ZZ 100 – 10. Woche – 18 + 80

… E voilá, die neuesten Zahlen in Sunny’s aufregendem und inspirierendem Zahlenzauber100-Projekt: 18 und 80 !…

… Hätte am Freitag, den 17. Februar 1922 gegen 14:00 Nachmittag der britische Archäologe Howard Carter nicht eine der spektakulärsten Ausgrabungen der Neuzeit gemacht, wäre der im Alter von grade mal 18 Jahren an einer schweren Malaria verstorbene Pharao der 18. Dynastie namens Tut-anch-Amon vermutlich auf ewig im Dunkel der Weltgeschichte verborgen geblieben…

(Quelle: Wikipedia)

… Unvergessen der Ausspruch Howard Carters zu seinem Förderer und Initiator der Ausgrabung im Tal der Könige, Lord Carnavon, als nach Jahrtausenden der erste Lichtstrahl in die Grabkammer fiel: „Mylord, ich sehe wundersame Dinge!“…

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„In 80 Tagen um die Welt“

… So lautet der Titel eines der weltberühmten Romane des wohl ersten Science-Fiction Autors überhaupt, des Franzosen Jules Verne…

… Der reiche und exzentrische Gentleman Phileas Fogg wettet mit anderen Mitgliedern des Londoner Reform Clubs, dass es ihm gelingen wird, in 80 Tagen um die Welt zu reisen, um 1870 schier ein Ding der Unmöglichkeit. Verfolgt werden Mr. Fogg und sein neu eingestellter französischer Diener Passepartout von dem übereifrigen Privatdetektiv Mr. Fix, welcher glaubt, in Fogg einen Bankräuber erkannt zu haben. Während der äußerst turbulenten Reise rettet der britische Globetrotter der jungen, indischen und verwitweten Maharani Aouda das Leben und nimmt sie in seine Obhut. Nach viel Irrungen und Wirrungen kreuz und quer über den ganzen Globus erreicht das kleine Grüppchen schließlich wieder London, jedoch zu spät, wie es scheint. Bis sich während eines Besuches bei Referend Wilson, der Fogg mit Aouda trauen soll, heraus stellt, dass der Exzentriker bei seiner Überschreitung der Datumsgrenze ja einen Tag Zeit hinzu gewonnen hatte. Drei Sekunden vor Ablauf der Frist erreicht Phileas Fogg die Räume des Reform Clubs und gewinnt somit die Wette…

16 Antworten zu “ZZ 100 – 10. Woche – 18 + 80”

  1. Tut – anch – amon hatte noch viel mehr Krankheite.n
    Er ging am Stock, denn in seinem Grab fand man auch diese und seine Krankheiten gehen vermutlich auf „Inzucht“ zurück.

    Es ist nicht alle Gold was glänzt :-D

    • @fudelchen: Ja, Inzucht ist zu Zeiten der Pharaonen üblich gewesen, bei den herrschenden Familien gehörte es quasi sogar zum guten Ton, dass Geschwister miteinander verheiratet wurden. Er muss auch trotz seiner Jugend bereits Vater gewesen sein, die gefundenen Kindermumien sind laut DNA-Analyse mit ziemlicher Sicherheit seine Töchter.
      Nein, unter der goldenen Maske lauern sehr häufig Elend, Pein und Schrecken.

  2. Geniale Umsetzung!

  3. Ha – die DATUMSGRENZE.

    Da war doch noch irgendwas… ;-)

    • @Michael: Ja, richtig! ;-)
      Und diese Datumsgrenze ist gleichzeitig auch der logische Fehler in Jules Verne’s Roman: Denn da er beim Überqueren derselben einen Tag gewonnen hatte, hätte er in New York ja auf gar keinen Fall den Dampfer nach England verpassen können. ;-)
      Liebe Grüße!

  4. Das hast du ja super umgesetzt. An „80 Tage…“ hatte ich auch gedacht. Haben bloß weder Buch noch DVD davon ;)

    Ich hab inzwischen auch eine Idee gehabt :)
    Setzt überlege ich noch was beim P52…

  5. Ach, der schöne Tut-ench-Amun und seine Schätze. Vor vielen Jahren war die Ausstellung mal hier in Köln. Natürlich war ich da. Geblieben ist mir noch der Katalog.

    • @april: Vor ungefähr 27 Jahren ist im Münchner Haus der Kunst schon einmal eine Ausstellung der berühmten Totenmaske und der Grabbeigaben gewesen. Ich werde das im Leben nie vergessen, weil die Fahrt von Berchtesgaden nach München der erste große Ausflug nach meiner Führerscheinprüfung gewesen ist, nur ein oder zwei Tage danach. Den Katalog habe ich auch noch, und Howard Carter’s Buch. ;-)

  6. Was für ein wunderbarer Beitrag. Ich habe das so jung verstorbene Malariaopfer im letzten Urlaub in Kairo besucht. So ein schönes Foto ist mir aber nicht gelungen. Man durfte ja nicht fotografieren.

  7. Gefällt mir gut die Umsetzung. In der Tut Ausstellung waren mein Mann und ich schon vor langer Zeit, aber wir wollen unbedingt auch die neue besuchen. In 80 Tagen um die Welt mag ich auch sehr gern sehen, aber die alte Fassung.
    LG
    Angie

  8. @chinomso: Ich danke dir! :-)
    Das Foto ist mit freundlicher Genehmigung von Wikipedia. ;-)
    Neulich habe ich gehört, dass man mittlerweile die Nofretete in Berlin auch nicht mehr ablichten darf, weil durch das stete Blitzlichtgewitter die feinen Farbpigmente Schaden nehmen würden.

  9. @Angie: Vielen Dank! :-)
    An die alte Tut-anch-Amun-Ausstellung kann ich mich noch gut erinnern. ;-)
    Mir gefällt die alte Filmfassung von „In 80 Tagen um die Welt“ mit David Niven auch am besten.
    Liebe Grüße!

  10. Ahhhh, über den Tut-anch-amun haben ich in der Beufsschule mit 3 Kolleginnen mal ein Referat gehalten. Da ging es nicht ums Thema, sondern darum wie man als Team zusammen was ausarbeitet und das dann präsentiert. Da durchen wir uns dann das Thema aussuchen. Das hat richtig Spaß gemahct udn wir haben alle viel gelernt ;)

    • @Sany: Ich mag solche Teamarbeiten sehr. So etwas ist weitaus ergiebiger und macht auch viel mehr Freude, als wenn man alleine über seinem Thema brütet. :-)

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