Sehr ratlos und bedrückt…

… bin ich eben…

… Vor einigen Tagen habe ich beim Knuddeln und Schmusen mit Mieze Smokey an ihrer linken Brustseite, dort wo das Vorderbeinchen ansetzt, einen harten Knubbel entdeckt, ungefähr so groß wie eine Haselnuss. Vor lauter Sorge habe ich ein paar Nächte lang nicht eben gut geschlafen. Heute nachmittag habe ich nach der Arbeit meinen Stubentiger aus seinem Versteck im Schrankfach gefischt, in den Tragekorb verfrachtet und zur Tierärztin bugsiert…

… Nach einer sehr gründlichen Untersuchung informierte die Frau Doktor mich, dass es sich bei dem Knoten wohl um ein Krebsgeschwür handeln würde. Es gäbe da auch bei Miezen zweierlei, einen ziemlich gutartigen, der nicht streut, und einen bösartigen, der vor allem in den inneren Organen Metastasen entwickeln kann. Beim Abhören stellte sie auch fest, dass sich die Lunge nicht sehr gut anhören würde. Ansonsten war die Tierärztin sehr beeindruckt von Smokey’s gutem Allgemeinzustand, ihrem munteren und neugierigen Wesen – sie hat natürlich während unseres Gesprächs die ganze Praxis inspiziert – und dem Zustand ihres Gebisses, meine Süße hat nämlich bis auf einen noch alle Zähne, und zwar ohne Fehl und Tadel!…

… Sechzehn Jahre seien für eine Hauskatze ein sehr fortgeschrittenes Alter, meinte die Frau Doktor. Da sei durchaus damit zu rechnen, dass mein Stubentiger eine Operation bzw. die Narkose nicht überleben würde. Aber es könnte auch der Fall sein, dass alles gut geht, und dann hätte Smokey vielleicht noch ein oder zwei gute Jährchen vor sich. Vorausgesetzt, sie hat nur diesen einen einzigen Tumor. Noch eine geraume Weile Lebenszeit könnte sie allerdings auch dann haben, wenn ich sie nicht operieren lasse. Die Geschwulst ist für eine katzenputzende Raspelzunge nur schwer zu erreichen, die Gefahr also nicht gar so groß, dass sie aufbrechen und sich entzünden könnte…

… Für den Fall, dass ich mich für einen chirurgischen Eingriff entscheiden sollte, hat die Tierärztin mich an die Münchner Universitäts-Tierklinik verwiesen. Dort haben meine Katze und ich bereits zweimal nicht eben gute Erfahrungen machen müssen…

… Ich weiss nicht, wie ich für mein geliebtes Miezenvieh entscheiden soll. In unseren gemeinsamen sechzehn Jahren ist sie mir zur besten Freundin geworden, und weit mehr als “nur” ein Tier. Ich möchte sie auf gar keinen Fall leiden lassen. Allerdings möchte ich auch nicht, dass irgendwann das Telefon läutet und eine mir unbekannte Stimme sagt: “Ihre Katze ist soeben während der Operation verstorben.”…

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76 Antworten zu “Sehr ratlos und bedrückt…”

  1. Oh je, das hört sich aber sehr traurig an. Ich habe ja keine Haustiere, ich verstehe nichts von Katzen, aber ich mag sie. Ich kann mir aber gut vorstellen, wie innig Ihr beide seid. Laß Dich mal umärmeln.
    Liebe Grüße
    Ellen

    • Ja, mir kullern jetzt auch ganz ordentlich die Tränchen…
      Sie ist eine ganz Wunderbare, ich habe so großes Glück gehabt, dass sie zu mir gekommen ist.
      Danke für’s Umärmeln.
      Liebe Grüße!

  2. Ich verstehe Dich so gut! Meine Rottidame war gestern auch mit uns beim TA ; sie ist jetzt 10Jahre alt. Aber sie hat nichts ausgelassen an Erkrankungen..Magendrehung,verschiedene OP´s,Kreuzbandriss und einen Schlaganfall. Und sie hat immer gekämpft und es immer geschafft. Jetzt hat auch sie ein Geschwür..
    der TA ist erstmal für beobachten,denn bei den Temperaturen ist eine OP definitiv net machbar und bei ihrem Alter ist es auch fraglich,ob sie diese überhaupt überstehen würde.
    Sie sind Familienmitglieder-meine Dame für mich,sowie Deine Dame für Dich!
    Eine Entscheidung konnte ich bisher auch net treffen..
    ich umarme Dich mal feste ; denn ich kann Deine Gefühle und die Tränen nachempfinden.
    Laura

    • Ich glaube, ich werde jetzt auch erst einmal ein Weilchen abwarten und beobachten. Wenn, dann hätte die nette Tierärztin Mitte September noch einen Operations-Termin frei, das wäre mir weitaus sympathischer als meine Mieze wieder in die Tierklinik zu verfrachten. Mag sein, dass es Viele gibt, die da gute Erfahrungen gemacht haben, ich bin insgesamt zweimal dort ziemlich enttäuscht worden…
      ♥lichst!

  3. Ein Weilchen abwarten ist net verkehrt,wenn sie keine Schmerzen haben..und wo Du Deine Mieze hinbringst,ist Deine Sache ganz allein. Du weisst,wo Du sie in die besten Hände gibst und nur das zählt!

    • Nein, Schmerzen bzw. ein Unwohlsein scheint die Smokey nur dann zu verspüren, wenn man direkt die Geschwulst betastet. Ansonsten macht sie einen quicklebendigen, ja, lebensfrohen Eindruck…

  4. Das ist echt eine traurige Sache und auch eine sehr schwere Entscheidung,Operation oder nicht.Ich weiß wie einem ein Haustier an´s Herz wachsen kann,habe so ähnliches vor einigen Jahren mit unserem Hund miterleben müssen,der ein Nierenversagen hatte und da hätte auch eine Operation nicht mehr geholfen.Bei Deinem lieben Smokey ist jetzt auch die Frage ,ob er Schmerzen erleiden muss,das wäre natürlich auch nicht schön für ihn.Das ist wirklich eine sehr schwere Entscheidung für Dich,OP oder keine OP.Wir haben ja jetzt ,seit wir unseren Hund in den Hundehimmel gehen lassen mussten,kein Haustier mehr.Aber das Kätzchen,das nach wie vor so ab und an als Kostgänger zu mir kommt ist mir auch schon an´s Herz gewachsen,denn wenn sie mal einige Tage nicht auftaucht,mache ich mir schon Sorgen.Liebe Freidenkerin,ich weiß jetzt gar nicht wie ich diese Zeilen beenden soll,denn welche Worte können bei so einer Nachricht trösten,Aber Deine Traurigkeit,die kann ich sehr gut verstehen.Sei lieb gegrüßt ,Erika

    • Schmerzen scheint meine Smokey nicht zu haben. Beim Fressen ist sie seit einer Weile sehr mäkelig, einmal passt ihr dieses, dann jenes wieder nicht. ;-) Ich habe das allerdings bis jetzt immer ihrem gehobenen Alter zugeschrieben, olle Mädels werden halt manchmal a bisserl zickig. Sie hat allerdings in den vergangenen Monaten abgenommen, gut eineinhalb Kilo, wie wir heute beim Wiegen feststellen durften…
      Liebe Erika, deine Worte und dein Mitgefühl tun mir sehr gut.
      ♥liche Grüße!

  5. Oh je.. raten kann ich dir da nicht !

    Ich weiß nur,,, dass meine zweite Katze mit 15 wegen der Narkose (fürs Zähneziehen ) anschließend schwere Nierenprobleme bekommen hatte und die Tierklinik – nachdem es dann sehr rapide bergab ging – letztlich sogar eine Dialyse in Betracht zog :roll: Ich habe sie dann einschläfern lassen !
    Mein Tierarzt meinte dann: in dem Alter ist eine Narkose höchst schädlich für die Nieren – mit allen Folgekrankheiten. Es kommt natürlich auch auf die Katze darauf an.

    Liebe Grüße

  6. Wie traurig, aber vergiss bitte nie, dass ihr auch ganz viele wunderbare und schöne Jahre miteinander verleben durftet. Du musst jetzt natürlich für Deine Mieze entscheiden, was das Beste ist und ich persönlich finde es gut, dass Du nicht unbedingt operieren lassen möchtest.
    Geniesse die gemeinsame Zeit, so lange sie Euch beiden vergönnt ist.
    Fühle Dich umarmt und ein extra Krauler für die Mieze ♥♥♥
    herzlichst
    moni

    • Die nette Tierärztin hat mir gesagt, eine Röntgen- und Blutuntersuchung könnte ich auch bei ihr durchführen lassen, wenn auch erst in zwei, drei Wochen, nach der Sommerpause. Dann würde man schon mal mehr Klarheit über Smokey’s Zustand und die Art des Krebses haben…
      Ooooh, wir Beide hatten eine wundervolle Zeit miteinander! Nicht ganz ohne Reibereien, aber das kommt schon mal vor, wenn zwei recht eigensinnige Weiber zusammen leben. ;-)
      Danke für’s Umarmen und die Smokey freut sich über den Krauler. ;-)
      ♥lichst!

  7. Das ist dann wohl wie bei Menschen, je älter sie sind, desto langsamer wächst der Krebs. Wenn sie keine Schmerzen hat, dann würde ich sie nicht quälen. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Die Entscheidung liegt natürlich bei dir. Gib ihr bitte einen ganz lieben Streichler von mir.

    • Zur Zeit ist’s wohl in der Tat so, dass sie sich recht schmerzfrei ihres Lebens freut… Eine Blut- bzw. Röntgenuntersuchung möchte ich aber schon ganz gerne machen lassen, dann würden wir doch genauer wissen, woran wir sind, die Smokey und ich…
      Danke für den lieben Streichler, soll ich dir ausrichten. ;-)

  8. Sammy hatte diese Gnubbel überall…. solange der Knubbel beweglich ist, ist es vermutlich eher kein Krebs. Ich würde da auf alle Fälle eine zweite Meinung einholen.
    Die Entscheidung ob OP oder nicht kann Dir leider niemand abnehmen. Ich persönlich würde wohl eher zu Nein tendieren und lieber die Zeit, die Ihr noch habt, genießen und die Katze keinem weiteren Streß aussetzen, zumal sie ja noch putzmunter ist, oder? Ich denke, Du wirst die richtige Entscheidung treffen, so wie ich damals bei Paul. Keine OP und als er anfing zu leiden, habe ich ihn vom Tierarzt erlösen lassen und er ist in meinen Armen eingeschlafen und war bis zum letzten Atemzug bei mir, so wie Max auch, der bei mir im Bett gestorben ist.
    Es tut mir leid für Euch beide, ich kann Dir nachfühlen, wie schwer das ist. Max und Sammy sind beide 19 Jahre alt geworden und ich hatte sie, seit sie 12 Wochen alt waren.
    Ich drück Dich mal.

    • Der Knubbel selber ist beweglich, scheint keine “Fäden”, Auswüchse unter der Haut etc. zu haben, er ist aber von sehr fester Beschaffenheit, das ist es, was der Tierärztin Sorge bereitete. Mittlerweile tendiere ich auch sehr zum “Nein” zur OP, möchte aber doch ganz gerne eine Blut- und Röntgenuntersuchung machen lassen…
      Ich will unbedingt, dass die Smokey in meinem Beisein über die Regenbogenbrücke geht… Ich habe sie übrigens auch bekommen, als sie ein 12 Wochen junges Welpen gewesen ist…
      Danke für’s Drücken, du Liebe!

  9. Liebe Freidenkerin, sehr geehrte Fr. Mieze Smokey!

    Was ich heute hier lesen mußte, macht alle in unserem Hasenbau traurig. Wir denken an Sie, verstehen Sie sehr gut. Ist es denn schon heraus, ob es sich um eine gutartige Geschwulst handelt? Und wie kann das abgeklärt werden? Nur durch eine OP? Dazu lassen Sie mich bitte eine Geschichte erzählen …

    Wir sind nicht die ersten Tiere hier im Haus. Jahrelang hatten die Zweibeiner einen treuen Begleiter, einen Yorkierüden Namens Susi. Susi war ein treuer Begleiter und als dann im Alter von 16 Jahren durch eine Bindegewebsschwäche die Frage stand \”OP oder nicht\”, entschieden sich die Felllosen für diese. Doch diesmal hatte die Narkse den kleinen Streuner verändert, er wurde wehleidig wie ein kleines Kind, wollte nicht mehr alleine sein. Seine Lebensqualität wurde von Tag zu Tag weniger. Bis die Felllosen den Entschluss fanden, Susi den letzten Dienst zu erweisen. Sie baten unseren Tierarzt, ihn in seiner vertrauten Umgebung über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Der Schmerz war so groß, das die Zweibeiner beschlossen, sich nie wieder einen Hund anzuschaffen. Nur, um diesen Trennungsschmerz nicht noch einmal erleben zu müssen. Auch heute noch haben beide immer noch Tränen in den Augen, wenn sie an ihn denken und dabei ist er nun schon fast 6 Jahre tot. Aber es stimmt, wenn ein Tier stirbt, ist es genauso schlimm wie bei einem geliebten Menschen. Und trotzdem sagen beide Zweibeiner: \”Wir hätten ihn eher gehen lassen müssen. Nur aus egoistischen Gründen – nämlich der Angst, ihn zu verlieren – haben wir ihm noch einmal Schmerzen zugefügt.\”

    Ich weiß, die Geschichte hilft Ihnen jetzt nicht, denn die Entscheidung müssen Sie doch alleine treffen. Aber, wie oben bereits geschrieben, wir denken an Sie. Und jetzt bekommt Fr. Mieze Smokey noch einen dicken Mümmelschmatz von mir. Ihr Thot Löwenherz

    • Lieber Thor Löwenherz,
      ob die Geschwulst gut- oder bösartig ist, wissen wir noch nicht. Das kann erst durch eine Blut- und Röntgenuntersuchung abgeklärt werden, den Termin werde ich morgen mit der Tierärztin besprechen. Ich möchte diese Untersuchungen bei ihr durchführen lassen, sie hat einen sehr positiven Eindruck auf mich gemacht, das kann aber ein paar Wochen dauern, weil jetzt erst einmal eine Sommerpause in der Praxis ist…
      Obwohl ich zur Frau Doktor ganz spontan gesagt habe, dass ich operieren lassen möchte, habe ich mich inzwischen zum Gegenteil entschieden. Ein chirurgischer Eingriff würde Frau Mieze Smokey höchstwahrscheinlich sehr großen Strapazen aussetzen. Eine Vollnarkose könnte sogar ihre Nieren dauerhaft schädigen…
      Mieze Smokey und ich haben beschlossen, jeden Tag vom Rest unserer gemeinsamen Zeit zu einem kleinen Fest zu machen, voller Liebe, Schmusen, Streicheleinheiten und Schleckerlis, Freundschaft und Liebhaben. Und dann, eines Tages, der hoffentlich noch fern ist, möchte ich, dass sie in meinen Armen über die Regenbogenbrücke geht…
      Und, lieber Thor Löwenherz, Ihre Geschichte hat uns beiden sehr geholfen, und wir danken Ihnen von Herzen dafür.
      ♥liche Grüße!

  10. In Ermangelung eines Haustires wäre es geheuchelt, hier zu schreiben, dass ich nachvollziehen kann, was in Dir vorgeht.
    Ich drück Dich trotzdem und rate Dir, auf Dein Herz zu hören. Alles andere nimmst Du Dir später wohlmöglich übel.
    Weder mag man (katzen-)Leid unnötig verlängern noch zu früh aufgeben.
    Ich wünsche Dir alle Kraft dieser Welt, im Sinne Smokeys die richtige Entscheidung zu treffen.

    • Ich werde Smokey nicht operieren lassen – mein Herz und sie selber raten mir das. So lange es ihr gut geht, werden wir uns noch eine schöne gemeinsame Zeit machen. Sollte ich erkennen, dass das Leben für sie nur mehr Leid und Qualen ist, möchte ich sie in meinen Armen über die Regenbogenbrücke gehen lassen…

  11. Hallo – wir “kennen” euch von Engel und Teufel … ich habe gerade gelesen was bei Smokey festgestellt wurde. Leider kann Ihnen keiner die Entscheidung abnehmen, was ist richtig, was ist falsch. Ich glaube aber, dass Sie mit Sicherheit die richtige Entscheidung für Smokey treffen werden – keiner kennt die Katzendame besser als Sie.
    Drücken sie die Kleine von uns und wir wünschen euch noch eine wunderbare Zeit miteinander!
    Liebe Grüße, Michaela

    • Hallo, Michaela, willkommen hier!
      Meine Entscheidung steht fast sicher fest: Nicht operieren, und ihr, so lange es ihr noch gut geht, eine möglichst schöne Zeit bereiten.
      Vielen Dank für Ihren lieben Kommentar und die guten Wünsche.
      Herzliche Grüße!

  12. ich habe meine kater und den hund letztes jahr nach langem zusammenleben ohne intensivmedizin bis zum rand begleitet und dann einschläfern lassen
    allerliebste mitfühlende grüße
    birgit

  13. Ohje :( das muss Dich ja schier verrückt machen…mir würde es mit unserer Katze auch so gehen. Eine echt schwere Entscheidung. Kann die Ärztin nicht vorher eine Probe nehmen, um festzustellen, ob der Tumor gut- oder bösartig ist?

    • Ich weiss nicht, ob man bei einer Katze eine Biopsie machen kann. Ich werde in jedem Fall eine Blut- und Röntgenuntersuchung machen lassen, das schadet ja nicht, und dann wissen wir Beide vielleicht besser Bescheid, wie viel gemeinsame Zeit uns noch bleibt…

  14. Hallo Sklavin,
    das sind ja nicht die Nachrichten, die wir lesen wollten. :-( Wir haben mit den Dosies darüber gemaunzt und die meinen, dass du auf jeden Fall die Untersuchungen machen sollst und dann entscheiden. Aber sie würden auch empfehlen, wenn es wirklich ein Tumor ist ihn drin zu lassen. Denn auch wenn Frau Mieze Smokey noch quietschfidel ist, ist so doch schon eine alte Dame und Narkose ist schon für uns Jungspunte nicht toll.
    Nutzt die gemeinsame Zeit die ihr noch habt und denkt nicht an die negativen Sachen.
    Wir drücken euch ganz doll und schicken euch ganz viele Umschmuser rüber.
    Schnurrer Engel, Teufel, Franzi, Fine, Mümi und die Dosies

    • Nein, ich hatte mir auch bessere Nachrichten erhofft, dass es sich um einen entzündeten Insektenstich handeln würde, oder so was… Ja, ich denke mittlerweile auch, dass die Operation, und vor allem die Narkose, meiner lieben Mieze mehr schaden als nutzen würde…
      Wir werden uns Mühe geben, unsere verbleibende gemeinsame Zeit so schön wie möglich zu machen…
      Danke für die vielen lieben Umschmuser!

  15. Schwierig. Schwierig. Wir können Dir hier alle gute Ratschläge geben, so viel wir wollen. Von guten und schlechten Erfahrungen erzählen wie von guten und schlechten Tierärzten. Am Ende bleibt es doch an Dir hängen. Und für ein geliebtes Tier die richtige Entscheidung zu treffen…

  16. Wir haben inzwischen drei Katzen beerdigen müssen. Figaro hatte Wasser in den Lungen, Tiger Knochenkrebs und Dingel einen Schlaganfall.
    Lass Smokey ihr Leben leben und nicht operieren. Die Chancen sind nicht gut verteilt bei 50:50. Wenn du irgendwann merkst, es geht nicht mehr gut, mach es wie wir mit Tiger: Er hat nochmal alle seine Lieblingsnaschereien bekommen und als er nicht mehr richtig kauen konnte, haben wir ihn sanft einschläfern lassen.
    Wir denken fest an dich und Smokey.

    • An Tiger musste ich inzwischen auch viel denken. Und genau so wie ihr werde ich es auch machen… Smokey steckt noch so voller Lebensfreude, ist nach wie vor agil und anscheinend völlig beschwerdefrei. So werden wir Zwei den Rest unseres gemeinsamen Lebens nach Kräften genießen, und wenn ich spüre, dass sie leidet, werde ich sie erlösen lassen…
      Danke, ihr Lieben!

      • Es ist auch ein sehr sanftes Erlösen. Es gibt eine normale Betäubungsspritze, so dass das Tier einschläft. Danach gibt es noch eine, als sogenannte Überdosis. Das Tier schläft tief und fest und durch diese Überdosis bleibt einfach das Herz stehen. Sie leiden nicht, sie entschlafen friedlich.

    • Das brauchst du auch nicht. Denk erst dran, wenn die Zeit ruft. bis dato genieße die Zeit mit Smokey in vollen Zügen.

  17. Das sind immer die Nachrichten die mensch fürchtet. Seufz, wie entscheiden? Tja, das Schlimme ist, das es nichts nützt da einen Rat zu geben. Ich drücke euch Beiden die Daumen. Alles Liebe Karin

  18. was du da von der tieraerztin zu hoeren bekommen hast war bestimmt wie ein schlag ins gesicht. und jetzt stehst du vor einer verdammt schweren entscheidung. ich kann sie dir leider nicht abnehmen, doch ich wuerde dir raten, smokey nicht operieren zu lassen. das wuerde sie in dem alter bestimmt nicht ueberleben.

    mach ihr das leben noch so schoen und so angenehm wie moeglich.

    ich drueck dich mal ganz fest

    lg
    Sammy

    • Die Diagnose der Tierärztin hat mich umgehauen, ja, obwohl ich so etwas schon vermutet hatte, nachdem ich die Geschwulst das erste Mal ertastet hatte… Ich habe mich jetzt auch definitiv gegen eine Operation entschieden…
      Danke für’s Drücken, liebe Sammy.

  19. ach herrje, was lese ich da denn gerade! ist sicher nicht einfach für dich, nun zu entscheiden, was zu tun ist.
    ich würde bei dem katzenalter auch von einem eingriff absehen. sie scheint ja nicht zu leiden.
    wer weiß, vielleicht ist es ja gar kein krebs, sondern nur ein knubbel? ich drück euch die daumen. und dich knuddel ich mal feste.

    • Smokey ist zur Zeit noch so munter, mit klaren, leuchtenden Augen und so forsch wie je marschiert sie durch’s Leben, sie ist neugierig, verspielt und verschmust. Deshalb habe ich jetzt definitiv beschlossen, sie nicht operieren zu lassen.
      Danke, liebe Claudi, für’s Daumen drücken und knuddeln.

  20. Ich bin auch bedrückt … liebe Margot …

  21. Um diese Entscheidung beneide ich dich nicht, liebe Freidenkerin.
    Ein Tier in dem Alter operieren zu lassen, ist von der Belastung her sicher mit einer OP beim alten Menschen vergleichbar und nicht ohne Risiko. Vielleicht beobachtest du erst einmal, ob deine Smokey Hinweise auf Schmerzen zeigt.

    Alles Liebe für deinen Stubentiger und dir liebe Grüße
    Anna-Lena

    PS: Dein gestriger Post gefällt mir sehr!

  22. Ich hatte gerade den Link bei Engel u. Teufel gesehen und wollte kurz gucken kommen.Nun beim lesen laufen mir auch die Tränen,denn ich weiß wie hilflos und weh es tut,wenn ein geliebtes Tier krank ist und man nicht weiß,macht man es richtig oder falsch.Möchte man sie doch lange und ohne Schmerzen bei sich haben.
    Dein Herz auch wenn es drückt,wird wissen was die richtige Entscheidung ist.
    Auch ich nehme Dich ganz lieb in den Arm,auch wenn es leider nicht helfen mag,mit meinen Gedanken bin ich bei euch.

    LG-Simone

    • Danke, liebe Simone – und willkommen hier!…
      Ich hatte heute vormittag auch wieder einen tränenreichen Durchhänger. Und ich werde nicht operieren lassen, so lange meine liebe Mieze noch so agil und gut drauf ist…
      ♥liche Grüße!

  23. Ach, Mensch, das tut mir sehr leid. Ich weiß, dass du an deiner Katze sehr hängst, dass sie dir Freundin und treue Begleiterin ist.
    Über ganau die Problematik habe ich in letzter Zeit auch nachgedacht: Was muss ich tun für meine Katze, und was ist eine Zumutung für das Tier? Meine Entscheidung habe ich getroffen. Und auch du wirst eine treffen können, liebe Margot. Deine Fellnase hat wirklich ein stattliches Alter, was für dich und deine Pflege spricht. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass ihr beide noch eine gute Zeit haben werdet, zum Schmusen und einander Verstehen.

    Einen lieben Gruß von der Gudrun

    • Ja, die Smokey ist mir eigentlich schon so etwas wie eine Partnerin und Lebensgefährtin. Und sie ist eine Ausnahmekatze, sozusagen. Die Tierärztin war ziemlich erstaunt, weil meine Mieze noch so munter, agil und wissbegierig ist, ausgesprochen gut drauf, sozusagen… Ich werde mein Bestes tun, um unsere restliche gemeinsame Zeit so schön wie möglich zu machen…
      ♥liche Grüße!

  24. na klar ist das eine schwere Entscheidung, es ist dir ans herz gewachsen wie ein Mensch, nun frage ich mal, was würdest du machen, wenn du oder ein naher Verwandter betroffen wäre? Ist doch schwierig nicht wahr, man weiß einfach nicht, ob man über Leben oder Tod entscheidet, darum ist natürlich jeder Rat hier von anderen völlig unmöglich, das musst du tatsächlich mit dir selber ausmachen, obwohl ich dich dabei bedaure, ich hoffe, du machst das Richtige, Klaus

    • Wir Beide haben sechzehn wundervolle Jahre miteinander verbracht, so ab und an gab’s auch mal Reibereien, das bleibt nicht aus, wenn zwei recht eigenwillige Charaktere sich zusammen raufen müssen. ;-) Und wir werden versuchen, den Rest unserer gemeinsamen Zeit zu einem Fest zu machen, Tag für Tag…
      Liebe Grüße!

  25. Hallo liebe Margot,

    mensch, das ist traurig was ich hier lesen muss.
    Und es erinnert mich an unseren Gingerkater.

    Ich weiß ja nicht, ob du es mitbekommen hast, aber auch er hatte einen – lt. Tierarzt – kleinen Eingriff. Er hatte auch einen Knubbel, aber aussen. Es war ein Geschwür dass dann aufging und daraufhin hatte er ein kleines Loch unterhalb des Hinterbeins am Bauch. Dieses wurde dann bei der OP gespült und verschlossen.
    Die OP hat er recht gut gepackt – er war auch 16 und wäre im Juli 17 geworden.

    Irgendwie hat er sich aber einen Keim geholt. Die Haut brach an mehreren Stellen auf, er magerte ab und im Endeffekt war ihm nicht mehr zu helfen. Am 11.03. haben wir ihn einschläfern lassen müssen.

    Ich kann dir sehr gut nachfühlen. Ich wüsste, wie ich mich entscheiden würde. Du hast diese – eine schwere – Entscheidung vor dir.

    Smokey und dir wünsche ich, dass ihr irgendwie zusammen den richtigen Weg findet und dass euch noch ganz, ganz viel Zeit bleibt.
    Vielleicht ist es ja nur etwas ganz harmloses.
    Ich wünsche es euch von Herzen.

    *smokeystreichler*
    Alles Liebe
    Sandy

    • Liebe Sandy, ich habe mich mittlerweile definitiv gegen eine Operation entschieden, zumindest so lange das Geschwür nicht aufbricht oder sich entzündet. Die Gefahr, dass meine liebe Mieze an irgendwelchen Folgen dadurch bzw. durch die Narkose leiden müsste, ist mir zu groß… So werden ich versuchen, ihr so weit als möglich noch eine schöne und unbeschwerte restliche Lebenszeit zu bereiten, mit vielen Schleckerlis, Schmusen und Streicheleinheiten. Und dann, wenn es nicht mehr gehen sollte, ihr beim Gang über die Regenbogenbrücke helfen…
      Es tut mir so leid, was mit eurem Gingerkater geschehen ist…
      Die Hoffnung, dass es sich um etwas Harmloses handeln würde, habe ich natürlich auch noch nicht aufgegeben…
      Ich danke dir für deine lieben Worte, Sandy, und dein Mitgefühl. Die Smokey bedankt sich schnurrend für den Streichler. ;-)
      ♥liche Grüße!

  26. Eine schwere Entscheidung. Die kann dir keiner abnehmen. Ich glaube ich würde sie auch nicht mehr operieren lassen. L.G. Ludger

  27. Das ist sehr schwierig zu entscheiden. Ich kenne jemand, wo es eine schlechte Diagnose beim Haustier gab; er hat sich gegen eine OP entschieden und mit Hausmitteln versucht, was nur ging und das Tier hat noch ein paar schöne Jahre gehabt. So eien OP ist ja auch nicht ohne. Ich wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung triffst.
    LG, April

    • Ich denke mittlerweile auch, dass eine Operation womöglich den Zustand meiner Mieze verschlimmern anstatt verbessern könnte… Smokey hat noch keinerlei Beschwerden, im Gegenteil, sie ist agil und temperamentvoll, und sehr liebevoll, und wissbegierig, sehr gut drauf sozusagen. So werde ich mein Möglichstes tun, um uns Beiden noch eine schöne gemeinsame Zeit zu machen. Und ich hoffe auch, dass diese noch einige Jährchen dauern wird…
      Liebe Grüße!

  28. liebe Margot, es tut mir sehr leid. ich hoffe ,dass ihr noch eine schoene gemeinsame zeit zusammen verbringen koennt. geniesse jede stunde mit deiner geliebten mietze. sie wird es dir bestimmt danken!

    alles liebe fuer dich und Smokey
    Sammy

    • Ich hoffe auch, dass wir noch eine gute und unbeschwerte Zeit miteinander haben dürfen… Ich glaube, sie weiss genau, was Sache ist. Smokey ist immer schon verschmust und anhänglich gewesen, nun aber weicht sie mir vor allem Nachts überhaupt nicht mehr von d Seite…
      Danke dir, liebe Sammy!

  29. wie geht es deiner katze inzwischen? alles Liebe von mir

  30. hab heute erste gelesen, wie es um Deine alte Dame steht und ich hoffe, daß sie auch ohne Operation noch zwei Jährchen mindestens das unbeschwerte Leben einer alternden Kätzin leben darf. Kann doch sein, daß sie ohne Eingriff der Ärzte – schon aufgrund des Alters – noch zwei Jahre gut mit dem Knubbel lebt. Oft genug, daß eine Op. erst Schlimmeres auslöst. Also erstmal weiter beobachten und wenns wirklich größer wird, den TA ranlassen.
    Mein Kilkenny wurde leider nichteinmal ein Jahr alt, er hatte Leukose und war von Geburt an Leukose-Virus-Träger. Auch seine MamaKätzin, auch eine wunderschöne Grautigerin hatte das Virus und ist daran zugrunde gegangen. Kilkenny ist zwar gegen Leukose geimpft worden, was aber nur wirkt, solange katz noch virusfrei ist.
    Ich wünsch SmokeyMiez alles Gute und Dir, daß sie noch lange lange bei Dir bleiben kann und bei guter Gesundheit noch 20 wird.
    GLGr vom Wolfgang aus der schönsten Hansestadt am Ryck.

    • Ich musste damals so sehr heulen, als ich das von deinem süßen kleinen Kilkenny gelesen hatte…
      Die Tierärztin hat leider, leider in der Gesäugeleiste und Lymphbeuge noch einige andere, kleinere Geschwüre ertastet. Auch scheint die Lunge bereits befallen zu sein. Allerdings macht die Smokey – zum Glück! – noch einen so vitalen und munteren Eindruck, dass schon zu hoffen bleibt, dass wir noch ein Weilchen zusammen verbringen dürfen. Die Tierärztin meinte auch, dass es durchaus möglich sei, die große Geschwulst einfach heraus zu operieren. Allerdings will sie zunächst einmal meine Mieze eine Zeitlang beobachten und noch einige Untersuchungen anstellen…
      Ich danke dir, lieber Wolfgang!
      ♥liche Grüße aus dem diesigen und nieseligen München!

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