Keine feine Adresse…

… Ein junger indischer Geschäftsmann hat als Aushängeschild für seinen vor kurzem in der Großstadt Ahmedabad eröffneten Klamottenladen “Hit.ler” gewählt. Angeblich will er nichts davon gewusst haben, was diesem Namen für ein furchtbarer Ruf anhaftet, und angeblich sei er nur auf die Idee dazu gekommen, weil das der “Spitzname” des gestrengen Großvaters eines guten Freundes gewesen sei. Wer’s glaubt, wird selig, wenn das der Wahrheit entsprechen würde, warum ist dann das “i”-Tüpfelchen der Leuchtreklame über der Eingangstür mit einem Hak.enkreuz versehen? Die jüdische Gemeinde von Ahmedabad ist empört und hat bereits äußerst massiv gegen diese Namensgebung protestiert, der Ladeninhaber hat bislang jedoch alle Aufforderungen, sein Geschäft umzubenennen mit dem Argument abgewiegelt, das würde zu viel Geld kosten, er habe den Rest seiner Ersparnisse bereits in die Werbung gesteckt…

Hier kann man die ganze G’schicht nachlesen…

… Vielleicht gibt’s in dem Laden mit dem Namen des Föhrrers ja auch rosa Tütü’s und Schnallenstiefelchen für Jupp der Hirni, auch Stiefel-Rainer genannt, zu kaufen?…

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20 Antworten zu “Keine feine Adresse…”

  1. Ich hab das heute morgen auch irgendwo gelesen. Angeblich versteht der Typ die ganze Aufregung nicht. Mit Ärger von oben muß er ja vermutlich nicht rechnen, hat er doch einen Holocoust-Leugner als Regierungschef.

  2. Oh man!
    Das kann doch wohl nicht wahr sein!
    Vor allem das H-Kreuz, da sollten doch wohl auch andere wach geworden sein.
    Grauslich!

    • Für uns ist das ganz fürchterlich und erschreckend. Indien liegt jedoch weitab, auf der anderen Seite der Erde, und da ist es gut möglich, dass man mit diesem Monster aus unserer Vergangenheit entspannter und lockerer umgeht. Dort wäre es vermutlich für den größten Teil der Bevölkerung ein Affront, würde man einen Laden nach einem der britischen Unterdrücker Indiens benennen – das ist uns wiederum nicht so bewusst, dass auch auf dem Subkontinent zu Zeiten der Besatzung durch die Engländer eine Unzahl Inder gefoltert, gequält, ausgebeutet und gemetzelt worden sind…

  3. Doch das stimmt.
    Es ist in den meisten Ländern (Zeitung/Netz etc) zu lesen.
    Ich wollte eigentlich auch drüber posten..
    gibt ja auch Foto vom Ladenschild und seinen Visitenkarten.

  4. Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten 8-O
    LG Anna-Lena

  5. Es ist immer wieder erstaunlich wie sich Hitlers Wunsch nach Unsterblichkeit doch noch erfüllt und an welchen Stellen. Seufz, warum hält mensch es mit “Dem der nicht genannte werden sollte” wie mit dem John Lennon Attentäter? Der erschoss Lennon ja nur, weil er selber berühmt sein wollte. Darum sagt keiner seinen Namen, sondern nur die A….bratze die John Lennon erschossen hat. Sollte man doch mit dem Typen mit H. auch so halten.
    Alles Liebe Karin

  6. Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln…

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