Nachts…

… wenn die Augen schon so müde sind, daß beim Lesen meines aktuellen dicken „Einschlaf-Wälzers“ die Buchstaben verschwimmen und zu tanzen beginnen, der heiße Kopf sich schwer ins Kissen wühlt, eine mollig warme, seidig weiche Miezekatze sich an meine Seite kuschelt, öffnen sich die düsteren Verließe der Seele und einem Heer an Plagegeistern gleich entsteigen ihnen Sorgen, Ängste und Nöte…

… Mit schauerlich verzerrter Dämonenfratze grinst mir die Ungewißheit meiner beruflichen Zukunft über den hochgetürmten Rand der Bettdecke hinweg zu… Ich gehe davon aus, daß ich in meinem Beruf – Restaurantfachfrau – keine feste und faire Anstellung mehr finden werde. Mit Dreiundfünfzig ist man in diesem Job bereits sehr weit jenseits von Gut und Böse. Das ist ein Fakt, keine pessimistische Spekulation. Heutzutage bevorzugt man nicht nur in diesem Gewerbe fünfundzwanzigjährige Arbeitnehmer/innen mit zwanzigjähriger Berufserfahrung, dem Aussehen und der Gestalt eines Supermodels, mindestens fünf Fremdsprachen beherrschend, mit der eisernen Konstitution eines Topathleten und rund um die Uhr arbeitend, möglichst ohne Geld dafür zu verlangen… Was wird mich in Bezug auf diese berufliche Situation in Bälde von der Agentur für Arbeit erwarten? Werde ich als IHK-geprüfte Restaurantmeisterin mit Ausbildereignungsprüfung und über dreißigjähriger Berufserfahrung wieder diese herrlichen Stellenvorschläge a la Fischbrötchenverkäuferin bei der „N*ord*see“ zugestellt bekommen? Oder mich als Aushilfsbedienung in der windschiefen Wellblechhütte eines abgehalfterten Tennisvereins im Norden München bewerben müssen? Wird man wieder von mir verlangen, in einem pseudobayerischen Lokal nahe Moosach vorstellig zu werden, in welchem es kaum ein Arbeitnehmer länger als zwei Wochen aushält? Werde ich wieder ungezählte Termine zum Probearbeiten wahr nehmen müssen, die zumeist nicht bezahlt werden, obwohl eine Entlohnung gesetzlich vorgeschrieben ist?…

… Meine Mieze schnurrt unermüdlich und behaglich. Es ähnelt sehr einem Mantra: Sei gaaaaanz ruhig, sei gaaaaanz ruhig… Aber schon zeigt sich das nächste, zerklüftete, schauerliche Angesicht… Ich werde auch wegen gesundheitlicher Gründe mein „Handwerk“ nicht mehr ausüben können. Ein leises, rechtsseitiges Hinken ist mir seit jeher schon zu Eigen gewesen, so lange ich denken kann. Ich kenne die Ursache nicht, habe noch niemals genauer nachforschen lassen, vermute, daß es mit der Hüfte zu tun haben könnte. Daß man vielleicht versäumt hatte, mir als Kleinkind eine Spreizhose zu verpassen. Ich habe dieses ungleiche Gehen eigentlich nie als Behinderung angesehen, eher als Laune der Natur. Mein Hinken muß sich im Laufe der letzten Jahre jedoch verstärkt haben, das wird mir selber zusehends bewußter. Dazu kommt noch, daß ich „Schlappfüße“ habe. Eine Fußheberschwäche, ein Überbleibsel des Bandscheibenvorfalls vor etwa zehn Jahren. Ich kann seit langem schon meine Zehen, meine Vorderfüße nicht mehr anheben. Und manchmal scheint die Verbindung zwischen dem Gehirn und den Beinen unterbrochen zu sein, und dann stolpere und falle ich. Du mußt dringendst zum Orthopäden, mußt bei der Agentur für Arbeit angeben, daß du körperliche Beschwerden hast, mahnt der mit stechenden Augen marternde Plagegeist. Und dann? Was wird dann aus mir? Bandscheibenoperation? Oder ein künstliches Hüftgelenk? Und danach? Eine staatlich verordnete Umschulung? Zu was? Oder gar Abschieben in die Frührente?…

… Irgendwo im Hause klappern metallen ein paar Briefschlitze. Dann tappert jemand die Treppe herab. Der Zeitungszusteller. Das erspart mir den Blick auf die Uhr, drei Uhr ist es jetzt…

… Ich vergrabe mein Gesicht im Bauchplüsch Smokey’s. Rrrrrr, rrrrrr, immer intensiver, genußvoller läuft ihr kleiner „Motor“… Florida, die Reise nach Florida. Und der Shuttle-Start. Ich sollte mich doch auf diese immer rascher näher rückenden zwei Wochen freuen! Tue ich ja auch! Schon! Aber während der nächtlichen Dämonenstunden ist da keine Freude mehr! Lediglich Sorgen. Weil ich mir diesen Urlaub überhaupt nicht leisten kann. Weil die wenigen, viel  zu wenigen Euro, die mir verblieben sind, vernünftigerweise dazu gedacht sein sollen, mir das Überleben während der kommenden Monate zu sichern. Ich habe Hartz-IV beantragen müssen, weil das Arbeitslosengeld I grade mal 500 Euro monatlich beträgt. Ich bin ja bei meinen letzten Arbeitgebern nur als Teilzeitkraft bzw. geringfügig Beschäftigte gemeldet gewesen! Da bleiben mir nach Abzug sämtlicher Unkosten und finanzieller Verpflichtungen 100 Euro im Monat zum Leben! Jetzt mal eventuelle „Einkünfte“ durch die zweiwöchigen Lesungen nicht mit eingerechnet. Timo hat mit Nachdruck angeboten, die Florida-Reise komplett vorzufinanzieren, ich könne mir dann mit dem Zurückzahlen alle Zeit der Welt lassen. Er hat ein wahrhaft goldenes und riesiges Herz, und mir wird nichts anderes übrig bleiben, als darauf einzugehen. Aber ich habe ein ungutes Gefühl dabei, als würde ich einer anderen Person dadurch Macht über mich einräumen. Es setzt mich gehörig unter Druck. Weil ich eben nicht die geringste Ahnung habe, wie’s weiter gehen wird, was auf mich zukommen wird!

… Smokey schnurrt nicht mehr. Sie ist längst im Land der Träume, ihre Pfötchen zucken ab und an, sie schmatzt, als würde sie einen besonders feinen Leckerbissen fressen… Ich fühle mich so untätig, faul auch, unnütz, so, als wären mir die Hände gebunden, als zappele ich wie die Fliege im Leim. Seit Anfang September bereits habe ich etliche Bewerbungen laufen. Bis zum heutigen Tage habe ich auf keine einzige eine Antwort bekommen. Jetzt neue Bewerbungen zu starten, würde nur wenig Sinn machen. Wieder steht mir die Florida-Reise quasi im Weg. Auch mein Projekt als Vorleserin voran zu treiben, erübrigt sich zur Zeit. Ich würde gerne auf dem „Winter-Tollwood-Festival“ als Verkäuferin arbeiten. Aber man bekommt nirgendwo eine Liste der gemeldeten Händler! Vielleicht, vielleicht nehmen mich ja die Standlleute von der Mandelküche als Aushilfe für den Weihnachtsmarkt…

… Vorm Haus werden die Türen eines Lieferwagens aufgestossen, hölzerne Kisten scharren laut auf der Ladefläche. Der Gemüsehändler bestückt seinen kleinen Laden im Erdgeschoß. Wieder muß ich nicht nach der Uhr sehen. Halb sieben Uhr morgens…

… Nun beginnt die Folter der kleinen Monsterchen: Hast du schon jemanden ausfindig gemacht, der sich um die Smokey kümmert?  Du mußt vor der Reise noch unbedingt zum Friseur. Hast du dir schon Gedanken über die nächste Lesung gemacht? Du müsstest diese und dein Buch besser bewerben! Du müsstest mal die Kulturredationen der Tageszeitungen anschreiben! Hoffentlich wird das Arbeitslosengeld bald überwiesen! Hoffentlich ist der Hartz-IV-Antrag bald bearbeitet! Hoffentlich ist der überhaupt dem Sachbearbeiter im Sozialbürgerhaus zugestellt worden! Wie nun, wenn die Post das dicke Kuvert verschlampt hat? So was ist schon mehr als einmal passiert! Ich muß dringendst meine täglichen Ausgaben reduzieren!…

… Mit rot geränderten, übermüden Augen starre ich im Bad auf ’s Spiegelbild. Meine Haut wirkt grau, schlaff, gealtert. Der nächtliche Kampf mit den Monstern und Dämonen, welche sich nach Tagesanbruch in die düsteren Gelasse meiner Seele zurück gezogen haben, steckt mir tief in den Knochen. Ich fühle mich ausgebrannt und zermürbt. Schlafen! Könnt ich doch nur endlich einmal wieder unbeschwert, angstfrei schlafen! Wenigstens eine Nacht lang…

56 Antworten zu “Nachts…”

  1. Liebe Margot! Auch mich suchen diese Dämonen oft nachts auf, weil ich in einer ähnlichen (finanziellen) Situation stecke wie du … aber wir kriegen das schon hin! Einfach den Dämonen den Kampf ansagen! Liebste Grüße

  2. @Mrs. Karibale: Ach, du Ärmste!
    Tagsüber fällt mir der Optimismus leicht, da fühle ich mich, von einer gewissen Unrast wegen der zwangsweisen Untätigkeit einmal abgesehen, sogar zuversichtlich. Nur nachts halt…
    Was lassen wir uns von bedrucktem Papier und gepresstem Metall eigentlich so sehr einschüchtern und das Leben schwer machen!
    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute! Und viel Kraft beim Kampf gegen die Dämonen!
    Liebe Grüße!

  3. Oh ja, sowas kenne ich…
    Ich bin immer wieder froh, wenn ich nachts gut schlafen kann und zum Glück kann ich das meistens. Denn wenn ich doch mal wachliege, dann läuft das ganz genauso. Nur das ich dabei neben mir keine schnurrende Katze habe, sondern einen schnarchenden Mann. ;-)
    Nur Mut, es ergibt sich ganz bestimmt bald etwas für dich!

  4. Das kann ich verstehen, daß diese Damönen und Geister dich bedrücken ! :shock:

    fünfundzwanzigjährige Arbeitnehmer/innen mit zwanzigjähriger Berufserfahrung, dem Aussehen und der Gestalt eines Supermodels, mindestens fünf Fremdsprachen beherrschend, mit der eisernen Konstitution eines Topathleten und rund um die Uhr arbeitend, möglichst ohne Geld dafür zu verlangen…

    Da magst du wohl Recht haben. DAS gilt aber nicht nur im Gaststättengewerbe. Ich habe ähnliche Erfahrungen machen müssen.
    Realistisch wäre es, dir abzuschminken nochmal eine ehrlich bezahlte Stelle in deinem bevorzugten Bereich zu bekommen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und man darf nicht aufgeben !
    Bis es soweit ist würde ich – ohne große Hoffnungen – nur sehen, daß ich überlebe.
    Was du gemacht hast (Reise) kann dir niemand wegnehmen und wenn du einen guten Freund hast, der dir das ohne Verpflichtungen deinerseits vorfinanziert würde ich das Angebot annehmen.
    Bei mir hat sich das „eingependelt“ und ich schlafe wie ein Murmeltier ohne Albträume !

  5. Du hast sozusagen literarisch beschrieben, wie es einem manchmal nachts geht, sogar Leuten, die nicht solche Existenzängste haben müssen wie du. Aber trotzdem kommen nachts manchmal die Monster zu Besuch und verlangen Einlass. Und sie sind verdammt schwer zurückzudrängen.-

    Und dann: so wie dir geht es wahrscheinlich ganz vielen. Ich denke da an jemand Bestimmten … eigentlich sogar mehrere. Die Parallelen sind frappierend. Diese Unmenschlichkeit und Ausbeutung heutzutage!

    Und wie wäre es, wenn du einen Roman schreiben würdest? Du könntest das ganz gewiss, du hast das Potenzial, da bin ich sicher. Es ist schon so manche groß rausgekommen.

  6. Was für Nachtgedanken. Wenn sich die Aufgaben zusammenballen, dann kann mir so was auch passieren. Und bei dir ist auch so einiges…
    Leider leider habe ich kein Rezept. Am ehsesten versuche ich mir dann Gelassenheit anzudichten, versuche mich fallen zu lassen, zu denken, ich bin geborgen.
    Aber das „funktioniert“ nicht immer…

  7. @Zimtapfel: Der gewaltige Unterschied zwischen einer nachts sanft schnurrenden Katze und einem nachts schnarchenden Mann ist, daß die Mieze morgens nach ihrem Futter verlangt, egal, ob die finanzielle Lage sehr angespannt sind oder nicht und der Mann einem wenigstens ein Teilchen der Sorgen, Behördengängen, Hart-IV-Antrag-Ausfüllen etc. abnehmen kann. Oder zumindest sollte… ;-)
    Danke dir! Tagsüber fehlt’s ja eigentlich nicht am Mut…
    Herzliche Grüße, wünsche dir ein gutes und erholsames Wochenende!

  8. @Gucky: ICH persönlich hab’s mir ja bereits abgeschminkt, in diesem Gewerbe jemals wieder eine halbwegs anständige Anstellung zu bekommen! Aber die Herrschaften von der Agentur für Arbeit werden da kein Einsehen haben! Deshalb ist mir immer und immer wieder vor allem Nachts himmelangst und bang! Ich selbst weine den über dreißig Jahren in der Gastro nicht eine Träne nach, ich wäre ja so was von froh, wenn ich diesen Sch…job ein für allemal los wäre! Aber die Herrschaften von der Agentur für Arbeit… Wenn ich vor etlichen Jahren bereits die größten Schwierigkeiten hatte, diesen Leutchen einen Computer-Grundkurs aus dem Kreuz zu leiern, und damit schlußendlich kläglich gescheitert bin, wie mag das erste jetzt aussehen, wenn ich klar zu machen versuche, daß ich aus gesundheitlichen und altersbedingten Gründen nicht mehr in meinem Gewerbe vermittelbar bin! Das ist es, was mir das kalte Grausen einjagt! Dieses stunden- und seitenlange Erklären – und dann kriegste als Antwort wieder und wieder und immer wieder völlig unsinnige und auch niveaulose Vermittlungsvorschläge zugesandt!
    Keine Sorge, Gucky, ich werde überleben! Irgendwie! Und irgendwie werd ich das alles noch so auf die Reihe kriegen, daß ich auch wieder schlafen kann wie ein Murmeltier.
    Sei umarmt und herzlichst gegrüßt!

  9. @April: Oh ja, jeder wird mitunter mal von diesen nächtlichen Monstern heimgesucht. Ich denke auch, daß gelegentliche Besuche der inneren Schreckgestalten nützlich und sogar gesund sein können. Daß sie vielleicht vom Unterbewußtsein inszeniert werden, um uns den Kopf zu waschen und zurecht zu rücken. Zur Zeit jedoch sind diese Monster bei mir beinahe schon chronisch…
    Ich denke mal, trotz all meiner derzeitigen Vorbehalte, was die Florida-Reise betrifft, wird sie sich dennoch positiv auswirken. Einmal fern vom Alltag sein, neue Herausforderungen meistern…
    Kann gut sein, daß ich deine Anregung mit dem Roman in Kürze aufgreifen werde. Meine Hausärztin hat mir bis zur Abreise eine Art Schlafkur verordnet, zwei Medikamente, die sich ergänzen, und mir die innere Distanz und Ruhe verschaffen, sowie die natürlichen Schlafphasen verstärken sollen. Mal schauen, vielleicht sieht nach ein paar Nächten Schlaf die Welt schon wieder ganz anders aus…
    Liebe Grüße, wünsche dir ein gutes und schönes Wochenende!

  10. @theomix: Normalerweise funktioniert das mit der inneren Gelassenheit bei mir auch schon ganz gut. So lange das Innere Licht leuchtet weiß ich ja, daß ich jede Situation meistern kann…
    Es ballt sich halt nur, wie du sagst, zur Zeit recht viel zusammen. Ab Januar erhöht sich die Miete um achztig Euro, und vier Bekannte, die zugesagt hatten, zu meiner Lesung am 2. Nov. zu kommen, haben abgesagt, diese zwei Dinge sind heute noch dazu gekommen…
    Meine Hausärztin hat mir begrenzt auf zwei Wochen ein Antidepressivum und begleitend dazu ein Schlafmittel verschrieben. Kann gut sein, daß ich Kraft und Optimismus zurück erlange, wenn ich erst mal wieder ein paar Nächte ordentlich geschlafen habe…
    Liebe Grüße! Hab ein gutes und erholsames Wochenende!

  11. Liebe Margot, dein Zeitungsbote hat mich scheinbar aufgeweckt, ich habe heute Nacht auch nur von 1 bis 3 geschlafen. Dann haben auch mich wieder die Sorgendämonen umgetrieben. Ich wünsche uns allen, dass wir mit nem dicken Packen weniger Sorgen ins neue Jahr starten können. 2010 kann nur besser werden…
    Alles Liebe und nen gewaltigen Tritt in den Hintern für deine Dämonen!
    Sunny

  12. *drücks*
    Ich kenne das. Im Moment geht es zwar, weil ich einfach nur müde bin, aber vor der Prüfung habe ich ganz schlecht geschlafen. Oder zu der Zeit, wo ich nicht wusste, ob mein befristeter Vertrag verlängert wird. Oder am letztenTag von meinem Urlaub, weil ich „Angst“ vor dem nä.Tag auf der Arbeit hatte wegen dem neuen Programm.
    Was mir dann oft hilft ist Musik. Ich lege mich dann ins Bett und drück mir meinen MP3 Player aufs Ohr. Das beruhigt mich und ich kann einschlafen. Vielleicht gibt es für dich ja eine ähnliche Möglichkeit.
    Ich drücke dir jedenfalls feste die Daumen!!!

  13. @Sunny: Oh, als soooo laut hab ich unseren Zeitungsboten bislang noch gar net empfunden! Tut mir leid, daß er dich auch um den wohl verdienten Schlaf gebracht hat!
    Ob 2010 wirklich ein besseres Jahr für uns wird? Hm! Vielleicht sollten wir uns für die Zukunft ganz einfach vornehmen, dickfelliger zu werden? Weniger sensibel? Uns vielleicht auch a bisserl das Denken abgewöhnen? ;-)
    Ich werd heute Nacht den Dämonen und Monstern mal eine chemische Keule verpassen. ;-)
    Dir auch alles Liebe! Und gib acht auf dich!

  14. @Sany: Danke fürs Drücken! :-)
    Musik hält mich leider, leider eher wach, anstatt zu beruhigen. Ich krame dann in meinen CD-Regalen und komme vom Hundertsten ins Tausendste – und bevor ich mich zweimal umschau, ist die Nacht vorbei. ;-)
    Daß man wegen einer Art Lampenfieber oder Nervosität oder Bammel vor einer neuen Aufgabe zwischendurch mal ne schlaflose Nacht hat, ist ja nix Ungewöhnliches. Aber bei mir geht das ja schon seit Wochen so! Ich schlafe im Schnitt ungefähr zwei Stunden tief und fest, und dann lieg ich wach und wälz mich hin und her und zermarter mir den Kopf. Und wenn dann der Tag anbricht, bin ich völlig zermürbt und zermartert und so unglaublich müde. Ich trau mich ja nicht einmal mehr aufs Fahrrad zu steigen vor lauter Angst, übermüdet einen Unfall zu bauen…
    Liebe Grüße! Wünsche dir und deiner Familie ein gutes und schönes Wochenende!

  15. Liebe Margot, ein dickeres Fell wäre sicher nicht schlecht, aber bei manchen Problemen hilft das leider nicht. Aber ich hoffe immer noch drauf, dass es das Schicksal mal wieder besser meint :)
    Die chemische Keule gönn ich mir auch manchmal, oder zumindest ne „überdosis“ baldrian&hopfen. aber heut abend gibts erst mal nen eierlikör-weißwein-punsch, der macht auch gut müde :)
    Pass du auch gut auf dich auf! Und schlaf gut heute!
    Drück dich,
    Sunny

  16. @Sunny: Dann müssten das mehrere Arten dicker Felle sein, für jede Art Problem ein anderes. ;-)
    „Es hängt nia allerweil bloß nach oana Seit’n schiaf…“ Dann hoffen wir mal, daß sich unsere Lebensschiffe auch mal wieder von der momentanen Schlagseite aufrichten…
    Oh, Eierlikör-Weißwein-Punsch klingt ja sehr verführerisch! Darf ich dich bei Gelegenheit mal um das Rezept bitten?
    Zurück-drück!
    Margot

  17. Ja, das tun sie bestimmt wieder…
    Du das ist ganz simpel: 1/4 l Eierlikör, 1/2 l trockener Weißwein, abgeschmeckt mit braunem Rohzucker und Zimt/Zimtstangen, das alles heiß werden lassen, aber nicht kochen, und ziehen lassen, gibt 3 gute Portionen. Aber zieht so richtig rein. Und schmeckt lägggaaaa :) Meine Mama hab ich auch schon infiziert :)

  18. @Sunny: Da trifft sich’s doch gut, daß ich morgen noch zum Einkaufen muß… ;-)

  19. Ich hab heut übrigens Pfeffernüsse gekauft ;)

  20. @Sunny: Gut, daß du’s erwähnst, die muß ich auch noch auf meine Einkaufsliste schreiben. Ich hab nur mehr ein halbes Päckchen, das reicht nie und nimmer übers Wochenende. :-)

  21. Immer diese Drogen ;)

  22. Als ich mit 38 Jahren in den Vorruhestand gehen mußte, brach eine Welt für mich zusammen. Der Amtsarzt sagte wortwörtlich: „Sie sind Schrott für den Arbeitsmarkt und sie werden nur mit viel Glück erleben, wie ihre Tochter vielleicht ein Kind zur Welt bringt. Die Prognose meiner Ärzte ca. 1 Jahr vorher: Sie werden dieses Jahr nicht überleben. Heute bin ich 57 Jahre, Pflegefall und lebe immer noch. Seit über 20 Jahren schlafe ich fast nur noch 2 Stunden und kann dir dadurch vielleicht ein paar Tips geben.
    1. Wenn du wach wirst, stehe auf und beschäftige dich.
    2. In einem Film, ich weiß nicht mehr wie er hieß oder wer die Hauptrolle spielte, saß ein Gefangener in Isolationshaft. Er überstand die Zeit fast unbeschadet, weil er ein Gewehr aus Seife herstellte. Als er gefragt wurde, warum er sowas gemacht hätte, antwortete er sinngemäß: “ Man kann immer nur über eine Sache nachdenken. Keiner kann gleichzeitig zwei Gedanken haben, darum habe ich mich mit dem Bau eines Gewehres beschäftigt“.
    Mir erschien das sehr logisch und ich habe gelernt, meine Gedanken auf positive Dinge zu lenken. Natürlich klappt sowas nicht
    Ich wünsche dir alles Gute und drücke die Daumen, daß sich dein Leben zum Positiven wendet.

  23. @freidenkerin: Da hast du recht :) Gestern gabs allerdings statt Drogen doch die chemische Keule, wenn auch ne ganz andere. Ich hatte nen wunderbaren Migräneanfall, hab mich dann mit entsprechenden Tabletten wegbeamen können und letztlich sogar ein paar Stunden am Stück geschlafen. So werde ich vor Alkohol und Drogen bewahrt ;)
    Ich hoffe, du konntest diesmal auch wieder schlafen.
    Alles Liebe,
    Sunny

  24. oha !!!! ;O(

    so was kenne ich auch .. grad in den letzten wochen wurde ich von argen existenz-ängsten geplagt ( vor allem nachts ! )

    guter rat ist teuer !!! Helfen .. so richtig helfen kann wohl niemand . Es ist dein leben , es sind deine endscheidungen, es ist dein schicksal ! Wichtig ist nicht alleine zu sein, freunde zu haben die zuhören und da sind .. das hat mir SEHR geholfen. Ich würde dich gerne zu mir einladen ( inkl. smokey ) für ein paar tage ( kostenlos ), mit dir biz rumhängen oder draussen in den bergen rumspazieren ;O)

    ich bin besser als mein ruf der immer wieder gebeutelt wird von wilden spekulationen über mein rebellendasein .. lacht

    ich bin einfach da wenn du mich brauchen solltest .
    ich bin auch im skype unter : juzicka und ich gebe dir meine handynummer ; 0041 79 744 61 90
    für alle fälle , oder weil man ja nie weiss ;O)

    schönes wochenende wünsch ich dir und smokey

    bergkuss von jess

  25. @BbdüM: Danke dir für deine bewegende und auch Mut machende Geschichte! Manchmal bin ich auch schon zwischendrin aufgestanden und hab mir eine Beschäftigung gesucht, hab gelesen oder hier am Lappy gearbeitet. Sehr oft war ich aber auch schlichtweg zu faul dazu und hab mich ganz einfach im warmen Bettchen weiter gemartert. ;-) In dem Roman „Shel Kagari“, wo es um die Suche nach einem legendären Riesendiamanten quer durch Indien, Nepal und Tibet geht, gerät einer der Helden in chinesische Gefangenschaft, die er dadurch übersteht, daß er die Wände seiner Zelle mit riesigen heimatlichen Landschaftsbildern bemalt…
    Gestern spätabends vor dem Zubettgehen habe ich das erste Mal das verordnete Kombipräparat genommen, und ich kann freudig berichten, daß ich seit undenklich langen Zeiten wieder einmal eine Nacht so gut wie durchgeschlafen habe. Auch die inneren Dämonen haben sich kaum gemeldet. Ich kann mich an einen Traum erinnern, in welchem ich etwas aus ledernen Bändern geflochten hab…
    Nun ist mir schon wieder wohler in meiner Haut zumute. Diese medikamentöse Therapie dauert vier Wochen, und vielleicht hab ich ja in dieser Zeit mein Geschick schon wieder a bisserl zum besseren wenden können, und kann wieder klarer in die Zukunft sehen.
    Wünsche dir von Herzen ein gutes und schönes Wochenende!

  26. @Sunny: Auweh! Diese schlimmen Migräneanfälle, bei denen letztlich nur mehr die chemische Keule hilft, kenne ich auch nur zu gut! Eigentlich ist seit mehr als drei Monaten einer bei mir überfällig…
    Hoffe, daß du nunmehr wieder schmerzfrei und guter Dinge bist. Ich habe tief und fest und die ganze Nacht durch beinahe ohne Unterbrechungen geschlafen und weder den Zeitungsboten noch den Gemüsehändler mitbekommen. ;-)
    Wünsche dir einen guten und schönen und ausruhsamen Sonntag!

  27. Das freut mich sehr, dass du gut geschlafen hast :) So gut sogar, wie es scheint, dass du den Samstag verschlafen hast ;) Dabei musst du doch noch einkaufen gehen…
    Tja, ich hatte jetzt den dritten innerhalb von 2 Monaten. Davor noch nie. Bisher plagten mich nur Spannungskopfschmerzen, teils nicht weniger unschön, aber irgendwie doch erträglicher. Nach dem ersten Anfall hatte ich gehofft, das wäre was einmaliges, aber mittlerweile siehts nicht mehr danach aus :( Naja, immer mal wieder was Neues ;)
    Dir erst mal einen wunderbaren Samstag!
    Alles Liebe,
    Sunny

  28. @amorak: Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für deine liebe Einladung! :-)
    Das ist wohl Sch…, daß wir uns von bedrucktem Papier, bzw. dessen Fehlen, dermassen die Laune verderben und die Ruhe rauben lassen! Hat man eine schlimme Krankheit, dann gibt es – auch für Kassenpatienten – in den meisten Fällen eine heilende Medizin. Hat man Existenzängste, ist man noch dazu alleinstehend, muß alle seine Probleme und Entscheidungen selber wuchten, sieht das schon anders aus…
    Was mir wirklich eine Menge hilft, ist das Schreiben. Hier im Blog vor allem. Auch das Überarbeiten meines Romanes, den ich ja in Bälde häppchenweise bei meinen Lesungen vortragen möchte. Das Schreiben ist eine Therapie, ich kann ausdrücken, was mich umtreibt, mich bewegt und sorgt, und sobald ich meine Gedanken in die Tasten gehauen habe, wird mir’s schon ein Stückchen leichter…
    Liebe Jess, vor der Florida-Reise kann ich deine Einladung nimmer annehmen, da ist die Zeit schon zu knapp. Aber nach der Rückkehr am 24. November komme ich gerne darauf zurück. ;-)
    Ich umarme dich und grüße dich ganz herzlich und wünsche dir ein schönes und gutes Wochenende!

  29. @Sunny: Ooooch, der Samstag ist doch noch sooooo lang. Und die Geschäfte haben alle bis 20:00 Uhr offen. ;-)
    Die Häufigkeit deiner Migräneanfälle gibt zu Denken. Lass dich in jedem Falle in Bälde mal von einem Neurologen gründlich untersuchen!
    Dir auch einen schönen Samstag!

  30. wann fliegst du denn nach florida und wo wohnst du dort ?
    ich habe für fast ein jahr in fort lauderdale gelebt :
    http://images.google.ch/images?source=ig&hl=de&rlz=1G1GGLQ_DECH318&q=ford+lauderdale&lr=&um=1&ie=UTF-8&ei=IxXsSuiVApbLjAfMn6HcBA&sa=X&oi=image_result_group&ct=title&resnum=4&ved=0CCUQsAQwAw

    ich umarm dich auch ganz fest ;O)

  31. Ja, werd ich machen, wenns so weiter geht. Ich hoffe mal, der Stress wird demnächst weniger, dann wirds hoffentlich auch besser…
    *lach* schon ;) Aber weil du mir schon nen schönen Sonntag gewünscht hast ;)

  32. @Amorak: Mein guter Freund Timo und ich fliegen am Montag, 9. November. Wir verbringen die ersten drei Tage in Orlando und wollen dann, weil der Shuttlestart, den ich anschauen will, vom 12. auf den 16. Nov. verschoben worden ist, nach Silver Springs, Augustine und dann nach Cocoa Beach. Und sollte am 16. die „Atlantis“ planmässig abheben, werden wir uns Richtung Ft. Laderdale und die Florida Keys auf den Weg machen. Und am Rückweg noch einen Zwischenstop in Miami Beach einlegen.
    Grüßli!

  33. @Amorak: Fort Lauderdale ist Klasse! Ich bin vor zehn Jahren schon mal für ein paar Tage dort gewesen und war ganz begeistert! :-)

  34. @Sunny: Huh! Ich hab dir nen schönen Sonntag gewünscht? :oops:
    Kleine Nachwehen der nächtlichen Drogen, vermute ich mal. ;-)

  35. *lach* drum meinte ich ja, dass du gleich den Samstag verschlafen hast ;)

  36. eh suuuuuuuuuuuuuper ;O)

    • @Amorak: Gäll. :-)
      Bin jetzt a bisserl spazieren gewesen und eine Handvoll Sachen für’s Wochenende einkaufen und durfte dabei erleichtert erkennen, daß sich meine Lebenskräfte, Optimismus und Lebensfreude allmählich wieder einstellen. Noch ein oder zwei Nächte mit gutem Schlaf, und ich bin wieder die Alte. ;-)
      Doch, liebe Jess, einen Besuch bei dir behalten wir jetzt mal fest im Auge. :-)

  37. das freut mich das dich biz auffangen konntest und jo .. wir sehen uns .. keine frage :O)

  38. Ach, liebe Freidenkerin, da hat das Berlin-Antidepressiva ja leider nicht lange geholfen ;-) Es tur mir in der Seele weh, von Deinen Nachgedanken zu lesen. Du weißt, wenn ich helfen kann…
    Ich wünsch Dir soooooo von Herzen eine sorgenfreien, unbeschwerten Aufenthalt im Sunshine-State. Das lappt schon mit dem 16. Ich bin sicher.

    Ich glaube, diese bösartigen Bettgestelldämonen hat ein jeder mehr oder weniger oft zu Besuch. Meinen Schlaflosmacher kennst Du. Aber ich habe glücklicherweise den besten Ehemann der Welt, der mich unterstützt, bestärkt und mir jederzeit seine Schulter bietet.

  39. @Tonari: Macht euch bitte, bitte um mich ja keine Sorgen!
    Ich hab meiner Hausärztin von den Sorgen und der Schlaflosigkeit erzählt. Und sie hat mir eine Art Schlafkur verordnet, ein Kombipräparat aus einem leichten Antidepressivum und Schlafmittel. Bereits nach der ersten Anwendung fühle ich mich wohler und besser gestimmt.
    Was den Florida-Urlaub und die finanzielle Situation der nächsten Monate betrifft, so ist mir heute morgen nach einer endlich wieder durchgeschlafenen Nacht eine gute Idee gekommen. ;-) Hab da noch ein Ass im Ärmel. ;-)
    Ich denke, daß sich diese G’schicht mit deinem Schlaflosmacher in absehbarer Zeit einrenken wird ;-)
    Ich wünsche euch von ganzem Herzen eine gute und interessante, erholsame und spannende Zeit an der amerikanischen Westküste – während wir den Osten unsicher machen. ;-)

  40. @Freidenkerin: Update zum Eierlikörpunsch (hab den ja schon fast ein Jahr nicht mehr gemacht, drum heut vorsichtshalber nochmal das Rezept rausgekramt):
    Erst Zucker und Eierlikör bei mittlerer Hitze unter Rühren mit Schneebesen erwärmen, dann Weißwein und Zimt zugeben, schlagend weiter erwärmen und einmal aufkochen. mit entstandenem Schaum sofort in Gläser geben, Schaum hält ca. 10 Minuten. Noch mit Zimt bestreuen. Prost! ;)
    Was auch noch lecker ist, falls du Espresso magst: 1 Espresso in Cappuccionotasse füllen, 4 cl Eierlikör erwärmen und darauf geben. Mit 4 EL aufgeschäumter Milch bedecken und mit Kakao bestäuben. Nochmal prost!

    Und schlaf heut auch wieder gut!

  41. @Sunny: *Haha!* Da kann ich jetzt noch mit einem Egg-Nogg-Rezept ergänzen: 1/3 ltr. Milch erhitzen, aber ja net kochen. Ein Eigelb, 4 cl Rum, einen gehäuften Teelöffel Puderzucker und eine Prise Muskatnuss zugeben und mit dem Zauberstab verquirlen. Man kann statt Rum auch Cognac oder Weinbrand nehmen, aber ich find, mit Rum schmeckt so ein Eggnogg am besten. ;-)

  42. Läääääääääägga! Muss ich nächste Woche gleich testen! :)

  43. @Sunny: Ich warne dich! Das Zeugs hat hohes Suchtpotenzial! ;-)

  44. Glaub ich :)
    Sorry, war grad von meiner weißen Wärmflasche bis zum Kinn hoch belegt ;)
    Und jetzt bin ich bettschwer. Ich wünsch dir eine gute Nacht!

  45. @Sunny: Meine dunkelgrau getigerte Wärmflasche schnurrt auch schon ausgesprochen verheißungsvoll. ;-)
    Wünsche dir auch eine gute Nacht und schöne Träume!

  46. Liebe, liebe Margot. Da mein Töchterchen hier ist, komme ich erst jetzt zum intensiven Lesen deines Textes. Entschuldige.
    Und ich mache es ganz kurz:

    - sollten die Dämonen das nächste Mal zuschlagen, greifst du bitte zum Telefon, rufst mich an und erzählst mir davon. Es ist egal, ob ich da schon schlafe, ich schlafe auch oftmals nicht, du kannst mich also auch im wachen Zustand „erwischen“ … wie gesagt: es ist egal, wann du anrufst.
    Und dann lachen wir gemeinsam die Dämonen weg. Oder wir quälen sie, bis sie verschwunden sind. Oder wir besiegen sie, in dem wir sie tot plappern. Wie auch immer.
    Hauptsache du rufst an und bist ihnen nicht allein ausgeliefert.
    Irgendwas fällt mir da schon ein. Bisher habe ich noch alle Dämonen vertrieben.

    -

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag, ganz liebe Grüße.
    Heike

  47. Liebe Margot,

    gestern früh bin ich nimmer dazugekommen, dir einen Kommentar zu schreiben, weil ich ja die Maronitorte backen musste … ;-)

    Weisst du, mir geht’s oft auch so wie dir, obwohl ich mir zum Glück (noch?) keine finanziellen Sorgen machen muss. Ich steh dann auf, mach mir eine Milch warm oder einen Tee und setz mich an den PC. Ich hab da eine liebe Freundin, der ich dann ein Mail schreib, denn mitten in der Nacht anrufen, will ich wirklich niemanden – auch wenn ich das Angebot von Heike einfach bezaubernd finde!

    Meine Freundin hat mir mal geschrieben: „In der Nacht kreisen die Gedanken anders als am Tag“, womit sie wirklich Recht hat. Aber es tut gut, sich solche Gedanken von der Seele zu schreiben und das hast du ja auch mit diesem Blogeintrag gemacht.

    Vielleicht ist es ja ein Trost für dich, dass es anderen genauso wie dir geht … ausserdem haben wir zur Zeit Vollmond, und der lässt mich nächtens auch kaum zur Ruhe kommen!

    Liebe Grüße
    Quizzy

  48. @Paradalis: Vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Deine Nummer hab ich in jedem Falle notiert… ;-)
    Es geht mir dank der beiden verordneten Medikamente jetzt schon a bisserl besser. Ich glaube, es war wohl nur eine schlimme Phase, Problem kam zu Problem, Vieles war zu erledigen, türmte sich vor mir auf, erdrückte mich schier – vor allem nachts…
    Ich habe jetzt die zweite dämonenfreie Nacht hinter mir, trotz Vollmond, und fühle mich schon etwas ausgeglichener und optimistischer.
    Ich werde dich sehr gerne anrufen, und dann plappern wir ohne Ende – aber hoffentlich über andere Dinge als nächtliche Dämonen. ;-)
    Liebe Grüße, wünsche dir einen guten und schönen Sonntag!

  49. @Quizzy: Ich freue mich schon sehr auf deine Maronitorte, mir läuft hier jetzt grad ganz ordentlich das Wasser im Munde zusammen! :-)
    Daß ich in der Vergangenheit so ab und an mal ne schlaflose Nacht hatte, ist sicherlich normal, und das sucht jeden von uns mal heim. Aber diese Schlaflosigkeit plus dieses immerwährende und fortgesetzte Grübeln und sich auch Hineinsteigern in Sorgen und Probleme, das war mir bislang fremd gewesen. Und hat mir auch tagsüber zusätzlich zu schaffen gemacht, ich hab mich ja net mal mehr Radlfahren getraut, weil ich befürchtete, vor lauter Übermüdung einen Unfall zu bauen!
    Langsam wird’s aber wieder besser. Meine Hausärztin hat mir ein Kombipräparat verschrieben, und das wirkt recht gut, es dämpft die Sorgen und hebt den Optimismus, und sorgt dafür, daß der Schlaf auch kommt. Ich brauche morgens etwas länger als normal, um in die Puschen zu kommen, bin aber dann hellwach und konzentriert. Und auch wieder ausgeglichen! :-)
    Wir sehen uns ja bald, ich freue mich schon!
    Bis gleich! :-)

  50. Oha, auch etwas spät (wir waren in der alten Heimat in Trier) möchte ich Dir nur Durchhaltevermögen wünschen. Existenzsorgen zermürben sicherlich. Aber ich finde, dass Du sie mutig angehst, sowohl faktisch wie auch im Kampf mit den inneren Dämonen (was man hier eben so mitbekommt) meisterst. Das könnte fast ein Buch werden…als Patin aller Leidensgenossen mit positiver Energie.

  51. @Donkys Freund: Ich danke dir! :-)
    Den Gedanken, meine Kämpfe mit den Existenzsorgen und den inneren Dämonen in Romanform zu bringen, werde ich mal ausgiebiger durch die Hirnwindungen kreisen lassen. ;-)
    Liebe Grüße, wünsche dir und deiner Family eine gute und schöne Woche! Selbstredend auch der Bande! Und weiterhin gutes Gelingen deines Buches! :-)

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