Sie nähert sich dem Ende,…

… die wundervolle, lange Zeit mit meiner Miezekatze Smokey…

… Vor ein paar Tagen fing das Geschwür an der Brust leicht zu bluten an, mein Stubentigerle musste sich das wohl mit ihrer Raspelzunge aufgescheuert haben. Vorsichtig versuchte ich, eine Heilsalbe aufzutragen, was mir mehrere Kratzer und Bisse einbrachte. Doch die Behandlung schien erfolgreich zu sein, eine Schicht Schorf hatte sich gebildet…

… Heute Nachmittag nun brach die Geschwulst so richtig auf, ein Schwall Blut, Wasser und schleimiger Flüssigkeit quoll hervor. Ich packte die Smokey unverzüglich beim Schlafittchen, bugsierte sie in den Transportkorb und brauste per Taxi zur Tierärztin…

… Diese stellte an den Lymphdrüsen am Ansatz der Vorderbeinchen und in Bauchnähe weitere Geschwüre fest, sehr klein zwar, aber immerhin. Außerdem hat mein Miezchen wieder an Gewicht verloren, sie hat nun auch bisweilen schon Probleme beim Atmen. “Das ist in der Regel der Anfang vom Ende, wenn ein Mammatumor aufbricht.”, informierte mich die sehr nette Tierärztin, “und so, wie sie sich anhört, haben sich in der Lunge auch schon Metastasen gebildet.” Dann gab sie Smokey eine Spritze mit dem Kommentar: “Das ist jetzt sozusagen bereits Palliativmedizin.” In einer Woche haben wir Zwei unseren nächsten Termin bei der Frau Doktor…

… Hier ein Jugendfoto von meiner geliebten Schmusemieze, da ist sie vielleicht ein halbes Jahr alt gewesen…

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74 Antworten zu “Sie nähert sich dem Ende,…”

  1. Ich weiß, wie traurig Du jetzt bist. Aber der Tod gehört nun mal zum Leben, auch wenn er meistens mehr als ungerecht ist.

    • So ungerecht finde ich diesen nun in fast schon greifbare Nähe gerückten Tod gar nicht. Wir hatten fast auf den Tag genau sechzehn Jahre lang eine ganz wundervolle Zeit miteinander. Sobald ich merken sollte, dass sie sich zu quälen beginnt, und leidet, werde ich sie ohnehin erlösen lassen, das habe ich ihr fest versprochen…

  2. Ich muß da grad mitheulen. Jetzt schon. Umärmels!

  3. Gerade gestern habe ich so an Euch beide denken müssen. Nicht nur wegen Deines Burzeltages, sondern weil ich in Braunschweig vor einer Kartzenskulptur stand.
    Ich drück Dich ganz fest und ahne, wie schwer solch ein Abschied fällt.

    • Danke – das ist so lieb von dir…
      Sie ist derzeit noch so voller Leben, das Fell glänzt, die Augen sind klar und wach, sie bewegt sich noch so agil und geschmeidig – kaum zu glauben, dass sie quasi dem Tode entgegen eilt…

  4. Das ist sehr traurig. Aber ich weiß, du wirst richtig entscheiden, wenn es so weit ist. Denn das hat sie verdient, deine liebe Mieze.

    Ich wünsche dir viel Kraft.

  5. Ach menno, es ist so schlimm, wenn ein geliebtes Tier geht…ich kann da mehr als mitfühlen…als mein über alles geliebter Hund vor zwei Jahren gestorben ist – sie war allerdings erst 6 Jahre alt – habe ich ihr, als ich gemerkt habe, dass es zu Ende geht, auch versprochen, dass ich ihre Qualen beende, wenn ich kann…und ich muss zugeben, dass ich immer noch froh bin, dass sie den Übergang allein geschafft hat und ich nicht den entsprechenden Satz zum Tierarzt sagen musste….und ich denke immer noch an die tolle Zeit, die ich mit ihr hatte….in diesem Sinne, eine weitere Umarmung aus der Wüste!

    • Mir graust es so vor dem Moment, da sie in meinen Armen ihren letzten Atemzug tun wird. Manchmal schicke ich die Bitte ans Universum, dass sie doch auch von alleine über die Regenbogenbrücke gehen möge…
      Ich danke dir für die Umarmung aus der Wüste, das ist sehr lieb von dir!

  6. Ach , liebe Margot, dass nach solch einem Tag voller Hochs ein tiefer kommt, ist leider irgendwie der Lauf der Welt.
    Es tut mir sooo leid, dass es plötzlich schon soweit ist.
    Aber die Ärztin ist wohl sehr nett, also kannst du mit ihr reden, das ist gut.
    Und du musst Abschied nehmen.
    Oh weh, dann in eine leere Wohnung kommen. Sowas kennst du gar nicht.
    Ich umarme dich und wünsche, dass alles ohne große Probleme seinen Weg geht. ♥
    deine Bärbel

    • Ich bin ganz ehrlich dankbar, dass das nicht vor oder an meinem Geburtstag passiert ist…
      Smokey ist noch so gut drauf, dass es manchmal sehr schwer fällt, hinzunehmen, dass ihr Ende nun definitiv kurz bevorsteht.
      Wenn ich für längere Zeit auf Reisen gegangen bin, habe ich sie ja am Tag zuvor für die Dauer meiner Abwesenheit immer zu einer sehr netten Bekannten gegeben. Das ist dann schon seltsam gewesen, und die Wohnung mit einem Male sehr, sehr still und auch irgendwie leer, so ohne Mieze…
      Danke, liebe Bärbel!

  7. Das hört sich ja alles sehr traurig an. Ich wünsche dir ganz viel Kraft das du mit ihr noch eine schöne Zeit erleben kannst. Dein Entschluß sie nicht leiden zu lassen ist ein guter Entschluß. L.G. Ludger

  8. *oohjeee* Das geht ja leider schneller als gedacht :( Das tut mir unendlich leid. Wir sind in Gedanken bei dir.

  9. Von einer Katze an seinen Besitzer:

    Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
    und quälende Pein hält ständig mich wach -
    was du dann tun musst – tu es allein.
    Die letzte Schlacht wird verloren sein.

    Dass du sehr traurig bist, verstehe ich wohl.
    Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
    An diesem Tag – mehr als jemals geschehn -
    muss deine Freundschaft das Schwerste bestehn.

    Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
    Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
    Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei.
    Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

    Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
    Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluss,
    und halte mich fest und red mir gut zu,
    bis meine Augen kommen zur Ruh.

    Mit der Zeit, ich bin sicher, wirst du es wissen,
    es war deine Liebe, die du mir erwiesen.
    Vertrauender Blick ein letztes Mal -
    du hast mich befreit von Schmerz und Qual.

    Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist,
    der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
    Wir waren beide so innig vereint.
    Es darf nicht sein, dass dein Herz um mich weint.

    (unbekannter Verfasser)

    Text vom Tierarzt bekommen als Tiger vor der Einschläferung stand.

  10. Das tut mir sehr Leid für dich. Dein Herzschlag ist zu spüren…
    Ein festes Drücken…

  11. ich denke an dich und umarme dich aus der Ferne

  12. das ist immer so traurig .. ich habe schon so viele kleine jahrelange tierfreunde hergeben müssen.

    aber wenn du sie liebst dann warte nicht mehr lange , lass sie gehen ♥

  13. *schnief* Liebe Fr. Freidenkerin, seien Sie sich bitte unserer Umarmung gewiss. Wir wissen, Sie werden das rRichtige zur richtigen Zeit tuen, denn Sie lieben Fr. Mieze Smokey. Wir sind in Gedanken oft bei Ihnen und ja, ich werde die kätzischen Grüße sehr vermissen. ♥lichst Ihr Thor Löwenherz

  14. Liebe Freidenkerin, wie schade. Die arme Kleine. Ich hoffe das sie nicht lange leiden muss. Alles Liebe Karin

  15. Das tut mir sehr Leid! Sei froh, dass dir noch etwas Zeit zum Abschiednehmen bleibt. Ich bin sicher, du findest den passenden Moment für sie und ihre letzte Reise.

    Kopf hoch und alles Liebe,
    Anna-Lena

    • Ich hatte so sehr gehofft, dass sie mir noch einige Jährchen bleiben würde. Jetzt haben wir vielleicht nur mehr eine Woche…
      Ich denke, sie wird’s mir sagen, wenn sie gehen möchte…
      Danke, liebe Anna-Lena.

      • Sie hat ein sehr stolzes Alter erreicht und du wirst immer an ihre Gesellschaft erinnert und denken werden. Versuche sie loszulassen.
        Es ist schwer, aber wir haben in unserem Garten bereits zwei Dackel begraben, dir zum Glück von alleine gingen und ihren eigenen Zeitpunkt selbst bestimmt haben. Ich weiß sehr wohl, wie weh das tut.

  16. Puh, mir kullern gerade ein paar Tränchen… ich weiß noch wie das war, als Max seine Augen zu gemacht hat und einige Zeit später meine kleine Sammy. So gut es ist, das wir die Tiere nicht leiden lassen müssen, so traurig ist es ja doch. Ich hoffe, Ihr könnt Euch gut verabschieden. Ich bin in Gedanken bei Euch.

    • Jetzt, durch die Spritze vermutlich, tigert sie hier herum, sehr agil und aufgeweckt, bettelt mich um Schleckerlis an, ist so verschmust…
      Ich möchte ihr noch eine möglichst schöne letzte Lebenszeit bereiten…
      Danke, liebe Birte!

  17. Das ist ja ganz schrecklich traurig :cry: (Auf dem Bild sieht sie gar nicht wie Smokey aus…) Unser Yoshi war schon blind und struppig und hat nicht mehr gut gefressen. Da war der Abschied, glaub ich, leichter. Arme Smokey, arme Margot. *drück*

    • Sie ist als junges Kätzchen ganz hell gewesen, silbergrau, und erst im Laufe der Jahre nachgedunkelt… Sie wirkt noch so gesund, die Augen sind klar, das Fell glänzt, da fällt es ungemein schwer, daran zu denken, dass ihre Tage jetzt wohl definitiv gezählt sind…
      Danke für’s Drücken, liebe Ruth! Und vielen, vielen Dank für deinen lieben Geburtstags-Post! Ich kann leider immer noch nicht bei dir kommentieren…

  18. Oh, liebe Margot, das tut mir so leid ..und geht mir grad durch und durch. So schwer.. Ich fühle mit dir ..und gleichzeitig fehlen mir doch die Worte. Du wirst es richtig machen, ihr beide ..den richtigen Zeitpunkt finden. So viele schöne gemeinsame Jahre ..die kann euch keiner nehmen. Ich umarm dich mal ganz doll und denk fest an Euch,

    Ocean

    • Wir sind sechzehn Jahre lang quasi durch dick und dünn gegangen, wir Zwei… Und sie wirkt noch so frisch, agil und lebensvoll – ich mag das gar nicht glauben…
      Danke, meine Liebe, für’s Umarmen und Trösten.

      • Das kann ich verstehen, dass du es gar nicht glauben magst. Und wer weiß .. vielleicht bleibt Euch doch noch länger, als es anfangs schien? bitte kraul die liebe Smokey doch mal ganz sanft von mir. Jede gemeinsame Stunde ..ach was, Minute ..mit dem geliebten Tier ist so kostbar. Ich denke jetzt schon manchmal mit Angst an den Augenblick der Trennung von Lisa. Sie wird elf Jahre alt, und sie ist ein relativ großer Hund ..die werden im Durchschnitt nicht so alt. Für einen Goldie ist das bereits ein gutes Alter.
        Ihr beide habt bestimmt noch einige schöne Tage miteinander ..ganz sicher! und Ihr habt so vieles gemeinsam erlebt! Das bleibt ..
        Alles Liebe..

        • Die Smokey ist schon für manche Überraschung gut gewesen – und sie wirkt ja auch überhaupt nicht krank, hat noch viel Kraft, und auch Kampfgeist, das ist vielleicht ein Akt gewesen, ihr vor ein paar Tagen die Heilsalbe aufzutragen! Da hatte ich das Gefühl, sie hat zehn krallenbewehrte Pfötchen… ;-)
          Ach, das kann ich so gut nachvollziehen, dass du nun schon Angst vor dem Abschied von Lisa hast…
          Dir auch alles Liebe!

  19. Auch ich bin traurig …. und denke an euch beide.

  20. tut mir ja leid für die Katze und für dich, vielleicht gibt es noch eine Lösung, nicht so schnell aufgeben, alles Gute, KLaus

    • Ich glaube nicht, dass es eine langfristige Lösung gibt, lieber Klaus. Nicht, wenn bereits Metastasen zu erfühlen sind. Das, was uns jetzt noch verbleibt, ist eine möglichst schöne, letzte, gemeinsame Zeit…
      Liebe Grüße!

  21. Das tut mir sehr leid … ich denke an euch!

    LG Bärbel

  22. .. gerade hab ich dir direkt nochmal geantwortet – vermute, das ist wieder im Spam? :)

  23. Auweh, das macht traurig. Ich mag mir noch gar nicht vorstellen, wenn meine Fellnase mal in die Jahre kommt und damit wohl auch die Krankheiten. Margot, es tut mir aufrichtig leid um diese schöne Mieze. Das kann wohl bloß auch ein Katzenliebhaber verstehen. Drück.

  24. Das ist so traurig. Aber du wirst die schöne Zeit mit ihr nie vergessen! Drück dich, Heidi

    • Ich habe gestern nacht sogar im Schlaf geheult…
      Wir hatten eine ganz wunderbare, wenn auch nicht kampflose Zeit, ich glaube, wir haben Beide viel voneinander lernen dürfen – ich wahrscheinlich mehr von ihr als sie von mir…
      Danke, liebe Heidi!

      • Ich bin mit einer Mieze aufgewachsen, sie wurde 16. Ich kann dich gut verstehen.

        • Die Smokey hat eine ganz entscheidende Phase meines Lebens mitgeprägt. Und mir während meiner Hartz-IV-Zeit in den düstersten Stunden Trost, Liebe und Halt gegeben. Ich hatte einige Male allen Ernstes geplant, mich umzubringen – und die Gedanken an meine Mieze haben mich dann stets wieder ins Leben zurück geholt…

  25. liebe margot – das tut mir so leid … mir stehen die Tränen in den Augen. Ich hoffe, dass ihr zwei noch ganz viele schöne Stunden miteinander verbringen könnt und Smokey nicht leiden muss! liebe grüße und alles gute

    • Ich danke dir für dein Mitgefühl, meine Liebe…
      Ich hoffe so sehr, dass ich den richtigen Zeitpunkt wahrnehmen werde, an dem ich sie gehen lassen kann, ohne dass sie zuvor zu sehr leiden musste…
      ♥liche Grüße!

  26. Ich hab es befürchtet, dass ich das irgendwann bei dir lesen muss. Jetzt tut das alles unglaublich weh, aber in absehbarer Zeit kannst du dankbar und fröhlich an deine Smokey denken, an all die Erlebnisse, die ihr beide hattet. So ging es mir mit meinem Kater, den ich noch blind auf dem Dachboden gefunden hatte und als keine Katzenmutter wieder auftauchte, mit dem Fläschchen aufgezogen hatte. Zu ihm hatte ich eine besonders enge Beziehung. Als ich mich verabschieden musste, wollte ich kein Tier mehr. Oh, nein, nicht nochmal diese Gefühle! Aber dann klingelte die Feuerwehr bei mir und brachte mir die kleine Kleo…
    Liebe Margot, ich hoffe sehr, das sich Smokey nicht sehr quälen muss und dass ihr beide euch in Ruhe verabschieden könnt.

    Liebe Grüße von der Gudrun

    • Dass man an einer Mieze, die man selber mit dem Fläschchen groß gezogen hat, besonders innig hängt, kann ich gut nachvollziehen…
      Ich tendiere jetzt ja auch eher dazu, nach der Smokey keine Katze mehr zu mir zu nehmen – aber vermutlich würde ich im Falle eines Falles ganz schnell schwach werden. Samtpfoten sind schon ganz besondere Wesen…
      Ich hoffe auch so sehr, dass ich es rechtzeitig wahrnehmen werde, wenn das Leben für Smokey zur Qual zu werden beginnt…
      ♥liche Grüße!

  27. Oh :( Das tut mir leid.
    Fühl dich einmal ganz lieb gedrückt.

  28. Wir sind alle sehr traurig. Die Dosies haben gesagt, dass du den letzten Weg mit Frau Mieze Smokey zusammen gehen sollst. Bei Murmel, dem weißen Kater, der vor uns da war, haben sie es leider nicht geschafft, er war schon verstorben, als sie nach Hause kamen. Sie werfen sich immer noch vor, dass er alle gehen musste, obwohl Fine ja da war, aber die Dosies waren eben nicht da, als er die Reise über den Regenbogen antrat.
    Sei bitte für Frau Mieze Smokey da und helf ihr auf ihrer Reise. Auch wenn es schwer wird :-?
    Umschmuser und Drücker
    Engel und Teufel

    • Ich werde mein Möglichstes tun, meine liebe Frau Mieze Smokey auf ihrer letzten Reise bis an den Regenbogen zu begleiten. Zur Zeit ist sie noch sehr lebhaft, macht auch noch einen durchaus fitten und gar nicht kranken Eindruck, das lässt hoffen, dass sie mir nicht weg stirbt, während ich in der Arbeit bin…
      Danke, ihr lieben, lieben Samtpfoten und Felllose!

  29. Das ist sehr traurig, liebe Margot. Aber ihr beide habt ein schönes gemeinsames Leben gehabt und oft würde man sich wünschen, dass man den Menschen genau so helfen könnte wie den Tieren.
    Du wirst wissen, wann du sie gehen lassen musst. Ich wünsche dir viel Kraft dabei.

    • Das ist wohl war, liebe Ute. Bei der Umsicht und Sorgfalt, mit der meine Mieze von der Tierärztin begutachtet worden war, habe ich mir auch gedacht: Wenn man das menschlichen Kassenpatienten/innen auch so angedeihen lassen würde!
      Ich danke dir, liebe Ute!

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