… Beim Flanieren durch den Alten Botanischen Garten Zürichs machte mich die Claudi auf die teilweise ein wenig seltsam, auch derb anmutend formulierten Schildchen eines Kräutergartens auf der Hochterrasse aufmerksam. Sie wurden wohl einstmals im sechzehnten Jahrhundert von einem Kräuterkundigen verfasst, und haben uns Beide so ab und an sehr erheitert…
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Dieser Eintrag wurde am Oktober 27, 2012 um 7:00 nachmittags erstellt und unter 1, Allgemein, Dies Und Das, Fotografie, Gedanken, Menschen, Sonstiges mit den Tags Alter Botanischer Garten Zürich, Arztneyen, Botanisches, Fotografie, Freunde, Gewechße, Humor, Kräuter, Kräuter-Ratgeber, Kräutergarten, Kreislauf des Lebens, MeineWelt, Skurriles, Wurtzeln, Zürich abgelegt. Sie können die Antworten auf diesen Artikel durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.
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Oktober 27, 2012 um 7:29 nachmittags
das ist auch etwas, dass heut schon erheitert, wer weiss, wenn wir mal nicht mehr sind, wie dann die jungen Leute ueber unsere Rede und Schreibweise laecheln werden
Oktober 27, 2012 um 7:40 nachmittags
Das ist gut möglich, dass man sich eines fernen Tages über unsere Art, sich auszudrücken, amüsieren wird.
Oktober 27, 2012 um 8:08 nachmittags
Wirklich herrlich zu lesen, und vor allem schwer zu lesen! Wie sich alles verändert!
Oktober 27, 2012 um 8:09 nachmittags
Wir haben teilweise beim Lesen der kraftvollen Sprache richtig schön lachen müssen.
Oktober 27, 2012 um 8:26 nachmittags
Ich bin echt froh, nicht im 16. Jahrhundert zu leben
aber auf jeden Fall sehr interessant zu wissen, wie es damals *zuging*
Oktober 27, 2012 um 8:30 nachmittags
Ja, zumindest zu wissen, wie man sich damals schriftlich ausgedrückt hat.
Oktober 27, 2012 um 8:38 nachmittags
…löscht die Hitze des Afters

Da sind aber ein paar wilde Schilder dabei…
Oktober 27, 2012 um 8:40 nachmittags
Ja, gell!
Wir haben beim Lesen ein paarmal kräftig gelacht.
Oktober 27, 2012 um 8:44 nachmittags
Ich auch
Oktober 27, 2012 um 8:45 nachmittags
…das ist ja sooo herrlich, bin grad nur am Lachen
und habe gerade versucht, rauszufinden, was “starzend” heissen soll ..ich finde leider keine Definition *ggg*
Liebe Abendgrüße zu dir,
Ocean
Oktober 27, 2012 um 8:46 nachmittags
Urig, gell.
Wir dachten uns, dass “starzend” vielleicht so etwas Ähnliches wie “strotzend” heissen könnte. 
♥liche Abendgrüße zurück!
Oktober 27, 2012 um 8:59 nachmittags
Starzend heißt so etwas ähnliches wie “hochziehen” , “zusammenziehen” denke ich mal. Es gibt eine altdeutsche Liedstrophe mit “Der Stier starzt seine Brauen”
Oktober 27, 2012 um 10:09 nachmittags
Gut möglich, das macht Sinn.
Oktober 28, 2012 um 3:38 nachmittags
Denk ich auch.
Oktober 28, 2012 um 6:29 nachmittags
doch, das würde passen
Echt urig *ggg*
Oktober 27, 2012 um 10:49 nachmittags
Da ist ja für alle Wehwehchen was dabei
.
Risiken und Nebenwirkungen werden wir dann schon spüren
LG Anna-Lena
Oktober 28, 2012 um 3:36 nachmittags
Ja, nicht wahr! Lauter gut sortierte Kräutlein.

Ich bin sicher, die haben weniger Nebenwirkungen als das ganze chemisch-pharmazeutische Zeugs.
Liebe Grüße!
Oktober 28, 2012 um 6:49 nachmittags
Da kannst du Gift drauf nehmen
LG Anna-Lena
Oktober 28, 2012 um 7:23 nachmittags
Lieber nicht.
Oktober 27, 2012 um 11:20 nachmittags
Was bitte ist den engbrüstig ?
Einen kalten Magen hatte ich auch noch nie oder ich weiß es nur nicht. Herrliche Schilder.
Oktober 28, 2012 um 3:37 nachmittags
Vielleicht wenn man schlecht Luft bekommt?
Ja, nicht wahr, wir haben uns mit diesen Schildern köstlich amüsiert!
Oktober 28, 2012 um 12:32 nachmittags
Ich sollte ja glatt mal testen, ob das mit dem Frauenmantel jetzt auch noch funktioniert…
Noch ein Ausflugstipp: der Friedhof in Schwaz/Tirol, da gibt’s auch so urige Grabrtaferln…
Ich wünsch Dir noch einen schönen Sonntag.
Oktober 28, 2012 um 3:40 nachmittags
Ich glaube, das mit dem Frauenmantel funktioniert heutzutage auch noch. Mittlerweile greift man ja wieder gerne auf altes Kräuterwissen zurück…
Danke für den Ausflugstipp!
Ich wünsche dir auch noch einen wundervollen Sonntag!
Oktober 28, 2012 um 2:20 nachmittags
Kräutergarten können unglaublich interessant sein und man mag es kaum glauben, da steckt meistens eine ganze Apotheke darin, aber ohne Chemie, KLaus
Oktober 28, 2012 um 3:41 nachmittags
Genau so ist es, lieber Klaus!
Oktober 28, 2012 um 3:53 nachmittags
Herrlich, man beachte die Unterscheidung von Frauen und Jungfrauen und die “cholerische Überflüssigkeit” finde ich auch wunderbar.
Oktober 28, 2012 um 5:57 nachmittags
Die “Geschwulst an den heimlichen Enden” ist mein Favorit.
Oktober 28, 2012 um 8:59 nachmittags
Jetzt weiß ich auch, wie man die Hitze im After löscht. Ich lach mich weg. Waren schon derbe Leute im Mittelalter. Ich habe ein Buch ” Alte Haus und Gebrauchsmittel ” da stehen auch solche Sachen drin. L.G. Ludger
Oktober 28, 2012 um 9:59 nachmittags
Das liest sich jetzt, fast fünfhundert Jahre, nachdem es verfasst worden ist, schon recht handfest.
Liebe Grüße!