Tonari ihr Fotomodell g’wes’n. Und de zwoa g’hör’n zu de Maskottchen von de Berliner Wasser Werke. Verstehst? - Smokey: Häh? Was moanst?

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Ein Weilchen später – jedes weitere Wort erübrigt sich:

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2. Viecherei

Watt denn, watt denn, ick hab jehört, du willst im nächsten Leben Miezekatze werd’n. Lass dir mal wat sajen, Reichstagsspatz, det is viel besser, det is einfach nur knorke, det saj ick dir! Jeden Tag ordentlich zu futtern von die Menschen, die sich da die Beene in’n Bauch tret’n un’ warten uff Jott weeß wat, viel Platz, damit de dia’n anständijet Nest bau’n kannst – un’ wenn dia eina wat will, machste de Flüjel breit un’ schwirrst ab…

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Projekt ABC – 23. Woche – Buchstabe “V” (5)

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , am Oktober 16, 2009 von freiedenkerin

 

Verliebt…

… in Berlin (Teil 4)

Unweit der Jannowitz-Brücke enterten Tonari und ich kurz entschlossen das Ausflugsschiff “Neptun”. Kaum hatten wir’s uns auf dem Oberdeck gemütlich gemacht, ging die Reise über Berlin’s Wasserstraßen und unter ungezählten Brücken hindurch – Berlin nennt weitaus mehr davon sein Eigen als Venedig! – auch schon los…

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… Bereits nach wenigen Minuten grüßte uns vom Rande einer nicht ganz legalen Laubenkolonie ein – nun ja – Riesenbaby…

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… Bemerkenswerte Kombination aus alter Bausubstanz mit modernster Architektur…

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… Eine der schönsten Brücken Berlins: Die Oberbaumbrücke. Sie wurde zwischen 1894 und 1902 erbaut, 1945 auf Hitlers Befehl teilweise gesprengt, um den Vormarsch der russischen Truppen aufzuhalten, und im November 1994 restauriert wieder eröffnet…

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… Neuköllner Kanalidyll inmitten der Dreimillionen-Metropole…

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… Am Ufer des Landwehrkanals befindet sich das Technikmuseum mit kühn in die Fassade integriertem “Rosinenbomber”. Es wurde 1983 eröffnet und nannte sich ursprünglich Museum für Technik und Verkehr…

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… Unsere Brückenfahrt mußte aufgrund einer Regatta einen ziemlichen Umweg über den Charlottenburger- und Westhafenkanal einschlagen. Je weiter der Nachmittag fortschritt, umso kühler und auch ungemütlicher wurde es. So kehrten wir sehr gerne ab und an unter Deck ein, um uns bei einer warmen Brotzeit und diversen Heißgetränken zu regenerieren. Nach ungezählten Sehens- und Staunenswürdigkeiten, die zu erwähnen den Rahmen eines Blogbeitrages sprengen würden, näherten wir uns dem Regierungsviertel und Berlin Mitte…

… Blick von der Spree auf das Bundeskanzleramt. Wenn man es aus einiger Distanz so betrachtet, möchte man’s kaum für möglich halten, daß dieses ultramoderne Bauwerk achtmal größer ist als das Weiße Haus in Washington…

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… Das Elisabeth-Maria-Lüders-Haus…

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… Der Bundestag…

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… Es war einmal ein Bonner Wirt, der nannte eine florierende, gehobene Kölsch-Kneipe sein Eigen. Da eine erkleckliche Anzahl Bundestagsabgeordneter bei ihm regelmässig zu Gast zu sein pflegten, zog er nach der Wiedervereinigung um nach Berlin. Aber – so behauptete er zumindest – nicht freiwillig! Und so eröffnete er am Ufer der Spree unweit des Regierungsviertels sein Lokal namens “Ständige Vertretung” (der rheinischen Kultur in Berlin ;-)   )…

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… Diese wunderschöne Laterne ziert die Weidendamm Brücke. Erbaut wurde diese im 17. Jahrhundert. Sie führt die Friedrichstraße über die Spree und ist auch in etlichen literarischen Werken erwähnt, so z. B. in Erich Kästners “Pünktchen und Anton”, bei Wolf Biermann, Theodor Fontane gar war von dieser Brücke dermassen angetan, daß er sich auf ihr sogar verlobte…

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… Ein Blickfang ist der Rundbau des Bode-Museums auf der Museumsinsel…

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… Vom Wasser aus vielleicht sogar noch wuchtiger und eindrucksvoller als von Land aus betrachtet: der Berliner Dom…

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… Vom Ufer des Nikolaiviertels aus grüßte uns die Kehrseite des Heiligen St. Georgs, der immer noch ohne sein Schwert gegen den nach wie vor grimmen Drachen kämpfen mußte…

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… Kurz darauf passierten wir die Mühlendamm-Schleuse und unser Schiff “Neptun” glitt gemächlich der Anlegestelle an der Jannowitz-Brücke entgegen. Nahe der Mühlendamm-Schleuse entdeckte ich einen kleinen Hafen mit alten und sorgfältig restaurierten Dampfern. Da waren jedoch durch die mittlerweile grimmige Kälte und den harschen Wind meine Finger so arg klamm, daß ich kein Buidl mehr machen wollte. Aber für meinen nächsten Berlin-Besuch habe ich mir einen Besuch dieses Freilicht-Museums schon dick angekreuzelt…

… Wir wandten uns heimwärts und wurden vom besten Gästebetreuer zunächst mit heißem Tee “aufgetaut”. Anschließend kredenzte Tonari’s Gatte, der noch dazu ein gar trefflicher Koch ist, ein ausgesprochen schmackhaftes Hühnerfrikassee mit Safranreis und dazu einen hervorragenden Weißwein, ein jeder der goldenen Tropfen erwies sich als eine wahre Wohltat! Mit Tonari’s Tochter Dana durfte ich eine sehr angenehme und auch anregende Unterhaltung quasi von Autorin zu Autorin führen…

… Morgen gibt’s dann die Fotos und G’schichten vom vergangenen Sonntag in Berlin…

Projekt ABC – 23. Woche – Buchstabe “V” (4)

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Sonstiges mit den Tags , , , , , , am Oktober 15, 2009 von freiedenkerin

 

Verliebt…

… in Berlin (Teil 3)

Meine Gastgeberin und ich machten noch einen kurzen Abstecher zur Weltzeituhr am Alexanderplatz…

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… wir bestaunten einen sehr außergewöhnlichen “Spaziergänger” und entwickelten dabei eine Geschäftsidee: “Das lassen sich die Leutchen schon was kosten, diese Fassade hinunter zu marschieren. Wenn man denen jetzt Wischlappen unter die Füße schnallen würde, könnte man zusätzlich noch die Gebühren für’s Fensterputzen einsparen…” Ja, ja, wir würden schon wissen, wie’s geht…  ;-)

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… und dann sausten wir hier hoch, in Deutschland’s wohl berühmteste Kugel, ca. 200 Meter über dem Erdboden…

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… Wir begannen unseren Rundgang mit dem Blick auf das Rote Haus vom Roten Klaus, sowie das angrenzende Nikolaiviertel…

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… von hier oben hat man auch eine recht interessante Perspektive auf den Neptunbrunnen…

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… Sakko und Jacketti grüßten zu uns herauf…

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… Leider war es diesig, obwohl sich der Himmel zunehmend vom nicht sehr attraktiven Grau zum fröhlichen Blau wandelte, außerdem ist mir dieses Buidl a bisserl schief geraten. Ich hoffe, ihr könnt trotzdem die zeltartige Dachkonstruktion des Sony Centers am Potsdamer Platz erkennen…

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… Stattlich erhebt sich der Berliner Dom an der nördlichen Spitze der sogenannten Museumsinsel. Er wurde in den Jahren 1894 – 1905 erbaut und war als protestantisches Gegenstück zum Petersdom im Rom gedacht. Das im August 2008 wieder aufgepflanzte Kuppelkreuz wurde übrigens im oberbayerischen Peiting restauriert und neu vergoldet…

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… Blick auf die Spree, die Museumsinsel, hinter dem 25-stöckigen Internationale Handelszentrum kann man die Kuppel des Reichstags erkennen und links/mittig/oben die Joldene Else – den Friedensengel - erahnen…

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… A bisserl mit dem Zuawizarra (Teleobjektiv bzw. Fernglas) näher gerückt: Das umwerfend futuristische Ungetüm des Berliner Hauptbahnhofs…

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 … Als nächstes warfen wir einen Blick auf die Synagoge an der Oranienburger Straße. Erbaut von 1859 bis 1866 war sie einst die größte Deutschlands. Durch das beherzte Eingreifen eines Polizeivorstandes in der Reichsprogromnacht 1938 vor größerer Zerstörung gerettet, erlitt sie während eines Bombenangriffs 1943 schwerste Schäden und wurde 1958 abgerissen. Am 10. November 1988, fünfzig Jahre nach der Reichsprogromnacht, wurde der Grundstein zum Neubau gelegt, welcher 1995 eröffnet wurde…

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… Über das 1912 erbaute Theater der 1890 durch Initiative der deutschen Arbeiterbewegung gegründeten Volksbühne – sozial schwachen Mitbürgern/innen sollte der Kulturgenuß ermöglicht werden – ließen wir unsere Äuglein langsam Richtung Alexanderplatz, Einkaufszentrum Alexa und das Berliner Amtsgericht schweifen…

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… Nur wenig später hatten Tonari und ich wieder festen Boden unter den Füßen. Uns durch eine Hundertschaft Polizisten hindurch schlängelnd, welche aufgeboten worden war, um ein verhältnismässig kleines Rinnsal braunen Sumpfes einzudämmen, gelangten wir zum Bahnhof Alexanderplatz, um zur Jannowitzbrücke zu fahren. Denn wir hatten uns für diesen Tag auf meinen Wunsch hin ja noch vorgenommen, Berlin mittels Schiff auf diversen Wasserwegen zu erkunden. Davon morgen dann mehr…

 

 

Projekt ABC – 23. Woche – Buchstabe “V” (3)

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Sonstiges mit den Tags , , , , , , am Oktober 14, 2009 von freiedenkerin

 

Verliebt…

… in Berlin (Teil 2)

Nach einem ausgedehnten Frühstück ging es am Samstag Morgen schnurstracks Richtung Alexanderplatz. Zu Recht meinte Tonari, daß man sich vom Fernsehturm aus den besten Überblick über Berlin verschaffen könne. Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich am Abend zuvor Rufe der Entrüstung bei meinen Gastgebern ausgelöst hatte, weil ich aus Versehen Funk- statt Fernsehturm gesagt hatte. Ich gelobe hiermit schriftlich und vor aller Welt, daß mir dieser Lapsus Lingue nie, nie, nie wieder passieren wird – und sollte ich hundert Jahr’ alt werden!  ;-)   Nach dem Kauf der Tickets erfuhren wir, daß uns eine Wartezeit von ca. einer Stunde bevor stehen würde. Also machten wir uns auf die Strümpfe zu einen kleinen Rundgang…

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 … Unser Weg führte uns zunächst zum Neptunbrunnen. Er wurde auf eine Initiative von Karl Friedrich Schinkel im Jahre 1888 von Reinhold Begas entworfen und errichtet. Die vier, am Rande von Europa’s größtem Brunnenbecken sitzenden, Jungfrauen symbolisieren durch in den Händen gehaltene Gegenstände vier bedeutende deutsche Flüsse: Fischnetz + Weinlaub = Rhein, Holzklötze = Weichsel, Ziege + Fell = Oder, Ähren + Früchte = Elbe. Dahinter ragt die 1292 erstmals urkundlich erwähnte St. Marienkirche auf…

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… Diese uniform gewandete Truppe mit den leuchtend roten Socken, Schuhen und Aktentaschen ist nicht etwa eine Abordnung von “Horch + Guck”, nein, es handelt sich hier um die Darsteller eines Werbespots für eine Schuhmarke, welcher grade in Szene gesetzt wurde…

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… Diese beiden Herren, mit augenzwinkerndem und verschmitztem Berliner Schalk, der mich während des Wochenendes immer wieder sehr begeisterte und erheiterte, Sakko und Jacketti genannt, in Wahrheit handelt es sich hierbei natürlich um Karl Marx und Friedrich Engels, nahmen mich – vielleicht wegen meiner roten Jacke? – geduldig in ihre Mitte, damit die liebe Tonari a Buidl von uns Dreien machen konnte…

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… Vorbei ging’s am Roten Haus vom Roten Klaus, dem Berliner Rathaus. Es wurde in den Jahren 1861 – 69 in Anlehnung an den Baustil der Hochrenaissance errichtet…

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… Die Zwillingstürme der Nikolaikirche beschatten das gleichnamige Stadtviertel. Hier befand sich im Mittelalter sozusagen die Wiege Berlins. Nach den verheerenden Bombardements der letzten Kriegstage stand allerdings von den historischen Bauten kein Stein mehr auf dem anderen. Man hat während der vergangenen gut vierzig Jahre eine behutsame Rekonstruktion versucht, hier laden ruhige, kopfsteingepflasterte Gassen mit vielen niedlichen Geschäften und Lokalen, Denkmälern und Brunnen zum Stöbern und Verweilen ein…

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 … Heinrich Rudolf Zille – einer der ganz Großen Berlins. Er war Lithograf, Grafiker, Zeichner und Autor und fand die Anregungen für seine ungezählten Werke im sogenannten Berliner “Milljöh” der Kaiserzeit. Wegen seiner nicht nur ausgesprochen humorvollen, liebenswerten und warmherzigen, sondern sehr oft auch bitterbösen und sozialkritischen Darstellungen war er seinerzeit nicht ganz unumstritten…

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… Ganz nahe bei Zille’s Statue findet sich diese wunderschöne Wasserpumpe…

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… Wenn man mit Tonari auf Tour ist, darf natürlich das Bildnis eines Berliner Kanaldeckels auf gar keinem Falle fehlen…  ;-)

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… Während der Heilige St. Georg im Kampfe gegen den wilden, bösen Drachen verzweifelt nach seinem Schwert sucht, welches ihm vor einigen Jahren von Scherzbolden geklaut worden ist…

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… Hund und Katz auf diesem schönen Gasthausschild einander zu haschen versuchen…

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… und der Berliner Bär würdevoll hoch droben auf seiner Brunnensäule thront…

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… hat seine gnädigste Frau Gemahlin – die mit dem Krönchen auffem Kopp – ihren Hofstaat zu einem kleinen Schwätzchen einberufen…

… Die Stunde näherte sich allmählich ihrem Ende, sie war recht kurzweilig vergangen, und wir machten uns auf den Rückweg zum Fernsehturm. Die Rundum-Ansichten von dort oben gibt’s dann morgen zu bestaunen… ;-)

Projekt ABC – 23. Woche – Buchstabe “V”

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , am Oktober 13, 2009 von freiedenkerin

 

Verliebt…  

… in Berlin (Teil 1)

Seinen Anfang hat das vergangene Wochenende irgendwann im Januar genommen. Die ausgezeichnete Fotografin und Fotokünstlerin Renee hatte das Projekt “30-Tage-30-Bilder-1-Objekt” ins Leben gerufen. Die Freude an dieser Aktion steigerte sich von Tag zu Tag, wir beflügelten einander mit Ideen und teilweise skurrilen Einfällen. Eine bis dato unbekannte Mitbloggerin und ich entdeckten, daß wir, was Humor und witzige Kalauer betraf, auf der selben Wellenlänge lagen, über viele beteiligte Blogs hinweg spielten wir uns gekonnt die Bälle zu. Keine Frage, daß wir nach Ablauf dieses herrlichen Projekts in Verbindung blieben, wir besuchten einander auf den Blogs so gut wie regelmässig, telefonierten, schickten uns E-Mails. Und irgendwann lud Tonari mich zu einem Berlin-Besuch ein…

… Vergangenes Wochenende ist es dann endlich so weit gewesen. Allein die Zugfahrt in die Bundeshauptstadt war ein Erlebnis für sich! Dank eines 29-Euro-Städtetickets durfte ich den größten Teil der Strecke in Regionalexpress-Zügen zurück legen. Achteinhalb Stunden mit gefühlten Hunderten von Haltestellen. Eine geruhsame Reise vom Bayerischen Voralpenland über die Donau, den Bayerischen Wald entlang, ein gutes Stück weit durch Thüringen – und dann wurde es leider finster. Ich bin weiß Gott alles andere als patriotisch eingestellt – doch nach dieser Tour fällt es mir leicht, freudig zu sagen: Deutschland ist in der Tat ein schönes Land!…

… Meine Gastgeberin holte mich im so gut wie nagelneuen, umwerfend futuristisch gestalteten Berliner Hauptbahnhof direkt am Bahnsteig ab. Sie bugsierte mich zum Auto samt Chauffeur (ihrem Ehegemahl). Und danach folgte eine atemberaubende Rundfahrt durch die bunt und hell erleuchtete Stadt! Staunen – Staunen – Staunen – und Freuen – anders kann ich meinen Gemütszustand während dieser gut einstündigen, unbeschwerten und gemächlichen Kurverei vorbei an so vielen Sehenswürdigkeiten Berlins nicht bezeichnen. Was mir bereits an diesem Abend bei Dunkelheit und Kunstlicht besonders ins Auge fiel: diese Großzügigkeit, Weitläufigkeit. Keine eng verstellte Innenstadt, die Menschen kaum Platz zum Atmen lässt, keine düsteren Straßenschluchten, in die tagsüber kein Sonnenstrahl fällt. Hatte ich lange Jahre vor der Glotze hockend bei so vielen Berlin-Reportagen den Kopf schon a bisserl ignorant über so viel neuartige, neumodische, auch extravagante Architektur geschüttelt, ging mir nun auf, mich auf dem Beifahrersitz windend und ver- und endknotend, um ja kein Detail zu verpassen, daß da genau der richtige Ort, die richtige Zeit für solch eine Art der Stadtgestaltung ist. Daß es sein muß, daß auf diesem dermassen geschichtsträchtigen Boden etwas Neues, Zukunftsweisendes entsteht. Ohne die Vergangenheit in Vergessenheit geraten zu lassen…

… Im großzügigen, hell und schön eingerichteten Fünf-Sterne-Wellness-und-Komfort-Ressort meiner Gastgeber bezog ich mein eigenes Zimmer für die nächsten beiden Tage. Und dann saßen wir am gemütlichen, blank polierten Holztisch der Essecke und ratschten und plauderten und tauschten uns aus. Und hätten wohl die ganze Nacht über palavern können. Aber Tonari und der beste aller Gästebetreuer waren von ihrer Arbeitswoche und einem langen Tag rechtschaffen müde. Und ich mußte mich vorbereiten. Auf den Samstag. Unter anderem auf dieses Wahrzeichen hier, das höchste Bauwerk Deutschlands…

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… den Berliner Fernsehturm  ;-)

Fortsetzung morgen!

 

 

Cam-Unsharp-Buidl No. 3

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Klamauk, Sonstiges mit den Tags , , , , am Oktober 12, 2009 von freiedenkerin

 

Berlin hat ungeheuer viel Sehenswertes, Interessantes, auch Schönes zu bieten, ist an Geschichte und Geschichten schlichtweg kaum zu übertreffen. Eine Nebensächlichkeit, die mich irgendwie anrührte und auch fröhlich stimmte, ist, daß es in dieser Stadt noch ungezählte Spatzen gibt. In München haben sich die munteren und lustigen Piepmätze leider während der vergangenen Jahre recht rar gemacht, von einer einen gefährlichen Virus verbreitenden Milbenart ist oft die Rede.

Recht eifrig sind die braun und grau gefiederten Gesellen vor dem Reichstagsgebäude zugange. Bei ungezählten Touristen, die geduldig darauf warten, eingelassen zu werden, um die spektakuläre Glaskuppel zu besichtigen, fällt allerhand Fressbares ab. Natürlich muß man flink sein, wenn man die geschäftigen und cleveren Vogerln anständig ablichten will. Bei meinem ersten Versuch ist mir dies nicht im Geringsten gelungen…

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Projekt ABC – 23. Woche – Buchstabe “V”

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , am Oktober 12, 2009 von freiedenkerin

 

Verliebt…

Hochverehrtet Publikum, ick hab mia am Wochenende aber so wat von valiebt! Dat kann ick euch sajen! Und zwar in Berlin!!! Weilet nu aber so is, daß ick mit über zwohundertfuffzich Fotos im Jepäck – einschließlich den von der Gastgeberin meines Fünf-Sterne-Plattenbau-Wellness-und-Komfort-Ressorts mir zur Verfüjung jestellten – vor ner Stunde erst zuhause anjekomm’n bin, und ooch ne jute Portion knülle bin, jibtet den ersten Eintrag zu meiner V-Spezial-Woche “Berlin” wahrscheinlich erst morjen.

Ich bitt’ euch allesamt um a bisserl Nachsicht und Milde – und hau’ mi’ nach dem Genuß eines liebevoll zubereiteten Berliner Jausenpakets und einer Halben Augustiner Edelstoff jetzt erst amal a Stund oder zwoa auf’s Ohr…   ;-)

In der heutigen Zeit sind mannigfaltige Sprachkenntnisse angesagt, daher werden die Blogeinträge dieser Projektwoche höchstwahrscheinlich zweisprachig – berlinerisch und bayerisch – erscheinen. ;-)

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