… Dieser – mich nach wie vor sehr faszinierende – Welthit der Doors kommt mir seit Tagen schon bei jedem Regenschauer, Gewitter, tiefschwarz dahin treibendem Gewölk in den Sinn…
… R.i.P. Ray Manzarek…
… Dieser – mich nach wie vor sehr faszinierende – Welthit der Doors kommt mir seit Tagen schon bei jedem Regenschauer, Gewitter, tiefschwarz dahin treibendem Gewölk in den Sinn…
… R.i.P. Ray Manzarek…
… Schon sehr früh begann mich das unermessliche Universum der Musik zu faszinieren. Ich konnte Stunden vor dem uralten, oftmals knackenden und rauschenden Radio im Wohnzimmer zubringen, lauschend, mich fragend, was sich hinter den perlenden, sanften, lauten, heftigen, anrührenden Tönen wohl verbergen mochte. Trotz meiner sehr lebhaften und reichen Phantasie konnte ich mir die Klangkörper nicht vorstellen, welche die Melodien erschufen…
… Ich mochte so neun oder zehn Jahre alt gewesen sein, da bekam ich zu Weihnachten von meinen Eltern eine höchst bemerkenswerte Schallplatte geschenkt: Benjamin Britten’s “The Young Person’s Guide To The Orchestra”, gespielt vom Amsterdamer Concertgebow-Orchester, der Dirigent und Sprecher war André Prevín. Die folgenden Tage, nein, Wochen!, vergrub ich mich förmlich in dieses musikalische Lehrstück – bis Bruder und Eltern nur mehr genervt die Augen gen Himmel wandten, wenn die inzwischen zum Überdruß vertrauten Klänge in ohrenbetäubender Lautstärke wieder aus meinem Zimmerchen dröhnten. Endlich, endlich durfte ich erfahren, aus welchen Instrumentengruppen sich ein Orchester zusammen setzt! Gleichzeitig erwuchs in dieser Zeit meine Liebe zur klassischen Musik, die mir auch heute noch inne wohnt…
… “The Young Person’s Guide To The Opera” beginnt zunächst mit einer kleinen Fuge des englischen Komponisten Henry Purcell, die anschließend von den verschiedenen Segmenten des Klangkörpers intoniert wird. Danach folgen Solo-Variationen des klassischen Themas durch die einzelnen Instrumente, die gegen Ende in eine Art Coda münden. Den Abschluss bildet wieder die Fuge. Durchsetzt ist dieses wirklich empfehlens- und hörenswerte musikalische Lehrstück mit den Erklärungen der einzelnen Orchesterteile und Instrumente…
… die mir am Samstag beim Festival in der Altstadt von St. Gallen besonders gut gefallen haben:…
… Die Dame ist in St. Gallen geboren und aufgewachsen, ihr Partner und Ehemann stammt aus Israel. Die Beiden kombinieren sehr schwungvoll, ausgelassen und gekonnt viel Akrobatik mit einer großen Portion Komik…
… Das Trio aus Barcelona, Spanien, verbindet überaus gekonnt Kabarett, Theater und Puppenspiel miteinander. Ihre “echten”, teils schräg geschminkten, teils maskierten Köpfe sitzen auf verschiedenen Marionettenkörpern, zur Musik alter Swing-, Jazz- und Schlagerklassiker wird kunst- und sehr humorvolle, mitreissende Pantomime dargeboten. “Trukitrek” zählte eindeutig zu meinen Favoriten des Festivals…
… zeigten feine und übermütig-charmante Clownereien auf Schwyzerdütsch – dank verwandtschaftlicher Beziehungen zu den Eidgenossen hatte ich glücklicherweise keine großen Schwierigkeiten beim Verstehen der Dialoge…
… spielten sehr virtuos und mitreissend Balkan-Klezmer…
… Und die Schweizer Gruppe Strozzini intonierte teils gefühlvolle, teils raue Rockballaden…
… Der Straßenmusiker Estas Tonne gab ganz wundervolle, verträumte, verzaubernde Gitarrenklänge zum Besten…
… Insgesamt haben dreizehn verschiedene Gruppierungen mit mehr als siebzig Künstlern/innen am 17. und 18. Mai ihr Können rund um die St. Gallener Stiftskirche gezeigt. Eines weiß ich ganz sicher: Dass ich mir den Termin für das nächste Festival der Straßenkünstler in der bezaubernden Schweizer Stadt nahe des Bodensees ganz dick notieren werde…
… Eigentlich ist diese wundervolle Reise für Freitag, 17. Mai, geplant gewesen. Doch je näher der Termin rückte, umso schlechter wurde die Wetterprognose. Dank der Freundlichkeit und Kulanz des Unternehmens Flixbus konnte ich trotz massiver Überschreitung der Stornierungsfrist die Fahrt nach St. Gallen auf den Samstag, 18. Mai, umbuchen. Was sich als gute Entscheidung erwies, denn vom frühen Morgen an ist das Wetter wundervoll gewesen – strahlend blauer Himmel, sanfte Maiensonne, ein bisschen kühl – also optimal für eine Stadtbesichtigung…
… Der Legende nach wurde die schöne, in der Ostschweiz, nahe des Bodensees, gelegene Hauptstadt des gleichnamigen Kantons von dem Wandermönch Gallus im Jahre 612 gegründet. Man erzählt, daß ein Bär dem Manne das Bauholz zur Errichtung der ersten Klause herbei gebracht hatte. Seit jenen fernen Tagen ist der Bär das St. Gallener Wappentier…
… Aus der bescheidenen Mönchklause wurde im Laufe der Zeit ein weitläufiges, überaus reiches Kloster, dessen Besitzungen und Einfluss bis nach Wien, bis weit ins benachbarte Bayern hinein reichten. Nach der Säkularisation im Jahre 1803, und auch aufgrund des verwalterischem Unvermögens der letzten drei Fürstpröbste verlor der Klerus Macht und Vermögen…
… In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die prachtvoll erhaltene und sorgsam gepflegte Altstadt, sowie die Abtei, die mächtige Stiftskirche, und vor allem die spätbarocke Stiftsbibliothek zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt…
… Seit etwa zwanzig Jahren findet im wunderschönen St. Gallen ein Festival internationaler Straßenkünstler/innen statt. Die gesamte Altstadt wird zu einer Freiluft-Arena, in der an wechselnden Plätzen gesungen, musiziert und getanzt wird, akrobatische Darbietungen und hinreissende Blödeleien finden statt – Kunst in ihrer ganzen Bandbreite. Auf dem großen Platz bei der Stiftskirche werden zwei etwa dreißig Meter lange Tafeln aufgestellt, und liebevoll dekoriert. Jung und Alt, Ansässige und Auswärtige treffen sich dort, um gemeinsam zu speisen, sich zu unterhalten, zu entspannen, den Zauber der Stadt auf sich wirken zu lassen…
… Da es der Fotos gar viele geworden sind, werde ich sie auf mehrere Posts verteilen…
… meiner Lieblingsbusstrecke liebe ich so sehr – die Schweizer Berge schälen sich aus dem Morgendunst, und gleich zieht sich das breite, graue Band der Autobahn gemächlich hinunter zum Bodensee…
… Es gibt Tage, die sind vom frühen Morgen an bis spät abends so randvoll mit Schönheit, Andacht, Staunen, Bewunderung, Freude, Genuß und Bewegung, daß sie so lang wie ein Leben erscheinen. Von einem solchen Tag möchte ich euch in den folgenden Posts berichten…
… bei Salzburg wurde in den Jahren 1613 bis 1615 im Auftrag des damaligen Fürsterzbischofs Markus Sitticus von Hohenems erbaut. Das Anwesen mit seinem streng abgezirkelten Garten, den überaus originellen Wasserspielen, an welchen sich Jahr für Jahr Zigtausende Touristen aus aller Welt erfreuen, weitläufigem Park und dem kleinen Berglein Hellbrunn, an dessen Südseite sich der Salzburger Zoo befindet, kenne ich seit meinen Kindertagen sehr gut. Hier verbrachten mein jüngerer Bruder, meine Eltern und ich gar viele kurzweilige Nachmittage…
… Am schönen, föhnigen Mittwoch Vormittag hielt es mich trotz Erschöpfung nach dem langen Security-Dienst tags zuvor nicht in meiner Bude, so bepackte ich kurz entschlossen den Rucksack mit Kamera, Brotzeit und einer Thermoskanne heissen Tees, und begab mich per Zug zuerst zum Salzburger Bahnhof, und dann mit der Buslinie 25 hinaus nach Hellbrunn…
… Die Scharen der Besucher hielten sich erfreulich in Grenzen. Ich ließ mich durch die Gartenanlage treiben, und machte mich dann auf den Weg hoch zum Berg Hellbrunn, zuerst zum kleinen Monatsschlösschen, in dem heute das Salzburger Völkermuseum untergebracht ist, anschließend stieg ich noch weiter, um den Ausblick auf die Stadt an der Salzach und die große Burg zu bewundern. Gemächlich schlenderte ich auf dem bewaldeten Hügelrücken dahin, bis zu der Stelle, von welcher aus man einen schier atemberaubenden Blick auf die Berge meiner Heimat hat – den Hohen Göll, die Schönfeldspitze, und natürlich den Watzmann. Über das teils natürliche, teils von Menschenhand geschaffene Steintheater, in dem zur Festspielzeit alljährlich Vorstellungen stattfinden, gelangte ich wieder zurück in den spätfrühlingshaft grünenden und blühenden Park…
… Am Freitag vor zehn Tagen wurde mir ein “kritischer” Leberfleck aus dem Rücken entfernt, blöderweise saß das Teil recht ungünstig auf dem linken Schulterblatt, was ein paar Tage lang für Unbehagen sorgte. Nun ist aber zum Glück die Wunde sehr gut am Abheilen. Am 29.ten Mai muss ich noch einmal auf den Operationstisch meiner Hautärztin, dann schneidet sie mir zwei kleinere Hautmale heraus, die ebenfalls schon in einem bedenklichen Zustand zu sein scheinen…
… Anfang Mai stieß ich auf der Website des Münchner Tierheims auf ein gar allerliebstes Katzenpärchen – Luxi und Lexi – beide Halbangoras, und noch recht jung. Ich verliebte mich auf Anhieb in die beiden Miezen, fuhr hinaus nach München-Riem, und ließ mich dort als Bewerberin registrieren. Leider, leider haben sich aber so viele Mitmenschen gemeldet, die Luxi und Lexi bei sich haben wollten, daß meine Bewerbung ohne Erfolg geblieben ist. Aber ich habe nach wie vor die Absicht, zwei Schmusekätzchen bei mir ein neues Zuhause – und eine perfekt ausgebildete Sklavin – zu bieten…
… Morgen muss ich in aller Herrgottsfrühe – um vier Uhr morgens! – aus den Federn, denn ich bin vom Veranstaltungsdienst für die BMW-Hauptversammlung in der Olympiahalle eingeteilt worden, von 5:45 bis 17:00 Uhr. Bin schon sehr gespannt darauf, was mich da erwartet. Eine der Disponentinnen, bei der ich mich heute Vormittag telefonisch nach dem Verlauf erkundigte, wünschte mir gut gelaunt “Viel Spaß!”. Schaun ma mal, vielleicht habe ich ja dann morgen Abend Interessantes zu berichten…
… Zur Zeit bereitet mir das Fabulieren und Schreiben wieder einmal sehr viel Freude, ich mache bei meinem Roman “Die Rebellen von Varashon” sehr große Fortschritte, und trage mich inzwischen ernsthaft mit dem Gedanken, diese Fantasy-Geschichte nach der Fertigstellung zumindest als E-Book zu veröffentlichen…
… Quasi als Krönung meines dreiwöchigen Urlaubs habe ich für den kommenden Donnerstag einen Ausflug nach St. Gallen nahe meines so sehr geliebten Bodensees geplant. Ich möchte mir die Altstadt anschauen, und mich anschließend am dortigen, für den 17. und 18. Mai geplanten, Internationalen Straßenfest erfreuen. Angekündigt sind die Darbietungen von Straßenkünstlern aus aller Herren Länder, sowie eine riesig lange Tafel, an der man sich von wunderbaren Schmankerln und Weinen verwöhnen lassen kann. Ich freue mich schon sehr darauf!…
… Dies ist in aller Kürze eine Zusammenfassung der neuesten Freidenkerin-News. Habt allesamt einen ganz wunderbaren und erholsamen Abend!…
… Man nehme gut eine Handvoll zum Teil recht originell gestalteter und verzierter Klaviere, und stelle sie mit der großzügigen Aufforderung “Spiel mich, ich gehöre dir!” an beliebte Münchner Plätze. Heraus kommt ein ungemein vielseitiges, fesselndes, herzerwärmendes (und kostenloses!) Freiluftkonzert, das sich von morgens zehn bis abends zweiundzwanzig Uhr quasi über die gesamte Innenstadt erstreckt. Jung und alt, und dazu aus aller Herren Länder, sind nicht nur das oftmals zahlreiche Publikum, sondern auch die Interpreten/innen, Menschen, die noch nie auf einer Konzertbühne standen, und oftmals mit großer Innigkeit, Versunkenheit, Leidenschaft und beträchtlichem Können spontan in die Tasten hauen. Das musikalische Spektrum umfasst bei dieser ganz wundervollen Aktion eine enorme Bandbreite – von J. S. Bach, Tschaikowsky, Schumann und Mozart, alten und aktuellen Filmmelodien, Blues, Jazz, Rock, Ragtime, Schlagern, Chansons, Musical-Hits, Balladen bis hin zu Kinderliedern ist alles geboten. Unbekannte Menschen kommen miteinander ins Gespräch, lauschen andächtig, zollen einander Beifall, lachen, kommen sich näher – inspiriert von der Weltsprache Musik…
… Ich habe mir heute einen Nachmittag lang Zeit genommen, einige der Plätze aufgesucht, gelauscht und gestaunt. Die Aktion “Play Me, I’m Yours” läuft übrigens noch bis zum 14. Mai…
… Wer will, kann das Betrachten der Bilder gerne mit Elton John’s “Song For Guy” untermalen – eines meiner Lieblings-Klavierstücke…
… Es ist wunderschön und herzerwärmend, wenn Kinder das unermessliche Universum der Töne und Melodien entdecken…
… Warum da am helllichten Werktag mitten auf einem kleinen, öffentlichen Platz im Münchner Ortsteil Schwabing ein bunt bemaltes, und mit allerlei Spielzeugfigürchen verziertes Klavier herum steht, das werde ich euch in den kommenden Tagen erklären…
… Ich wünsche euch einen ganz wundervollen und sonnenreichen Feiertag!…