Die G’schicht vom Ulukl
Vor ungezählten Jahren lebte am Ufer des großen Stromes, der als Mutter aller Flüsse galt, unweit der schroff verwinkelten Biegung, wo die Felswände sich zu beiden Seiten lotrecht auftürmten, das Flussbett verengten und umklammerten, so daß die Wassermassen wild brausend und gischtend und gefährlich für Mensch und Tier dahin schossen, ein recht seltsames Wesen. Es maß ungefähr zweimal die Länge eines ausgewachsenen Mannes, hatte vier verkümmerte Gliedmaßen, eine blasse, beinahe durchscheinende Haut und einen eigentümlichen Klumpkopf mit einem breiten Maul, kleinen Nüstern, die sich verschließen konnten, und sehr, sehr großen, tiefdunklen, sanft glänzenden Augen. Das sonderbare, scheue, aber überaus friedvolle und gutartige Geschöpf pflegte sich von Ratten, Mäusen, kranken und gebrechlichen Wildtieren, sowie an Land gespülten, verendeten Fischen zu ernähren. Es wurde von den Menschen der umliegenden Weiler “Ulukl, der Danuba-Molch” genannt und sehr verehrt, zur Sommer- und Wintersommerwende wurden ihm stets üppige Opfergaben dargebracht, Feldfrüchte, Obst, Brot, süße Spezereien, frisch geschlachtetes Vieh. Die Schutzgötter der Flure, Wälder und der Großen Mutter Fluss hatten dem Ulukl fürsorglich eine Handvoll Zwerge zur Seite gestellt, die über eine unglaubliche Körperkraft verfügten, sie konnten mit einer ihrer kleinen Hände ohne jegliche Anstrengung einen ausgewachsenen Ochsen in die Höhe stemmen. Wenn sie an ihren lang über den Rücken fallenden Zipfelmützen drehten, verwandelten sie sich im Nu in eine verwegene Reiterschar, die “Hauzemannreiter”, welche auf riesigen, schwarzglänzenden Rössern mit feurig glosenden Augen einher preschten und zwielichtigen Menschen das Fürchten lehrten.
So lebten sie lange, lange Zeit in guter und naturverbundener Ordnung miteinander, die Dörfler, die Gottheiten, als deren Mittler der Ulukl angesehen wurde, die Vielfalt der Zauberwesen, die dieser und der Anderwelt entstammten. Eines Tages kam eine befremdlich wirkende Schar Männer des Weges. Sie waren in schlichte, dunkelbraune Kutten gekleidet, trugen grobe Sandalen an den bloßen Füßen, hatten sich inmitten des Haupthaares eine kahle Stelle geschoren und auf ihren Oberkörpern baumelten hölzerne Kreuze, von schmucklosen Schnüren gehalten. In unmittelbarer Nähe der tosenden Klamm erbauten sie, beschattet von den hoch und zerklüftet in den Himmel ragenden Felswänden, eine stattliche Klause, begannen, Felder zu bestellen, zu gärtnern und Bier zu brauen – und zu predigen. Sie sprachen lang und viel von ihrem Buch der Bücher und von dem einen, dem alleinigen, dem wahren Gott. Anfangs fanden ihre Worte unter den Einheimischen kaum Gehör, wußte seinerzeit doch bereits ein jedes Kind, daß ein einzelnes Geschöpf, egal, ob Mensch, Tier, Gottheit oder Fabelwesen, nur in der Vielheit seiner Erscheinungen Bestand haben kann, ein einziger Allmächtiger erschien ihnen öde, blass, unwirklich, schwach, nicht nachvollziehbar.
Auch vom Bösen berichteten die neuen Nachbarn gerne, vom Satan, vom gefallenen Engel Luzifer, von all den verwerflichen, düsteren, unmoralischen, heidnischen Sünden, deren sich der Mensch beinahe unablässig schuldig machen würde. So riefen sie unter ihren Zuhörern allmählich Beklemmung, Unsicherheit und Schuldbewußtsein hervor. Ihr Zorn, ihre Häme richtete sich zunehmend gegen Ulukl, den Danuba-Molch. Er sei eine Kreatur des Satans, eine Ausgeburt des Teufels, in seinen schwarzen Lichtern würden die verzehrenden Feuer der Hölle glühen und seine bleiche, filigran geäderte Haut sei ein Sinnbild der Sündhaftigkeit. Schließlich gelang es den seltsamen Gottesmännern, viele Dörfler gegen ihn aufzuhetzen. Als sich am Tage der nächsten Sommersonnenwende der Ulukl aufmachte, um seine Opfergaben in Empfang zu nehmen, hatten sich die Männer und Burschen des Weilers mit Steinen bewaffnet, brüllend und schimpfend begannen sie eine wilde, blindwütige Jagd auf das schier wehrlose Geschöpf. Der Molch hätte mit Sicherheit das Zeitliche gesegnet, wenn ihm nicht die treu ergebene Schar seiner Kraftprotz-Zwerge zur Seite gestanden wäre. In letzter Sekunde konnte so der Ulukl in eine tiefe, geräumige Höhle entkommen. Nachdem sich die Zwerge mit einer Drehung ihrer Zipfelmützen in die gefürchteten Hauzemannreiter verwandelt und die Horde aufgebrachter Menschen furchteinflössend in sämtliche Himmelsrichtungen zerstreut hatten, stemmten sie sich mit vereinter Muskelkraft so lange gegen die Felsen des Höhleneinganges, bis nurmehr ein sehr schmaler, finsterer Spalt verblieb. Und darin fristet nun der Ulukl seitdem sein Leben. Nur, wer reinen Herzens ist, wer den ungezählten Stimmen der Natur zu lauschen, sie zu verstehen vermag, wer an Feen, Elfen und Geister glaubt, an die Zauber und Wunder dieser und der Anderwelt, dem kann es bisweilen widerfahren, daß sich ihm der Danuba-Molch offenbart. Wer einmal die zarte Haut des Ulukl berühren durfte, und sei es auch nur mit einer Fingerspitze, wird von Glück, Seligkeit und Wohlergehen gesegnet sein bis ans Ende seiner Tage.
… Und wenn vom Süden her der unzeitgemäß heiße Wind über die hohen Berge fegt, dann kann man sie in tiefdunklen Neumondnächten noch über die Wiesen und Felder brausen hören, die Hauzemannreiter auf ihren wilden, wilden, pechschwarzen Rössern…
Oktober 1, 2009 um 7:18 am
Danke für den Hinweis. Ich werde den Molch heute mal suchen. Ich glaube, er steckt überall, aber eben nur, wenn man sucht. Ich lade ihn mal zu einem Tee ein. Nur Opfergaben bekommt er von mir nicht. Das hat er nicht nötig.
Oktober 1, 2009 um 8:51 am
Wunderbar umgesetzt hast du deine kleine Idee. Da könnte man ja richtig was draus machen
Irgendwie auch eine Metapher dafür, wie Kirche das Leben mit und in der Natur zunichte macht…
Oktober 1, 2009 um 10:35 am
[...] von Wortman am 1. Oktober 2009 Da hat die Freidenkerin eine schöne kleine Geschichte vom Wesen Ulukl erfunden und online gestellt. Da kam mir in den Sinn, dieser Geschichte doch einen bildlichen [...]
Oktober 1, 2009 um 3:09 pm
@Donkys Freund: Ich denke mal, daß der Ulukl und seine Kraftprotz-Zwerge/Hauzemannreiter für ein Tässchen Tee sehr dankbar wären. Ich hoffe, du findest meinen Fabel-Molch.
Liebe Grüße!
Oktober 1, 2009 um 3:11 pm
@Worti: Ja, weil doch für die Römisch Katholische Kirche alles, was natürlichen Ursprungs war, und dann auch noch Sinnenfreude verhieß, eine Sünde bzw. Satanswerk war (ist). Und dabei sind doch die Regungen der Natur (versinnbildlicht durch den Ulukl) völlig rein und unschuldig – und wunderschön noch dazu.
Oktober 1, 2009 um 5:31 pm
Egal ob der Ulukl ein Sinnbild ist oder ein Einzelwesen – du hast ihm einen schönen Boden voller Legenden gebastelt
Oktober 1, 2009 um 7:46 pm
@Worti: Danke dir!
Oktober 1, 2009 um 8:00 pm
eine schöne Geschichte!
Oktober 1, 2009 um 8:06 pm
@Sany: Freut mich, daß sie dir gefällt!
Oktober 1, 2009 um 8:20 pm
Mir geistert den halben Tag schon die ein oder andere Idee im Kopf herum, deine Geschichte irgendwie in Lego umzusetzen…
Es hapert bloß am Molch
Ich hab so etwas wie eine Lego-Seeschlange – die ist allerdings recht groß. Da wirken die Zwerge recht klein dagegen
Oder ich könnte versuchen, den einen Drachen komplett von seinen Hörnern und den Flügeln zu befreien…
Du siehst, dein Ulukl hat mich schon infiziert
Oktober 1, 2009 um 9:01 pm
@Worti: Oh, hab ich dich vielleicht mit einem Ulukl-Virus infiziert?

Die Lego-Seeschlange find ich gut, der Kontrast zwischen ihr und den kleinen Kraftprotz-Zwergen soll ja zu erkennen sein, weil dann deren plötzliche Verwandlung in die Hauzemann-Reiter noch überraschender und märchenhafter ist.
Ab morgen sind ja sämtliche Lego-Fans aufgerufen, am höchsten Lego-Turm der Welt hinterm Münchner Rathaus im Marienhof mitzuarbeiten. Die Bauzeiten sind bis einschließlich Sonntag von zehn bis neunzehn Uhr, wenn ich mich noch recht erinnern kann.
Oktober 1, 2009 um 9:13 pm
Bist du noch ein bisschen länger wach heute? Dann bastel ich das gleich mal zusammen – so dass du den Vergleich sehen kannst
Was die Hauzemannreiter angeht… sollen sich die Zwerge in menschliche Reiter oder eher in Orks auf Pferden verwandeln?
Oktober 1, 2009 um 9:50 pm
@Worti: Oh, ich leide an einer ganz fürchterlichen Bettschwere und kann kaum noch mehr die Augen offen halten, die bislang zwölf Tage Wiesn fordern jetzt allmählich ihren Tribut.
Aber ich kann mir deine Interpretation des Ulukl ja gleich morgen nachmittag ansehen, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.
Die Hauzemannreiter sitzen auf riesigen pechschwarzen Pferden und sind, weil sie ebenfalls mit lang wallenden schwarzen Umhängen angetan sind, nur schemenhaft erkennbar. Sie tragen halt noch ihre langen Zipfelmützen, die sind ungemein wichtig für sie, weil sie sich mit einer Drehung derselben ja wieder zurück in die Kraftprotz-Zwerge verwandeln.
Oktober 1, 2009 um 10:07 pm
Das mit dem schemenhaften werde ich nicht so hin bekommen
Aber schwarze Pferde und Umhänge habe ich
Direkte Zipfelmützen gibt es nicht bei Lego… da müssten dann wohl die “Kopftücher” der Piraten oder die Helme der Zwerge herhalten:
http://wortman.wordpress.com/2009/04/01/news-fur-tagorien-und-luthien/
Oktober 1, 2009 um 10:08 pm
Das mit dem “Tribut” glaube ich dir aufs Wort. Dann schlaf dich mal ein bisschen fit. Ich hoffe, der Job macht noch Spaß.
Oktober 2, 2009 um 1:29 pm
@Worti: Ich bin ganz sicher, daß du meine Ulukl-G’schicht ganz wundervoll umsetzen wirst.
Hab von gestern auf heute insgesamt elf Stunden gepennt. Jetzt kann mich während des “Endspurts” hoffentlich nix mehr erschüttern. Mittlerweile bin ich schon froh, daß jetzt bald a End her geht. Ich kann euch ja am Sonntag Nachmittag ausführlich über meine Erfahrungen berichten.
Oktober 2, 2009 um 2:15 pm
[...] von Wortman am 2. Oktober 2009 Nachdem die Freidenkerin und ich noch ein bisschen wegen der Geschichte geratscht haben, kam mir die Idee, ihre Geschichte vielleicht in Lego nach zu erzählen. Der Ulukl [...]
Oktober 2, 2009 um 2:17 pm
Dann hast du den Schlaf aber auch dringend gebraucht.
Wegen Sonntag habe ich dir eine Mail geschrieben und schau bitte mal da oben den Link an – ich muss wissen, was dir für die Hauzemannreiter besser gefällt: Die “Kopftücher” oder die Helme.
Oktober 2, 2009 um 5:29 pm
@Worti: Bin deinem Link bereits gefolgt. Die Helme gefallen mir, nur der Ulukl wirkt mir a bisserl zu – hm! – bedrohlich.
E-Mail guck ich mir gleich an.
Oktober 2, 2009 um 5:32 pm
Hab bei mir schon geantwortet, dass ich ihm die Zähne ziehe
Dann wirkt er viel artiger
Oktober 2, 2009 um 5:40 pm
@Worti: Ist ja cool, kannst du das machen, ohne daß die Figur kaputt geht?
Oktober 2, 2009 um 6:27 pm
Abba sischa doch
Die Zähne sind doch nur angesteckt. Abziehen und fertig…
Oktober 2, 2009 um 7:30 pm
@*Seufz* Wenn das bei uns doch auch so einfach ginge!
Oktober 2, 2009 um 7:10 pm
Jetzt bin i endlich dazu kommen, deine wunderschöne Gschicht zu lesen
Oktober 2, 2009 um 7:30 pm
@Sunny: Danke dir!
Ich freue mich schon sehr auf Sonntag!
Oktober 2, 2009 um 7:34 pm
Das geht leider nicht so gut bei uns Menschen
Oktober 2, 2009 um 7:36 pm
@Worti: Oh, nein!
Obwohl ich mich ja gottlob nicht beklagen kann, ich überstehe seit vielen Jahren jede Untersuchung ohne jegliche Kalamitäten.
Oktober 2, 2009 um 7:45 pm
Ich sterbe jedesmal wenn ich zum Zahnarzt muss
Selbst, wenn es nur Kontrolle ist…
Oktober 2, 2009 um 7:55 pm
Ich auch. Tausend Tode und mehr. Und das auch nicht unbegründet.
Oktober 2, 2009 um 9:56 pm
@Sunny + Worti: So ist’s mir lange, lange Jahre ergangen. Bis mich dann eines Tages eine ehemalige Arbeitskollegin auf einen Zahnarzt direkt in meiner Nähe aufmerksam gemacht hatte. Durch seine überaus freundliche, ruhige und auch einfühlsame Art hat er’s zuwege gebracht, daß ich all meine Angst verloren habe. Mittlerweile kann ich mich bei ihm auf die Liege flegeln, die Hände verschränken, die Augen schließen und in aller Ruhe denken: “Na, nu mach’ mal.” So was hätte ich niemals für möglich gehalten, is’ aber so.
Oktober 2, 2009 um 10:00 pm
Ich hab auch nen ganz tollen Zahnarzt. Mittlerweile. Nachdem ich eine üble Odyssee hinter mich gebracht habe, mit zahlreichen Behandlungsfehlern (ach, hätte ich damals schon gewusst, was ich heute weiß, ich hätt mir ein schönes Auto einklagen können. Mindestens…). Schlimm ist jetzt nur noch der Weg zu ihm. Termin ausmachen, hingehen, im Stuhl sitzen und auf ihn warten. Wenn er dann da ist, ists wieder gut. Da er mir das Gefühl gibt, in guten Händen zu sein. Und meine Angst zu verstehen.
Oktober 2, 2009 um 10:04 pm
@Sunny: Genauso eine viele Jahre dauernde Odyssee hatte ich da auch bereits hinter mir.
Oktober 2, 2009 um 10:13 pm
Da haben wir beide ja Glück gehabt, jetzt einen “guten” Zahnarzt gefunden zu haben… Das ist wirklich viel wert…
Oktober 5, 2009 um 4:51 pm
[...] mich ja Freidenkerins Geschichte so fasziniert, hier noch einmal ihr [...]
Oktober 5, 2009 um 8:07 pm
Ach das ist der Ulukel
Mannomann hast Du Phantasie und Energie.
Liebe Grüße
von der wiederaufgetauchten
Claudia
Oktober 5, 2009 um 8:50 pm
@Claudia: Schön, daß du wieder aufgetaucht bist!
Liebe Grüße!
Oktober 5, 2009 um 8:57 pm
Bist wieder da? Wie wars????? Erzäääääähl!!!!! *neugierigen Katzenblick aufsetz*
Oktober 5, 2009 um 9:05 pm
@Sunny: Ich hatte ein großartiges Publikum – vier Personen insgesamt. Zwei davon wußten gar nicht, daß eine Lesung stattfinden sollte, die kamen nur, um einen Happen zu essen, blieben dann aber ganz begeistert hängen. Der Francesco war von den vorgetragenen G’schichten auch sehr angetan, und hat mich getröstet, daß in zwei Wochen die Resonanz bestimmt besser ausfallen wird. Na ja, ich verbuche das als Generalprobe. Obwohl die ganze Veranstaltung in gewisser Hinsicht “ein Schuß in den Ofen” gewesen ist, habe ich dennoch einiges lernen können, was mein Vorlesen betrifft. Und jetzt habe ich immerhin 14 Tage Zeit, daran zu feilen und mich vorzubereiten.
Oktober 5, 2009 um 9:10 pm
Oje… Aber vielleicht ist auch der erste Nachwiesntag nicht so günstig gewesen. Außerdem muss sich ja erst mal rumsprechen, dass eine ehemalige orientalische Geschichtenerzählerin wunderbar vorlesen kann… Und Generalproben schaden auch nicht. Da wird die Premiere umso besser
Oktober 5, 2009 um 9:15 pm
@Sunny: Ich hab mich anfangs gar net wohl in meiner Haut gefühlt, wollte eigentlich überhaupt nicht auf diese winzig kleine Bühne gehen und anfangen. Dann hat sich aber mein stures inneres Stimmchen durchgesetzt: “Du gehst jetzt da hoch und liest vor!”
Ich glaube auch, daß eben dieser Nachwiesn-Montag ein ungünstiger Termin gewesen ist. Und daß wir unsere Werbung lediglich aufs Internet beschränkt haben. Ich habe noch eine Handvoll Werbeplakate für meine “Spanschachtel”, da werd ich morgen einen Hinweis auf die nächste Lesung drüber kleben oder schreiben, und der Francesco wird das dann ins Schaufenster hängen.
Oktober 5, 2009 um 9:22 pm
Kann ich mir gut vorstellen. Aller Anfang ist schwer. Aber da wars ja gerade gut, dass nicht viele Leute da waren. Bin stolz auf dich!
Ja, ins Schaufenster muss unbedingt Werbung. Und vielleicht noch ein kleiner Flyer auf die Tische oder in die Karte, denn da sehens die Leute doch am Ehesten. Internet ist höchstens was Zusätzliches, schließlich sind in Cafés doch meist Laufkundschaften oder Stammgäste, die eher selten auf die HP schauen.
Oktober 5, 2009 um 9:28 pm
@Sunny: Vielleicht wär’s mir bei mehr Publikum leichter gefallen. Immer, wenn ich anfangs den Blick vom Manuskript hob und die spärlichen Häupter meiner Lieben zählte, mußte ich die Frage unterdrücken: Oh, verdammt, was mach ich hier oben eigentlich?
Ist aber auch gut so. Das war halt mal die Feuertaufe, das nächste Mal geht’s scho besser.
Oktober 5, 2009 um 9:30 pm
Hm, das stimmt natürlich auch wieder. Aber wie gesagt, eine bescheidene Generalprobe zieht eine grandiose Premiere nach sich, da bin ich mir sicher
Oktober 5, 2009 um 9:33 pm
@Sunny: *Lach* Das kenne ich gut aus meinen Jahren bei der Bayerischen Staatsoper! Immer wenn eine Generalprobe total versemmelt wurde, die Gerüchteküche brodelte, die Solisten, der Chor oder das Orchester oder die “Tanzmäuse” hinschmeißen wollten, hysterische Anwandlungen bekamen oder sich zofften, daß die Fetzen flogen – folgte eine strahlende Premiere.
Oktober 5, 2009 um 9:38 pm
Na siehst
Ne alte Bekannte von mir ist Opernregisseurin, die erzählt das auch immer wieder. Und auch das Umgekehrte. Sie ist immer ganz unruhig, wenn die Generalprobe ohne größere Vorkommnisse klappt.
Oktober 5, 2009 um 9:44 pm
@Sunny: Ja.
Inszeniert deine Bekannte auch an der Bayerischen Staatsoper? Vielleicht kenne ich sie ja sogar.
Oktober 5, 2009 um 9:49 pm
Sie ist erst seit kurzem fertig, aber sie hat in München studiert. Wenn du eine recht kleine, zarte, blonde, aber resolute Person kennst, könnte sie es sein. Sie hat nebenbei auch mal Statistenrollen übernommen.
Oktober 5, 2009 um 10:31 pm
@Sunny: Ich bin seit längerem schon nimmer in der Oper tätig, aber wenn sie bereits vor ca. zehn Jahren dort gewesen ist, als Statistin, dann sind wir uns sicherlich über den Weg gelaufen. Ich durfte übrigens auch mal als Statistin auftreten, bei der “La Boheme”.
Oktober 5, 2009 um 10:36 pm
Nein, dann kennst du sie wohl nicht mehr. Ich denke, sie war ca. 4 Jahre in München, ist mittlerweile ein Jahr weg, und davor war sie mehrere Jahre in Nürnberg.
Was hast du denn dort gemacht? Ich finde es immer wieder spannend, was du aus deinem Erfahrungsschatzkästchen zauberst. Und Statistin bei “La Boheme”, nicht schlecht
Oktober 5, 2009 um 10:41 pm
@Sunny: Ich habe etliche Jährchen im Foyerrestaurant der Bayerischen Staatsoper gearbeitet. Eines Abends, als ich auf der Nebenbühne einen kleinen Sektempfang für ein Jubiläum der Editha Gruberova vorbereitete, hatte ich den ganz starken Wunsch, auch einmal während einer Vorstellung auf einer Opernbühne zu stehen. Ich hab dann ein paar Takte mit dem Chef vom Besetzungsbüro geplaudert, und der hat mich auf die Statistenliste für die nächste Boheme-Vorstellung gesetzt. Ich habe über diesen unvergesslichen Abend eine G’schicht geschrieben, die ich allerdings vom Blog nehmen mußte, weil ich sie in meinem Buch “Die Spanschachtel” aufgenommen hab.
Oktober 5, 2009 um 10:59 pm
Na da hast du sicher viel Spannendes gesehen und interessante Menschen kennengelernt. Und dass dieser Abend unvergesslich ist, das glaube ich dir sofort!
Die Gruberova habe ich auch schon öfter gehört, ich war kurz nach der Grenzöffnung ein paarmal in Prag in der Oper.
Dein Buch drückt mich auch schon sehr. Ich muss wirklich mal wieder mehr weglesen. Ich habe mir verboten, gezielt Bücher zu kaufen, solange der Stapel der ungeelesenen noch so hoch ist. Spontankäufe kann ich mir leider weder verbieten noch verkneifen. Aber so bin ich letztens zur “Zeit der Sternschnuppen” gekommen.
Oktober 6, 2009 um 7:42 am
@Sunny: Allein über meine Jahre in der Oper könnte ich ein dickes Buch schreiben! Diese großen Opernstars sind, auch wenn sie Weltruhm erlangt haben, durchweg umgänglich und pflegeleicht. Das war mit ein Grund, warum dieser Job so sehr toll gewesen ist. Man hatte mit Berühmtheiten zu tun wie Zhubin Mehta, Edita Gruberova, Konstanze Vernon, Thomas Gottschalk, Victor von Bülow etc.
Die unwiderstehlichen Bücher-Spontankäufe kann ich mir selbst bei angespanntester finanzieller Lage oft genug nicht untersagen. Lieber ernähre ich mich eine Woche lang von Grießbrei, Butterbrot und Leitungswasser, als auf ein Buch zu verzichten, welches mich beim Ansehen bereits fesselt.
Liebe Grüße, wünsche dir einen schönen und harmonischen Tag!
Oktober 6, 2009 um 8:22 am
Vielleicht magst mir ja mal bei einem Treffen ein bisschen davon erzählen, ich find das sooooooooo spannend
Was jetzt nicht heißt, dass ich in diesem Laden weniger ausgebe als in einem anderen Bücherladen. Aber immerhin habe ich viiiiiieeeeel mehr Bücher dabei 
Ach, du hast auch diese Ich-kann-an-Büchern-nicht-vorbeigehen-Krankheit? Ganz böse. Wie gut, dass es hier in Regensburg einen kleinen Bücherladen gibt, bei dem man sehr viele Bücher viel günstiger bekommt. Und in dem man so wunderbar schmökern und stöbern kann
Auch dir einen wunderbaren Tag,
Sunny
Oktober 6, 2009 um 9:09 am
@Sunny: Danke dir!


Oh, diese Krankheit plagt mich schon seit Kindertagen!
Kommt erschwerend hinzu, daß sich im Nachbarshaus, nur zehn Meter von der Haustür entfernt, ein groooooßes Antiquariat befindet! *Heul-und-Haare-rauf*
Bei unserem Treffen werd ich dir sehr gerne von meiner Zeit an der Oper erzählen!
Oktober 6, 2009 um 9:14 am
Dich auch? Oje… Das ist ja ne Epidemie…
Oktober 6, 2009 um 9:20 am
@Sunny: Eher eine Pandemie, befürchte ich.
Oktober 6, 2009 um 9:21 am
Ich tipp eher auf Bandemie. Und davon die extrem ansteckende Form der Buchbandemie. Unheilbar. Leider.
Oktober 6, 2009 um 9:28 am
@Sunny: Buchbandemie ist Klasse!
Absolut unheilbar. Ich hoffe sehr, daß dagegen auch niemals ein Heilmittel gefunden wird.
Oktober 6, 2009 um 9:31 am
Das wird nicht funktionieren. Zwar versucht man, mit Hörbüchern und e-Books und TV und Internet seit Jahren dagegen anzukämpfen, aber wer einmal befallen ist, bei dem zeigt das alles keine heilende Wirkung, ganz im Gegenteil…
Oktober 6, 2009 um 9:55 am
@Sunny: Na, da bin ich aber schon sehr beruhigt!
Oktober 6, 2009 um 9:56 am
Ich auch. Die Entzugserscheinungen sind einfach zu schlimm, als dass ich das erleben möchte
Oktober 6, 2009 um 10:03 am
@Sunny: Genau. Ich glaube, diese Entzugserscheinungen würde ich nicht überleben!
Als aufsässiger und verträumter Teenager hatten mir übrigens meine Eltern das letzte halbe Jahr vor der Prüfung zur Mittleren Reife das Lesen und Schriftstellern verboten. Weil sie befürchteten, ich würde durchfallen. Nachdem sie erkennen mußten, wie elend mir zumute war, lockerten sie das Verbot, dann durfte ich wenigstens an den Wochenenden schmökern.
Oktober 6, 2009 um 10:10 am
Meine Brille hab ich wohl auch der Tatsache zu verdanken, dass ich immer mit der Taschenlampe unter der Bettdecke gelesen habe. So lange, bis der Akku alle war. Weil meine Eltern dachten, es wäre besser für mich, früh zu schlafen. Und ich habe meine Bücher unter meinen Schulsachen versteckt, weil ich es nicht erwarten konnte, bis ich mit den Hausaufgaben fertig war. Geschrieben habe ich in meinen dicken Kalender. Der war überall mit dabei. Und es fiel nicht auf, wenn ich dort mal was notierte
Oktober 6, 2009 um 10:14 am
@Sunny: Das Lesen unter der Bettdecke kenne ich auch. Das war allerdings oft recht unbequem, vor allem, wenn es sich um dicke Karl-May-Taschenbücher gehandelt hat.
Das Schreibverbot umging ich dadurch, daß ich während der beinahe einstündigen Bahnfahrt zwischen Berchtesgaden und Bad Reichenhall, wo sich die Klosterschule befand, gegen Salär die Hausaufsätze meiner Schulkameradinnen verfasste. So konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Schriftstellern und mein Taschengeld aufbessern.
Oktober 6, 2009 um 10:19 am
*lach* nicht schlecht
Bei mir hat zwar die halbe Klasse Mathe abgeschrieben, aber auf die Idee, dafür einen Obolus zu verlangen, bin ich damals leider nicht gekommen. Dafür gibts jetzt Geld für viel Schreiben, das oft genug auch ziemlich kreativ, aber doch ganz anders kreativ ist 
Dass Lesen unter der Bettdecke bequem gewesen wäre, kann ich auch nicht behaupten. Aber das hat mich relativ wenig interessiert
Oktober 6, 2009 um 12:14 pm
@Sunny: *Lach*. Das wäre mir derzeit eigentlich auch lieber, jetzt Geld fürs Schreiben zu bekommen.
Was mich stets sehr erstaunt hat war, daß jedes Jahr der Nikolaus ganz genau bescheid über meine heimliche Leserei unter der Bettdecke gewußt und mich gezielt dafür getadelt hat.
Oktober 6, 2009 um 12:26 pm
Komisch, komischh… Woher der das nur wusste?
Oktober 6, 2009 um 12:30 pm
@Sunny: Dies ist eines der ewigen Rätsel der Menschheit, welches mir bis zum Ende meiner Tage Kopfzerbrechen bereiten wird.
Oktober 6, 2009 um 12:35 pm
Ja. Und wie die Engelchen durch das geschlossene Rollo gesehen haben, dass ich mein Zimmer aufgeräumt habe und deshalb Plätzchen von der Decke fielen.
Und wie das Christkind immer an meinen Wunschzettel gekommen ist. Und meine kaputte Puppe durch die geschlossene Tür ins Wohnzimmer geholt hat an Heiligabend und sie auch noch repariert hat. Und…
Oktober 6, 2009 um 12:39 pm
@Sunny: *Seufz* Ja, es gibt sooooo viele Wunder und Rätsel, die wir kleinen Menschlein mit unserem Verstand niemals ergründen werden.
Oktober 6, 2009 um 12:41 pm
Ich überleg grad: Sollt ich vielleicht eine Wallfahrt ins Leben rufen? Bei uns zu Hause????
Oktober 6, 2009 um 12:45 pm
@Sunny: *ggg* Klasse-Idee!
Oh weh! Ich muß grad mit Schrecken feststellen, daß meine überaus wissbegierige Mieze angefangen hat, meine Handtasche auszuräumen!
Oktober 6, 2009 um 12:47 pm
Na vielleicht findet SIE endlich, was DU immer drin suchst
Oktober 6, 2009 um 12:47 pm
@Sunny: Dann schenk’ ich ihr den Sch…koffer!
Oktober 6, 2009 um 12:48 pm
*herzlich lach*
Oktober 6, 2009 um 1:10 pm
@Sunny: Na ja, sie ist ja eh schon halb in das doofe Teil hinein geschlüpft und kurz vorm Einschlafen gewesen.
Oktober 6, 2009 um 1:12 pm
*lach* sollst sie halt immer mitnehmen
Oktober 6, 2009 um 1:18 pm
@Sunny: Das meinst jetzt aber net ernst, oder?
Dieses umständliche G’lump von Handtasche plus sechseinhalb Kilo äußerst eigenwilliger Miezekatze?
Oktober 6, 2009 um 1:20 pm
Was ICH mein steht hier sicher nicht zur Debatte
Aber der Wink ist eindeutig. Und wenn die Tasche dafür zum umständlich ist, musst dir halt eine praktische Trage-Tasche kaufen *kicher*
Oktober 6, 2009 um 2:18 pm
@Sunny: Ja, oder so ein Baby-Tragetuch. In das stopf ich dann meine Mieze und schlepp sie überall mit hin.
*Breit-Grins*
Oktober 6, 2009 um 5:03 pm
DAS wärs doch! Da wär sie sicher begeistert
Oktober 6, 2009 um 6:39 pm
@Sunny: Ich sollte das vielleicht sogar mal ausprobieren, ich glaube, daß die Smokey das sehr behaglich finden würde.
Oktober 6, 2009 um 6:43 pm
Kann ich mir gut vorstellen. Meine verkriechen sich auch gern unter Pullis.
Oktober 6, 2009 um 6:50 pm
@Sunny: Ein Lieblingsschlafplatz meiner Mieze ist im Pulloverfach im Kleiderschrank (da hat man dann immer schön die graugetigerten Haare, wenn man einen anziehen will!).
Oktober 6, 2009 um 6:53 pm
Ja, sowas ist ganz toll
Mein weißer liebt ja meine schwarzen Sachen 
Aber ich dachte gerade an einen angezogenen Pullover.
Oktober 6, 2009 um 7:03 pm
@Sunny: Nein, unter angezogene Pullover kriecht die Smokey nicht. Sie kommt allerdings von alleine nicht mehr in dieses Schrankfach hinein. Wenn ihr danach ist, sich da hinein zu verkriechen, dann ruft sie mich lautstark ins Schlafzimmer und macht mir mit einer ungemein drolligen Gestik und Mimik klar, was sie von mir verlangt. Ich muß mich dann immer zuerst ausschütten vor Lachen, bevor ich sie aufheben und quasi Katzenlift spielen kann.
Oktober 6, 2009 um 7:07 pm
*lach* das stell ich mir ja ulkig vor…
Chico will immer möglichst nah sein. Und das geht halt oft nur, indem er unter den Pulli kriecht. Und er hat dann auch noch einen Schlafpulli. Als ich die 3 Monate nach Australien gegangen bin, hatte ich vorher ein paarmal einen schönen dicken selbstgestrickten Pulli an. Als ich dann gefahren bin, hab ich ihn auf seinen Lieblingsplatz gelegt, damit er mich noch riechen kann. Seitdem schläft er fast nur noch darauf. Auch wenn er längst nicht mehr nach mir riecht. Schließlich ist das schon fast 3 Jahre her (verdammt, wie die Zeit vergeht…)
Oktober 6, 2009 um 7:14 pm
@Sunny: Das ist auch zum Schreien komisch!
Wenn ich auf Reisen gehe, dann leg ich in das Katzenkörbchen von der Smokey ein T-Shirt oder Handtuch, das nach mir riecht. Damit sie mich net so arg vermisst.
Drei Monate Australien – das ist bestimmt traumhaft gewesen! Das ist auch eines meiner Wunsch-Reiseziele. Ich möchte so sehr gerne einmal das wechselnde Licht am Ayers Rock sehen! Und die Oper in Sydney! Und, und, und…
Oktober 6, 2009 um 7:18 pm
Ja, es war traumhaft. Und ein langjähriger Traum, den ich mir erfüllt habe. Nicht nur hinreisen, sondern dort auch wirklich ein bisschen leben. 1 Monat reisen, 2 Monate Arbeitsalltag in einer Kanzlei in Sydney, ich würds sofort wieder machen. Und die Farben sind wirklich so toll. Vielleicht sollt ich mal ein paar Fotos zusammensuchen… Hilfe, ich krieg schon wieder Fernweh… Ich muss unbedingt nochmal hin, dort ist meine Seelenheimat…
Oktober 6, 2009 um 7:38 pm
@Sunny: Da könnten wir doch einen Erfahrungsaustausch machen, wenn ich dich in Regensburg besuche. Du berichtest mir von deiner Zeit in Australien, mit schönen Fotos selbstredend, und ich erzähl dir meine geringen Kenntnisse in chinesischer Philosophie.
Man kann wirklich an einem völlig anderen, weit entfernten Ort seine Seelenheimat finden. Mir geht’s mit Hawai’i so. Und zwar dermaßen intensiv, daß ich noch elf Jahre nach meinem Aufenthalt dort keine hawai’ische Folklore hören oder Fernsehberichte darüber sehen kann, ohne vor Zeitlang heulen zu müssen wie ein Schloßhund.
Oktober 6, 2009 um 8:13 pm
Genau, das machen wir
Ich hab auch immer Tränen in den Augen, wenn ich einen Bericht über Australien sehe. Oder http://www.earthtv.com/de schaue. Oder bestimmte Musik höre…
Hawai’i, da möcht ich auch noch hin…
Oktober 6, 2009 um 10:14 pm
@Sunny: EarthTV, das kenne ich auch! Die haben eine Kamera in Nähe meines Lieblings-Lieblings-Lieblings-Hotels, des “Moana Surfriders” am Strand von Waikiki installiert. Da bin ich oft virtuell zu Gast. *Seufz*
Oktober 6, 2009 um 10:17 pm
Ich seh immer Sydney. Der Blick auf den Hafen, die Fähren, die Harbour Bridge, das Opera House… *schwelg* Manchmal “lauf” ich bei Google Earth auch die Straßen ab. In den zwei Monaten dort habe ich sehr viel von der Stadt kennengelernt, das man auch aus der Vogelperspektive wunderbar wiedererkennt. Sogar das Haus, in dem ich gewohnt habe, und den schönen Garten sieht man…
Oktober 6, 2009 um 10:24 pm
@Sunny: Ich schlendere mittels Google Earth von “meinem” Hochhaus-Hotel an der Kalakaua-Avenue den Weg zum Strand von Waikiki entlang. Oder ich “fahre” die Tour der Linienbusse ab, die für einen Dollar die ganze Insel umrunden. Ich bin auch schon von Orlando den Küstenhighway Nr. 1 entlang bis runter nach Key West “gekamerat”. Oder habe mir die Costiera Amalfitana aus der Vogelperspektive betrachtet… Hach, ja!
Oktober 6, 2009 um 10:26 pm
Was tut man nicht alles, um das Fernweh in Griff zu bekommen
Ich suche übrigens gerade nach Stimmungs-Farb-Australienfotos, mir ist grad nach hoffnungsvollen Himmelbildern. Die kommen in den Blog
Oktober 6, 2009 um 10:36 pm
@Sunny: Oh, da freue ich mich schon drauf!
Oktober 6, 2009 um 10:47 pm
australischer himmel – ein schäfchen-feuerwerk…
ich schwelge ja schon wieder etwas länger in australien-erinnerungen, und heute hat mich die freidenkerin noch auf die farben im australischen outback angesprochen. sie dachte eigentlich an den farbwechsel am uluru. der wirklich grandios ist. aber wenn…