In luftiger Höhe…

… Jedesmal, wenn ich im Münchner Stadtbild so einen Riesenkran entdecke, fünfzig Meter oder gar noch höher, dann versuche ich mir vorstellen, wie das ist, da oben, so hoch über den Menschlein. Ist es wie Fliegen? Kommt man sich vor, als würde man schweben? – Keine Frage, schwindelfrei muss man sein, und seefest, denn an windigen Tagen schwankt die kleine Gondel des Führerstands sicherlich arg hin und her. Ist es ein Job wie jeder andere? Steigt man an Feierabend tatsächlich die turmhohe Leiter hinab, fährt nach Hause und streift ab, dass man viele Stunden weit über allen anderen verbracht hat? Ist es laut dort oben? Oder nimmt man die Geräusche der Stadt nur wahr wie eine entfernte Brandung?…

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24 Antworten zu “In luftiger Höhe…”

  1. Frag doch mal den Kranführer, wenn er Feierabend hat. ;)

  2. Ich würde da nie freiwillig rein sitzen. :shock:

  3. Margot, wie ich dich kenne, fragst du irgendwann den Kranführer, ob du mal mit hoch darfst :-) Da oben wäre ich auch gerne mal, das hochklettern aber stelle ich mir sehr mühsam vor.

  4. ja, das ist ein interessanter Job, man müsste mal so einen nach seinem Gefühl befragen, KLaus

  5. … hier in HGW hab ich mal die Bauleute beobachtet und die haben den Kran von unten per Funk gesteuert. Da war der Fahrstand oben leer. Der Kran war allerdinx auch nur ca. 20m hoch. Liebe Grüße ins bayerische HauptDorf vom ollen grauen Wolf aus der schönsten Hansestadt am Ryck.

    • In den beiden Kränen nahe meiner Arbeitsstelle sitzen oben schon Kranführer. Vielleicht lege ich mich mal auf die Lauer und fange einen davon ab. ;-)
      Herzliche Grüße aus dem sommerlich warmen München!

  6. Genau. Da hilft nur nachfragen. Abends da warten, wenn er runter steigt, vielleicht ein Interview fürs Blog machen ;-) Es ist sicher etwas Besonderes, da oben so alleine zu arbeiten.

  7. In Bezug auf Kräne fällt mir immer ein Text von Dieter Hildebrandt ein. Der ist einmal im Zug mit einer Schaffnerin ins Gespräch gekommen, die in der DDR Kranführerin war. Nach der Wende durfte sie den Beruf nicht mehr ausüben, weil Frauen nicht Kranführerinnen werden dürfen. Ich weiß nicht ob dem noch so ist, aber wenn würde es mich nicht wundern. Alles Liebe Karin

  8. Ich habe mal ein Interview gesehen und die Kranführer haben übereinstimmend gesagt, dass sie ihren Job lieben und keinen anderen haben möchten. Es ist etwas ganz Besonderes, dort oben zu arbeiten und genau das lieben sie. Mir hat das gut gefallen, denn so etwas können ja nicht alle von sich sagen.
    Liebe Grüße
    moni

  9. Ich denke, das ist ein Job wie jeder andre.
    Wer sowas aushalten kann, kann ihn ausüben.
    Ich glaube, die bekommen da oben wenig mit von dem, was sich unten tut. Straßenlärm wohl kaum….
    Und für den Kontakt mit den Kollegen hat er vermutlich Kopfhörer auf.

  10. Interessant ist das auf jeden Fall.

    Aber mich bekäme man da nicht hoch
    auch wenn ich es toll finden würde.

    Hier in meiner Nähe wird gerade ein 14 Stöckisches Haus
    gebaut und da ist ein Kran der etlich höher ist als 14 Stockwerk.
    Das schaut aus als wenn die direkt im Himmel sind.

    Herzlichst♥

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