Fotografischer Hüftschuß

 

… Aufgenommen heute gegen 16:30 Uhr im Spendenraum des Amtlichen Blutspendedienstes München…

… Selten habe ich einen derart regen Betrieb dort erlebt wie heute Nachmittag. Ich bin mit Absicht grade zu dieser Zeit zur beinahe regelmässigen Blutspende gegangen, weil ich mir dachte, daß es da am ruhigsten wäre. Weit gefehlt! Die Stimmung war wie immer großartig, gelöst, fröhlich, liebenswürdig. Zwei der hilfsbereiten Geister sind wahre Spaßvögel und ziehen während der Arbeit gerne mal ihre eigene Comedy-Show auf.  Hier schmecken Co.ca Co.la und Vollkornkekse von Bahl.sen seltsamerweise viel, viel besser als zuhause oder woanders. Und man lernt immer so nette Leute kennen. Schön ist vor allem, daß gut dreiviertel der Spender sehr jung sind, unter Dreißig, und offenbar sehr gebildet…

12 Antworten zu “Fotografischer Hüftschuß”

  1. Ja, das ist eine weitere Gemeinsamkeit: Auch ich/ wir gehen regelmäßig zum Spenden. Bei uns ist es fast ein kulturelles Ereignis, so viele Bekannte treffen sich…

  2. @theomix: Ich seh’ dort auch seit vielen Jahren stets die selben Gesichter. :-) Mir macht das stets sehr viel Freude.

  3. :)
    Ich geh auch gerne Blutspenden. Am 06.01. ist es wieder soweit :)

  4. mh…ich würd auch gern öfter gehen und damit etwas Gutes tun, wenn ich nicht so nen Schisshase vor diesen ollen Spritzen wäre. :( Hab ja mit ner normalen Blutabnahme fürs Labor schon so meine Probleme. *sniff* Deswegen find ichs toll, dass du das trotzdem machst. Vlt. leg ich ja irgendwann meine Angst davor noch ab.^^

    • @Gunny: Das Anpieksen des Mittelfingers, um für die Bestimmung des sogenannten HB-Wertes vor der Spende einen Blutstropfen zu gewinnen, tut mir – und vielen anderen Spendern auch – komischerweise mehr weh, als das Anstechen der Armvene. Wenn das gut gemacht ist, und die Leutchen dort sind versierte Vollprofis, dann gibt das nur einen kleinen Stich, und das war’s dann. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben, es passiert nichts Schlimmes, ganz im Gegenteil. Wenn die Spende dann vorbei ist und ich beobachte, wie der prallvolle Beutel aus der Waage genommen und fort getragen wird, dann fühle ich mich irgendwie ganz toll. Mein Vater hätte seine schlimme, schlimme Herzerkrankung und die gut achtstündige Operation am offenen Herzen vor etlichen Jahren nicht überstanden, hätte es kein Spenderblut gegeben. ;-)

  5. ich lass das immer ins Ohr machen, das Pieksen.

  6. So so. Beim Pieksen haben wir halt die Wahl, und ich habe immer das Öhrchen genommen…

  7. Ich habe bereits auch Blut gespendet. Eine sog. Eigenblutspende für meine eigene OP (Kiefer). Es geht nur einfach darum, dass mein doofer Kopf da jedesmal nen Drama draus macht, wenn ich genau vorher WEIS, dass ich da mit Spritzen traktiert werde. Wenn das für mich unvorhersehbar angeordnet wird, gehts halbwegs mit der Angst. Mich hat man aber auch schon einige Male ganz schön traktiert. :( Eine Nachkontrolle bei meiner Hausärztin. Morgens Blutabahme. Die Schwestern und die Ärztin haben 13 mal gestochen, bis sie endich was hatten. *snif* Sowas prägt einen dann schon. Meine Adern scheinen sich nicht so gern pieksen zu lassen. Die rollen gern mal weg.

    Ich weis auch, dass der Stich an sich dann nicht wirklich sehr weh tut. Trotzdem ist es für mich immer wieder eine Tortur, wenn ich zu sowas hingehen muss. Bin ich nervlich mehr fertig, als ich dann an guten Gedanken (ich hab jemandem geholfen) mitnehmen kann.

    • @Gunny: Oh je, du Ärmste!
      Mit Rollvenen ist nicht zu spaßen, da ist’s dann in der Tat g’scheiter, nicht Blut zu spenden. Und Helfen kann man ja auch sehr gut auf andere Art und Weise.
      Herzlichen Dank für deine liebe Karte. Und vor allem für das Gedicht, ich hab mich schier weggeschmissen vor Lachen! :-)

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