NiRAk’s Stöckchen
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Sechs unwichtige Dinge, die mich glücklich machen
1. Der Gesang einer Amsel am frühen Morgen
2. Der Duft von frisch gebackenem Brot aus der Bäckerei nebenan
3. Kerzenlicht
4. Ganz kleine Kinderhände, die nach meinen Fingern grapschen
5. Wirbelnde Schneeflocken
6. Die Wolke meines Atems in der klaren Winterluft
(Da ich noch nicht gar so viele Links auf meinem Blog habe, bitte ich darum, das Stöckchen selbst abzuholen)
Dezember 4, 2008 um 2:09 pm
Also ich muss protestieren! So unwichtig sind all diese Dinge gar nicht
Und du magst scheinbar die gleichen Dinge wie ich.
Dezember 4, 2008 um 2:36 pm
sehe ich ebenso
all diese dinge haben auch ihre wichtigkeit.
das stöckchen hab ich aber schon… glaube ich.
Dezember 4, 2008 um 2:48 pm
Ich hab es mitgenommen.
Liebe Grüße
Ellen
Dezember 4, 2008 um 3:55 pm
Liebe Sterntau, das seh ich genauso wie du. Die Dinge in meiner kleinen Liste mögen zwar für das große Weltgefüge, zum Erlangen von Macht, Ruhm, Reichtum oder anderer materieller „Seligkeiten“ absolut unwichtig sein, in unseren Herzen haben sie allerdings herausragende Bedeutung.
Dezember 4, 2008 um 4:21 pm
macht, ruhm und reichtum sind vergänglich, diese dinge nicht
Dezember 4, 2008 um 4:38 pm
Oh, wie recht du hast.
Dezember 4, 2008 um 5:19 pm
[...] Teilnehmer bisher: Nirakatak Sunrisedreamer Freidenkerin [...]
Dezember 4, 2008 um 9:28 pm
meine Zweibeinerin hat das nun auch aufgeschrieben was ihr ihr gesagt habe
und was sagt die Smokey zu dem Stöckchen?
Dezember 4, 2008 um 9:43 pm
Chefin Smokey:
Sechs unwichtige Dinge, die mich glücklich machen…. hm! Hm!… Gibt es für uns Miezekatzen überhaupt unwichtige Dinge? – Ah ja!
1. Der komische Geruch in Frauchens Schuhen
2. Die sonderbaren weißen Blätter (Briefkuverts), die morgens immer durch den Schlitz in der Tür fallen
3. Das rote Zeugs in den großen Flaschen, das Frauchen immer säuft – ähem – trinkt, wenn ihr kalt ist – davon wird sie nämlich sehr lustig
4. Daß Frauchen sich immer über den Kontoauszug am Ersten freut – macht mich natürlich glücklich, obwohl mir das im Grunde egal ist, mein Fressen bekomm’ ich eh immer
5. Wenn im Fernsehen Vögel pfeifen – seeehr spannend – aber auch unwichtig
6. Darüber – *schnarch! schnurr! schnarch!* muß ich jetzt noch ein Weilchen nachdenken…
Dezember 5, 2008 um 1:08 am
[...] freidenkerin: NiRAk’s Stöckchen [...]
Februar 19, 2009 um 4:37 pm
Liebe Margot,
schöne (un)wichtige Dinge, die auch ich als schön empfinde. Für mich käme noch hinzu – das rundet den Kreis ab – der Gesang des Amselgockels am Abend, dann, wenn fast alle anderen Vögel bereits zur Ruhe gegangen sind. Ob sie dann auch der Amsel lauschen?
Hast Du schon mal den Gesang dieser hübschen schwarzen Vögel mit dem leuchtendgelben Schnabel ganz dich in Deiner Nähe vernommen, so laut, dass Du erschrickst. Dabei so wunderbar klar im Ton.
Eine Bekannte einige Ortschaften von hier entfernt hat ein besonderes Verhältnis zu ‘ihren’ Amseln. Sie füttert sie im Winter mit Rosinen und in Fett angedünsteten Haferflocken. Wenn sie im Sommer im Garten ist und ihr kleines Eckchen genieß, dann kann es sein, dass sich ein Amselpapa zu ihr gesellt und auf den Stuhl daneben setzt. Ihr nahestes Erlebnis war, als sie im Garten auf einer Liege lag, und Herr Amsel sich neben ihren Kopf setzte. Sie spricht dann sehr ruhig mit dem Vogel.
Ich habe mir schon sehr häufg gewünscht, ich könnte mit diesen (und anderen) Tieren reden. Vielleicht wären sie bessere Gesprächspartner als manche Menschen.
Das meint Eckard
Februar 19, 2009 um 4:42 pm
In einem etwas erhöht angebrachten alten Blumentopf auf dem Balkon der elterlichen Wohnung brütet seit vielen Jahren regelmäßig eine Amselfamilie. Sie ziehen die Kleinen in unserer unmittelbaren Nähe auf, die ersten Flugversuche, die ersten Nahrungssuchen werden auf dem Balkon absolviert – es tut ungemein gut, dieses Familienleben zu beobachten. – Jeder Amselhahn hat sein eigenes Lied. Im Spätherbst habe ich schon des öfteren junge Amseln in einem Gebüsch hocken und ihr ganz spezielles Lied einstudieren gesehen und gehört.
Februar 19, 2009 um 7:48 pm
Ja, Margot, es ist schön, dies mitzuerleben. Vor zwei Jahren hatte ich das Glück, dass in einem Balkonkasten – genau gegenüber der Tür zur Wohnung, wir hatten also direkten Blickkontakt, wenige Meter zwischen uns – eine Amselfamilie 5 Junge großzog. Ich konnte direkt daneben sitzen, und, da es heiß war, auch Wasser hinstellen oder auch ein paar Rosinen hinlegen. Sowohl Mama wie auch Papa Amsel duldeten mich. Mama hakte mich nur, wenn ich bis auf etwa 2/3 cm an sie herankam. Konnte damals auch ein paar Fotos machen. – Wirklich schön, dies kleine Glück mitzuerleben.
Eckard
Februar 19, 2009 um 8:01 pm
@Eckard: Einige der Jungen sind uns nach wie vor „treu“, vor allem im Winter zieht es sie immer wieder zu unserem Balkon. Da werden aber auch immer leckere Amsel-Köstlichkeiten ausgestreut.