Alkohol…
… Feind, Lebensbegleiter, “Arbeitsmittel”…
… Während meiner ausgedehnten Wildes-Weib-Zeiten habe ich alkoholhaltigen Getränken exzessiv zugesprochen. Ich kann mich an eine erkleckliche Anzahl sogenannter “Black-Outs” erinnern, tollkühne, leichtfertige Abenteuer unter dem befeuernden, enthemmenden Einfluss von Prozenthaltigem. Ab und an musste ich den kurzen Weg vom Parkplatz, an dem man mich oft genug nach durchzechten Nächten ablud, bis zu dem kleinen Zimmerchen, in welchem ich zur Untermiete lebte, auf allen Vieren zurück legen, weil ich des aufrechten Ganges nicht mehr fähig war. Ich konnte etliche g’standene Mannsbilder unter den Tisch saufen. Ausgehen, Disco, Tanzen, Feierabend, Flirten, Spaß haben – diese Dinge waren einst für mich untrennbar mit dem Lebensbegleiter Alkohol verbunden…
… Ich pflegte auch zuhause zu trinken, im Schnitt pro Tag eine Flasche Wein oder Sekt, manchmal auch ein halbes Flascherl Wodka, fifty-fifty ist das gängige Mischungsverhältnis eines strammen Wodka-Lemon gewesen. Ich versuchte, die häufige Einsamkeit weg zu trinken. Die Verzweiflung darüber, dass jede, aber auch jede meiner Liebeshändel und Freundschaften zerbrachen. In jenem Schwebezustand, der sich stets zwischen Beschwipstsein und Rausch einzustellen pflegte, wollte ich die Intrigen, Lügen, moralischen Erpressungen, die unterschwellige Feindseligkeit im engsten Familienkreise vergessen. Die quälenden bohrenden Fragen: Warum bin ich offenbar beziehungsunfähig? Warum mir selbst so sehr oft fremd? Was ist an mir, dass niemand mich lieben kann und mag? Warum durfte ich als Kind nicht auf’s Gymnasium gehen? Woher rührt diese ständige innere Zerrissenheit? Diese hemmende, innere Unsicherheit? Dieses Fehlen eines gesunden Selbstwertgefühls? Diese quälenden Todesängste, die mir oft genug während sogenannter Weißer Nächte den Schlaf raubten…
… Dieser Lebensabschnitt ist seit langem schon vorbei, ich glaube, wenn ich mich recht entsinne, hatte ich vor gut acht Jahren den letzten handfesten Rausch. Dann wurde mir unter sehr einfühlsamer, kompetenter Anleitung das Geschenk einer ausgedehnten, intensiven Reise durch das Universum meiner Seele gemacht. Und da habe ich zu mir selbst gefunden. Frieden mit mir, meinem Umfeld, der Vergangenheit, meinem Los geschlossen. Meine Werte schätzen und zu würdigen gelernt. Erkannt, dass sich hinter der peinigenden Todesfurcht im Grunde genommen die Befangenheit, die Angst vor dem Leben verborgen hatte…
… Die halsbrecherische Gratwanderung hin zur Abhängigkeit, zur Sucht gehört der Vergangenheit an. Was nicht heißt, dass ich nunmehr abstinent bin und jedem Tropfen Alkoholischem abgeschworen habe. Das nicht. Aber ich habe aus einem düster verführerischen Lebensbegleiter einen mich gelegentlich besuchenden Freund gemacht. Das ist auch der Grund, warum ich stets ein Weilchen vor den Auslagen des kleinen Wein- und Spirituosenladens gegenüber verharre. Ich sehe mir sehr gerne die so sehr vielfältigen Verwandlungen an, zu denen dieser altbekannte Freund in der Lage ist, schon auch aus beruflichem Interesse. Und träume von den durchaus schönen Momenten des reinen und ungetrübten Genusses… Ich träume, studiere die diversen Etiketten und Inhaltsangaben – und dann drehe ich mich um und schlendere weiter…
Oktober 20, 2010 um 1:49 nachmittags
Alkohol kann wirklich bedrohliche Züge annehmen… wir sind auch immer sehr locker in meiner Familie damit umgegangen, er gehörte halt einfach tagtäglich dazu. Vor dem Essen ein Aperitif, zum Essen ein Wein, nach dem Essen ein Verdauer, vor dem Fernseher oder zum Buch zum Entspannen, in der Küche der Kochschluck, um etwas zu Feiern und Freuen, zum Ärger-hinunterspülen… Gründe lassen sich immer finden… Man sollte nur bewusst damit umgehen und sich immer wieder vergegenwärtigen, wie schmal der Grat zur Abhängigkeit ist! Man muss ihn nicht verteufeln, er darf aber nicht zum “Muss” werden, man sollte ihn genießen!
Oktober 20, 2010 um 1:54 nachmittags
@GZi: Das stimmt! In meiner Familie ist Alkohol so ziemlich verpönt gewesen – außer an den Feiertagen mal ein kleines Schlückerl Wein oder Sekt. Aber grade in meinem Berufsfeld – Gastronomie – ist der Verführer Alkohol natürlich stets sehr präsent. Ganz wichtig ist, sich immer wieder vor Augen zu führen, dass sich durch’s Saufen keine Probleme lösen lassen, ganz im Gegenteil. Auch wenn man zwischen Schwips und Vollrausch schwebend sich vom menschlichen Ballast und allen Kümmernissen befreit fühlen kann – mit dem nächsten Morgen ist das ganze Elend wieder präsent – und wie!
Oktober 20, 2010 um 2:07 nachmittags
Ich weiß, dass wir in jungen Jahren auch mal kräftig einen getrunken haben. Aber zwischendurch gab´s dann nix. Wenn ich Trinkverhalten heute bei Jugendlichen ankucke, pu, da wir es schnell ziemlich maßlos. Wir haben es uns zu Hause abgewöhnt “in der Woche” Alkohol zu trinken, es sei denn man hat Besuch oder so. Aber die Gewohnheit ist ja auch Gewöhnung. Ganz toller Text, danke! LG Rana
Oktober 20, 2010 um 6:11 nachmittags
@Rana: Ich glaube, dass heutzutage viele Jugendliche aus Perspektivlosigkeit und Verzweiflung, Verlassensein und Verwahrlosung zur Flasche greifen. Wir taten das eigentlich eher aus Trotz und Übermut, Großspurigkeit, weil man halt scheinbar mehr galt, wenn man gut trinken konnte…
Gewohnheiten sind Lebensrituale. Und ein solches zu durchbrechen bzw. aufzugeben ist oftmals schwierig…
Danke dir!
Herzliche Grüße!
Oktober 20, 2010 um 2:08 nachmittags
Ich hatte selbst in meiner Verwandtschaft hinreichend abschreckende Beispiele. Während meines Studiums habe ich am Bahnhof Zoo Nachtdienste gemacht, um mein Studium zu finanzieren. Auch das hat mich abgeschreckt. Es ist nicht so, dass ich gar nichts trinke, aber ich kann gut auf Alkohol verzichten.
Es muss eine teuflische Zeit sein, wenn der Alkohol zum Dauerbegleiter wird und die Grenze zur Sucht erreicht ist. Umso besser, dass du aus diesem Teufelskreis raus bist und heute bewusst damit umgehen kannst.
Mein Laster ist leider immer noch das Rauchen. Es ist sicherlich genauso ungesund, aber es benebelt nicht.
Danke für deine Offenheit. Vielleicht wird das auch andere aufschrecken, die ihre Erfahrung damit haben oder deren Kinder in dieser Gefahrenzone schweben.
Liebe Grüße in deinen Tag, liebe Margot.
Anna-Lena
Oktober 20, 2010 um 6:08 nachmittags
@Anna-Lena: Wenn man in jungen Jahren bereits mit Alkoholkranken zu tun hat, dann können diese Erfahrungen wohl gut abschreckend wirken…
Das ist auch teuflisch! Zum Glück bin ich nie so weit abgeglitten, dass ich bereits des Morgens getrunken habe, aber manchmal, wenn ich sehr niedergedrückt war, genervt vom Job und den eigenen – teils eingebildeten – Unzulänglichkeiten, dann habe ich am Nachmittag schon damit angefangen…
Das Rauchen habe ich mir vor fünf Jahren abgewöhnt. Ich habe meine Zigaretten samt Feuerzeug in den nächsten Abfalleimer geworfen, gesagt “So, das war’s jetzt, ich brauche das Zeugs nicht mehr!”, und seitdem nie mehr wieder einen Glimmstengel angerührt…
Wünsche dir einen schönen Abend!
Herzliche Grüße!
Oktober 20, 2010 um 2:10 nachmittags
Als ich mal einen eingeklemmten Nerv hinter den Rippen hatte (frag bitte nicht, wie ich das gemacht habe! Ich weiß es nämlich nicht.) musste ich dreimal täglich Tramal nehmen. Gegen Abend gingen wir essen. Ich trank (ca. sechs Stunden nach der letzten, mittäglichen Tramal-Einnahme) zum Mahl eine Weißwein-Schorle. Kurz danach bemerkte ich, wie ich nicht nur meiner Muttersprache verlustig ging, sondern außerdem meine Motorik komplett auf der Strecke blieb. Das Grausamste daran: Es geschah bei vollem Bewusstsein und ich konnte nix dagegen tun. Das war mein schlimmstes Alkohol-Erlebnis. Sonst habe ich generell eine Art Sperre: Lange bevor es “genug” ist, mag ich schon nicht mehr und steige um auf Non-Alc. Ich könnte vermutlich niemals soviel trinken, dass ich be_trunken wäre.
Oktober 20, 2010 um 6:04 nachmittags
@Skriptum: Muss ja eine abenteuerliche und akrobatische Verrenkung gewesen sein.
Mittlerweile habe ich auch eine recht gute Sperre gegen ein Zuviel an Alk, dann kann ich auch aufhören und auf Antialkoholisches umsteigen. Mir wird ja auch – vielleicht dank fortgeschrittenem Alter? – jetzt ganz furchterbar übel, wenn ich einen über den Durst trinke, das schreckt mich ganz schön ab…
Wegen meiner Migräne bekam ich früher mal ein sehr, sehr starkes Schmerzmittel, an den Namen kann ich mich nicht mehr erinnern. Wenn ich da eine Kapsel einnahm und dazu ein Gläschen oder zwei, drei trank, dann wurde ich regelrecht high, losgelöst, blendendster Laune, strahlend, sorgenfrei… Wenn der “normale Rausch” nicht mehr half, die bohrenden Fragen, die nagenden Ängste, das Minderwertigkeitsgefühl auszublenden, dann griff ich darauf zurück. Auch nicht ganz ungefährlich…
Oktober 20, 2010 um 2:40 nachmittags
Danke, liebe Margot,für Deine Zeilen.
Diese Reise mache ich auch gerade
Es ist einfach gut, zu durchleuchten und zu verstehen und zu akzeptieren.
Es ist Schicksal, MEIN Schicksal.
Jeder hat seins.
Ja, der Alkohol. In der Jugend war es ganz normal, nach dem Fortgehen mehr – oder minder – betrunken zu sein …
Blackouts hatte ich kaum, aber doch …
Möcht ich nie wieder erleben!!!
Unter Sturm-Einfluß hab ich mir – noch vor einigen Jahren – wunderbar (???) “schräge” Stirnfransen geschnitten. (Ich kürze meine Stirnfransen immer selbst
) und da mußte es sein
Da ich in meiner Ehe einiges Negatives erlebte, trinke ICH nichts mehr. Ausgleich?
Alk schmeckt mir auch einfach nimmer.
Schön, daß Du es so geschafft hast. Hätte leicht auch ins Verhängnis führen können!
Bist schon gesund?
Regenbogenbunte Grüße!
Oktober 20, 2010 um 5:58 nachmittags
@Felicity: Gerne!
Ich konnte mich angedudelt immer besonders gut und effektvoll schminken…
Diese Reise kann Jahre dauern, aber an ihrem Ende wirst du ein befreiter, ja, beinahe neuer Mensch sein…
*Hihi!*
Negative Erlebnisse in Partnerschaften können einen vermutlich so sehr abschrecken, dass man freiwillig auf jeglichen Alkoholgenuss verzichtet…
So hundertprozentig g’sund bin ich noch nicht! Aber fast! Und an dem Rest arbeite ich sehr fleißig.
Goldene Sonnenuntergangsgrüße!
Oktober 20, 2010 um 3:19 nachmittags
Das ist ein so ehrlicher Bericht, der berührt mich schon sehr, denn am Alkohol ist mein Vater gestorben, eine Tante…schon sehr alt.
Früher haben wir viel Alkohol getrunken, das war normal und in die Sucht sind wir nicht gekommen, aber das hätte bestimmt gut passieren können.
Mein Vater gab mir den Rest, da habe ich bemerkt, wie schnell man dem Alkohol verfallen kann und nach einem schlimmen Kater habe ich nie wieder Alkohol getrunken.
Ich koche viel mit Alkohol, aber trinken mag ich ihn nicht.
Eine liebe Freundin von mir ruft mich täglich an, sie hat schon 5 Entzüge hinter sich und ich weiß nicht, ob sie es schafft.
Ihr Trinverhalten ist exessiv geworden und wenn sie keinen Alkohol hat, dann fängt sie an zu ritzen….und ich kann ihr nicht helfen, höre ihr nur zu !!
Oktober 20, 2010 um 5:55 nachmittags
@Fudelchen: Zwei entfernte Familienmitglieder sind alkoholabhängig, mein früherer Lebensgefährte ist Alkoholiker gewesen…
Man kann einem süchtigen Menschen auch nicht wirklich helfen, die Kraft, Einsicht, Erkenntnis, der Wille, jetzt den Weg da raus einzuschlagen, diese Dinge müssen von einem selber kommen, sonst nutzen alle Bemühungen nichts…
Bei mir ist’s mittlerweile – vielleicht zum Glück! – so, dass ich keinen Rausch mehr bekomme, sondern mir ganz einfach sterbensübel wird, wenn ich mal zu viel erwische. Wer ein paar Mal eine ganze Nacht lang die Kloschüssel umarmt hat, um sich röchelnd die Seele aus dem Leib zu würgen, lässt freiwillig die Finger vom Sprit, sobald die ersten Wirkungen sich zeigen…
Oktober 20, 2010 um 3:37 nachmittags
Ich habe eine Freundin nach 40 Jahren Freundschaft, durch
ihre Abhängigkeit vom Alkohol verloren. Sie schlitterte durch ihren
Verlobten in die Alkohol Abhängigkeit.
Selbst hab ich nur wärend der Studentenzeit mal etwas getrunken.
Aber das hielt sich sehr in Grenzen.
Danach keinen Alkohol mehr, auch nicht im Gesellschaftlichen Zusammenhang. Ich hatte einfach kein Bedürfniss.
In unserer Familie gab es niemanden der abhängig war.
Es wurde sehr wenig getrunken. Mal ein Glässchen Wein zu
besonderen Anlässen, aber auch das war eher selten.
Danke liebe Margot für deine Offenheit.
Herzlichst,Elke
Oktober 20, 2010 um 5:50 nachmittags
@Gedankenkruemel: Mein früherer Lebensgefährte ist Alkoholiker gewesen, hatte jedoch nie die Einsicht, dies selbst zu erkennen. Als er dann gewalttätig und immer unberechenbarer wurde, bin ich von ihm fort…
Ein alkoholkranker Mensch findet nur durch die Selbsterkenntnis aus der Sucht heraus. Von außen kann man so jemandem nicht helfen, auch wenn man sich noch so nahe stehen mag…
In meinem engsten Familienkreis ist Alkohol beinahe schon verpönt gewesen, ich habe allerdings zwei entferntere Verwandte, die “an der Flasche hängen”…
Liebe Grüße!
Oktober 20, 2010 um 4:07 nachmittags
I still struggle.
Oktober 20, 2010 um 5:46 nachmittags
@Ron: Still now sometimes me too…
Oktober 20, 2010 um 5:17 nachmittags
Alle Achtung, ein ehrlicher, Bericht.
Als Jugendliche habe ich beim Tanzen immer Whisky-Cola getrunken, aber nur eine, man musste ja was bestellen.
Zu Hause hatten wir wohl Wein, doch der wurde selten getrunken, halt nur bei Feiern. Aber besoffen wurde nur einmal ein Onkel von mir.
Inzwischen trinke ich keinen Alkohol mehr. Mit 19 musste ich Medikamente nehmen, zu denen passte einfach kein Alkohol. Seitdem trinke ich ihna uch nicht mehr. Wohl mal einen Schluck, wenn mein Mann sich Wein gönnt, dann leider eine ganze Flasche. Aber nach spätestens 2 Schluck fühle ich es in den Armen.
Ich hatte in der Jugend aus Frust gefuttert, bis ich fast platzte.
Wunderbar, dass du da heraus gefunden hast.
Oktober 20, 2010 um 5:46 nachmittags
@Minibares: Je nun, diesen Post “verschönern” oder irgendwie “verschleiern” zu wollen hätte ja keinen Sinn, nicht wahr. Damit würde ich mich letztendlich nebst euch auch nur selbst belügen…
Frust-Futtern kenne ich auch, da habe ich dann wie wild die feinsten Delikatessen gekauft, bis sich der Tisch bog. Und dann saß ich davor, staunte, erfreute mich an dem Anblick – und bin nach ein paar Bissen bereits satt gewesen…
Öffne ich nun eine Flasche Wein, dann brauche ich meist zwei, drei Tage, bis sie geleert ist, auch wenn es ein noch so köstlicher Tropfen ist. Wenn ich in der Arbeit bin, dann interessieren mich die vielen Flaschen Wein, Spirituosen und auch Bier eigentlich nur berufsmäßig. Wenn ich Spätdienst oder Doppelschicht habe, dann vergönne ich mir allerdings zur Abrechnung ein kleines Bier…
Ja, ich bin sehr dankbar dafür, dass ich offenbar ein ordentliches Quäntchen innere Stärke habe, manchmal hatte ich schon große Angst um mich…
Oktober 20, 2010 um 5:58 nachmittags
Ich mag deine offene und ehrlich Art liebe M.
Früher… *uih* da war ich auch Zockerkönig und BlackOuts hatte ich zwar nur zwei – aber die haben gereicht
Hab so einiges unter Trunkenheit angestellt…
Heute trink ich nur noch sporadisch was – weiß aber auch genau, wann ich aufhören muss. Das war mir früher oftmals fremd…
Naja, heute schaff ich auch nix mehr
Schlimm finde ich, wie heutzutage die Jugendlichen so exzessiv saufen – bis sogar 12jährige ins Koma fallen. Ich meine, wir haben früher auch mehr gesoffen als getrunken, aber solche Sachen wie heute sind uns nie passiert.
Oktober 20, 2010 um 6:38 nachmittags
@Worti: Danke dir!
Deshalb machst du ja auch deinen “Jungfernflug” mit mir. 
Ich kann mich auch an einige Schelmenstreiche erinnern, die unter Alkoholeinfluss zustande kamen…
Und auch ich könnte heutzutage von dem, was ich früher an gewissen Abenden so weg gekippt hatte, wohl monatelang zehren…
Wir hatten eine Perspektive, eine Zukunft, ungetrübte Aussichten auf einen Job, ein geregeltes Einkommen, stetig steigende Löhne, Rentensicherheit. Und wenn wir auch mal gestolpert und gefallen sind, irgend jemand fing uns danach bestimmt wieder auf. Diese Dinge fehlen Jugendlichen heutzutage sehr häufig. Darin liegen die Ursachen für exzessives Saufen, denke ich…
Oktober 20, 2010 um 6:57 nachmittags
Was die Jugendlichen angeht, da magst du wohl recht haben. Obwohl ich der Meinung bin, zu viele Jugendliche haben nicht mehr genug Mum, ihre eigenen Wege zu machen sondern kleben lieber in den sogenannten “Gruppenzwängen” drin.
Das waren früher nicht nur Schelmenstreiche
Oktober 20, 2010 um 9:09 nachmittags
@Worti: Bei dem Pessimismus, der allüberall, vor allem in den Medien, verbreitet wird, ist es verständlich, dass sehr viele Jugendlichen keinen Mumm mehr haben, ihren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Und die Gruppe ist häufig die einzige Zuflucht, der einzige vermeintliche Schutz, der ihnen verbleibt.
Stimmt. Wenn ich bedenke, wie oft ich damals sternhagelvoll Auto gefahren bin…
Oktober 20, 2010 um 6:18 nachmittags
liebe margot,
ich kann mir vorstellen, mit welchen änsgten du dich geplagt hast (ich kenne sie gut und bin bereit, mich ihnen zu stellen). und ich finde es bewundernswert, wie offen du hier darüber schreibst. es wäre zu schön, wenn der rausch die probleme lösen würde. am ende hat man filmrisse, und das leben rauscht an einem vorbei. drei veritable aussetzer, die ich nur aus erzählungen kenne, haben dann irgendwann gereicht. und mein körper hat gestreikt. ich vertrage höchstens ein glas rotwein und dann hab ich schon einen brummschädel. das ist für mich pure verschwendung an lebenskraft, getrübter genuß. wie stark muß eine persönlichkeit mit suchthintergrund sein, um das maß zu finden? ich bin wirklich einfach nur platt, wie du das machst. die seelenreise habe ich vor mir. ich bin gespannt, was ich finde.
liebe grüße
Oktober 20, 2010 um 6:33 nachmittags
@Wortfeile: Ein etwas zu flapsiger, fast schon beleidigender Kommentar eines Mitbloggers zu meinem gestrigen Post hat mich irgendwie dazu “inspiriert”…
Ich glaube, wenn Rauschzustände Probleme lösen würden, wären wir allesamt permanent vollgedröhnt. Das richtige Maß im Umgang mit Alkohol zu finden, dabei helfen mir mittlerweile Selbsterkenntnis, ein nunmehr gesundes Selbstvertrauen, auch Liebe und Achtsamkeit mir selbst gegenüber. Ich genieße nach wie vor einen guten Tropfen sehr – aber als Krücke und Betäubungsmittel habe ich ihn nicht mehr nötig. Und der Umstand, dass mir inzwischen ganz furchterbar übel wird, wenn ich ein gewisses Quantum überschreite, hilft mir beim Maßhalten natürlich auch…
Eine gut begleitete Seelenreise ist eine schier überwältigende Erfahrung. Sie wird dir die Erkenntnis bescheren, dass die Seele eines Menschen unermesslich groß und vielschichtig ist – ein Universum.
Herzliche Grüße!
Oktober 20, 2010 um 8:21 nachmittags
Mhm. Mein Opa ist alkoholkrank. Und das mit 85 Jahren. Der kommt da auch nicht mehr weg von. Wenn der jetzt aufhören würde zu trinken, würde er nicht mehr lange leben, denk ich…
Ich bin nicht so der Fan von Alkohol. Dieses Alkopos-Zeug finde ich einfach nur wiederlich. Es reicht schon ein halbes Glas Sekt und ich bekomme weiche Knie. Das einzige, was ich mir ab und zu mal gönne ist ein Glässchen Baileys. Aber auch nur, wenn ich nicht mehr fahren muss bzw. eh zu Hause bin, den merke ich nämlich auch ganz schnell …
Jetzt muss ich auch schon wieder weg, sorry wenn ich im Moment nicht so viel schreibe und kommentiere …
Oktober 20, 2010 um 9:12 nachmittags
@Sany: Mein “Schwiegervater” ist seinerzeit als über Achtzigjähriger auch alkoholkrank gewesen. Ihm mussten als Folge davon sogar die Füße und ein Unterschenkel amputiert werden.
Sei froh, dass du kaum Interesse an Alkohol hast. Wenn man versteht, damit umzugehen, kann er viel Genuss bereiten. Wenn nicht, dann wird er zum Teufelszeug…
Alles Gute und Liebe!
Oktober 20, 2010 um 9:29 nachmittags
Ja, liebe Margot,
auch ich trudle ab und an – besonders während der Sommermonate – in immer mehr Alkohlgenuß hinein. Ich hatte zwar noch nie einen Vollrausch, geschweige denn einen Blackout, doch richtig schlecht war mir schon ab und zu. Besonders wenn ich durcheinander getrunken habe. Das lasse ich jetzt schön bleiben. Allderdings wurde mir in letzter Zeit so richtig bewußt, dass ich JEDEN Tag, meist abends, Alkohol getrunken habe. Manchmal auch mehr als die 1-2 Glas Wein oder Sekt. Mein Körper toleriert auch weit mehr als früher, ehe ich eine Wirkung spüre. Daher habe ich letztes WE beschlossen es eine ganze Weile mal ohne zu versuchen. Statt des Weins, Sekts, Biers, gibts jetzt eine Kanne schönen entspannenden Tees. Mindestens 4 Wochen lang! Als Selbsttest und -kontrolle.
Gestern habe ich beim Doc Blut abnehmen lassen, für den Check meiner Laborwerte. Bin mal gespannt auf die Leberwerte!!!
Sollte sich da etwas niedergeschlagen haben, werde ich noch länger nichts mehr trinken. Das wird mir zwar schwer fallen, aber bevor meine Gesundheit Schaden nimmt, bin ich eisern.
Danke für Deine offenen Worte und den Denkanstoß, der sicher nicht nur mir guttut.
Liebe Grüße
Claudia
Oktober 20, 2010 um 9:38 nachmittags
@Claudia: Meine Liebe, vielen Dank für deinen offenen und sehr ehrlichen Kommentar.
Alkohol schleicht sich oftmals schier unbemerkt ins Leben – und eines Tages wacht man auf und erkennt, dass das Trinken bereits zur täglichen Routine geworden ist…
Dass du mal eine geraume Weile ganz ohne auskommen willst, finde ich sehr, sehr gut! Alkohol ist lediglich ein Kaschierer, ein Verdränger, ein Illusionist – niemals eine Stütze, eine Hilfe, ein Herzenswärmer oder Problemelöser…
Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und Liebe!
Herzliche Grüße!
Margot
Oktober 25, 2010 um 9:52 nachmittags
Hallo Margot,
heute – eine Woche später:
während der Woche habe ich abends immer eine schöne kanne Tee getrunken. Am Samstag abend war ich mit einer Kollegin und unseren Männern aus – die übrigen Wies’n Marken verzehren – da konnte ich dem süffigen jahrhundertbier vom Ayinger nicht widerstehen. Aber das war’s dann auch. Seitdem wieder Wasser und Tee.
Meine Leberwerte zeigen ein bisserl die letzten Monate des Genußes an. Denn das sind alkoholische Getränke für mich – Genuß, die Entspannung, ich trinke nicht wegen der Wirkung, sondern weil es mir schmeckt. Würde nie irgeneinen Fusel trinken, oder gar harte Sachen um betrunken zu werden.
Doch der doc sagte, es wäre nichts dramatisches und wenn ich meinen vernünftigen Entschluß weiter durchziehe ist das auch bald wieder weg.
Doch ich bin froh, dass ich, auch durch Deinen Beitrag, da mal ein offenes und ehrliches Auge drauf geworfen habe und mir nix in die Tasche lüge.
Vielelicht klappt es jetzt im Herbst ja mal, dass wir und treffen, entweder bei Dir in der Arbeit oder sonstmal irgendwo.
Liebe Grüße
Claudia
Oktober 25, 2010 um 10:19 nachmittags
@Claudia: Abends genieße ich auch gerne eine schöne Kanne Tee… Während des Berliner Bloggertreffens habe ich natürlich nicht abstinent gelebt. Aber nach einem, maximal zwei Drinks ist Schluss gewesen. Die Begegnungen, die sich da ergeben hatten, sind zu schön gewesen, um sie durch den Schleier des Alkohols zu trüben…
Die Leber regeneriert sich gottlob innerhalb recht kurzer Zeit wieder…
Es ist immer von größter Wichtigkeit, sich selber gegenüber absolut ehrlich zu sein. Das ist bisweilen ungemein hart, aber lohnenswert.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns bald einmal wieder treffen könnten!
Herzlichst!
Oktober 21, 2010 um 9:59 vormittags
oh, ich könnte da auch geschichten erzählen…
ich bin mir sicher, unser job ist da nicht ganz unschuldig dran. die arbeit unter stress mit dauer-konzentration gepaart mit der ständigen verfügbarkeit des alkohols verführt doch sehr, sich nach feierabend einen “absacker” anzutun. und viele machen das jahrelang und merken gar nicht, wie sie langsam aber sicher in eine abhängigkeit reinrutschen…
da kann ich nur froh sein, daß ich von natur aus anscheinend nicht suchtgefährdet bin, denn ich trinke von jahr zu jahr weniger alkohol.
klar trinke ich auch, wenn ich in gesellschaft bin, mal einen wein oder auch2, aber da ich nicht mehr viel vertrage (isses das alter?) und nicht kotzend über der kloschüssel hängen mag oder den ganzen nächsten tag mit super kopfweh rumlaufen möchte, höre ich auch rechtzeitig wieder auf. ich denke, ich muss da meinem körper danke sagen, daß er mir diese sperre eingebaut hat. denn gerade in gesellschaft wär mein geist schon öfter mal willig, noch ein glas mehr zu trinken, wenn der körper nicht ganz laut “es langt, sonst lass ich dich büßen!” schreien würde…
liebe grüße vom heute mal wieder blauhimmligen bodensee
claudi
Oktober 21, 2010 um 2:11 nachmittags
@Claudia: Genau, du sagst es! Fast könnte man sagen, dass die Suchtgefahr für uns ein Berufsrisiko ist…
Wie oft erlebt man in diesem Job Stress-Situationen, und wenn man danach in gemütlicher Runde beisammen sitzt, bzw. nach langer Schicht endlich, endlich wieder daheim ist, dann greift man zum Alkohol, um die Anspannung zu lösen, dem Frust beizukommen, einen harten Tag schneller vergessen zu können…
Mir geht’s zum Glück genau so, je älter ich werde, umso weniger vertrage ich. Mittlerweile ist es so, dass ich lange vorm Rauschzustand bereits die große Übelkeit bekomme. Und auch ich bin sehr dankbar für die nun “eingebaute Sperre”.
Herzliche Grüße!
Oktober 21, 2010 um 10:38 vormittags
danke für diesen offenen einblick
alkohol kann ein ganz schöner dämon sein, umso besser, dass du den absprung geschafft hast. du hast viel stärke, ich kenne einige, die das nicht geschafft haben und in die abhängigkeit gerutscht sind.
ich finde dich toll mit deiner kraft und mit all deinen höhen und tiefen und deiner lebensfreude, an der du uns immer wieder teilnehmen lässt. achja, und dein humor, der ist unschlagbar, hab ich das schon gesagt?
*knuddel* katerwolf
Oktober 21, 2010 um 2:06 nachmittags
@Katerwolf: Alkohol hat so ungemein viele Facetten: Genuss- und auch Heilmittel, ab und an gar Zaubertrank – aber auch Teufel, Dämon, Verführer, Vernichter…
Ich bin eine ganze Weile haarscharf an der Abhängigkeit vorbei gerutscht. Ich glaube, wenn ich mich der jahrelangen Psychotherapie und -analyse nicht unterzogen hätte, wäre ich letztendlich doch in die Sucht geraten…
Dankeschön, meine Liebe! Du machst mich jetzt schon a bisserl verlegen.
*Lieb-drück*
Oktober 21, 2010 um 3:07 nachmittags
Ein sehr ehrlicher Bericht, liebe Margot und interessante Kommentare. Früher habe ich auch gerne mal ein Glas mehr getrunken. Aber ich hatte Glück und kannte meine Grenzen. Oft ließ ich ein halbes Glas stehen, weil ich wusste, noch ein Schluck und dann wird mir schlecht. Heute vertrage ich kaum noch Alkohol. Wenn ich ein Fläschchen Bier öffne, dann trinke ich daran drei Tage (jeden Abend ein Glas
). Abgesehen davon ist mir mein Führerschein einfach zu wichtig, als dass ich ihn riskieren würde.
LG Ute
Oktober 21, 2010 um 5:10 nachmittags
@Ute42: Danke schön!
Wie gut, dass du von vornherein deine Grenzen kanntest…
Mir geht’s nun so ähnlich wie dir – eine Flasche Wein wird bei mir jetzt – ganz im Gegensatz zu früher – etliche Tage alt, wenn ich sie mal geöffnet hab’…
Also, wenn ich mal ein Auto habe, Mietwagen oder von einem guten Freund geliehen, dann bin ich übervorsichtig, was den Genuss alkoholischer Getränke betrifft.
Herzliche Grüße!
Oktober 21, 2010 um 9:55 nachmittags
Das ist aber mal ein ehrlicher offener Bericht und du kannst froh sein, dass du davongekommen bist und heutzutage trotzdem noch hin und wieder ein Tröpfchen genießen kannst. Du bist stark. Gut so.
Wahrscheinlich probieren die meisten als junger Mensch mal, wie das so ist. Aber wenn man danach einen Höllentag hat, das ist doch furchtbar und die ganze Sache nicht wert. Wie bei allem im Leben ist das rechte Maß wichtig und richtig. Auf dass es bei dir so bleiben möge! Genuss ohne Reue.
Ich verstehe natürlich bei manchen die Beweggründe dahinter, aber man merkt doch irgendwann sicher, dass der Alkohol nicht wirklich hilft, sondern alles nur noch schlimmer macht.
Liebe Grüße,
Ingrid
Oktober 21, 2010 um 10:03 nachmittags
@April: Danke!
Ich hoffe, das ich stark bleiben werde. 
Die Versuchungen eines Suchtmittels sind logisch nachvollziehbar nicht wirklich erklärbar. Bei mir ist es zum einen die Leichtigkeit und Wärme gewesen, die ich fühlte. Dass ich vermeinte, so etwas wie ein gesundes Selbstwertgefühl zu haben. Ich war eine tolle, verwegene, von allen bestaunte und bewunderte Draufgängerin, wenn ich trank – so zumindest kam ich mir vor. Das sind Gründe, warum ich den folgenden Brummschädel, den ekligen Geschmack im Mund, die Orientierungslosigkeit, bisweilen auch Scham über mein Verhalten immer wieder in Kauf genommen habe…
Man muss den Punkt erreichen, an dem man klipp und klar sagen kann: Hallo, ich brauche dieses Zeug nicht! Ich bin wer, ich kann was – und das ohne Alkohol! Nur wer dazu in der Lage ist, und noch dazu erkennt, dass er süchtig ist oder der Sucht gefährlich nahe, der kommt davon los. Man muss sich selbst gegenüber absolut hart, ehrlich und aufrichtig sein. Viele erkennen das nicht und bleiben in der Sucht gefangen, vermeinen, ohne sie nicht mehr leben zu können…
Herzliche Grüße!
Oktober 23, 2010 um 12:23 vormittags
Hallo freidenkerin, ich drücke dir die Daumen, dass du nie mehr dieses Zeug brauchst, auch wenn dich noch so viele Sorgen quälen. Ich kenne dieses Problem aus eigener Erfahrung, und weiss wie schwierig es ist, dieses Punkt zu erreichen. Danke für deinen ehrlichen Beitrag,
liebe Grüsse und schönes Wochenende in Berlin, kalle
Oktober 24, 2010 um 10:03 nachmittags
@Kalle: Danke schön, mein Lieber.
Das ist schon schwer, den Punkt zu erreichen, an dem man begreift, dass die Ängste, Nöte, Sorgen und Probleme, die man sich weg trinken will, in keinster Weile kleiner geworden sind, ganz im Gegenteil…
Berlin is knorke jewes’n!
Herzlichst!
Oktober 24, 2010 um 10:38 vormittags
Ich hätte, das für mich nie so in Worte fassen können …… mich in diese Zeit zurückversetzen tut gut, weil ich sehe, wie weit ich schon gekommen bin. Danke dafür.
Oktober 24, 2010 um 10:00 nachmittags
@Sunny: Willkommen auf meinem Blog!
Ja, nicht wahr! Sich an diese Zeiten zurück zu erinnern, an die Gratwanderung hart an der Grenze zur Sucht ist irgendwie Ansporn, gibt Kraft, Mut und Zuversicht. Und erleichtert auch sehr…
Sehr gern!
Oktober 27, 2010 um 7:13 vormittags
[...] http://freidenkerin.com/2010/10/20/alkohol/ Als ich mal einen eingeklemmten Nerv hinter den Rippen hatte (frag bitte nicht, wie ich das gemacht habe! Ich weiß es nämlich nicht.) musste ich dreimal täglich Tramal nehmen. Gegen Abend gingen wir essen. Ich trank (ca. sechs Stunden … [...]
Oktober 28, 2010 um 2:14 nachmittags
Gut, dass es Menschen gibt, die auch mal in dieser Art über so ein Thema schreiben können. Weder zu sehr versteift in die eine, noch in die andere Richtung. Es ist halt wie mit so vielen Dinken im Leben: in Maßen… und da nicht alle Menschen gleich sind, sind eben manche mit Blick auf Alkohol und Sucht oder auch Spielsucht, sonstige Drogen und was weiß ich gefährdeter als andere. Insofern tut Aufklärung und einfach der “nüchterne”
) Hinweis auf die potenzielle Gefahr, die so einer Sache wie Alkohol innewohnt einfach Not. Weiter so!
Oktober 28, 2010 um 2:19 nachmittags
@M. E.: Willkommen auf meinem Blog!
Und danke schön!
Ich finde deine/eure Internet-Seite sehr gut, informativ und wichtig – und würde sie gerne in meine Blogroll aufnehmen. Ist das okay?