Projekt ABC – 5. Woche
Buchstabe E – wie Exkursion
Es gibt unerwartete, morgendliche Anrufe, die sich meiner größten Beliebtheit erfreuen. Wenn entweder meine Chefin oder aber – wie heute – der Küchenchef am anderen Ende der Leitung diesen lieblich klingenden Spruch zum Besten gibt: „Margot, Sie können heut’ daheim bleib’n, s’Wetter schaut net so b’sonders aus, machn’S ruhig an Tag frei.“ Jaaaaa! So verspeiste ich mit noch größerem Genuß als sonst üblich mein gerade angerichtetes Frühstück und machte Pläne für die so großzügig bescherte Freizeit. Da läutete das Telefon erneut. Mein guter Freund Timo hatte beschlossen, zusammen mit Nikki, einer Arbeitskollegin, einen Tagesausflug ins Tirolerische zu machen und fragte mich, ob ich Lust hätte, mich anzuschließen. Ich sehnte mich sehr danach, München, mein Buchprojekt, Internet, meine unaufgeräumte Wohnung und etliche zu erledigende Dinge einmal hinter mich zu lassen. So sagte ich freudig zu.
Die Fahrt ging zunächst auf der Autobahn Richtung Innsbruck, dann eine Weile auf einer Landstraße dahin, bis wir an ein gar schönes Fleckchen kamen, den Reintaler See. Dort, im Restaurant „Fischerstube“, arbeitet eine gute Bekannte Timo’s. Wir ließen’s uns so richtig gut gehen, verspeisten voller Genuß Pressknödelsuppe und gebratenen Reintaler Seekarpfen mit leckerem Kartoffelsalat. Und dann machten wir uns auf die Strümpf’, um das weitab jeglicher Hektik, jeglichem Großstadtgetriebe, jeglichem Lärm und Getriebe liegende Gewässer zu umrunden. Es wurde eine gar kurzweilige, wundervolle und wohltuende Wanderung. Wir inhalierten in tiefen Zügen die mild-würzige, klare, trotz Schwüle stets ein bisschen erfrischend wehende Wald- und Seebrise.

Nur wer einen anständigen Mittagsschlaf hält, wird später einmal ein schöner, großer, stolzer Schwan!, hatte die Schwanenmutter vorher ihre Zöglinge ermahnt.

Und auch die Entenmama legte mit ihren Küken eine Siesta ein.
Die Seerosen hatten ihre Knospen geöffnet und präsentierten ihre wunderschönen, auf dem stillen Wasser treibenden Blüten.

Wunderschöne, idyllische, romantische Ausblicke taten sich dem genießerischen Auge auf.

Vor einer Jausenstation am Nordufer des Sees war diese mit unschlagbarer Logik argumentierende Werbetafel zu bewundern.

Keine orthographisch mangelhafte Schreibweise eines alpenländischen Schimpfwortes, oh, nein, sondern der Name eines kleinen Weilers nahe des Reintaler Sees.

Am gegenüber liegenden Ufer lockte die „Fischerstube“ – und eine hausgemachte, himmelhohe Bananencremetorte.

Juni 15, 2009 um 11:23 pm
Ich erhoffte eigentlich noch ein Bild der Bananencremetorte, aber nun muss ich mich mit den schlafenden Schwanenbabys zufrieden geben…*g
Aber: malerische Ausblicke, und eine herrliche Exkursion, an der du uns teilhaben lässt
. Diesmal ohne Nackerte *fg
liebe Grüssle Kalle
Juni 16, 2009 um 12:58 pm
@kalle: Ich wollte diese himmlische Bananencremetorte schon auch fotografieren, aber das wäre für euch Mitblogger vielleicht nur ein quälender, weil Gelüste weckender Anblick gewesen, das wollte ich euch ersparen.
Oh ja, diesen Ausflug und vor allem die Wanderung rund um den See habe ich sehr genossen.
Liebe Grüße!
Juni 16, 2009 um 12:11 am
der Moritz wundert sich, warum deine Enten schlafen, die werden doch nicht größer und schöner *kicher* … wundervolle bilder, die du uns mit gebracht hast von deiner Exkursion … ja, genau?! wo ist die bananentorte? *kicher* … voldöpp gefällt mir *kicher*
Juni 16, 2009 um 1:00 pm
@Renee: Na ja, vielleicht glauben die Enten ja, daß sie durch’s Schläfchen noch schöner werden können.

Ich wollt’ euch doch nicht quälen und in Versuchung führen, deshalb habe ich auf ein Bild von der Bananentorte verzichtet.
Das Ortsschild war der Knaller, ja, da mußte ich beim ersten Anblick schallend lachen.
Juni 16, 2009 um 5:07 am
Sehr schön! Ich wünschte, ich hätte die Zeit, auch einfach mal so darauf los zu fahren …
Schönen Tag wünsche ich!
Juni 16, 2009 um 1:00 pm
@paradalis: Ich hätte an sich ja auch keine Zeit gehabt, aber ich hab’ sie mir einfach genommen.
Wünsche dir auch einen guten und schönen Tag.
Juni 16, 2009 um 5:44 am
Liebe Freidenkerin,
vielen Dank fürs Teilhaben lassen an deinem E.
Wirklich schöne Bilder.
Die Entenbabys sind zu putzig und auch den Spruch auf dem Schild finde ich enfach klasse ;o).
Es gibt schon viele schöne Flecker´l bei uns in der Nähe, gell?
Einen wunderbaren Tag und viele liebe Grüße
Sandy
Juni 16, 2009 um 1:04 pm
@Sandy: Oh ja, wir haben gar herrliche Platzerl in der näheren und weiteren Umgegend. Also, am Reintaler See und Umgebung möchte ich schon noch mal Zeit verbringen. Auch solche Örtchen wie Brixtal und Kufstein – die imposante Burg hat’s mir angetan! – würde ich herzlich gerne durchstöbern.
Leider hatte die kleine Jausenstation gestern Ruhetag gehabt, sonst hätten wir in jedem Falle dort einen Kaffee getrunken. So ein guter Spruch gehört einfach gewürdigt.
Wünsche dir und den Deinen auch einen schönen und guten Tag.
Juni 16, 2009 um 8:13 am
Liebe freidenkerin,
wow, so schöne Bilder, was hast Du eigentlich für eine Kamera?
Ja, es gibt schöne Fleckchen, wir waren am WE in der Eifel.
Danke
alles Gute und herzliche Grüße
von Erika
Juni 16, 2009 um 1:06 pm
@Erika: Ich habe eine Olympus SP-565 UZ, eine digitale Kompaktkamera, und bin recht zufrieden damit.
Da habt ihr in der Eifel sicherlich ein schönes Wochenende verbracht.
Liebe Grüße!
Juni 16, 2009 um 8:46 am
Teilweise richtig romantisch.
In DEM Biergarten/Restaurant würde ich schon aus Prinzip ein Glas trinken. Klasse!!
Juni 16, 2009 um 1:08 pm
@Donkys Freund: In dieser Jausenstation hätten wir so sehr gerne Pause gemacht, aber leider war gestern Ruhetag.
Dank des etwas wechselhaften und schwülen Wetters waren wir beinahe die einzigen Ausflügler am See, während der Sommerzeit, an Wochenenden und bei Schönwetter scheint es dort schon recht lebhaft zuzugehen.
Juni 16, 2009 um 8:58 am
das war bestimmt ein toller tag! schöne bilder hast du mitgebracht für’s e.
ich schmunzel immer noch über den ortsnamen ;o)
lg vom bodensee, claudi
Juni 16, 2009 um 1:10 pm
@claudia: Ja, der Tag gestern hat so richtig gut getan.
Beim ersten Lesen des Ortsnamens konnte ich mir ein lautes Lachen nicht verkneifen.
Liebe Grüße von München zum Bodensee!
Juni 16, 2009 um 10:06 am
Alles schön friedlich, ruhig, idyllisch – das tut der Seele gut.
Juni 16, 2009 um 1:10 pm
@april: Oh, ja, das war Balsam für die Seele!
Liebe Grüße!
Juni 16, 2009 um 10:19 am
Huhu Freidenkerin,
wunderschöne Bilder und bestimmt ein sehr schöner Ausflug. So etwas braucht man einfach ab und zu!
Liebe Grüße Ronja
bin zur Zeit so selten im Netzt, da ich arbeitsmässig mal wieder stark beansprucht bin und abends einfach keine Lust mehr auf Computer habe, aber… im Sommer bei gutem Wetter bin ich eh selten zu Hause, von daher mache ich ein bißchen „Netzpause“…
Tschüssi und alles Gute Ronja
Juni 16, 2009 um 1:14 pm
@Ronja: Dieser Ausflug war in jeder Hinsicht ein Genuß.
Du hast Recht, die Arbeit und im Sommer das gute Wetter ausnutzen haben in jedem Falle Vorrang vor dem Sitzen am Computer. Bloggen soll ja kein Zwang, sondern Zerstreuung und Freude bereiten. Genieße deine „Netzpause“.
Dir auch alles Gute, liebe Grüße!
Juni 16, 2009 um 3:28 pm
DAs klingt nach einem richtig tollen Tag, den ihr in vollen Zügen genossen habt. Schön das du uns all die tollen Fotos zeigst, so haben wir auch noch was davon. Besonders haben es mir ja die Schwanenkinder angetan die seh´n so richtig schön flauschig aus.
Sei lieb gegrüßt Schlapper
Juni 16, 2009 um 4:16 pm
@Schlapperblabber: Das war richtig schön, ja. Vor allem die Luft, als wir aus dem Auto stiegen. So was von klar, rein und würzig, jeder Atemzug war ein Genuß. Die Schwanenküken möchte man am liebsten aus dem Wasser nehmen und knuddeln, gell, aber ich glaube, damit wären die Alten nicht einverstanden.
Liebe Grüße!
Juni 16, 2009 um 6:19 pm
… und wir überleb’n beide… Super Spruch
Eine schöne Idee hast du da für E gehabt. Diese Exkursion hätte mir auch sehr gefallen. Da wäre ich gerne mitgegangen.
Juni 16, 2009 um 7:04 pm
@Worti: Das ist in jedem Falle ein empfehlenswerter Tagesausflug, wenn ihr Beide mich besuchen kommt, kann ich euch genau die Route erklären. Auf der Hin- und Rückfahrt passiert man übrigens auch Kufstein, die massig aufragende Burg dort dürfte sicherlich von Interesse für dich sein.
Juni 16, 2009 um 9:03 pm
Bei den Schwanenbabyfotos habe ich mich spontan gefragt, wer da seine puschligen Hausschlappen auf dem gewässer ausgesetzt hat
Juni 16, 2009 um 9:18 pm
@tonari: *Hahaha!* Sieht schon irgendwie so aus wie ungewaschene Puschelschlumpen.
Juni 16, 2009 um 9:23 pm
Burgen sind doch immer etwas für mich
Juni 16, 2009 um 9:54 pm
@Worti: Weiß ich doch! Im Inntal gibt’s davon eine erkleckliche Anzahl, ein paar Kilometer weiter Richtung Innsbruck, auf der linken Innseite, ist ein kleines Städtchen namens Brixlegg, das wird auch von einer schönen Burg gekrönt. Aber die von Kufstein ist scho a Hingucker!
Juni 16, 2009 um 10:18 pm
danke für den Tipp
Juni 17, 2009 um 1:07 pm
Liebe Freidenkerin..
was für ein wunderschöner Ausflug, an dem Du uns
teilhaben lässt. Danke.
So schön zum E.
Ich glaube ich muss mal wieder in deine/eure Gegend kommen..*lächel
Auch wenn ich schon mehrmals da war..giebt es immer wieder
wunderschöne Orte die ich noch nicht gesehen hat.
Die Schwanen Babys sind herzallerliebst, die können garnicht schöner werden..*schmunzel
Liebe Grüsse, Elke
Juni 17, 2009 um 6:03 pm
@Elke: Der Reintaler See liegt in Tirol, in der Nähe von Wörgl, und ist an sich recht einfach zu finden. Ein Ausflug dorthin lohnt in jedem Falle, auch die Einkehr in die „Fischerstube“ mit fangfrischen Seefischen und gar köstlichem Kuchen.
Die Schwanenbabys sind echt putzig, aber du kennst doch Mamas, die wollen halt immer das Beste und Schönste für ihre Kleinen.
Liebe Grüße!
Juni 17, 2009 um 3:21 pm
Wunderschöne Bilder. Die Schwänchen sind einfach hammermäßig aufgenommen. Im ersten Moment habe ich gedacht, da schwimmen Puschen *ggggg*!
LG
Angie
Juni 17, 2009 um 6:09 pm
@Angie: *Hihihi* Wenn die Schwanenmutter nicht ganz nahe bei ihnen gewesen wäre und aufgepasst hätte, hätte ich aus der Ferne und ohne Teleobjektiv auch gemeint, daß da irgend welche alte Hausschlumpen oder Putzhadern im See schwimmen.
Liebe Grüße!
Juni 18, 2009 um 10:03 am
Bei „Exkursion“ fällt mir grade mal was anderes ein: Hast du eigentlich inzwischen schon Kontakt aufgenommen wegen der „Villa am Berg“? Der Besitzer müsste doch schon wieder da sein, oder?
Juni 19, 2009 um 2:59 pm
@Worti: Kontakt zum Besitzer der Villa Marienfels habe ich bislang noch nicht aufgenommen, denke aber seit einigen Tagen wieder sehr intensiv an diese Hausgeschichte.
Juni 19, 2009 um 3:58 pm
Schön, dass du auch dran denkst
Wäre schade, wenn sich diese Gelegenheit ins Luft auflöst…
Juni 19, 2009 um 5:00 pm
@Worti: Diese Geschichte ist so ein toller Stoff, wie könnte ich so was vergessen?
August 2, 2010 um 10:25 pm
Danke für die schönen Bilder. Ich habe das Glück in Kramsach (Volldöpp) zu
wohnen und bin jeden Tag am Reintalersee. Die Schwäne und auch die
Enten sind für meine Kinder wie Haustiere, sie fressen meinen Kindern aus
der Hand und auch beim stärksten Badebetrieb bleiben sie mit den Jungen
mitten unter den Badegästen anstatt das Weite zu suchen. Auch eine
Schildkröte lebt am See. Die Karpfen bringen 15 kg auf die Waage.
August 4, 2010 um 2:53 am
@Monika Neuhauser: Willkommen auf meinem Blog!
Meine Freunde und ich haben diesen Ausflug vor etwa einem Jahr sehr genossen. Es ist wirklich sehr schön und idyllisch am Reintalersee!
Liebe Grüße!