30 Tage – 30 Bilder – ein Objekt
Ich habe mich ganz spontan entschlossen, Renee’s Stöckchen zweizuteilen. Obwohl ich noch nie zuvor bei einer solchen Foto-Aktion mitgemacht habe. – Liebe Renee, allerherzlichstes Dankeschön übrigens, daß du bei der Auswahl deiner Stöckchen-Fänger an mich gedacht hast. – Dreißig Tage mit ebenso vielen Bildern meiner Mieze haben mich schon gereizt, das war mir irgendwie aber zu simpel. Deshalb habe ich beschlossen, eine Hälfte des Stöckchens dem herzallerliebsten Moritz zu widmen und uns Zweibeinern diese andere. – Mein gewähltes Objekt ist die Trambahn-Haltestelle quasi vor meiner Haustür. Obwohl weder mit architektonischer noch natürlicher Schönheit gesegnet, denke ich doch, daß dieser Pfosten samt LED-Anzeige und Umgebung interessante Bilder hervor rufen könnte.

04. Januar 2009 - erstes Bild, ca. 15.00 Uhr nachmittags
Ein typischer Sonntagnachmittag an der Haltestelle der Richtung Stadtmitte fahrenden Trambahn-Linie 27. Leer gefegt, fast verschlafen wirkt die sonst so lebhafte Straße. Niemand wartet auf die nächste Tram. Die Kult-Kneipe “Schellingsalon” rechts vorne macht Winterpause. Der Kaffee-, Tabak- und Zeitungsladen rechts hinten wird renoviert.

05. Januar 2009 – zweites Bild, ca. 8.20 Uhr morgens
Auch heute tut sich an der Haltestelle der Linie 27 nicht sehr viel. Da hier in Bayern morgen ein Feiertag ist, haben viele Arbeitnehmer den sogenannten Brückentag genommen, um sich ein Vier-Tage-Wochenend zu gönnen.

06. Januar 2009 – drittes Bild, ca. 13.00 Uhr mittags
Trüb und grau ist dieser Drei-Königs-Tag in München. Und wieder geht’s an meiner Haltestelle eher beschaulich zu. Keinerlei besonderen Vorkommnisse, die Tram rumpelt sozusagen auf die Sekunde genau herbei. Niemand hat Lust – oder Geld – sich ein Taxi zu bestellen. Alle Geschäfte, mit Ausnahme der Discount-Bäckerei auf der anderen Straßenseite, haben geschlossen. Es ist bitterlich kalt.

07. Januar – viertes Bild, ca. 1.00 Uhr nachts
Meine kleine Haltestelle macht Nachtruhe. Die Tram Nr. 27 auch. Nur die sogenannte Nachtlinie N 27 fährt noch im Stundentakt. Zwei Taxifahrer dösen in ihren Droschken vor sich hin. Die leichte Schieflage der Aufnahme und das bißchen Verwackeltsein rührt nicht daher, daß ich zuvor zu tief in mein Rotweinglas geguckt habe. Nein, um dieses Foto zu schießen, mußte ich mich bei klirrender Kälte und bereits mit Schlafanzug angetan beinahe gefährlich weit aus meinem Küchenfenster lehnen. Man beachte, welche Risiken ich auf mich nehme, um meinen Beitrag zur Fotoaktion gewissenhaft zu gestalten!

08. Januar – fünftes Bild, ca 14.00 Uhr nachmittags
Eine äußerst anregende Anregung aufgreifend hab ich nu’ versucht, meine Haltestelle durch mein Rotweinglas hindurch – hicks! – zu fo- fo- fodogravieren. Ich hab mir also – hicks! – eine Buddel Rotwein besorgt un’ bin sssu meiner Haltessstelllle – rülps! – un’ hab mein Glas schön voll gemacht – hicks!. Aber – hicks! hoppla! – iss der verflixte Rotwein sssu dunkel, das gibt lei – hicks! – der keine schönen Spezialeffekte nich’. Also hab ich – hicks! – so sssiemlich austrinken müssen un’ auch ganz gewissenhaft – umpf! – mehrere Versuche gemacht – rülps!, alle mit’m selben Ergebnis - un’ ich fürchte – hicks! – ein bisschen schief is das Buidl jetz’ auch noch geworden – rülps! Die Flasche is’ nu’ leer un’ ich bin voll – hicks! – und nu’ muss ich erst ma’ n’bißchen ruh’n, äh, nachdenken, äh, ‘ne Kreativpause mach’n – hicks!
(Fragt nicht, meine Lieben, wie mich die Umstehenden angestarrt haben, als ich da gemächlich des Weges geschnörkelt kam, aus meiner Strohtasche mein Weinglas samt Rotweinbuddel heraus zauberte, ein Schlückchen einschenkte und dann begann, meine Fotos zu schießen. Ich gehe davon aus, daß ich in einigen Stunden doch an einigen Abendbrottischen Gesprächsthema sein werde.)

09. Januar – sechstes Bild, ca. 14.30 Uhr nachmittags
Hochverehrtes Publikum! Nachdem ich heute wieder nüchtern bin und ausgeruht – s’ist schon sehr anstrengend, Rotweinglas-Spezialeffekte fotografieren zu wollen – zeige ich euch nun, wo ich meinen heißgeliebten Rotwein erstehe. In dem sehr kleinen “Tengelmann” an der Straßenkreuzung, der Ausdruck Supermarkt wäre für dieses Lädchen äußerst übertrieben. Es gibt ungefähr fünfhundert Meter die Querstraße entlang einen “Plus”, der schon eine Ecke billiger wäre. Aber meistens bin ich zu faul, um bis dorthin zu laufen. Ach, ich glaube, ich habe es bislang vergessen zu erwähnen, daß ich ungemein faul sein kann. Der nächste “Aldi” ist in der Innenstadt zu finden, unweit des “Deutschen Theaters” in der Schwanthalerstraße. Um dort einzukaufen, bin ich in der Regel auch viel zu faul. Ich habe kein Auto und muß mit der Trambahn bis zum Stachus und dann zu Fuß bis zum “Aldi” und meinen “Kartoffelporsche” hinter mir her zerren und dann wieder zurück. Mit all der Last und all den Einkäufen… Viel zu anstrengend. Lieber bin ich faul. Ich könnte ja meinen Lieblingskollegen fragen, ob der mir mal wieder sein Auto leiht. Aber derzeit bin ich auch dazu viel zu faul…
Jetzt wäre ich sogar fast zu faul gewesen, darauf hinzuweisen, daß meine liebe kleine Haltestelle sich halblinks im Hintergrund befindet.

10. Januar – siebtes Bild, ca. 13.00 Uhr mittags
Folgenden Dialog habe ich grade, als ich vom Einkaufen kommend an meiner Haltestelle vorbei schlenderte, mitbekommen:
Briefmarkenautomat: He, du, Bohnenstange!
Meine Haltestelle: Hm?
Briefmarkenautomat: Dich mein’ ich, jawoll! Hast wohl grade gepennt, was?
Meine Haltestelle begann, vor Entrüstung leise zu vibrieren.
Briefmarkenautomat: Ja, ehrlich, du bist so’n richtig langweiliger Hungerhaken.
Meine Haltestelle: I bin a gepflegte, traditionsreiche Trambahn-Haltestelle der bayerischen Landeshauptstadt München! Und der Star von a Blogger-Fotoaktion! A bisserl mehr Respekt, wenn i bitten derf!
Briefmarkenautomat: Trotzdem bist du ein richtig langweiliger Hungerhaken.
Meine Haltestelle: I bin koa Hungerhaken, des verbitt’ i mia, Blechdepp, gackerlgelber! Und langweilig bin i scho glei gar nie nicht!
Briefmarkenautomat: Ich bin nicht gackerlgelb, ich bin postgelb! Jawoll! Und eloquent und intellektuell noch dazu! Die Marken, die ich fabriziere, werden auf Briefe geklebt, die in alle Welt reisen! Hah! Und du, du kannst überhaupt nur ein Wort: Schwanseestraße. Und die Nummer 27. Und ansonsten die Zahlen eins bis zehn. Und sonst nichts. – Langweilig bist du, langweilig, langweilig!
Meine Haltestelle: Geh, mit dir red’ ich doch gar nimmer! Hochnäsiger Pickerlspeiber (Klebmarken-Ausspucker), impertinenter!
Und wenn sie dazu in der Lage gewesen wäre, dann hätte sie sich nun äußerst indigniert abgewendet. Aber leider ging das nicht. Das einzige Zeichen für ihren großen inneren Aufruhr war das unruhige Blinken der ansonsten so zuverlässigen LED-Anzeige. Voller Mitleid mit meiner zutiefst getroffenen Haltestelle und tief in Gedanken versunken ging ich nach Hause.
11. Januar 2009 – achtes Bild, ca. 1230 Mittags
Nachdem ich gestern – übrigens zum ersten Mal in achtzehn Jahren! – zu meinem Entsetzen mithören mußte, wie der Briefkastenautomat meine Haltestelle dumm, ja, geradezu unverschämt anmachte, kannte das Mitgefühl mit meinem Model natürlich keine Grenzen. So habe ich meiner lieben Haltestelle heute als kleinen Trost und Anerkennung für ihre bisherige Leistung einen Strauß Blumen mitgebracht. Und vorgelesen habe ich ihr auch etwas. Aus einem sehr berührenden Buch. Ganz laut habe ich gelesen, damit der “gackerlgelbe Blechdepp” das auch mitbekommt. Und sich vielleicht etwas aus dem “Kleinen Prinzen” zu Herzen nimmt. – Ganz im Vertrauen, ich glaube, der Briefmarkenautomat ist eifersüchtig. Der war wohl der Meinung, daß er für die Fotoaktion ausgewählt wird. Weil er doch stets die bunten Marken ausdruckt, die auf Briefen geklebt dann die große, weite Welt bereisen. Und da muß er sich sehr lange Zeit für etwas Besseres gehalten haben. Nachdem ich meiner Haltestelle vorgelesen hatte, habe ich dem “Pickerlspeiber” die bisherigen Bilder der Aktion gezeigt. Und ihm erklärt, daß er ja ohnehin beinahe auf jedem Foto auch zu sehen ist. Ich hoffe, er kriegt sich jetzt wieder ein und läßt in Zukunft meine Haltestelle in Ruh. Es gibt nix Schlimmeres, als ein unkonzentriertes und unausgeglichenes Model.
Die vier Taxifahrer und zwei Wartenden an meiner Haltestelle haben hinter meinem Rücken ein bißchen sonderbar getuschelt und geflüstert, als ich da vorhin zugange war. Einer hat verstohlen etwas in sein Handy getippt. Mittlerweile sind eineinhalb Stunden vergangen. Ich bin ehrlich gesagt sehr erleichtert, daß die Männer mit den weißen Turnschuhen und der Endlosjacke bis jetzt noch nicht bei mir geklingelt haben. Allerdings hat sich eine Nachbarin bei mir gemeldet und mich gefragt, ob ich ihr mit einer Flasche Rotwein aushelfen könnte. Ich hab nur noch drei! Ich habe selbstredend Nein gesagt.

12. Januar 2009 – neuntes Bild, ca. 8.15 morgens
Nachdem die Feier- mit sämtlichen, wundervollen Brückentagen nun endgültig hinter uns liegen, kehrt an meiner Haltestelle wieder das gewohnte, wohlvertraute, lebhafte Alltags- oder besser Allmorgenstreiben ein. Der Briefmarkenautomat war ausgesprochen schweigsam, ich nehme an, er hat noch geschlafen, wer weiß, wie oft er diese Nacht wachgerüttelt worden ist. Meine Haltestelle machte einen etwas geistesabwesenden Eindruck. Nicht besorgniserregend, nur eben geistesabwesend. Ich vermeinte, sie unentwegt leise summen gehört zu haben. Das hat mir den ganzen Tag über zu denken gegeben. Eine summende Haltestelle, ich weiß nicht, was ich davon halten soll. - Das junge Paar, welches nahe der Kreuzung steht und zu mir herüber lächelt, hat mir nach meinem Foto-Shooting übrigens erzählt, daß es bereits seit zwei Stunden hier stehe und auf die neue Aktionskünstlerin warte, von der offenbar schon das halbe Viertel raunt. Wer damit wohl gemeint sein könnte?

13. Januar 2009 – zehntes Bild, ca. 15.00 nachmittags
Der Briefmarkenautomat schweigt immer noch vor sich hin. Und meine Haltestelle summt immer noch leise vor sich hin. Auf ihrem sonst makellosen LED-Display, wo sie nach wie vor äußerst zuversichtlich anzeigt, wann die nächste Trambahn voraussichtlich eintreffen wird, ist rechts unten ein verschwommener roter Fleck zu sehen. Ich hoffe, ihr könnt ihn auch erkennen. Ich mache mir jetzt natürlich so meine Gedanken. Und auch Sorgen. Die Taxirufsäule, welche sich nur wenige Meter von meiner Haltestelle entfernt befindet, hat mich mit knappen Worten beruhigt: An sich sei alles in bester Ordnung. Mit Beiden. Mit meiner Haltestelle und dem Briefmarkenautomat. Mehr konnte ich aber nicht aus ihr heraus kitzeln. Die Taxifahrer begannen, misstrauisch zu werden. Eine Frau, die mit einer Taxirufsäule spricht, ist ihnen wohl etwas merkwürdig vorgekommen. Aber ich werde nicht nachlassen! Ich find’ schon noch heraus, was da vor sich geht!

14. Januar 2009 – elftes Bild, ca. 18.00 Uhr abends
Ganz brandaktuell, quasi aller-, aller-, allerneueste Nachricht: Als ich mich, kein Risiko, keine Gefahr scheuend, ohne Netz und doppelten Boden wieder einmal aus meinem Küchenfenster beugte, um nach meiner immer noch leise vor sich hin summenden Haltestelle zu sehen, hielt ein Krankenwagen in unmittelbarer Nähe! Was war geschehen! Um Himmels Willen, meine Haltestelle! Doch krank, dahin siechend an einem höchst gefährlichen, mysteriösen Leiden? Ich warf ganz schnell meine Jacke über und stürmte aus dem Haus. Ich mußte lange recherchieren, um den wahren Hintergrund dieses kleinen Dramas ausfindig zu machen, ein Zeitungskasten auf der gegenüber liegenden Straßenseite hat mich dann mit den nötigen Informationen versorgt: Der Briefmarkenautomat hatte einem Passanten in die Finger gezwickt, grad als dieser sein Pickerl aus dem Schacht holen wollte. Der Grund: Just in diesem Moment hätte meine Haltestelle angefangen, ein Liebeslied zu intonieren! Der Passant kam gottlob mit einem Schrecken davon, ich bin aber sicher, daß er nie wieder den Blechdeppen behelligen wird.
(Anmerkung der Autorin/Fotografin: Die Sanitäter legten einen kurzen Stop ein, um sich in der kleinen Metzgerei Bichler mit Leberkäs-Semmeln zu versorgen. Der hat nämlich die besten weit und breit, der Leberkäs wird so üppig geschnitten, daß man beim Hineinbeißen schier eine Maulsperre bekommt. Nicht, daß jemand auf die Idee kommt, ich würde eine Art Sensations-Journaille betreiben.)

Januar 4, 2009 um 3:47 pm
das finde ich eine sehr interessante idee
) zum enen ist es doch etwas abwechslungsreich und die sache mit der haltestelle, wow – ich will auch eine haltestelle vor der tür haben ;-( das hatte ich ja nicht mal in Berlin *motz*
)
da bin ich gespannt, was da so alles passieren wird und wer sich mit der kamera einfangen lässt
Januar 4, 2009 um 4:17 pm
WOW. Liebe Freidenkerin, eine Haltestelle als Objekt zu benutzen ist eine klasse Idee. Bin gespannt, was du dir da so alles einfallen lässt bzw. was uns dort so alles begegnen wird
Schön, dass du dabei bist
Januar 4, 2009 um 8:53 pm
na das ist auch eine gute idee
da bin ich mal gespannt
Januar 5, 2009 um 7:04 am
Ja! Klasse! Ich bin gespannt!
Januar 5, 2009 um 11:15 am
Das hat was….. Lassen wir uns mal überraschen, was 30 Tage so an der Haltestelle passiert. Bin gespannt! LG Gudi
Januar 5, 2009 um 3:20 pm
Da steht ja noch so eine richtig alte Notrufsäule
Januar 5, 2009 um 3:22 pm
diese Notrufsäulen habe ich ja schon ewig nicht mehr gesehen – klasse
)
Januar 5, 2009 um 3:24 pm
Uh, meine Lieben, das ist die Rufsäule für den Taxistand, der sich in unmittelbarer Nähe der Haltestelle befindet. Davon gibt’s in München viele. Jede Säule hat ihre eigene Rufnummer, wenn man ein Taxi benötigt, kann man direkt dort eines bestellen und muß nicht extra die Zentrale anklingeln.
Januar 5, 2009 um 3:59 pm
Taxisäule? Die kenne ich gar nicht. Ich war zwar schon dreimal in München, aber so genau hab ich die gar nicht wahrgenommen
Januar 5, 2009 um 4:12 pm
Wenn das Teil klingelt, weil eine Kundschaft anruft, dann dreht sich oben ein weißes Licht, wie ein Mini-Leuchtturm sieht das dann so in etwa aus. Ich bin sicher, in den noch folgenden 27 Tage Foto-Aktion kann ich das mal ablichten.
Januar 5, 2009 um 4:36 pm
… und wieso hast Du da keinen Schnee? Hier in C. ist der meterhoch…
Eine wirklich gute Idee, die Haltestelle zu fotografieren. Ich habe hier auch eine, wenn ich aus dem Dachfenster schaue, sehe ich die unterschiedlichsten Menschen da stehen…
(manchmal auch liegen, ein paar Straßen weiter ist ein Obdachlosenheim)
Gruß Heike
Januar 5, 2009 um 5:42 pm
Wo ist denn C. Paradalis?
In Bremen gibt es auch keinen Schnee
Januar 5, 2009 um 5:56 pm
Schnee? Gar meterhoch? Staun! – Ja, wo? Das macht mich jetzt auch neugierig. Gar zu gerne würd ich meine Haltestelle mit Schneehäubchen fotografieren.
Januar 6, 2009 um 8:31 am
[...] Freidenkerin [...]
Januar 6, 2009 um 3:16 pm
die Tram gefällt mir
) in berlin ist die Tram (auch einfach nur ‘die Öffentliche’ genannt) Doofentengelb
)
Januar 6, 2009 um 3:25 pm
Na ja, hier in Bayern, noch dazu in der Landeshauptstadt, MUSS eine Tram ganz einfach weißblau sein, schlimm genug, daß unsere S-Bahnen seit ein paar Jahren rot-weiß-rot einher brausen. Vielleicht – es sind ja noch 27 Tage Zeit – erwisch’ ich auch mal eine Party-Tram, die kann man mit verschiedener Ausstattung mieten und dann auf gemütlicher Runde durch die Stadt abfeiern.
Januar 6, 2009 um 3:25 pm
eine nette straba habt ihr da
Januar 6, 2009 um 3:33 pm
Ja, nicht wahr? Obwohl sie innen nicht sehr komfortabel sind, zwei Langhaxerte haben schon Mühe, gegenüber zu sitzen.
Januar 6, 2009 um 3:57 pm
In Chemnitz liegt der Schnee so hoch, dass ich den Buddha suchen musste, als ich gestern und heute Fotos machte, die ich bald einstelle…

Er war darin verloren gegangen.
-
Und in München hat es noch immer nicht geschneit? Irgendwie beruhigt mich das. Mein Töchterchen wohnt seit einiger Zeit da. Ich bin froh, dass sie nicht mit diesen Witterungsverhältnissen zu kämpfen hat.
Schön, Freidenkerin, dass du mich somit gleich noch beruhigst!
Danke.
-
Januar 6, 2009 um 5:56 pm
Wir schlittern im Münsterland auch so vor uns hin, glatte, schneebedeckte Straßen. Und Sonne, und blauer Himmel. Heute war ein Traum-Bilderbuch-Wettertag. So ein Winter-Wetter ist hier eher selten.
Januar 6, 2009 um 6:30 pm
@ Paradilis: In München hat’s gelegentlich sehr spärlich vor sich hin gegrieselt, auch die Straßen sind trocken und gut befahrbar, außer natürlich in der Pampa.
@ Monilisigudi: Freut mich, daß ihr Münsteraner einen so herrlichen Wintertag hattet. Daß wir heuer nicht wieder um diese Jahreszeit im T-Shirt herum laufen können, beruhigt mich ein wenig. Vielleicht gelingt es uns ja doch, den Klimawandel ein bisserl zu verringern und zu verzögern.
Januar 6, 2009 um 7:08 pm
[...] mit Wall-E Worti und der Kermit Freidenkerin und die Haltestelle (das ist ein toller Krimititel
) Freidenkerin und die Smokey für den [...]
Januar 6, 2009 um 7:10 pm
Interessant, vor allem, weil die Perspektien immer wandern können.
Vielleicht auch mal von der anderen Straßenseite oder aus der Bahn?
Januar 6, 2009 um 7:11 pm
Upps. Ich meine natürlich PERSPEKTIVEN.
Januar 6, 2009 um 7:48 pm
@tonari: Da ist einiges geplant! Ich hoffe, ich kann’s auch in die Tat umsetzen.
Januar 6, 2009 um 8:10 pm
ich drück dir die daumen
Januar 7, 2009 um 10:22 am
Hallo Freidenkerin, das ist nun wirklich eine tolle Idee! Schade nur, dass ich den Link auf Deine Seite erst über ocean bekommen habe. Immer, wenn ich Dich angeklickt habe, hat das nicht geklappt. Aber jetzt bin ich ja da! Liebe Grüße Ronja
Januar 7, 2009 um 11:14 am
Tapfer und furchtlos hast du das Nachtfoto gemacht, Respekt.
Januar 7, 2009 um 1:04 pm
Das ist die richtige Einstellung
Klasse Idee mit der Haltestelle!
Januar 7, 2009 um 1:11 pm
@raueuberbraut: Herzlich willkommen auf meinem Blog, liebe Ronja!
@Monilisigudi: Ja, meine Miezekatze sowie zwei angetrunkene Nachtschwärmer auf der anderen Straßenseite waren auch ganz beeindruckt.
@miki: Sei willkommen und herzlich gegrüßt! Ich hab einige Haltestellen-Ideen, hab sogar des Nachts von meiner Haltestelle geträumt. Ich hoffe, ich kann zumindest einen Teil davon realisieren.
Januar 7, 2009 um 1:18 pm
@miki: Sehe ich das richtig, daß du als Avatar die römische Sehenswürdigkeit Bocca della Verita hast? Ich liebe Rom, das ist so etwas wie eine Herzensheimat für mich. Ich hoffe, ich kann im Frühling wieder einmal etwas Zeit dort verbringen.
Januar 7, 2009 um 2:18 pm
Hallo Freidenkerin,
da muss ich Dich leider enttäuschen: Das Foto hab ich in der Hochkönigsburg im Elsass gemacht (haben die bestimmt abgeguckt – also, die Elsässer). Da ist es aber auch schön
In Rom war ich leider noch nie…
Januar 7, 2009 um 3:47 pm
Also ich wünsche mir ein Foto von der Haltestelle, am besten morgens gegen 3.33 Uhr. Und nicht etwa aus dem Fenster. Unerschrocken musst du dich im Schlafanzug auf die Straße begeben.
Bekommst du das hin?
*g*
-
Januar 7, 2009 um 3:56 pm
ist ja richtig gut geworden mit den autoscheinwerfern
Januar 7, 2009 um 4:12 pm
@paradalis: ein selbstporträt im schlafanzug? *öööh*
Januar 7, 2009 um 4:14 pm
@ paradilis: Lass mal kurz rechnen… Heut’ ist der Siebte, die Aktion läuft noch 26 Tage. Da ist grade Faschingshochsaison. Na, vielleicht krieg’ ich das sogar hin. Schaun ma mal.
@ Wortman: Sei bedankt. Ich hatte schon zwei Aufnahmen mit der anbrausenden Nachtlinie, die waren aber so was von verwackelt, daß ich sie niemandem zumuten wollte. Ein bißchen Ernst und Sorgfalt muß man ja bei dieser Foto-Aktion schon auch walten lassen. *grins*
Januar 7, 2009 um 4:18 pm
Hm, hm, Selbstporträt im Schlafanzug an meiner Haltestelle… Ich habe ab dem 15. Jan. so ab und an eine nette Bekannte als Untermieterin bei mir. Vielleicht läßt sich das arrangieren. Ob allerdings zu dem gewünschten Zeitpunkt – 3.33 Uhr morgens – möchte ich jetzt noch offen lassen.
Januar 7, 2009 um 4:46 pm
das gibt was *lach*
da fällt mir ein: bilder von terragen werden nur im bmp-format abgespeichert. such mal nach bmp-dateien um dein bild wiederzufinden.
Januar 7, 2009 um 6:07 pm
Vielleicht solltest du die Haltestelle mal durch das Rotweinglas fotografieren. Gibt bestimmt nette Effekte. *hicks*
Januar 7, 2009 um 6:45 pm
@tonari: Ssssuper idee *hicks*! Prost!
Januar 7, 2009 um 6:58 pm
tonari, diese idee werde ich mir auch mal merken
Januar 7, 2009 um 8:08 pm
Das letzte Bild gefällt mir! Hätte nicht gedacht, dass die Bushaltestellenbilder so abwechslungsreich geraten. Was wohl noch kommt?
Januar 7, 2009 um 8:44 pm
[...] mit Björn Paradalis mit dem Hr. Buddha Sany und der Max Xander mit Wall-E Worti und der Kermit Freidenkerin und die Haltestelle (das ist ein toller Krimititel
) Freidenkerin und die Smokey für den Moritz [...]
Januar 7, 2009 um 9:00 pm
@ Xander: Laß dich überraschen, lalala!
Januar 7, 2009 um 9:28 pm
ich weiß auch jetzt schon, dss ich spätestens morgen etwas gaaaanz wichtiges suchen muss. hab das schon irgendwie im gefühl. aber was soll ich machen? was muss das muss.
das nachtfoto hat was. ich liebe ja sowieso städte im dunkeln. kommt wahrscheinlich daher, dass ich ein kleines landei bin.^^
lg
yvie
Januar 7, 2009 um 9:30 pm
hui
…so riskant bist du unterwegs? *g*..pass nur auf dich auf, dass du dir bei solchen Aktionen nicht noch ne Erkältung holst
…dann brauchst die Smokey als Schal zum wärmen *g*
Januar 7, 2009 um 9:32 pm
gefährlich, gefährlich meine Liebe – nicht zu weit rauslehnen
)
)
ich hatte mal letztes jahr einen roman gelesen, der in München spielt und so habe ich mir auch das nächtliche München vorgestellt
Januar 7, 2009 um 9:39 pm
@ Gunny: In dieser kalten Jahreszeit habe ich bereits drei Erkältungen hinter mir. Und da dies ja bekanntlich aller guten Dinge sind, bleibe ich hoffentlich in Zukunft von so was verschont.
Januar 7, 2009 um 9:41 pm
@ Renee: Ich habe gehofft, nächtliche Haltestellenfotos von meinem Balkon aus schießen zu können, aber da ist ums Haar der Blickwinkel zu schlecht.
Januar 7, 2009 um 9:49 pm
@Yvie: Landeier haben auch ihren Charme
Januar 7, 2009 um 9:53 pm
@ Yvie: Eigentlich bin ich ja auch ein altes Landei. Oder mittlerweile ein gelegentlich aufs Land eierndes Stadthuhn. Bin ich in München, habe ich bisweilen Sehnsucht nach den ruhigen Landnächten. Bin ich in meiner Heimat, fehlt mir der nächtliche Stadtlärm.
Januar 8, 2009 um 4:39 pm
ohweia – ein noch gefährlicherer ort wäre ja dann der balkon, das geht ja natürlich nicht, vieleicht bekommst den vom balkon aus aufs bild? *grins*
das mit dem Spezialeffekt ist ja mal nur klasse
)
niedlich, wie man sich gedanken um die anderen macht *hehe* – in berlin war das ja überhaupt kein thema, da war es normal hier und da filmcrews zu sehen und die berühmten schauspieler konnte man von nahem bei ihrer arbeit zusehen. und wenn man im sony center auf dem rücken liegt und mit der kamera ein bild vom segel macht, dann hat das nicht mal dir touristen gewundert … aber hier im Dorf: da stehe ich mit der Kamera am See und knipse und die Hundigassiführer flüstern sich zu: Was macht die da? Was kann man da nur fotografieren? Was sieht die denn?” ganz so, als für ich nur augen haben und ansonsten taub durch die welt reisen
Januar 8, 2009 um 4:57 pm
Also ich finde das sehr tapfer von Dir!
Und kann das gut nachvollziehen. Ich war heute drauf und dran, den Postboten zu fragen, ob er mal den Buddha hält, damit ich ihn mit ihm fotografien kann. Natürlich vor dem Postauto.
(Aber ich habe mich dann nicht getraut, ich Feigling!)
-
Was macht man also nicht alles für so ein Objekt…
wie eingangs erwähnt,
sehr tapfer!!
Januar 8, 2009 um 5:28 pm
Ja, hier werden für diese Aktion weder Kosten noch Mühen gescheut. Ich bitte aber bei diesen Minus-Temperaturen – vor allem Nachts – noch um etwas Nachsicht und Geduld wegen des Schlafanzug-Haltestellen-Fotos.
@ Paradalis: *Kicher!* Schade, daß du den Postboten nicht gefragt und dann sein Gesicht fotografiert hast! Aber ich kann das gut nachvollziehen, ich habe auch lange mit mir gekämpft, bevor ich mit Kamera, Rotwein und Glas zur Haltestelle gegangen bin.
Januar 8, 2009 um 7:10 pm
Oh, bitte, Paradalis, trau Dich! Das wär bestimmt ein Superbild!!
Januar 8, 2009 um 8:13 pm
Ich werd’ ja schon vom Lesen besoffen
Die Gesichter der Leute hätte ich aber auch zu gerne gesehen.
Januar 8, 2009 um 8:17 pm
hihi
Rotweinglas
…coole Idee!
Januar 8, 2009 um 8:26 pm
Juchhu, du hast es wirklich gemacht. Find ich ja toll. Quasi am Tag nach dem spleenigen Vorschlag. Da freu ich mich aber.
Ich hab so gelacht. kann mir die Blicke der Umstehenden gut vorstellen
Neulich stieg jemand hier mit nem Küchenstuhl in die U-Bahn, wurde geknipst und ging dann wieder raus. Bestimmt auch so eine knuffige Aktion.
Januar 8, 2009 um 8:31 pm
@tonari: Da muß ich doch gleich mal im WWW gucken gehen, ob wir jetzt einen neuen Teilnehmer mit Küchenstuhl haben.
@Vera: Ja, ich war mit lediglich zwei Händen ausgesprochen schlecht dran. Ich hätte noch ein Paar mehr gebraucht und ‘ne zweite Kamera.
@Gunny: Das Lob gebührt eigentlich tonari, sie hatte die ursprüngliche Idee.
Januar 8, 2009 um 10:39 pm
Das blitzsaubere Glas könnte auch für einen Werbespot für Geschirrspülautomaten-Reiniger verwendet werden: “Dann klappt’s auch mit dem Nachbarn.” Sehr pfiffig, die Idee von tonari und die Umsetzung von freidenkerin.
Januar 9, 2009 um 1:05 pm
………Ein Prosit ein Prosit der Gemütlichkeit………….
aaaner geht noch aaaner geht noch nei****
PROST
Januar 9, 2009 um 3:02 pm
@Monilisigudi: Was glaubst du, wie lange ich mein Lieblingsglas für diese Aufnahme poliert hab! Nicht, daß ich mich da noch hausfrauentechnisch blamiere. – Davon abgesehen bin ich sowieso die schlechteste Hausfrau Süddeutschlands. Wenn nicht sogar ganz Deutschlands.
@Erika: Jawoll! Hoch die Tassen! Bin schon am Überlegen, ob Wodka-Lemon-Glas-Spezialeffekte nicht leichter zu bewerkstelligen wären. Aber bei diesen Temperaturen stelle ich dieses Projekt mal hintan. Allerdings könnte ich ja bereits in die “Testphase” gehen.
Januar 9, 2009 um 3:03 pm
Ich schüttel mich grad vor Lachen. Mir ist vorher noch nie aufgefallen, daß bei jedem Eigenkommentar unter dem Kästchen steht: “You are the author of this post.” Irgendwie finde ich diesen Hinweis sehr erheiternd.
Januar 9, 2009 um 3:17 pm
witzige Geschichte mit dem Rotweinglas, ich denke in einer Großstadt geht das unter. Da gehört das schon zur Normalität. Die Welt ist doch voller “Verrückter” und wir sind mittendrin. Ich find das echt gut! Eine tole Haltestelle, ich vermisse nur den Schnee – wo ist der denn?
Wie wär’s für diese Aufnahme mal mit Eierpunsch? Schmeckt ganz herrlich, ist bei diesen Temperaturen wirklich wärmend und ich meine vom Spezialeffekt hübsch gelblich… äh hmh, naja…
Januar 9, 2009 um 4:00 pm
Absolut faszinierend, wie ein und derselbe Platz immer wieder ganz anders aussieht ..
bin gespannt auf die nächsten Bilder
Januar 9, 2009 um 9:48 pm
@raeuberbraut: Eierpunsch. Hm, hm. Und wenn die dreißig Tage Fotoaktion um sind, lande ich in der Punika-Oase (Trinkerheilanstalt). Den Schnee vermisse ich auch! In den Alpen liegt er meterhoch, im Norden ebenfalls, nur wir hier mittendrin bekommen nicht eine einzige Flocke ab!
Januar 9, 2009 um 10:19 pm
da hat dich jemand beim knipsen beobachtet
ich bin auch grundsätzlich zu faul, um fünf kilometer zum nächsten Lebensmittelladen zu laufen, ich warte immer bis der Hr. Zweibeiner mit Auto von Arbeit kommt *grins* und fahre dann 20 kilometer zum Kaffee kaufen *grins*
Januar 9, 2009 um 10:27 pm
@Renee: Ich hoffe, der Typ, der mich beobachtet hat, war nicht derselbe, der mich gestern während meiner Rotwein-Spezialeffekte-Knipsaktion an der Haltestelle sehr irritiert gemustert hatte. – Na ja, wenn die Herren mit der Jacke-ohne-Ende und den weißen Turnschuhen vor der Türe stehen, weiß ich’s ja.
Januar 10, 2009 um 12:09 am
Zum 8.1.: Das Bild zu “Kein Alkohol am Steuer, aber sonst schon”.
Lustige Idee. ich bin gespannt auf weitere “Perspektiven”.
Januar 10, 2009 um 12:24 am
vorher aber noch ein bild machen *lol* … sonst lohnt sich doch der ganze aufwand nicht *grins*
Januar 10, 2009 um 2:28 pm
Du meinst, bevor sie mich in die Zwangsjacke gewickelt abführen? Hihi, das dürfte kein großes Problem sein. Die Klapse wäre mir eh lieber als die Punika-Oase, da bekommt man diese schönen rosa Glückspillchen und ist immer high und gut drauf. Ich könnte mir viel Geld sparen, weil ich mir dann keinen Rotwein mehr kaufen bräuchte.
Januar 10, 2009 um 3:40 pm
Mensch, deine Haltestelle ist ja ein richtiger Service-Point
Gibt es auch einen Briefkasten?
Januar 10, 2009 um 6:01 pm
@tonari: Den gab es in der Tat. Doch dann hat die Post, um Service und Kundenfreundlichkeit zu verbessern, beschlossen, daß innerhalb eines Radius von 1,5 Kilometern sich nur mehr ein Briefkasten befinden darf. Und da mußte der neben meiner Haltestelle dran glauben. Seitdem darf ich eine Viertelstunde zu Fuß gehen, um Post aufzugeben. Na ja. Schadet auch nicht.
Januar 10, 2009 um 8:02 pm
@Donky’s Freund: Ein Touristikunternehmen hat bereits Kontakt mit mir aufgenommen. Die wollen meine Aufnahme vom 8.1. für die Werbung ihrer Stadttour “Trinken Sie sich durch München” verwenden.
Januar 10, 2009 um 8:21 pm
Januar 10, 2009 um 8:25 pm
Ja, das hab ich ihr auch noch mal zugeflüstert, ganz leise, damit der “gackerlgelbe Blechdepp” das nicht mitbekommt. An der Haltestange meiner Haltestelle waren große gefrorene Tropfen zu erkennen, ich hoffe sehr, daß das keine Haltestellen-Krokodilstränen sind!
Januar 10, 2009 um 8:50 pm
oh mann, was ist der olle blechkasten so bös’ zur Haltestelle?
das arme Ding …
Januar 10, 2009 um 8:55 pm
Vielleicht hat er nur schlecht geschlafen. Wenn so Nachtschwärmer im Morgengrauen Briefmarken ziehen, dann wacht er doch immer auf. Oder aber er hat grad eine zickige Phase. Oder der Umstand, daß er weit und breit der einzigste Briefmarken-Automat ist, ist ihm ein bißchen zu Kopf gestiegen. Vielleicht muß er auch mal wieder durchgesehen und frisch geölt werden. Vielleicht ist er auch neidisch, weil eben meine Haltestelle bei der Foto-Aktion Model ist und nicht er.
Januar 10, 2009 um 10:04 pm
was für ein lustiger dialog *weglach*
Januar 10, 2009 um 10:09 pm
Na wie kann dieser Automat auch so rücksichtslos sein? Deine Haltestelle kann stolz drauf sein, so schlank zu sein und nicht so klein, dick und gelb wie der doofe Automat.
Januar 10, 2009 um 10:13 pm
@Gunny: Du hast ja so recht. Ich werd mal mit dem Xander reden. Vielleicht schickt der den Wall-E vorbei, daß sich der diesen Briefmarken-Spucker mal vornimmt, an ein paar Rädchen dreht, neu programmiert oder so.
Januar 11, 2009 um 12:27 am
Jetzt komme ich erst dazu, den Dialog zwischen den beiden zu lesen… ach, hätte ich es doch schon früher gemacht. Ich hätte der dicken Gelben aber was geflüstert!!
-
Richtig spannend wird es jedoch, wenn Du dann in aller Lautstärke die dicke Gelbe zusammenfaltest. Und das am besten morgens 3.33 Uhr im Schlafanzug und Rotweinglas. Geht das? Du siehst, die Anforderungen steigen täglich…
)
-
Mal sehen, mit wem Du morgen sprichst…
*g*
Januar 11, 2009 um 12:27 am
Da hätte er aber eine weite Reise vor sich… und so wie der Automat ausschaut, hält der bis dahin eh nicht mehr…
Januar 11, 2009 um 1:44 am
ich hab mir jetzt die 83 kommentare vorher nicht durchgelesen, deswegen ignorieren, falls diese frage schon mal gestellt wurde …
was ich mich SOFORT gefragt habe: wie lange leben denn deine liebe haltestelle und der gackerlgelbe briefmarkenautomat schon so nah beieinander? und warum reden sie erst JETZT miteinander? oder haben sie diesen dialog schon oft geführt und vergessen es nur immer wieder, weil sonst so viel passiert und die gehirne von solchen … straßenbewohnern nicht auf langzeit ausgelegt sind?
und dass du bei klirrender Kälte im Schlafanzug aus deinem küchenfenster rausfotografiert hast, dafür spreche ich dir meinen tiefsten respekt aus! allerdings hätte ich in diesem augenblick lieber ein bild von dir, als eins von der haltestelle gehabt
Januar 11, 2009 um 11:01 am
[... in aller Lautstärke die dicke Gelbe zusammenfaltest. Und das am besten morgens 3.33 Uhr im Schlafanzug und Rotweinglas....]
Ich bin auch dafür.
*huschundweg*
Januar 11, 2009 um 12:00 pm
LOOOL
ich bin auch für Paradalis Vorschlag^^ *duck* DAS wär garantiert ein BIld für die Götter
Januar 11, 2009 um 2:17 pm
@Lisa: Ich habe versucht, die Antwort auf deine Frage in meinem heutigen Aktions-Beitrag zu geben. Da ich mich in den achtzehn Jahren zuvor eigentlich weder um meine Haltestelle noch um den Automaten groß gekümmert habe, sind mir die bisherigen Dialoge der Beiden natürlich entgangen. Da sieht man’s mal wieder: Internet bildet. Es schärft die Sinne. Man hört sogar auf das, was Maschinen zu sagen haben.
@Paradalis: Schlafanzug – 3.33 Uhr morgens – mit Rotweinglas – lautstark den Blechdeppen zusammenfalten… Oh, mei, oh, mei…! Du stellst an mich ja schon höhere Anforderungen als wie an deinen Mr. Buddha!
@Vera: Wie du heute ja sehen kannst, hab ich’s mit dem Briefmarken-Automaten zuerst einmal auf die Schmusetour probiert. Das lass’ ich jetzt erst einmal ein bisserl einsacken. – Aber ich kann auch anders!
Januar 11, 2009 um 3:05 pm
das mit dem Blumen und dem Vorlesen und den Bilder zeigen, hat dem Blechkasten bestimmt gefallen und er wird sich bestimmt auch zukünftig benehmen, ansonst würde ich den Moritz mal vorbeischicken
Januar 11, 2009 um 3:08 pm
@Gunny: Falls ich bis dahin noch ungehindert in Freiheit wandeln darf, gibt’s das vielleicht als Abschluß-Foto.
Januar 11, 2009 um 3:10 pm
Ja, und ich nehm’ dann die Smokey mit und gemeinsam schimpfen wir den Herrn Automaten dann ordentlich!
Januar 11, 2009 um 3:12 pm
Hast Du wirklich laut vorgelesen? *staun*
Ich meine, ich hätte da hinten an der Ecke jemanden mit einer weißen Jacke laufen sehen … *kicher*
Ein Bild von Dir und Deiner Haltestelle in trauter Umärmelung wäre auch nicht schlecht. (Hat das schon jemand gefragt?)
Januar 11, 2009 um 3:17 pm
@Vera: Also, ich habe jetzt mit einer sehr starken Lupe das ganze Foto Millimeter für Millimeter abgesucht und zu meiner Erleichterung niemanden in oder mit einer weißen Jacke entdeckt. – Oh – mein – Gott! Warum, warum hast du nur diesen Vorschlag mit Umarmung meiner Haltestelle machen müssen? Obwohl, das geht ja zum Glück technisch derzeit gar nicht, weil ich mich ja nicht selbst dabei knipsen könnte! Haha!
Januar 11, 2009 um 4:38 pm
Ach, dann ist er wohl doch zu jemand anderen gegangen
Nur keine faulen Ausreden, denn:
… Du bist nicht allein … dada di da da di dumm … lalalalala dada di dada di dumm … oder so ähnlich
Januar 11, 2009 um 5:30 pm
*prust* DAS hätte ich gerne gesehen (bzw. gehört)!!
Januar 11, 2009 um 6:45 pm
Mach mal so weiter. Dann werden sich den ganzen tagandeiner Haltestelle Menschen herumdrücken, die auf die nächste Aktion warten. “Die Verrückte von der Schellingstraße” ist wieder da. Und in der nächsten Ausgabe des örtlichen Revolverblattes wird ein Artikel über die berühmte Aktionskünstlerin Frei Denkerin erscheinen.
Da fällt mir gearde ein – Küchenstuhl an Haltestelle kommt auch gut!!!
Januar 11, 2009 um 6:49 pm
Hach, ja! Dann gibt’s Haltestellen-Happenings und Haltestellen-Jamsessions, Haltestellen-Konzerte, Haltestellen-Straßentheater, Haltestellen-Modeschauen. – Ach nein, Küchenstuhl an Haltestelle finde ich jetzt nicht so inspirierend. Nicht, daß am Ende der Fotoaktion meine gesamte Wohnungseinrichtung an der Haltestelle steht.
Januar 11, 2009 um 7:09 pm
der kleine prinz stirbt wohl nie aus
Januar 11, 2009 um 8:02 pm
Eine irre Idee und obwohl es eigentlich um eine “banale” Bushaltestelle geht, so ist`s doch spannend anzuschauen, was man doch damit anstellen kann. Cool – ich werde sicher wieder bei dir reinschauen – und jetzt geh` ich gucken, was Smokey macht
Liebe Grüße von Kerstin
Januar 11, 2009 um 8:32 pm
achsoo. das erlärt natürlich einiges. – und sehr schöne blumen hast du da für deine haltestelle rausgesucht!
Januar 11, 2009 um 8:44 pm
*ggg* respekt ich glaub das hätte ichmich net getraut, da wäre ich in unserem dorf gesprächsthema nummer eins gewesen ^^
Januar 11, 2009 um 8:48 pm
zum 10.1.: Gut, dass die Haltestelle im wahrsten Sinne des Wortes so standfest blieb, sonst hätte es viel Blechschaden gegeben!
Januar 11, 2009 um 8:49 pm
@Kerstin: Willkommen auf meinem Blog, es freut und ehrt mich sehr, daß du nun öfters bei mir vorbei schauen willst. Die Idee mit der Haltestelle hat sich ganz spontan ergeben. Anfangs war ich selber nicht allzu glücklich damit, aber mittlerweile läuft’s recht gut.
@Lisa: Das ist der Kunstblumenstrauß, der normalerweise in meinem Badezimmer in einer tiefblauen Bodenvase steht.
@Sany: Wenn heut ein Werktag mit viel Trubel auf der Straße gewesen wäre, hätte ich dieses Foto auch nicht gewagt.
Ich wollte bei dir einen Kommentar für Max hinterlassen, doch der wurde als Spam abgelehnt:
Ach, da schau mal her, der Max hat also auch eine Lieblingstasse! Was ist denn da drin? Heißer Karottensaft mit Honig vielleicht?
Januar 11, 2009 um 8:51 pm
@Donky’s Freund: Ich hatte vorsichtshalber schon mal die Telefonnummer von Münchens größtem Schrotthändler in mein Handy gespeichert.
Januar 11, 2009 um 9:00 pm
@Wortman: Der “Kleine Prinz” ist zeitlos. Und erweicht sogar stählerne Automatenherzen. So mal jetzt aus meinem Küchenfenster beobachtet, machen die Zwei, meine Haltestelle und der Briefmarkenautomat, einen recht friedlichen Eindruck.
Januar 11, 2009 um 9:07 pm
zeitlos ist der prinz tatsächlich. da hast du vollkommen recht
mir ist richtig warm hier… heute morgen bei -9 grad losgefahren und hier in bremen sind +2 grad
Januar 11, 2009 um 9:14 pm
Ja, die Renee hatte vorgestern schon vielleicht etwas übertrieben bemerkt, daß es im Vergleich zu den Vortagen im Norden schon so warm sei, daß man am Bordersholmer See Palmen pflanzen könnte. – Ich freu mich sehr, daß ihr wohlbehalten wieder zurück gekommen seid. Das muß ja mächtig anstrengend gewesen sein, an einem Tag die lange Fahrt nach Freising, dann die Beerdigung, wie ich aus eigener, kürzlich gemachter Erfahrung weiß, auch sehr die Seele belastend, und dann wieder den ganzen Rutsch zurück. Ich hoffe, ihr müßt morgen nicht allzu früh antreten, damit ihr euch wenigstens mit einer guten Nachtruhe ein bisserl erholen könnt.
Januar 11, 2009 um 9:46 pm
wir haben 7 stunden hin und 6 1/4 stunden zurück gebraucht. die trauerfeier war ja samstag und wir sind heute ja erst gefahren.
maus hat morgen frei, ich hab nachtschicht. also genug zeit zum ausruhen
naja, wenn man in freising zwischen minus 9 und 11 grad hat und hier oben dann bei plusgraden ankommt, fühlt sich das warm an
Januar 12, 2009 um 5:18 pm
Januar 12, 2009 um 6:11 pm
Na, ich weiß nicht recht, ich weiß nicht recht.
Januar 12, 2009 um 6:16 pm
Hast Du eine intelligente Haltestelle, die liest ja sogar den kleinen Prinzen. Den mag ich übrigens auch sehr gern…. – man sieht ja nur mit dem Herzen gut. Die Geschichte mit dem Fuchs, den er sich vertraut gemacht hat und die mit seiner Rose auf seinem Planeten. Ein tolles Buch!
Januar 12, 2009 um 6:23 pm
Ach, nein, ich hab ihr aus dem kleinen Prinzen vorgelesen, Räuberbraut, ihr und dem Briefkastenautomaten. Weil ich die beiden Streithähne dadurch friedlich und versöhnlich stimmen wollte. Nun ist ja der Blechdepp verstummt und die Haltestelle summt. Ob das jetzt wirklich mit dem kleinen Prinzen zusammenhängt…
Januar 12, 2009 um 8:09 pm
“Aktionskünstlerin”
Das ist gut. Wie wärs, du könntest die Haltestelle verhüllen, so wie Christo!
Januar 12, 2009 um 8:30 pm
oder gib mir eines der bilder und ich nebel es ein
eine christo-verpackung ist doch zu aufwendig
Januar 12, 2009 um 9:12 pm
Guten Abend! *applaus*
Ich freue mich sehr Ihnen hier und heute die viertelbekannte AKTIONSKÜNSTLERIN Freidenkerin vorstellen zu dürfen … *applaus* … *standingovations* …
*grins* ich finde das toll!
Januar 12, 2009 um 9:23 pm
sach ich doch
und als nächstes erscheinst du in der Journaille
Januar 12, 2009 um 9:42 pm
@Xander: Du kennst mich nicht, sonst würdest du mir nicht so einen Floh ins Ohr setzen!
@Renee: Danke! Danke! Danke! *Tiefe-Verbeugung* *Etwas-rot-werd*
@tonari: Hach, ich wußte doch, daß ich nur mit dem Bloggen anfangen muß und schon werd ich berühmt!
Januar 12, 2009 um 9:43 pm
@Wortman: Halt mich jetzt bitte nicht für verrückt, aber so computertechnisch verhüllen – nee, nee, das macht irgendwie keinen Spaß.
Januar 12, 2009 um 9:49 pm
Joah, dass mit dem Spam kommt öfters vor, aber die Kommentare sind trotzdem drin, verstehe wer will …
eine summende Haltestelle .. das liegt sicher an den Blumen
Januar 12, 2009 um 9:53 pm
@Sany: Blumen oder vielleicht doch der Kleine Prinz? Wer weiß? Ich habe mich ja bislang nie mit der Psychologie von Haltestellen, geschweige denn Briefmarkenautomaten befasst. Vielleicht bin ich morgen schlauer.
Januar 12, 2009 um 11:01 pm
Ich muss zugeben, das Projekt “Haltestelle” gefällt mir richtig gut. Die Bilder und die Texte sind einfach schön.
Ich war im Sommer zum ersten Mal direkt in Schönau und war in dem Rahmen auch mit meinem Freund am Funtensee. Zwar habe ich mich völlig überschätzt, was meine Fitness betraf, aber schön war es trotzdem.
Januar 12, 2009 um 11:06 pm
Ich finde, du hast das sehr diplomatisch gelöst, indem du den gelben Automaten mit einbezogen hast. Und die Idee mit den Blumen, wirklich gut. Übrigens: den Kleinen Prinz möchte SIR PINGU auch unbedingt lesen, das hat er schon angekündigt, als er neulich vor meinem Bücherregal stand. LG
Januar 12, 2009 um 11:12 pm
Ich nehme an, ihr seid über die sogenannte “Saugasse” mit ihren 33 Spitzkehren hochmarschiert?
Januar 12, 2009 um 11:33 pm
@Monilisigudi: Ob Sir Pingu, Haltestelle, Briefmarkenautomat, Häschen, Schäfchen, Fischli, Woody etc. – der “Kleine Prinz” ist für jedes Wesen eine unschätzbare Bereicherung.
Januar 12, 2009 um 11:35 pm
@Liz: Herzlich willkommen übrigens auf meinem Blog. Freut mich, dich bei mir begrüßen zu dürfen! – Ich bin eine gebürtige Berchtesgadnerein, aufgewachsen in Schönau am Königssee! Und über die vorhin erwähnte Saugasse hab ich mich auch schon hoch geschunden.
Januar 13, 2009 um 7:17 am
Guten Morgen liebe Freidenkerin. Ich finde ja, die Haltestelle sollte auch noch weitere Funktionen übernehmen. Und da ihr es gerade mit irgendwelchen sportlichen Betätigungen habt: “die vorhin erwähnte Staugasse hab ich mich auch schon hoch geschunden”, wäre es vielleicht nicht übel, wenn du die Haltestelle als Fitnessgelegenheit nutzt. So könntest du an ihr Klimmzüge machen, am Briefmarkenautomaten “Frauenliegestütze” usw.
Ich freue mich bereits auf die Fotos!
Januar 13, 2009 um 8:23 am
Na sie werden doch wohl nicht deine Haltestelle meinen? Herrlich, deinen Bericht zu verfolgen, jetzt hatte ich bei einer Tasse Kaffee auch mal bissel Zeit, hier nachzulesen.
Und ich freue mich, dass Renee diese Aktion in`s Leben gerufen hat – faszinierend, wie spannend ein “Hungerhaken” sein kann… neee liebe Haltestelle, das war doch nur Spaß *tröst*
Sei lieb gegrüßt und ich schau` morgen wieder vorbei,
Kerstin
Januar 13, 2009 um 9:27 am
Was eine Haltestelle alles so erlebt
Januar 13, 2009 um 1:25 pm
LOL
Wow..die Freidenkerin wird jaa noch zum Star ihres Viertels *g*….Ich lass ma noch ein paar Plakate drucken *Telefonschnapp*^^
Januar 13, 2009 um 1:42 pm
@Gunny: Gute Idee
Wenn das hier fertig ist, melden wir es ihrer Zeitung
Januar 13, 2009 um 2:18 pm
ich lach mich schlapp, was man aus so einer Haltestelle alles machen kann. Großartig!
Mensch Freidenkerin, wenn wir weiter solche Aktionen im Freien starten kommen die noch mit der weißen Jacke und schleppen uns ab.
Allerdings das Schlafanzugbild möchte ich dann doch auch gern sehen.
Bei dieser 30-Tage-Aktion kann man wirklich sagen: “Menschen mit Phantasie, langweilen sich nie”!
Liebe Grüße Ronja und Hillary
Januar 13, 2009 um 5:36 pm
Schade, dass du nicht an der Schwanseestraßenhaltestelle wohnst. Da fiele mir noch jede Mange Aktionskunst ein
Januar 13, 2009 um 6:03 pm
rotes licht? nicht immer gut.
so eine haltestelle hat scheinbar ein bewegtes leben. hätte ich gar nicht gedacht.^^
Januar 13, 2009 um 7:01 pm
@ Freidenkerin: Floh ins Ohr? Damit hab ich gerechnet!
Januar 13, 2009 um 7:11 pm
Ein Hämatom!? Dieser verflixte Briefmarkenautomat. Man sollte ihn mal seine ganzen Briefmarken stempeln! Ich hoffe, die Taxirufsäule ruft im Notfall auch die 112.
Januar 13, 2009 um 8:22 pm
Hat die Haltestelle vllt. ihre Tage? Geht das überhaupt *grübel*
Januar 13, 2009 um 8:56 pm
@raeuberbraut: Vielleicht gibt’s statt des Schlafanzugbildes eines mit der weißen Jacke.
@tonari: Auch mir würde bei “Schwanseestraße” eine Menge Aktion in den Sinn kommen. Mir würde ungeheuer viel schwanen. Ich habe es schon sehr bedauert, daß der gute Schelling schon so lange tot ist.
@yvie: Sie summt aber immer noch vor sich hin. Und macht gar keinen unglücklichen Eindruck.
@Xander: Ich muß mir diesen Floh in meiner “Denkfabrik” (Schaumbad) ein paar mal durch den Kopf gehen lassen…
@Donkys Freund: Nee, nee, ein Hämatom isses nich. Dafür macht sie einen zu – hm, fast möchte ich sagen, verträumten Eindruck. Ich hätte ums Haar meine Hausärztin leihweise um ein Stethoskop gebeten, aber ich wollte erst ein bißchen Gras über mein auffallendes Gespräch mit der Taxirufsäule wachsen lassen. Der Blechdepp ist übrigens zur Zeit ausgesprochen liebenswürdig. Bei jeder gezogenen Briefmarke bedankt er sich herzlichst und wünscht einen schönen Tag.
@Sany: Also, ich hab nach dem Lesen deines Kommentars bei meiner Haltestelle ganz genau nachgesehen. Mir ist aber nichts dergleichen aufgefallen.
Januar 13, 2009 um 8:59 pm
@Kerstin: Willkommen auf meinem Blog. Schön, dich hier zu lesen. Vor dieser Aktion hatte ich mich ja ehrlich gesagt auch noch nie genauer mit dem Wohl und Wehe von Trambahn-Haltestellen befasst. Auch ich bin jeden Tag aufs Neue überrascht.
@Niesi: Ja, vielleicht produziere ich auch einmal ein Extrablatt: “Aus dem Leben einer Trambahn-Haltestelle”.
Januar 13, 2009 um 9:39 pm
du musst den Uhu fragen, der zwinkerte dir ja schon zu
Januar 13, 2009 um 10:19 pm
Renee, der hat nicht mich gemeint sondern die Taube, die grade auf der nahen Ampel hockte und ein Häufchen fallen ließ. Da hab ich mir natürlich auch mal wieder so meine Gedanken gemacht und mich gefragt, was dabei heraus käme, wenn die Zwei… Eine “Hube” vielleicht?
Januar 14, 2009 um 12:38 pm
hmm – so ein roter Fleck, das kann natürlich alles mögliche sein. Womöglich hegt die Haltestelle Ausbruch-Gedanken aus ihrem Trambahnhaltestellendasein?
Daß der Briefmarkenautomat so höflich ist, liegt bestimmt am Einfluß des kleinen Prinzen
Ich les “Funtensee” in den Kommentaren – ist das nicht der, wo es immer so extrem kalt ist (kommt in den Nachrichten) ?
Januar 14, 2009 um 1:13 pm
Oh, wie spannend. Bald brauchst Du einen Assistenten zur Aufklärung des Falles. Wer oder was hat den Punkt hinterlassen?
Januar 14, 2009 um 1:36 pm
kriminalistik an einer haltestelle… wer rotet punkte?
Januar 14, 2009 um 6:25 pm
@Ocean: Ich glaube mal, mit deiner Idee von Ausbruchsgedanken liegst du gar nicht mal so verkehrt. Da könnte durchaus was dran sein.
@Vera: Du, ich hab so das Gefühl, als hätte ich in nächster Umgebung meiner Haltestelle so was wie einen Vertrauten, einen Verbündeten.
@Wortman: Leider bin ich heut des Rätsels Lösung, was diesen seltsamen roten Punkt betrifft, in keinster Weise näher gekommen.
Januar 14, 2009 um 6:27 pm
@Ocean: Das ist wirklich dieser berühmt-berüchtigte Funtensee in den Berchtesgadener Bergen. Es ist ein an sich ausgesprochen idyllisches Fleckerl Erde, nur halt im Winter schweinemäßig kalt. Es existiert auch eine Sage über den Funtensee – Wortman, die wird demnächst hier erscheinen.
Januar 14, 2009 um 7:15 pm
Ich dachte im ersten Moment, das sei die Lindenstraße…
Januar 14, 2009 um 7:19 pm
Über den Funtensee hab ich nichts, nur über den Walchensee
Da lass ich mich dann mal überraschen
@xander:
Januar 14, 2009 um 7:37 pm
Toller Ausblick aus Deinem Fenster. Ich bin beeindruckt: Soviel Beton, so wenig Grün. Kein Wunder, dass Deine Haltestelle summt.
Januar 14, 2009 um 9:08 pm
oweia – das sieht wahnsinnig gefährlich aus, dieser Blick aus dem Küchenfenster, Freindenkerin, ich bewundere deinen schier grenzenlosen Wagemut *grins* … und ich habe jetzt hunger bekommen, wegen der Semmeln, ich will sofort Leberkäs haben! Moritz, los, geh’ und kauf mir ein Leberkäs! *zackzack*
Januar 14, 2009 um 9:13 pm
Wenn man sich eine warme Leberkässemmel kauft und sie draußen bei -8 Grad isst und dabei eine Mütze trägt, sind nach 90 Sekunden die Ohren wärmer als der Leberkäs. So jedenfalls meine traurige Erfahrung heute gegen 18 Uhr.
Januar 14, 2009 um 9:17 pm
@Xander: Die Lindenstraße spielt zwar in München, wird aber in Köln gedreht.
Es gibt in München/Harlaching eine Lindenstraße, die sieht aber ganz anders aus.
@Vera: Es ist nicht gar so schlimm. Nur knappe fünf Fußminuten von mir entfernt befindet sich der Alte Nördliche Friedhof. Der ist seit Jahrzehnten bereits aufgelassen und nun hat sich ein wunderschönes Fleckchen wild wuchernder Natur daraus entwickelt. Das ist meine grüne Oase.
@Renee: Ob der Leberkäs auch bei dir ankommt, wenn du den Moritz zum Einkaufen los schickst, das, denke ich, ist fraglich. – Ja, ich spiele schon mit dem Gedanken, mir einen Klettergurt zu besorgen, dann könnte ich mich an der Hauswand abseilen und noch spektakulärere Bilder schießen.
Januar 14, 2009 um 9:20 pm
@Miki: Das ist doch keine traurige Erfahrung! Das ist eine umwerfende medizinische und biologische Erkenntnis. Du könntest ein wochenlanges Seminar darüber abhalten und einen Haufen Kohle dafür kassieren! Und von dem Geld kaufen wir dann Lebensmittel ohne Ende ein und machen Kunstwerke daraus.
Januar 14, 2009 um 9:45 pm
@ freidenkerin: …und die werden dann die Hauptattraktion auf Deiner Vernissage? Dann mach ich’s
Januar 14, 2009 um 9:47 pm
Na, wieder einen Fensterherauslehnstunt versucht?
Januar 14, 2009 um 9:59 pm
Yupp! Ich war schon immer ein etwas abenteuerlustiger Mensch! Es hat mich etwas befremdet, daß ich in letzter Zeit so geruhsam und bieder geworden bin. Diese Foto-Aktion lässt meine “wilde Seite” wieder so richtig aufleben! Yeah! – “Wild Thing… barambambam!”
Januar 14, 2009 um 10:00 pm
Das ist doch klar, Miki. Ich weiß sogar schon den Titel: “Food and Art around The Haltestelle”.
Januar 14, 2009 um 10:07 pm
Ok, ich werd gleich morgen die Kollegen an der Erkenntnis teilhaben lassen und ihnen unauffällig meine Mütze entegenstrecken. Nee, ich hab ja Urlaub morgen *freu* Also mach ich ne Spontan-Aktion auf dem Marktplatz!
Januar 15, 2009 um 10:25 am
Klasse!
@freidenkerin, naja, wenn Du nicht das Opfer in der weißen Jacke wirst, würde ich das Bild ja sehr gern sehen, denn ansonsten müsste ich ja auf den Rest des 30-Tage-Projektes verzichten;-)
Ich glaube, wenn alle Teilnehmer-Objekte sich um Deine Haltestelle versammeln, dann würde das einen Auflauf geben und die Lokalredakteure auf den Plan rufen. Eine Demonstration der besonderen Art
Liebe Grüße Ronja
Januar 15, 2009 um 12:06 pm
Warum hatte ich immer die Illusion, Du wohnst in den Bergen?
Mein Schwager Olaf wohnt auch in München. Eine schöne Stadt.
Liebe Grüße
Ellen
Januar 15, 2009 um 2:11 pm
Ich habe das gerade erst hier entdeckt – interessante Idee von dir. Hat sich noch niemand beobachtet gefühlt und Einspruch erhoben?
LG – Elke
Januar 15, 2009 um 4:40 pm
Ich fotografiere entweder ganz unauffällig und schnell mit dem Tele oder eben unerkennbar aus dem Küchenfenster hängend. Von Fall zu Fall gehe ich aber auch auf die Leute zu und erkläre kurz mein Anliegen und frage, ob es ihnen unangenehm ist, fotografiert zu werden. Fast alle lächeln verständnisvoll, nur ganz vereinzelt ist jemand nicht einverstanden, da suche ich halt dann einen anderen Blickwinkel oder die Herrschaften treten aus dem Bild.
Januar 15, 2009 um 4:43 pm
@Ellen: Ich bin in den Alpen, bzw. im Berchtesgadener Land geboren worden und aufgewachsen. In München lebe und arbeite ich seit ca. 24 Jahren. München ist wirklich eine schöne Stadt. Obwohl, das ändert sich auch ab und an. Wenn ich von einer meiner Rom-Visiten zurück kehre, finde ich München immer ziemlich häßlich.
Januar 15, 2009 um 4:45 pm
@raeuberbraut: Ach, in München passiert tagtäglich so viel Verrücktes, da würde unsere Aktions-Objekte-Demo vielleicht gar nicht so auffallen. Aber a Gaudi wär’s natürlich schon! Ich versuch, die Kerle mit den weißen Turnschuhen und der Endlos-Jacke noch gut zwei Wochen hinzuhalten!
Januar 15, 2009 um 5:02 pm
Krankenwagen, Leberkäse, Bushaltestelle
fehlt nur noch die Giraffe und der Fisch vom Michael……
*lach* fressen Giraffen eigenlich Leberkäse?Aber nicht dass sie dann mit dem Krankenwagen abtransportiert werden müssen……..
Liebe Grüße von Erika:-)
Januar 15, 2009 um 5:07 pm
@Erika: Ich müßte mal den Direktor vom Münchner Tierpark fragen. Dem möchte ich ohnehin einmal einen Winterbesuch abstatten, weil jetzt tagtäglich gegen 14.00 Uhr der Spaziergang der Kaiser-Pinguine stattfindet und das muß über die Maßen witzig und putzig sein. – Na, mit dem normalen Krankenwagen könnte man eine Giraffe dann aber nicht transportieren, ich glaube nicht, daß die Herrschaften einen Seitenschneider dabei haben, um das Dach aufzumachen. Wegen dem langen Hals. Der Fisch vom Michael – hm, ich glaube, das ließe sich eher arrangieren.
Januar 15, 2009 um 6:06 pm
Mir ist gerade eine volle Flasche Rotwein auf den Küchenboden gefallen! Ist das nicht furchtbar? *heul*
Januar 15, 2009 um 6:16 pm
@Erika: Sag bloß nicht wieder “Leberkäse”. Da bekomme ich ja sofort Hunger
Januar 15, 2009 um 7:33 pm
Vom Geschmack mal abgesehen: “Leberkäse” ist ein widerliches Wort.
Januar 15, 2009 um 7:58 pm
Wenn da richtige “Leber” drin wäre, würde ich es auch nicht anfassen, Xander
Januar 15, 2009 um 9:13 pm
uih, die Haltestelle hat gesungen, na das hätte ich gerne gehört
Januar 15, 2009 um 9:20 pm
@Miki: *Haare-rauf!* Was für ein großes Malheur! Was für ein Verlust! Mein herzlichstes Beileid!
@Wortman: Leberkäs, Leberkäs, Leberkäs, Leberkäs, Leberkäs…
@Xander: Auch nicht schlimmer als das, was die Klingonen so in sich hinein futtern, Gach zum Beispiel, diese lebenden Schlangenwürmer.
@Wortman: Käme auf die Leber drauf an.
@Sany: Ich hab leider die entsprechende Software nicht, sonst hätte ich dem Haltestellen-Blues schon eine gängige Melodie verpaßt.
Januar 15, 2009 um 9:21 pm
@ AN ALLE! ICH KANN MEINE FOTOAKTIONSSEITE HEUTE NICHT BEARBEITEN, AUS WELCHEN GRÜNDEN AUCH IMMER. DAHER BEFINDET SICH MEIN HEUTIGES BILD AUF MEINER HAUPTSEITE ALS NORMALER POST.
Januar 15, 2009 um 10:24 pm
Oh, danke. Ich wollte gerade Entzugserscheinungen anmelden.
Januar 15, 2009 um 10:39 pm
@ wortman: Warum nicht? Lecker Kaninchenleber… A propos: Wie gehts Max so?
Januar 15, 2009 um 10:49 pm
@Xander: Ts, ts, ts, das ist aber böse, böse, böse. Aber ich glaube, der Max ist noch zu klein und zu jung. Und dementsprechend auch seine Leber…
Januar 16, 2009 um 6:46 am
*boah* komm grad vonne Arbeit und lese nur Leberkäse… nun knurrt der Magen. Wie soll ich jetzt schlafen?
Januar 16, 2009 um 1:42 pm
@Wortman: Mei, das wollt ich jetzt aber nicht! Tschuldigung! Wir werden zukünftig, wenn du Nachtschicht hast, sämtliche Unterhaltungen über Essen tunlichst vermeiden.
Januar 16, 2009 um 1:52 pm
Ich hab es überlebt
Das neue Nachtbild ist dir ja richtig gut gelungen. Glückwunsch!
Der Krankenwagen wollte aber nicht zu dir, oder? So von wegen “da oben lehnt sich eine Frau zu weit aus dem Fenster…”
Januar 16, 2009 um 1:59 pm
@Wortman: Hihi, nein zum Glück nicht. Ich hoffe, du hast schon gegessen? Die machten einen kurzen Zwischenstop, um sich in der Metzgerei Bichler mit gigantischen, sagenhaften Leberkäs-Semmeln einzudecken. Meine Bilder 12 + 13 sowie die restlichen noch folgenden habe und werde ich ganz normal auf meiner Hauptseite posten, da ich gestern ungeheure Probleme mit dieser Seite hatte. Da ging gar nix mehr, mir ist sozusagen zweimal der Laptop abgestürzt. Aber nur, wenn ich hier das neue Foto und neuen Text online bringen wollte. Ich glaube, Donkys Freund hatte letztens ein ähnliches Problem.
Januar 16, 2009 um 2:22 pm
Gegessen? Ach, DAS hab ich vergessen… war grade am Überlegen, was ich wollte
Apropo vergessen: Da hab ich für Luthien was neues geschrieben und hab mein Ideenheft in der Arbeit liegen lassen
Muss ich morgen was neues in den Blog tippen. Hab was wegen den Zwergen und den Amazonen geschrieben
WP war mal zwischendurch langsam aber ansonsten hatte ich noch keine Probleme um Bilder reinzustellen bzw. Beiträge zu bearbeiten.
Januar 16, 2009 um 5:29 pm
du und deine waghalsigen aus-dem-fenster-lehn-aktionen. *tststs* fotografierst wohl wirklich bis der arzt kommt.
aber endlich mal wieder in nacht-bild. gefällt mir sehr gut.
Januar 16, 2009 um 5:35 pm
@Yvie: Na ja, ich bin halt a bisserl ein abenteuerlustiger Typ, haha! Die Bilder 12 + 13 und alle weiteren der Fotoaktion gibt’s übrigens auf meiner Hauptseite, da ich auf dieser Seite keine Bilder und Texte mehr online stellen kann.
Januar 17, 2009 um 12:05 am
Also quasi ein Fehlalarm? Auch Sanitäter müssen ja mal was essen! Zum Glück geht es der Haltestelle gut!
Ein Stück Leberkäse hätte ich jetzt zu nachtschlafender Zeit auch gerne! Magenknurr!
Januar 29, 2009 um 6:26 pm
[...] Paradalis mit dem Hr. Buddha Sany und der Max Xander mit Wall-E Worti und der Kermit Freidenkerin und die Haltestelle (das ist ein toller Krimititel ) Freidenkerin und die Smokey für [...]
Februar 2, 2009 um 11:31 pm
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Februar 9, 2009 um 5:48 pm
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Juni 5, 2009 um 2:02 am
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Juni 5, 2009 um 12:15 pm
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