Ein Lieblingsspruch…
… eines Arbeitskollegen aus längst vergangenen Tagen kam mir neulich wieder in den Sinn. Der Kollege, ein niederbayerischer Sturschädel ersten Ranges, ist Schankkellner in jener Berchtesgadener Wirtschaft gewesen, in welcher ich das Bedienen quasi erlernt hatte. Häufig pflegte er mit finsterem Gesicht vor sich hin zu raunzen: “Oide Weiber san wia’d Fliag’n. Fliag’n san Mistviecher. Und Mistviecher g’hör’n derschlag’n.”…
… Alle paar Monate treffen sich bei uns die weiblichen, nicht mehr jungen Mitglieder eines Münchner Kirchenchors. So auch an einem Abend letzte Woche. Rund um eine recht stimmgewaltige Wortführerin mit platinblonder Prinz-Eisenherz-Frisur, jedes einzelne Härchen schien förmlich fest betoniert zu sein, umwogt von einer intensiv süßlichen Parfümwolke mit grob geschätzem Fünf-Meter-Radius versammelten sich elf Wei… Damen im geschätzten Alter zwischen Ende Fünfzig und Ende Sechzig und machten mir zwei Stunden lang durch ihr beinahe bösartig zu nennendes Verhalten die Arbeit schwer. Auf mein freundliches “Grüß Gott!” bekam ich als Antwort ein geraunztes “Sitzkissen habt ihr wohl keine hier!”, als ich die Bestellung zweier Gäste entgegen nahm, wurde mir brüsk von einer gerade Angekommenen, die noch nicht einmal wusste, wohin sie sich denn nun setzen sollte, ins Wort gefallen: “Geben Sie mir gefälligst die Speisekarte!” Ein weiteres dieser äußerst entzückenden weiblichen Wesen wandte sich ausschließlich in einem äußerst beleidigenden und schroffen Tonfall an mich…
… Ich ertrug geduldig, innerlich distanziert und klaglos jegliche Schikane seitens dieser Damenschar, man übersteht keine dreiunddreißig Jahre in diesem Job, ohne sich ein gut gepolstertes Nervenkostüm zuzulegen. Ich behielt auch stets den Tisch im Auge, präsentierte mich regelmäßig dort, grade eben auch, als alle Gläser geleert waren. Meine Anfragen, ob ich denn noch etwas zu Trinken bringen könne, wurden entweder verneint oder schlichtweg ignoriert…
… Dann musste ich kurz hinaus auf die Terrasse, schließlich hatte ich mich ja auch noch um andere Gäste zu kümmern. Als ich wieder zurück kehrte, sah ich jenes zuletzt beschriebene entzückende, weibliche Wesen an der Theke stehen. Ich schritt auf sie zu, lächelte und fragte: “Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?” Und musste mich in einem dermaßen bösartigen, schier vor Wut schreienden Tonfall abkanzeln lassen, was mir einfiele, seit ewigen Zeiten schon warte man darauf, dass ich mich endlich einmal wieder blicken lasse, man wolle bezahlen. Ich fand, dass nun das Maß voll war, musterte das Weib – ähem – die Dame von Kopf bis Fuß und entgegnete schroff: “Was erlauben Sie sich, in solch einem Ton mit mir zu reden! Ich bin beinahe die ganze Zeit in Ihrer Nähe gewesen, Sie hätten mich ja nur zu rufen brauchen!” Der Drach… – ähem – die Kundin segelte zum Tisch, ich in ihrem Schlepptau hinterher, erleichtert, dass die Bagage sich endlich verziehen und mein Elend ein Ende haben würde. Als ich Block und Kugelschreiber zückte, plärrten mindestens ein halbes Dutzend Frauen auf mich ein: “Zahlen! – Ich will auch zahlen! – Machen Sie mir die Rechnung fertig! – Ich muss nach Hause, lassen Sie mich endlich bezahlen! – Hier! Ich zahle auch! – Zahlen! Ich will bezahlen!” Mit dem Aufschreiben der ersten Zeche beschäftigt, murmelte ich: “Ja, ja, Sie sehen ja, ich bin doch dabei! Ich kann immer nur eine Rechnung nach der anderen fertig machen!” – “Eine Unverschämtheit ist das!”, brauste die platinblonde Wortführerin auf, “Sie sind sehr unfreundlich! Das ist uns schon den ganzen Abend über aufgefallen!” Ihre Spießgesellinnen stimmten reihum zu. Ich legte das Schreibzeug beiseite und richtete meinen Blick auf die Sprecherin, innerlich völlig eiskalt und losgelöst: “Sie, meine Damen, sind unfreundlich! Sehr sogar! Sie sind den ganzen Abend über unhöflich und auch ruppig mit mir umgesprungen!” – “Unerhört!”, fauchte meine Kontrahentin. “Das müssen wir uns nicht bieten lassen!” – “Die meisten von Ihnen haben mein Grüßen nicht erwidert. Sie sind mir mehrmals ins Wort gefallen. Sie haben mich grundlos angeschnauzt…” Madame erhob sich schmuckklirrend und die letzten Überreste ihrer Parfümwolke verteilend. “Das müssen wir uns nicht bieten lassen!” Neben mir jaulte ein Weibsbild mit weinerlicher Stimme: “Hierher komm’ ich nie wieder! Nein, nein, nie wieder!” Die Platinblonde kämpfte sich hinter dem Tisch hervor und segelte Richtung Küche. “Ich will SOFORT mit Ihrer Chefin sprechen! – Hallo! Hallo!” Ich zuckte mit den Schultern und kassierte die Schar der “wohlgesitteten” Damen ab…
… Nachdem sich Staub und Pulverdampf und Entrüstung verflogen hatten, wandte sich die Chefin an mich: “Lass dir wegen denen ja keine grauen Haar’ wachsen, Margot. Wir kennen den Verein seit über zwölf Jahren, die lassen sich alle zwei Monate mal hier blicken – und bislang hat’s jedesmal Scherereien mit denen gegeben.”…
… Die meisten Gäste sind gesittet, anständig, friedlich und freundlich. Das möchte ich unterstreichen. Ich habe auch keinerlei Problem damit, mit frotzelnden, ab und an auch unleidlichen Stammtischlern zurecht zu kommen. Behält man die Nerven, bleibt man gelassen und liebenswürdig, glätten sich die allermeisten Wogen in der Regel sehr schnell. Ich genieße als Bedienung einen sehr guten Ruf, ich gelte als freundlich, fröhlich, liebenswert, aufmerksam und einfühlsam. Ich bin zudem der Meinung, das man in Dienstleistungsberufen so ausgeglichen und zuvorkommend wie möglich um das Wohl der Gäste bzw. Kunden bemüht sein sollte. Allerdings vertrete ich auch die Ansicht, dass man sich eine unentwegte, völlig unbegründete Schikane, die bis hin zur Demütigung geht, einen ständigen, beleidigenden Tonfall und ein Verhalten, welches an Psychoterror gemahnt, keinesfalls bieten lassen muss…
… Liebe Frau Katerwolf, im Verlaufe der Auseinandersetzung mit der “Damenschar” musste ich übrigens sehr an mich halten, damit mir der Ausdruck “Sie Schlumpf!” nicht versehentlich entfleuchte… ;-)
August 29, 2010 um 12:48 vormittags
Wenn schon nicht töten, wie dein Kollege vorschlug, aber zumindest massenweise narkotisieren, damit sie den Schnabel halten müssen!
August 29, 2010 um 11:56 nachmittags
@Himmelhoch: Am besten mit Lachgas.
August 29, 2010 um 3:30 vormittags
Weiße Schrift auf schwarzem HIntergrund. Grässlich. Liest niemand wirklich gern. Schade um den interessanten Inhalt. Denn das Thema ist wirklich eine Diskussion wert. Aber nach dem ersten Absatz tun mir schon die Augen weh.
Viele Grüße – Renate
August 29, 2010 um 9:29 nachmittags
@Renate: Dann schlage ich dir vor, du hältst dich in Zukunft an Blogs mit einem anderen Outfit. Zum Wohle deiner Augen.
August 30, 2010 um 9:41 vormittags
Bravo Margot
August 30, 2010 um 11:54 vormittags
@Ute42: Danke dir!
August 29, 2010 um 7:27 vormittags
die singen im kirchenchor? ehrlich? die sind nicht zufällig aus dem frauenknast entflohen?
. ich hoffe, sie sitzen das nächste mal nicht in deinem revier…
ich liebte früher solche großen runden auch “unendlich”. in solche runden und bei solchengrundlosen beschwerden stieg ich meistens mit trockenen sprüchen ein, z.b.: wenn einer für alle zahlt, muß niemand sich über zeitverlust beklagen. aber inerlich klappte mir auch oft das messer auf
August 29, 2010 um 11:56 nachmittags
@Wortfeile: Nee, nee, solche Kaliber sind im Kirchenchor weitaus häufiger vertreten als im Frauenknast.

*Lach!* Der Spruch mit dem einer für alle zahlen ist Klasse, den merk’ ich mir!
Meine Chefin und ich haben das so arrangiert, dass ich nicht zum Dienst eingeteilt werde, wenn die “Damen” das nächste Mal reservieren.
August 29, 2010 um 8:13 vormittags
Da ging ja wieder die Post ab! Die göttliche Vorsehung hat eben mal eine Kommödie und mal eine Tragödie für dich zu deiner Erbauung auf dem Programm
August 29, 2010 um 11:54 nachmittags
@Tapps: Ja, zum Glück ist das so! So habe ich immer neuen Stoff zum Bloggen!
August 29, 2010 um 9:17 vormittags
Vor sowas ist man im Dienstleistungsgewerbe ja leider nicht gefeiht. Ich kann da auch ein Lied singen aus meiner Zeit bei Alnatura. Da hab ich mir heftig was bieten lassen müssen und durfte nix sagen….. Firmenphilosophie, die ich nicht immer eingehalten habe, weil ich der gleichen Meinung bin wie Du.
August 29, 2010 um 11:53 nachmittags
@Frau Momo: Devot sein, kuschen, kein Rückgrat haben und den Mund halten, mögen die Beleidigungen und Schikanen auch noch so heftig sein – das ist nie mein Ding gewesen. Aber grade diese Firmenphilosophie steht seit Jahren sehr hoch im Kurs… Leider…
August 29, 2010 um 9:47 vormittags
Ach du meine Güte…. Das sind vielleicht en paar bösarige Schreckschrauben ….
Hast du aber sehr gut gemacht!!!
August 29, 2010 um 11:51 nachmittags
@Sany: Yupp! Der Ausdruck bösartig trifft’s gut!
Danke dir!
Liebe Grüße!
August 29, 2010 um 10:31 vormittags
ja, sowas kommt immer mal wieder vor. und ist sehr unschön. aber obwohl “dienstleister”, muss man sich echt nicht alles gefallen lassen. solang man noch höflich bleibt, kann man sich ruhig wehren. sollte man sogar. sonst isses nächstes mal noch schlimmer, denn wenn so leute sehen, daß sie durchkommen mit unverschämtheiten, werden sie immer noch unmöglicher. das ist jedenfalls meine erfahrung.
und frotzelnde oder schlecht gelaunte stammtischler sind ja da überhaupt nicht mit zu vergleichen. die gehören meist irgendwie fast schon zum inventar und erwarten einen “familiäreren” umgang, gegenseitig…
laß dir bloß nicht die laune verderben von solchen wichtigtuern! lohnt sich nicht!
liebe grüße [von der fron-front ;o)]
claudi
August 29, 2010 um 11:50 nachmittags
@Toffi: Genau, du sagst es. Je mehr man sich gefallen lässt, umso größer werden die Unverschämtheiten.
Man kann mit ruhiger Stimme und einem leichten Lächeln ganz wunderbar Kontra geben und solche Leutchen in die Schranken weisen. Das Wichtigste in solch einer Situation ist, dass man sich keinesfalls so weit provozieren lässt, die Beherrschung zu verlieren und auch aggressiv zu werden.
Ein Stammgast, der poltert, ist mit so was in der Tat überhaupt nicht zu vergleichen, das stimmt.
Ei, nein, solche Zeitgenossinnen können mir in keinster Weise die Freude am Leben nehmen!
Liebe Grüße zurück an die Fron-Front!
August 29, 2010 um 11:05 vormittags
Es gibt halt solche und solche! Und von “solchen” lässt man sich besser nicht “ans Bein pinkeln”, da hast Du ganz wunderbar und souverän drübergestanden!!!
Das war sicher sehr anstrengend für Dich, aber ebenso sicher hast Du das gut verarbeitet und freust Dich jetzt wieder an den (hoffentlich) vielen, vielen lieben Gästen
Einen schönen Sonntag wünscht Dir – moni
August 29, 2010 um 11:47 nachmittags
@Moni: Ich hab das mittlerweile gut verarbeitet, bin sogar stolz darauf, wie ich diesen Hyänen die Stirn geboten hab!
Liebe Grüße!
August 29, 2010 um 11:30 vormittags
Leute gibt’s! Man kann es kaum glauben. Aber irgendwo ist eine Grenze der Geduld und Duldsamkeit erreicht und dann finde ich, darf man sich auch als Bedienung ruhig wehren. Gut, dass deine Chefin hinter dir steht.
August 29, 2010 um 11:46 nachmittags
@April: Ja, nicht wahr! *Lach* Die hatten mit jemandem Servilen, Devoten und Wehrlosen gerechnet, an dem sie ihre Bosheiten auslassen konnten. Da sind sie allerdings bei mir falsch gelandet.
Die Loyalität meiner Chefin finde ich auch Klasse, das findet man in diesem Metier relativ selten.
August 29, 2010 um 12:13 nachmittags
Na so kenne ich auch einige “Damen”… Wobei der Ausdruck “Damen” hier sicher nicht angebracht ist. Ich weiß selbst, wie oft man an sich halten muß, nur um diese Menschen beschwichtigen zu können. In meiner Arbeit ist es leider oft auch so. Man wird (meist nur von Damen) oft wegen 2-3 Minuten, welche man später eintrifft von ihnen”runtergemacht”. Ist es aber so, das bei diesen Ladys ein Problem auftaucht, so muß man Zeit haben solange diese es möchten. Da ist es egal, ob andere Patienten warten müssen…
Na, wir lassen den Kopf nicht hängen, auch diese Wei… schaffen wir !!!!
Schönen Sonntag noch!
August 29, 2010 um 11:44 nachmittags
@Bärbeli: Aber geh! So was kann uns den Spaß am Leben doch nicht verderben!
Noch ein Ex-Kollegen-Lieblingsspruch: Was juckt es eine g’stand’ne Eiche, wenn eine Sau sich an ihr schabt.
August 29, 2010 um 12:50 nachmittags
Vielleicht hättest mal sagen sollen – Rechnung wird nach Alter bezahlt. Die erste, die was sagt, hättest geantwortet – “oh, ich dachte sie kämen als letzte dran”
August 29, 2010 um 11:42 nachmittags
@Worti:
Der Spruch ist gut, den merk’ ich mir!
August 29, 2010 um 3:34 nachmittags
Sie “Schlumpf” ist aber sehr freundlich. Da geht einem ja ein Klappmesser auf! Unfassbar, was mache Leute sich heraus nehmen. Gut nur, dass die Chefin dir den Rücken gestärkt hat. Das hat etwas geholfen nehme ich an oder?
Character kann man sich auch mit Geld nicht kaufen. Man hat ihn, oder man hat ihn nicht
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag dir!
Emily
August 29, 2010 um 11:42 nachmittags
@Emily: Charakter ergibt sich auch aus der eigenen Einstellung dem Leben gegenüber. Wer unzufrieden, frustriert, gelangweilt ist, vielleicht auch Angst vor dem nahenden Alter hat, der lässt sehr gerne völlig Unbeteiligte dafür büßen, Menschen, die er fälschlicherweise für “Underdogs” hält. Doch “leider” ging da letzten Mittwochabend für diese Megären der Schuss nach hinten los…
Herzliche Grüße!
August 29, 2010 um 3:56 nachmittags
Oh wei, oh wei…
Man muss ihm schon recht geben, deinem Arbeitskollegen aus vergangenen Tagen.
Mir fällt auf, dass solch ein Verhalten nicht nur z. B. im Gaststättengewerbe, sondern zunehmend bei fast allen Firmen, die irgendwelche Dienstleistungen erbringen zu finden ist.
Ich bewundere dich um deine Ruhe!
Ob ich mich da noch beherrschen hätte können, glaub ich nicht.
Alles Liebe und einen schönen Sonntag
Sandy, die regelmässig bei dir liest, aber vieeeel zu selten kommentiert
August 29, 2010 um 11:39 nachmittags
@Sandy: Oh, noch vor einigen Jahren wäre ich vielleicht schreiend aus der Wirtschaft geflüchtet…

Ich hatte viel Spaß an jenem Abend. Die Wei… – ähem – Damen hatten wohl gemeint, sie könnten ungestraft ihre Mütchen an einer Person kühlen, die sich nicht zu wehren weiß. Mit meiner Reaktion hatten sie nicht gerechnet. Es ist eine Wonne gewesen, reihum die Gesichter zu beobachten, wie vor lauter Fassungslosigkeit die Augen schier aus den Höhlen traten und die Unterkiefer herunter sackten…
Danke dir, ich hatte einen wunderschönen Sonntag!
Herzliche Grüße von Margot, die auch bei dir liest, aber leider auch sehr selten kommentiert…
August 29, 2010 um 4:53 nachmittags
Der Teufel sitzt im Chorgestühl
August 29, 2010 um 5:48 nachmittags
der hat gesessen
!
August 29, 2010 um 11:35 nachmittags
@Theomix + Wortfeile: Yupp. Das tut er in der Tat. Das ist gang und gäbe, dass die “schönen” Stimmen zwar von Nächstenliebe, Güte, Toleranz und heiligmäßigem Auftreten singen – diese “Lippenbekenntnisse” aber in dem Moment vergessen sind, in dem die holden “Damen” die Kirche verlassen. Es gibt keine hinterhältigeren und bösartigeren Weiber als viele jener, die in der Kirche zugange sind, dreimal täglich die sogenannte Heilige Messe besuchen und jeder Soutane hinterher laufen…
August 30, 2010 um 9:39 vormittags
NEIN, so global schreibe ich das nicht. Es kommt auf den CHOR an!
August 30, 2010 um 11:54 vormittags
@Theomix: Stimmt. Ich habe etliche Jahre lang einmal pro Woche den Chor der Nymphenburger Christkönig-Kirche bedient und mich mit allen Sängern und Sängerinnen gut verstanden. Da wäre dergleichen niemals vorgekommen.
August 29, 2010 um 7:37 nachmittags
Oh man…… Schlumpf wäre dann aber noch untertrieben…
Ach Margot, bleibe ruhig, solche kann man nie ändern, das geht nur auf Kosten deiner Nerven
August 29, 2010 um 11:32 nachmittags
@Fudelchen: Liebes Mchen, ich bin doch eh ganz ruhig gewesen. Ich habe den “Damen” am Ende nur die Quittung für ihre Schikanen präsentiert. Mehr nicht.
August 29, 2010 um 8:01 nachmittags
Und die nennen sich KIRCHENchordamen? Möglicherweise sind sie zickig, weil ihre Männer gerade im zweiten Frühling sind
.
Mach dir wegen solch alter Schachteln keinen Kopf.
Ich weiß nicht, ob ich mich so beherrscht hätte wie du, da wäre ich glatt zur Löwin geworden. ich habe übrigens ein rotes T-Shirt, darauf steht groß: ZICKENZONE. Soll ich dir das mal für solche gelegenheiten ausleihen? Dann brauchst du gar nichts mehr zu sagen.
Text:
Danger!
Zickenzone
Maul halten!
Land gewinnen!
Sicherheitszone!
Mitfühlende Grüße
Anna-Lena
August 29, 2010 um 11:30 nachmittags
@Anna-Lena: *ggg* Cooles T-Shirt!
Herzliche Grüße!
August 30, 2010 um 8:37 vormittags
… echt unverschämt. Gut das Du soviel Erfahrung hast, eine Anfängerin wäre bei diesen “fiesen Weibern” glatt aufgeschmissen gewesen. Ich wünsche Dir trotzdem einen guten Start in die Woche
.
August 30, 2010 um 11:52 vormittags
@Lebensumbau: Die hatten ja auch in keinster Weise damit gerechnet, dass ich mich zur Wehr setzen würde. Die verblüfften Gesichter hättest mal sehen sollen, als ich konterte!

Ach, das ist schon abgehakt, ich lass mir doch von solchen Megären das Leben nicht vermiesen!
Liebe Grüße!
August 30, 2010 um 9:44 vormittags
Kurz und bündig, das ist einfach eine Unverschämtheit, wie die sich verhalten haben. Wäre ich als Gast bei euch gewesen, ich glaube, ich hätte mich eingemischt. So etwas kann ich ganz und gar nicht vertragen. Das nächste Tablett mit schwerne gefüllten Gläsern hättest du der Tussi in die Hand drücken müssen “Bedienen sie mal eine Weile, ich setze mich hier hin und meckere”. Grrrrr, so etwas macht mich richtig wütend.
LG Ute
August 30, 2010 um 11:57 vormittags
@Ute42: Der Mann der Chefin meinte im Nachhinein auch, wenn er anwesend gewesen wäre, hätte er die Damen des Hauses verwiesen und ihnen angeraten, sich in Zukunft ein anderes Lokal zu suchen.
Ich kann deine Wut gut verstehen. Das ist nur schwer nachvollziehbar, wieso eine Meute von älteren Weibern kollektiv versucht, einem Mitmenschen das Leben schwer zu machen…
Herzliche Grüße!
August 30, 2010 um 5:19 nachmittags
Das T-shirt von Anna-Len ist
ja super cool.
Deine Ruhe und äuserlich Gelassenheit
hätte ich da nicht gehabt.
Sicher gehen deren Männer fremd oder so
und das lassen sie an ihrer Umgebung aus.
*tzzz..kan man da nur sagen..blöde Zicken.
Herzliche Grüsse liebe Margot
Elke
August 31, 2010 um 8:13 nachmittags
@Gedankenkruemel: Das T-Shirt finde ich auch Klasse!
Ich nehme an, dass diese Weiber mit ihrem Leben unzufrieden sind. Und frustriert noch dazu…
Liebe Grüße!
August 30, 2010 um 5:20 nachmittags
ich fands/finde es toll das deine Cheffin zu
dir steht und nicht diesen Weibern recht gab,
bloss weil sie Kunden waren.
August 31, 2010 um 8:12 nachmittags
@Gedankenkruemel: Ja, das finde ich auch toll. Sehr häufig ist’s ja so, dass stets der Gast Recht bekommt – auch wenn er sich noch so daneben benimmt…
August 31, 2010 um 12:07 nachmittags
Wenn sie wieder kommen, dann träufle denen Abführmittel in den Wein. Oder sowas in der Art.
Wir machen hier immer wieder Kurse zur Vermeidung von Gewalt am Arbeitsplatz. Ich glaube, wenn ich wie du in so einem Job arbeiten würde, ich würde die Kurse echt brauchen um nicht durch zu tillen.
Hut ab!! (wieder mal)
August 31, 2010 um 7:56 nachmittags
@Chinomso: *ggg* Deine Idee ist gut!

Der Mann der Chefin meinte, man solle der Ober-Hyäne mal folgenden Vorschlag unterbreiten: Beim nächsten Treffen würden sie und ihre Dämchen einen Kellner abgestellt bekommen, der ausschließlich für ihren Tisch zuständig ist und ihnen nicht einen Moment von der Seite weicht – für einen Stundenlohn von 15 Euro plus 5 Euro “Schmerzensgeld” pro Stunde.
Die meisten Gäste sind wirklich handsam, “pflegeleicht” und sehr nett. Das macht die paar unleidlichen ollen Weiber wieder wett.
September 8, 2010 um 12:59 nachmittags
Die langweilen sich! Haben noch zuviel Kraft, um untätig zu sein, aber nichts, woran sie sich abarbeiten können. Schrecklich, wenn man dann das Objekt solcher Gymnastik sein muß…
September 8, 2010 um 1:42 nachmittags
@Eva: Willkommen auf meinem Blog!
Ja, genau, so wird’s auch sein. Die Kinder sind vermutlich seit langem schon aus dem Haus, haben vielleicht keinen Kontakt mehr zu diesen Weibern – was durchaus verständlich ist – kann sein, dass die Ehemänner entweder gestorben sind bzw. sich haben scheiden lassen. Und nun kommen der große Frust und die Langeweile – und auch das Entsetzen, weil man vor dem Rest seines Lebens steht und nicht weiß, was man nun damit Sinnvolles und Schönes anfangen soll. Dann reagiert man sich halt gerne an Außenstehenden ab… Na ja, nicht mit mir.