Archiv für die Kategorie Sonstiges

Blumeninsel Mainau (Teil 2)…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am Mai 22, 2012 von freiedenkerin

… Den erklärenden Text findet ihr im ersten Teil…  ;-)

… Und jetzt die nächste “Ladung” Blümchen satt…

Blumeninsel Mainau (Teil 1)…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , am Mai 21, 2012 von freiedenkerin

… Dorthin hatte mich meine “Flucht” mit Bahn, Katamaran und Bus geführt…

… Es war Samstag, und ganze Heerscharen hatten die gleiche Absicht gefasst wie ich, bisweilen musste man bei besonders schönen Blumen und Ausblicken sogar beinahe Schlange stehen, um fotografieren zu können. Ich hatte gut vier Stunden Zeit, bevor ich das letzte Schiff zurück nach Friedrichshafen nehmen musste, bin sehr viel auf den Beinen gewesen, und habe doch bei weitem nicht alles gesehen, so ist mir unter anderem das Schmetterlingshaus entgangen. Aber ich bin sicher, dass dies nicht mein letzter Mainau-Besuch gewesen ist…

… Oben beim Schloss fand das Gräfliche Gartenfest statt. Zunächst vermeinte ich, dass es da viel lecker Essen und Trinken, elegant gekleidete Menschen, und ein bisschen prominenten Schischi geben würde (vielleicht sogar die gräfliche Familie), doch beim Näherkommen stellte sich die Veranstaltung dann als eine Art Verkaufsmarkt für Gartenbedarf, -Stehrums und -Schnickeldi heraus. Am interessantesten fand ich den wandernden Drehorgelspieler, der auch im kleinen, barocken Schlosskircherl für eine etwas andere Art Kirchenmusik sorgte, und wagemutige Kinder, die im weitläufigen Wald mit Klettergurten angeseilt gar so manch Schwindel erregende Akrobatik darboten…

… Nun genug der Worte, jetzt lasse ich Bilder sprechen. Und zwar viele, mit sehr, sehr vielen Blümchen. In mehreren Teilen. Denn obwohl ich dreimal die weit über zweihundert Fotos aussortiert hab’, ist immer noch eine erkleckliche Anzahl übrig geblieben, die ich euch gerne zeigen möchte…

Eine “Flucht”…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , am Mai 21, 2012 von freiedenkerin

… Als in der Nacht von Freitag auf Samstag bereits vor dem Morgengrauen Horden gröhlender und plärrender FC-Bayern-Fans durch die Straßen zogen und mich aus einem wieder einmal recht skurrilen Traum rissen, beschloss ich, die “Flucht” aus der Stadt anzutreten. So stand ich in aller Herrgottsfrühe auf, packte den Rucksack, und machte mich im Zug davon, zu “meinem” schönen, großen Bodensee…

… In Friedrichshafen angelangt, klatschte das technikbegeisterte Wilde Weib vor Begeisterung in die Hände. Denn wir gingen im Hafen an Bord des High-Tech-Katamaran, um über das Wasser Richtung Konstanz zu flitzen…

… Im “Landeanflug” auf den Konstanzer Hafen…

… Kaum an Land gegangen, bestieg ich den Bus Nr. 4, um mich gleich vielen anderen Ausflüglern ans Ziel meiner Reise bringen zu lassen…

Boarisch-schwäbisch-englische Viechereien…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , am Mai 20, 2012 von freiedenkerin

… “I hab’ an Wurm g’fangt, i hab’ an Wurm g’fangt, flöt-triller-flöt!”…

… “Ehrlich g’sagt, a fettes Bröckerl Kuach’n oder Brez’n wär’ ma liaba.”…

… “S’hätt’ sowieso koine bessre Würmle als mir in Radolfzell hän’, des sag’ i euch!”…

… “Kiss me on my backside, honey!”…

Cam Unsharp…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , am Mai 20, 2012 von freiedenkerin

… “He, schwirr’ gefälligst ab! Hier ist besetzt, such’ dir ein anderes Nektartöpfchen!”…

… (Nein, ich habe keine Biene von der Blüte verscheucht! Links neben der fleißigen Nektarsammlerin befindet sich eine zweite Imme quasi im Landeanflug, allerdings leider nur unscharf abgebildet. Dies nur zur Erklärung)…  ;-)

Farewell, Donna…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Gedanken, Medien, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , am Mai 18, 2012 von freiedenkerin

… “State of Independence” ist stets mein Lieblingssong von dir gewesen – auch wenn ich seinerzeit “Love To Love You, Baby” schier ununterbrochen und überlaut auf dem Plattenspieler in meinem Jugendzimmerchen hab’ laufen lassen – das aber wohl mehr, um meine schockierten Eltern (“Ist das unanständig, dieses Gestöhne!”) zu ärgern…

Bergblümchenreigen…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , am Mai 18, 2012 von freiedenkerin

… Im vorhergehenden Post habe ich ja erzählt, dass ich durch eine ganz wundervoll blühende Bergwiese gewandert bin. Da sich deren Schönheit durch eine Aufnahme in der Totale nicht so recht wiedergeben lässt, erlaube ich mir nun, hier einen Reigen wilder, kleiner Schönheiten zu präsentieren…

“Telefondienst”…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , am Mai 17, 2012 von freiedenkerin

… “Klar kannst’ spazieren gehen, Zweibeinerin, ich pass’ derweilen auf’s Telefon auf. Musst’ mir halt bloß noch a Zetterl geben, damit ich auch Notizen machen kann, wenn jemand anruft.”…

Waldwanderung…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , am Mai 17, 2012 von freiedenkerin

… Eigentlich wollte ich ja bis Salet, also quasi dem südlichsten Ende des Königsssees fahren, um dort gemütlich zum kleinen Obersee zu spazieren, meine Wanderstecken hatte ich vorsorglich mitgenommen. Doch als der Bootsführer während seiner wirklich sehr informativen Erklärungen den Schrainbach-Wasserfall erwähnte, etwa eine knappe Stunde Fußmarsch von St. Bartholomä entfernt, da spitzte das stets unternehmungslustige Wilde Weib in mir die Ohren. Und so kam es, dass ich mich unversehens an der Seelände zu Füßen der kleinen Barockkirche wieder fand…

… “Ach, weisst du, insgesamt zwei Stunden marschieren, das ist mir ehrlich gesagt zu viel.”, sagte ich zum Wilden Weib, “Lass uns nur ein wenig herum schlendern, eine schöne Rastbank suchen und dann Brotzeit machen, denn wir haben seit dem Frühstück nichts mehr gegessen.” So schritten wir gemächlich aus und kamen alsbald an den Rand eines schönen, frühlingsgrünen Mischwaldes. Binnen kurzem war dieser durchmessen, St. Bartholomä den Blicken entschwunden. Eine Bank am Seeufer ward schnell gefunden, und die mitgebrachten Schmankerln samt einer ordentlichen Thermoskanne heißen Tees ausgepackt…

… Was für eine Idylle hier! Und so eine Ruhe! Außer dem Zwitschern einiger Vögel und dem fernen Rufen eines Kuckucks war kein Laut zu vernehmen! Das Rascheln des Brotzeitpapiers mutete inmitten dieser heiligen Stille an wie ein Höllenlärm! Ich hätte so sehr gerne für den Rest des Nachmittags an diesem Orte verweilt, doch das Wilde Weib drängte zum Aufbruch: “Schrainbach-Wasserfall! Ich will dorthin!” Einem rosig-tiefblauen-weißen-gelben Teppich gleich breitete sich nun beiderseits des Wegs eine wunderschöne Blumenwiese aus. Gnädig wurde mir gestattet, viele, sehr viele Fotos zu machen…

… Eine gute Weile später hemmte ein eisig klarer, munter dahin plätschernder Gebirgsbach inmitten eines ausgedehnten Schutt- und Geröllfeldes unseren Schritt. “Ich seh’ hier keine Brücke.”, wandte ich ein. “Dann such’ gefälligst einen Übergang.”, befahl das Wilde Weib. Ich fand tatsächlich eine Furt mit sehr großen Trittsteinen, dort, wo der Bach kurz vor seiner Mündung in den See großenteils im groben Kies versickerte, und nur mehr ein seichtes Rinnsal sanft dahin rieselte…

… Der Pfad führte über das Geröllfeld, an einer Felswand entlang, und stieg dann ganz ordentlich steil einen bewaldeten Hang hinan. Bedächtig strebte ich bergauf, und war ziemlich erstaunt darüber, wie gut das trotz mangelndem Training ging. Dann jedoch kam eine Kehre, ausgesprochen abschüssig, noch dazu betoniert, mit hohen, scharfen, abgerissenen Kanten, wenig Vertrauen erweckend. Ich hielt inne. “Los, weiter!”, kommandierte das Wilde Weib. Doch ich schüttelte den Kopf. “Nein, meine Liebe, hier ist Schluss. Wir kehren um.” – “Jetzt stell’ dich nicht so an!” Aber ich würgte das Wilde Weib kurzerhand ab und machte mich auf den Rückweg – erleichtert darüber, dass die Vernunft gesiegt hatte…

… Unten angelangt fiel uns ein Schild auf: “Benutzen Sie bei Hochwasser bitte die Brücke über den Fluss – 200 mtr.” Und ein Pfeil, der in westliche Richtung wies. “Na gut, wenn wir schon nicht zum Wasserfall kommen – dann will ich die Brücke sehen!”, nölte das Wilde Weib. Ich gab nach, selber neugierig geworden…

… Der Pfad war ausgesprochen schmal, eher eine Fußspur, die durch den dichten und felsigen Bergwald führte…

… Und direkt unter diesen Felsüberhang…

… Manche Baumstümpfe muteten wie gefährliche, lauernde, vermummte Urweltgestalten an…

… Eine kleine Haselmaus beäugte mich misstrauisch von ihrem Bau aus…

… Der Weg zog und zog sich. “Das sind jetzt aber schon weit mehr als zweihundert Meter!”, maulte ich. Das Wilde Weib zuckte die Achseln. “Kann nimmer weit sein.” Und schon sahen wir sie, die “Brücke”…

… Zwei Baumstämme, auf die man zwei Bretter genagelt hatte. Na, prima!!! Und ich mit meinem Hinkebein, und noch dazu die teure Kamera um den Hals! Es war kein tiefer Abgrund, den es zu überwinden galt, aber die wohl knapp zwei Meter bis zum sicherlich eisigst kalten Bach würden auch für ein Unglück ausreichen. Ich schluckte, nahm all meinen und des Wilden Weibes Mut zusammen, und begab mich vorsichtig auf die schwankende “Brücke”…

… Göttin! Was waren wir stolz, als wir heil drüben angelangt waren! Wie zum Trost umfing uns nur kurz darauf wieder der lichte, frühlingshafte Mischwald…

… Das Wilde Weib und ich schmunzelten verschmitzt, als St. Bartholomä in Sicht kam…

… Wir pufften uns in die Seiten. “Ist ja fast so was wie ein kleines Abenteuer gewesen, gell.” – “Yepp! So im Nachhinein betrachtet hat das richtig Spaß gemacht.” – “Wie in alten Zeiten!” – “Genau!”…

Am tiefen, grünen See…

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Sonstiges mit den Tags , , , , , , , , , , am Mai 16, 2012 von freiedenkerin

… Neulich fasste ich beim ersten morgendlichen, noch halb verschlafenen Blick in den sonnigen, weißblauen Maienhimmel ganz spontan den Entschluss, einen kleinen Abstecher in die Heimat zu machen. Flugs war der Rucksack gepackt, nach einem herzhaften Frühstück wurde der Münchner Bahnhof angesteuert, sehr schnell ward auch ein Zug gefunden, der Richtung Berchtesgaden dampfte…

… Ich gönnte mir eine kleine “Urlaubs-Kreuzfahrt”. Und zwar über den Königssee, auf dem seit 1909 nur Elektroboote verkehren dürfen, mit einigen wenigen Ausnahmen. Der See, auch das Bayerische Fjord genannt, ist ca. 8 km lang, und misst an seiner breitesten Stelle ca. 1,3 km. Er soll ca. 200 mtr. tief sein – oder auch mehr – so ganz sicher ist man da selbst heutzutage nicht. Schlägt das Wetter um, was in unseren Breiten mitunter sehr schnell geschieht, kann der See zur tödlichen Falle werden. Vor etwa dreihundert Jahren starben in Nähe der sogenannten Echowand über 300 Wallfahrer, deren Flöße von den ruppigen Wellen gegen die Felsen geschleudert wurden…

… Die intensiv tiefgrüne Farbe des Königssees stammt zum Teil von Mineralien, Algen, und von der Reflektion der steil aufragenden, bewaldeten Berghänge ringsum…

… Auf der Halbinsel St. Bartholomä befindet sich eine kleine Barockkirche mit auffallendem Kuppeldach und -türmchen, das benachbarte Anwesen diente vor etlichen Jahrhunderten den Franziskanern – lange Zeit die Herrscher und Förderer Berchtesgadens – danach wurde es ein Jagdschloss der bayerischen Königsdynastie, den Wittelsbachern, nun ist es ein vor allem im Sommer äußerst gut frequentierter Biergarten und Ausflugslokal…

… Hier eine kleine Bildergalerie…

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